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Frage nach der Ambition

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  1. Frage nach der Ambition

    Autor: Delphino 29.10.14 - 10:38

    Ich bin per se keiner, der jedes Unternehmen für toll hält und Sachen ungefragt hinnimmt. Auch Google ist in manchen Dingen kein Engel.
    Meiner Meinung nach unterscheidet sich Google aber von sehr sehr vielen Unternehmen dadurch, dass es WIRKLICH was für die Menschheit tut und diese nicht nur im Sinne der Aktionäre "ausbeutet". Klar muss ein Wirtschaftsunternehmen Gewinn machen, Google setzt diesen aber auch hier zum wiederholten Male zum Vorteil der Menschen ein (unabhängig davon, ob nachher wieder Geld damit verdient wird oder nicht!).

    Warum reiten alle immer auf Google rum, warum wird immer nach dem finanziellen Hintergedanken oder nach "Datensammelwut" gefragt und nicht einfach mal "wollen die vielleicht doch "nur" helfen, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen?"

    Autonomes fahren, sinnvolle Vernetzung von Daten und Bereitstellung mit kostenlosen Services, Forschung in der Medizin, Weiterentwicklung im Bereich Robotik und Automatisierung, Internet für abgelegene Gebiete, Unterstützung in Katastrophengebieten, ganz aktuell kostenlose Satelitenaufnahmen für gemeinnützige Organisationen,... es gibt vieles, was unheimlich nützlich und hilfreich ist und einfach mal so erforscht wird, was andere scheinbar nicht fertig kriegen.

    Ich wüsste auch derzeit keinen Nachteil, den ich dadurch habe, Google meine Daten anzuvertrauen. Wenn die Daten weiter in der bisherigen Form verwendet werden, ist das ein Preis, den ich gerne dafür bezahle, um technologische Fortschritte derart zu unterstützen.

    Mag sich nun nach Fanboy anhören, aber ich mag Google, ich mag die Art wie Google Dinge vorantreibt und ich will mir gar nicht vorstellen, wo wir jetzt ständen, wenn Google nicht so nach vorne preschen würde.

  2. Re: Frage nach der Ambition

    Autor: Gungosh 29.10.14 - 13:34

    Im Prinzip stimme ich Dir zu, ein Gesichtspunkt wäre z.B. die "überschaubare" Anzahl von Google-Skandalen. Bei einem Konzern diese Größe eher ungewöhnlich, würde ich meinen.

    Im speziellen Fall allerdings bin ich nicht begeistert, weil ich Selftracking ganz allgemein bedauernswert finde (für mich nur ein weiterer Baustein dessen, was ich "die Konsum-Matrix" nenne).

    Als Diagnoseinstrument für den Einsatz durch kompetentes Personal wiederum kann das Sinn machen, aber wird man die Dinger los, wenn man sie einmal hat? (hab mich nicht tief reingelesen)

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

  3. Re: Frage nach der Ambition

    Autor: Chronos 29.10.14 - 13:57

    Du hast das eigentlich ziemlich gut zusammengefasst muss ich sagen.
    Google tut so viel, allein für das Web an sich schon.

    Ich glaube was viele auch nicht verstehen, dass Google nicht explizit deine Daten verkauft, sondern Profile.

    Ganz einfach ausgedrückt z. B. "die männlichen Personen von 14-18 kauften vor allem" usw. Dabei wird es nie heißen Klaus aus Berlin kaufte dies und jenes, das interessiert auch niemanden.

    Aber ich glaub wir Deutschen haben es wohl gern uns auf etwas einzuschwören und zu nörgeln ohne Ende ;)

  4. Re: Frage nach der Ambition

    Autor: bh9k 29.10.14 - 14:36

    Die Ambition einer Aktiengesellschaft sollte klar sein. Es handelt sich nicht um einen Wohltätigskeitsverein.
    Wenn Google es schaffen sollte, dass Menschen sich nun auch einer medizinischen Dauerüberwachung hingeben, dann haben sie den Krankenversicherern etwas voraus.
    Würde ein Pflichtversicherer vorschlagen das man nun die Blutzusammensetzung überwacht, dann würden die Versicherten sicherlich auf die Barrikaden gehen und das System nicht nutzen. Wenn Goolge sowas vorschlägt ist das offenbar anders.
    Und um den Bogen zur Aktiengesellschaft, welche ausschließlich profitorientiert im Sinne ihrer Aktionäre zu sein hat, zu spannen: Gesundheitsprofile verkaufen, Lizenzvergabe für die Technik, oder sogar vollständig detaillierte Informationen an Behörden und Institute mit Aufklärungsauftrag.

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