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"Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

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  1. "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: nykiel.marek 29.10.14 - 08:23

    Mit diesem Satz könnte und müsste man gleich gegen die Gesamte Forschung an neuen diagnostischen Verfahren/Apparaten kritisieren.
    LG, MN

  2. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: SoniX 29.10.14 - 08:29

    nykiel.marek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit diesem Satz könnte und müsste man gleich gegen die Gesamte Forschung an
    > neuen diagnostischen Verfahren/Apparaten kritisieren.
    > LG, MN

    hehe

    Das Internet ansich verunsichert auch sehrviele.

    Wenn man da auf Selbstdiagnose geht kann man sich jede Krankheit andichten die man nur finden kann.

  3. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: nykiel.marek 29.10.14 - 08:35

    Ja, das stimmt leider wohl auch.
    LG, MN

  4. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Schattenwerk 29.10.14 - 08:45

    Schon richtig. Unterschied ist jedoch, dass solche Verfahren in der Regel erst bei auftreten von Symptomen oder bei Risikogruppen angewendet werden - also auf Verdacht.

    Solche Techniken wie hier oder auch z.B. diese Gen-Analyse-Dienste sind jedoch darauf ausgelegt, dass man den kompletten Menschen möglichst komplett scannt und aufschlüsselt.

    Und wenn man dann auf dem Papier eine Liste von X Krankheiten mit möglichen Prozentzahlen stehen hat würde bei mir auch etwas im Kopf passieren. Sei es nun bewusst oder unterbewusst.

    Vielleicht bringt es den Leuten dann mal Sicht auf eine gesunde Lebensweise, kann aber auch ganz schnell zur ständigen Last werden: "Oh mein Gott, ich darf nun keinen Burger essen, weil ich 42,5% Risiko auf einen Herzinfakt habe. Hach, wie gern würde ich diesen mal wieder essen. Mein letztes Rindfleisch ist schon 7 Jahre her".

    Ich hoffe es wird klar was ich damit meine.

  5. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: knete 29.10.14 - 08:59

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht bringt es den Leuten dann mal Sicht auf eine gesunde
    > Lebensweise, kann aber auch ganz schnell zur ständigen Last werden: "Oh
    > mein Gott, ich darf nun keinen Burger essen, weil ich 42,5% Risiko auf
    > einen Herzinfakt habe. Hach, wie gern würde ich diesen mal wieder essen.
    > Mein letztes Rindfleisch ist schon 7 Jahre her".


    in der westlichen welt legt die Mehrheit der Bevölkerung KEINEN Wert auf Gesundheit. oder wie kommt es das allein in Deutschland >50% übergewichtig sind. dann noch die raucher dazu ca. 27% und die ex-raucher haben auch schon viel auf ihre Gesundheit geschissen.

    das ist genau wie die Fitness apps und andere Technik spielkram für Sport. das brauchen die wenigsten menschen. und die die es brauchen sind auch sicherlich nicht mehr gesund.

    quelle: http://www.rauchfrei.de/raucherstatistik.htm

  6. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: nykiel.marek 29.10.14 - 09:00

    Du hast wohl noch nie etwas über eine Vorsorgeuntersuchung gehört?
    LG, MN

  7. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Johnny Cache 29.10.14 - 09:03

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht bringt es den Leuten dann mal Sicht auf eine gesunde
    > Lebensweise, kann aber auch ganz schnell zur ständigen Last werden: "Oh
    > mein Gott, ich darf nun keinen Burger essen, weil ich 42,5% Risiko auf
    > einen Herzinfakt habe. Hach, wie gern würde ich diesen mal wieder essen.
    > Mein letztes Rindfleisch ist schon 7 Jahre her".
    >
    > Ich hoffe es wird klar was ich damit meine.

    Ja, wer mit sowas anfängt ist vielleicht noch nicht tot, aber richtiges Leben kann man sowas dann auch nicht mehr nennen.
    Und das schlimmste ist ja daß sowas nur den Körper betrifft. Meine Oma hat sich immer extrem gesund ernährt und ist tatsächlich 102 Jahre alt geworden... nur dumm daß ihr Verstand schon über ein Jahrzehnt früher gestorben ist.

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  8. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Elbu 29.10.14 - 09:06

    Diese Verunsicherung ist doch momentan sowieso ein Problem. Ich selber war schon in ein paar solcher Situationen und bin noch recht jung. Meine Ex-Freundin wurde aus einem Krankenhaus entlassen wegen diversen Problemen und wurde an den Hausartzt überwiesen. Dort stellte der Hausartzt fest, dass in dem Krankenhausbericht geschildert wird, das deutlicher Verdacht auf Leukemie besteht. Kein Scherz, es stand so wortwörtlich drin! Natürlich hatte Sie keine Leukemie und es war totaler Schwachsinn, das dauerte aber gut Zwei Wochen bis es ausgeschlossen wurde. Anderes Beispiel: Meine Mutter hat schon selbiges oft durchgemacht. Röntgenbild wurde gemacht, schwarzer Fleck entdeckt. Maßnahmen für Tumoroperation eingeleitet, kurz davor die Wende: Der schwarze Fleck auf dem Bild war auf dem Rontgenbild der Daumen der Helferin. Meine Mutter hatte nichts! So, evtl. können sich ein paar annähernd vorstellen wie man sich in dieser Zeit fühlt! Viele werden behaupten, dass sind Einzelfälle - ist es aber nicht, das ist fast schon die Regel. Wenn es also eine Technik gibt, die dies anhand Fakten besser ausschließen kann dan begrüße ich das sehr ! Wie schon erwähnt muss man halt beobachten wie sich das ganze entwickelt. Seitens Google könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die die Daten wieder verwerten. z.B "Sie haben einen zu hohen Cholesterienwert. Kaufen Sie das Medikament xy" Das wär dan natürlich ein Witz und nur Ausbeute.
    Es sollte ja jedem klar gewesen sein, dass solche Forschungen früher oder später begonnen werden.

  9. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Schattenwerk 29.10.14 - 09:07

    Genau, weswegen geht man zu Vorsorgeuntersuchungen? Um ein komplettes Körperscreening zu erhalten oder um gewisse bekannte Risikopunkte, welche statistisch pro Geschlecht und Alter nachweisbar sind, auszuschließen?

    Ich kenne niemanden, der im Zuge einer Vorsorgeuntersuchung eine Ganzkörpertomographie erhalten hat um auch wirklich jeden erkennbaren Furz zu finden.

  10. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: nykiel.marek 29.10.14 - 09:18

    Dennoch wird die Untersuchung ohne einen konkreten Verdacht durchgeführt und es werden durchaus statistisch berechnete Risiken berücksichtigt. Das kein Ganzkörperscan durchgeführt wird, liegt es wohl an den Kosten und nicht daran, dass man nicht "um auch wirklich jeden erkennbaren Furz" finden möchte.
    LG, MN

  11. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Michael H. 29.10.14 - 09:23

    Anders die Oma meines Onkels ;D

    Die ist 101 Jahre alt geworden, war Raucherin (keine Kettenraucherin, aber so 5-10 Kippen sind am Tag schon draufgegangen), hat am liebsten Gulasch gegessen und ist mit 98 noch ihren letzten Halbmarathon mitgelaufen..

    Zum Glück ist alles sehr schnell gegangen und es blieb ein langer schleichender Tod erspart.. aber 101 obwohl man seit fast 80 Jahren raucht...

  12. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: nykiel.marek 29.10.14 - 09:23

    Die Geschichte kann ich irgendwie schwer glauben. Bei Leukämie Verdacht wird man nicht an den Hausarzt verwiesen sondern es wird sofort die Diagnose gesichert um so schnell wie möglich mit der Chemotherapie zu beginnen.
    LG, MN

  13. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: plutoniumsulfat 29.10.14 - 09:29

    naja, hier in DE ist im Medizinbereich so einiges möglich....

  14. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: plutoniumsulfat 29.10.14 - 09:31

    da hast du aber Glück gehabt. Meine sitzt seit sie 40 ist, auf der selben Stelle auf ihrer Couch (sind schon zwei Stück durchgesessen(!) und will am liebsten schon gestern gestorben sein. Raucht aber auch wie ein Schlot und kann nicht mal hundert Meter gehen, weil keine Puste.

  15. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Anonymouse 29.10.14 - 09:32

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hehe
    >
    > Das Internet ansich verunsichert auch sehrviele.
    >
    > Wenn man da auf Selbstdiagnose geht kann man sich jede Krankheit andichten
    > die man nur finden kann.

    Entweder Krebs oder Schwangerschaft :)

  16. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: tibrob 29.10.14 - 12:33

    Jupp, ist es. Bei mir wurde vor einigen Jahren Diabetes diagnostiziert, nur weil ich ne halbe Stunde vor der Blutabnahme versehentlich noch ein Red Bull gezischt habe ... :)

    Deine Jacke ist jetzt trocken!

  17. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: nykiel.marek 29.10.14 - 12:37

    Mir ging es weniger um die Diagnose selbst sondern vielmehr, was danach angeblich passiert seien sollte. Mit Vd. auf Leukämie wird keiner einfach so zum Hausarzt geschickt. Das kann ich einfach nicht glauben.
    LG, MN

  18. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Gungosh 29.10.14 - 13:21

    nykiel.marek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit diesem Satz könnte und müsste man gleich gegen die Gesamte Forschung an
    > neuen diagnostischen Verfahren/Apparaten kritisieren.
    > LG, MN

    Ja, in der Tat.

    Wenn Mensch sich mit beliebigem Gerät selbst diagnostiziert, ist er wohl fast immer verunsichert, da ihm die Sachkenntnis fehlt und die meisten von uns dazu neigen, Symptome überzubewerten (OMG ich hab Krebs).

    Googles Nanobots in Massenproduktion und offenem Verkauf würden den Selftracking-Hype vermutlich (also IMHO) in ungeahnte Höhen pushen, und das kombiniert mit der o.a. weit verbreiteten Hypochonder-Mentalität ist wohl die Basis der Aussage "könnte verunsichern" :-)

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

  19. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: Gungosh 29.10.14 - 13:28

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon richtig. Unterschied ist jedoch, dass solche Verfahren in der Regel
    > erst bei auftreten von Symptomen oder bei Risikogruppen angewendet werden -
    > also auf Verdacht.
    >
    > Solche Techniken wie hier oder auch z.B. diese Gen-Analyse-Dienste sind
    > jedoch darauf ausgelegt, dass man den kompletten Menschen möglichst
    > komplett scannt und aufschlüsselt.
    >
    > Und wenn man dann auf dem Papier eine Liste von X Krankheiten mit möglichen
    > Prozentzahlen stehen hat würde bei mir auch etwas im Kopf passieren. Sei es
    > nun bewusst oder unterbewusst.
    >
    > Vielleicht bringt es den Leuten dann mal Sicht auf eine gesunde
    > Lebensweise, kann aber auch ganz schnell zur ständigen Last werden: "Oh
    > mein Gott, ich darf nun keinen Burger essen, weil ich 42,5% Risiko auf
    > einen Herzinfakt habe. Hach, wie gern würde ich diesen mal wieder essen.
    > Mein letztes Rindfleisch ist schon 7 Jahre her".
    >
    > Ich hoffe es wird klar was ich damit meine.

    Ich hab heute meinen ehrlichen Tag, daher das Geständnis:
    Lieber verrecke ich vor dem 60sten, als mir auch nur ansatzweise Lebensqualität von irgendwelchen Lobbies oder Wahrscheinlichkeiten beschneiden zu lassen.
    Wobei Lebensqualität natürlich in hohem Maße subjektiv ist.
    Für Dich kann es durchaus mehr Lebensqualität sein, wenn Du Dich mit dem Burgerverzicht bzw. einer leicht unwahrscheinlicheren Wahrscheinlichkeit gut fühlst :-)

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

  20. Re: "Die Diagnosen könnten Menschen verunsichern"

    Autor: SoniX 29.10.14 - 13:36

    Irgendwie geht die Diskussion wie so oft hier ins sinnlose über.

    Warum sollte man in der Lebensqualität beschnitten werden? Bloß weil man früher erkennen kann wenn man gewisse Krankheiten aufweist?

    Dann geh bloß nicht zur Prostata oder Hautkrebsvorsorge; impfe dich nicht; nimm keine Medikamente und besuche kein Spital. Und vorallem informiert euch bloß nicht über die Risiken denen ihr sowieso ausgesetzt seid!

    Wieso geht ihr davon aus euch so penetrant einschneiden zu lassen von etwas Positivem?

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