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Was erwartet man vom Gesetzgeber, für den das Internet überwiegend #Neuland ist?

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  1. Was erwartet man vom Gesetzgeber, für den das Internet überwiegend #Neuland ist?

    Autor: divStar 19.11.14 - 08:42

    Ich bin immer noch dagegen, dass uns alte Säcke regieren, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Dass bestimmte Webseiten nicht für Kinder oder gar Jugendliche gedacht sind, ist ja schön und gut - und dass man sich Gedanken darüber macht wie man das umsetzt, finde ich auch löblich.

    Dumm hingegen finde ich den Versuch ein intransparentes System zu installieren, welches nicht wirklich das ersehnte Ergebnis erzielt (nämlich die Kinder und Jugendliche zu schützen), jedoch dafür sorgt, dass potentiell nur genehmigte (= auf eine Altersgrenze geprüfte) Inhalte angezeigt werden können und die, die es sich nicht leisten können (oder wollen), schlicht außen vor bleiben. Das ist nicht richtig und nicht gerecht - war jedoch von den unfähigen Geldsäcken in der Politik absolut zu erwarten. Deren Arbeit erreicht nämlich sehr selten das Ziel; meistens wird jedoch dabei offensichtlich wie schier dumm ein Ansatz oder eine Gesetzesinitiative ist (siehe Maut, siehe die Annahme das Internet sei Fernsehen, siehe die Aussagen der Kanzlerin und der anderen Alten bzgl. des "#Neulands", siehe Websperren).

  2. Re: Was erwartet man vom Gesetzgeber...

    Autor: Plasma 19.11.14 - 13:47

    Man kann sich bei dieser Regierung, und auch bei den meisten anderen, jedenfalls auf eine Sache verlassen. Egal was an Absurditäten in Verbindung mit dem Internet in irgendeiner Weise auch nur entfernt denkbar ist, irgendwer kommt drauf und macht ein Gesetz draus.

    Ich bin schon seit geraumer Zeit für eine Regelung diesbezüglich. Jeder der am Internet teilnehmen möchte, muss einen Test ablegen in dem u.a. technisches Verständnis geprüft wird. Wer diesen Test nicht ablegt, sieht nur einen eingeschränkten Teil des Netzes, kann Mails nutzen und seine Portalseite von T-Online. Kurz, darf die Newbie-Insel nicht verlassen. Erst wer sich als "würdig" erwiesen hat, bekommt uneingeschränkten Zugriff.

    Ist natürlich utopisch, und eigentlich auch mehr ein Scherz. Aber es wird doch immer klarer dass nicht das Netz reguliert werden sollte, sondern die Leute die darauf Einfluss haben. Hätten wir von Anfang an daran gedacht, gäbs heut wahrscheinlich bedeutend weniger Schwachsinn in den Gesetzbüchern.

  3. Re: Was erwartet man vom Gesetzgeber...

    Autor: igor37 20.11.14 - 00:07

    Plasma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin schon seit geraumer Zeit für eine Regelung diesbezüglich. Jeder der
    > am Internet teilnehmen möchte, muss einen Test ablegen in dem u.a.
    > technisches Verständnis geprüft wird.

    Ich wäre da mehr für eine ganzheitliche Lösung die Computer und Smartphones allgemein umfasst. Erst dieses Jahr habe ich das Ergebnis einer kleinen Statistik gesehen bei der >70% der Befragten/Teilnehmer ihre Fähigkeiten am Computer zu hoch einschätzten, und das kommt mir noch optimistisch vor wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umsehe. Wie da Leute behaupten sie bräuchten doch nie einen Computerkurs weil sie sogar CDs brennen können, und eine Woche später hört man dann die Frage "Was, von USB-Sticks kann man Daten auch wieder löschen?!".

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