1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Smarthome: Das intelligente Haus…

Super sache...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Super sache...

    Autor: DieKarte 20.11.14 - 12:32

    Finde das ganze Thema Smart Home total super...

    Aber der ganze Spass war garnicht so billig wa? ^^

    Gibts da eine Übersicht über die Gesamtkosten der Geräte die verbaut wurden...

    Die Idee mit den Rollos finde ich super... Wäre eine Lichtsteuerung (Dämmerngsschaltung) nicht noch viel schöner? Müsste doch irgendwie umzusetzen sein... Auch mit der Temperatur...

    edit:
    Fehlt ja nur noch Philips hue im ganzen Haus... ^^



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.14 12:36 durch DieKarte.

  2. Re: Super sache...

    Autor: angrydanielnerd 20.11.14 - 12:35

    Ich so teuer gar nicht, schau dir mal die EQ3 / HomeMatic Komponenten an.

  3. Re: Super sache...

    Autor: radnerd 20.11.14 - 13:06

    Wir sanieren gerade einen Altbau und haben ebenfalls nach langer Recherche auf Homematic gesetzt. Für den kompletten Einsatz schadet es allerdings nichts ein wenig nerdig zu sein. Das ist keine Plug 'n Play Lösung. Weder in der Installation, noch in der Konfiguration. Dafür gibt es andere Systeme ...

    Wenn man - wie in unserem Fall - bereits in der Anschaffung alle Komponenten der Hauselektrik auf den Einsatz von Homematic abstimmen kann (Taster statt Schalter, tiefere Einbaudosen, ...) entstehen zwar immer noch Mehrkosten insb. durch die Komponenten - es erleichtert in Teilen aber auch die Verdrahtung im Haus. Bspw. Flur- oder Aussenlichtschaltungen müssen nicht per Wechsel-, Kreuzschaltung oder Relais im Verteilerkasten gelöst werden.

    Wenn man die Kosten gegen vergleichbare Insellösungen ohne Homematic rechnet, wird die Kostenbilanz noch besser. Bsp Rolladen:
    Der Aktor für die Rolladensteuerung kostet ~45 EUR / Stück. Ein programmierbarer Rolladenschalter ist bestenfalls um die ~30 EUR zu haben. Der kann dann aber meist nur mit einem Programm fahren und muss immer wieder angepackt werden. Mit Homematic geht halt deutlich mehr.

    Für 10 Rolladenaktoren, ca. 8 Schaltaktoren (Licht, Belüftung,...), 3 Innensensoren für Temperatur + Luftfeuchtigkeit (damit lassen sich im Altbau z.B. Belüftungsprogramme für den Erdkeller/ Dach realisieren), Außenthermometer, Zisternenmessung, 2 Bewegungsmeldern und 3 gekoppelten Rauchmeldern rechnen wir mit Mehrkosten von < 700 EUR für unser EFH - verglichen mit einfacheren aber schon komfortablen Insellösungen.

    Dazu kommt noch ein wenig Schnickschnack, wie ein Türgriffkontakt, damit die Rollade der Terrassentür nur zufährt, wenn der Türhebel auf "geschlossen" steht usw.
    Wir wollen uns ja nicht selber aussperren ;)

    Mit dem Bewegungsmelder für Außen lässt sich übrigens auch die Rolladensteuerung übernehmen. Der misst neben Bewegungen auch die Helligkeit.

    Rüstet man aber nach und muss vorhandene Komponenten ggf. ersetzen, wird die Rechnung natürlich teurer :/
    Allerdings ist das Homematic System auch ideal geeignet, um in bereits bestehende Systeme integriert zu werden ohne eben alles ersetzen zu müssen. Dann kommt man aber irgendwann an Grenzen (bspw. Schalter statt Taster).

    Damit sind wir für ein EFH aber auch schon "fast fertig" (tm). Wie der Autor befürchte auch ich, dass man immer mehr und mehr dranklöppelt - aber irgendwie hat man das System ja auch zum Spielen ;)

    Im Zusammenspiel mit Amazon Echo (ja ja, Paranoia inc), freue ich mich schon drauf, wenn unser Haus dann auf's Wort hört ;) (Geht übrigens auch schon jetzt per App - muss man aber ins Handy quatschen).

  4. Re: Super sache...

    Autor: Ghoru81 20.11.14 - 13:10

    Da ich mich auch mit dem Gedanken einer Nachrüstlösung trage, hätte mich an der Stelle tatsächlich auch eine Aufstellung der Komponenten interessiert und inwiefern hier eher mit Funk oder Unterputzmitteln gearbeitet wird.

    Auf jeden Fall aber ein schöner Artikel, der auch Außenstehenden sicherlich Lust auf's ausprobieren macht. :)

  5. Re: Super sache...

    Autor: DieKarte 20.11.14 - 13:15

    radnerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir sanieren gerade einen Altbau und haben ebenfalls nach langer Recherche
    > auf Homematic gesetzt. Für den kompletten Einsatz schadet es allerdings
    > nichts ein wenig nerdig zu sein. Das ist keine Plug 'n Play Lösung. Weder
    > in der Installation, noch in der Konfiguration. Dafür gibt es andere
    > Systeme ...
    >
    > Wenn man - wie in unserem Fall - bereits in der Anschaffung alle
    > Komponenten der Hauselektrik auf den Einsatz von Homematic abstimmen kann
    > (Taster statt Schalter, tiefere Einbaudosen, ...) entstehen zwar immer noch
    > Mehrkosten insb. durch die Komponenten - es erleichtert in Teilen aber auch
    > die Verdrahtung im Haus. Bspw. Flur- oder Aussenlichtschaltungen müssen
    > nicht per Wechsel-, Kreuzschaltung oder Relais im Verteilerkasten gelöst
    > werden.
    >
    > Wenn man die Kosten gegen vergleichbare Insellösungen ohne Homematic
    > rechnet, wird die Kostenbilanz noch besser. Bsp Rolladen:
    > Der Aktor für die Rolladensteuerung kostet ~45 EUR / Stück. Ein
    > programmierbarer Rolladenschalter ist bestenfalls um die ~30 EUR zu haben.
    > Der kann dann aber meist nur mit einem Programm fahren und muss immer
    > wieder angepackt werden. Mit Homematic geht halt deutlich mehr.
    >
    > Für 10 Rolladenaktoren, ca. 8 Schaltaktoren (Licht, Belüftung,...), 3
    > Innensensoren für Temperatur + Luftfeuchtigkeit (damit lassen sich im
    > Altbau z.B. Belüftungsprogramme für den Erdkeller/ Dach realisieren),
    > Außenthermometer, Zisternenmessung, 2 Bewegungsmeldern und 3 gekoppelten
    > Rauchmeldern rechnen wir mit Mehrkosten von < 700 EUR für unser EFH -
    > verglichen mit einfacheren aber schon komfortablen Insellösungen.
    >
    > Dazu kommt noch ein wenig Schnickschnack, wie ein Türgriffkontakt, damit
    > die Rollade der Terrassentür nur zufährt, wenn der Türhebel auf
    > "geschlossen" steht usw.
    > Wir wollen uns ja nicht selber aussperren ;)
    >
    > Mit dem Bewegungsmelder für Außen lässt sich übrigens auch die
    > Rolladensteuerung übernehmen. Der misst neben Bewegungen auch die
    > Helligkeit.
    >
    > Rüstet man aber nach und muss vorhandene Komponenten ggf. ersetzen, wird
    > die Rechnung natürlich teurer :/
    > Allerdings ist das Homematic System auch ideal geeignet, um in bereits
    > bestehende Systeme integriert zu werden ohne eben alles ersetzen zu müssen.
    > Dann kommt man aber irgendwann an Grenzen (bspw. Schalter statt Taster).
    >
    > Damit sind wir für ein EFH aber auch schon "fast fertig" (tm). Wie der
    > Autor befürchte auch ich, dass man immer mehr und mehr dranklöppelt - aber
    > irgendwie hat man das System ja auch zum Spielen ;)
    >
    > Im Zusammenspiel mit Amazon Echo (ja ja, Paranoia inc), freue ich mich
    > schon drauf, wenn unser Haus dann auf's Wort hört ;) (Geht übrigens auch
    > schon jetzt per App - muss man aber ins Handy quatschen).


    Hey,

    vielen Dank für diese ausführliche antwort. An die Terasentür habe ich ja garnicht gedacht... Steckt viel Planung dahinter...

    MfG
    Sebastian

  6. Re: Super sache...

    Autor: dabbes 20.11.14 - 13:17

    Um ehrlich zu sein warte ich darauf, dass gerade die Rolladen per Sprache zu bedienen sind und nicht über ein mehr oder weniger fixe Programmierung (Parameter wie Tür offen hin oder her).

    Das Haus kennt nunmal meine Stimmung nicht und wenn es morgens hell ist und ich trotzdem die Rolladen erst dann hochmachen will, wenn ich es will, müsste ich wieder am Tablet usw. rumfummeln.

    Dann doch lieber "Haus: alle Rolladen öffnen".

    Auch Steuerung der Waschmaschine müsste so ablaufen: "Haus: waschmaschine starten", antwort von Haus "Der Waschvorgang wurde bereits abgeschlossen, erneut ausführen?".

    Das stelle ich mir unter einem Smart-Home vor und nicht fixes einprogrammieren oder manuelles kontrollieren über Tablets usw.

    Auch das Programmieren der Heizung finde ich im Moment umständlich und unnötig. "Wenn" jeder Raum einen Temperatursensor / Bewegungsmelder / optische Erkennung / was auch immer / hat dann soll das Haus mit den Heizungsdaten und Gewohnheiten der Bewohner selbst ermitteln, wann wie am besten zu heizen ist. Um sowas will ich mich garnicht kümmern und ich verstehe auch nicht, warum das nicht automatisert ist.

    Ich weiß, ich weiß, die jetzigen Lösungen sind der Schritt auf dem Weg dahin. Hoffe ich zumindest :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.14 13:21 durch dabbes.

  7. Re: Super sache...

    Autor: dabbes 20.11.14 - 13:18

    Kann man nicht einfach einen Fingarabdrucksensor (iPhone) in die Wand integrieren und das öffnet dann die Tür? ;-)

  8. Re: Geräteübersicht inkl. Kosten

    Autor: sako 20.11.14 - 13:34

    Also bei mir momentan im Einsatz:
    Steuerzentrale - ca. 100¤
    Garagentoröffner - 2x 30¤
    Heizungsthermostate - 10x 35¤
    Jalousieaktoren - 8x 50¤
    Lichtaktoren - 2x 40¤
    Außenthermometer - 40¤

    Alles in allem sind natürlich relativ hohe Kosten damit verbunden aber wie hier schon daraufhingewiesen, zum einen fallen auch bei anderen (Insel)lösungen kosten an und zum anderen kann man das Thema SmartHome auch als Hobby sehen, was einem einfach auch Spaß macht.

    Sind übrigens alles Funklösungen welche bei Entsprechender Verkabelung problemlos eingebaut werden können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.14 13:39 durch sako.

  9. Re: Super sache...

    Autor: radnerd 20.11.14 - 15:23

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man nicht einfach einen Fingarabdrucksensor (iPhone) in die Wand
    > integrieren und das öffnet dann die Tür? ;-)

    Das geht mit Homematic:

    Das ist ein Aufsatz auf den Schließzylinder, der "einfach" den steckenden Schlüssel dreht. Auf dem Ding ist auch ein Griff, dass man den Schlüssel auch manuell drehen kann ohne das Teil abzufummeln. Funktioniert also ohne Nachverkabelung der Tür. Kostet ~ 130 ¤.

    Einzige Voraussetzungen: Der Zylinder schaut auf der Innenseite was raus und er kann mit steckenden Schlüsseln von beiden Seiten geöffnet werden. Das können inzwischen aber fast alle besseren Zylinder mein ich.
    Wenn der Dichtgummi dann recht stramm sitzt, springt die Tür auch auf wenn man per Fernbedienung oder Handy die Tür öffnet.
    Von Homematic gibt es dazu verschiedene Fernbedienungen für den Schlüsselbund. Das kann man dann direkt kombinieren mit "Wenn Türöffnung und eher dunkel, dann Außenlicht an."

    Das geht natürlich auch andersrum: "Haben wir abgeschlossen?" - einfach auf dem Handy nachschauen und ggf. eben nachträglich abschließen.

    Das ist natürlich eine extrem sensible Komponente. Soweit mir bekannt ist das System in sich sehr sicher (noch) .
    Bei uns auf dem Land werde ich sowas wohl mal anschaffen. Wenn bei uns die Tür offen steht und die Nachbarn wissen wir sind nicht da, wird sie schon einer schließen ;) Aber in der Stadt oder in anderen Gemeinden wäre ich da vorsichtiger.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.14 15:27 durch radnerd.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Data Analyst (m/w/d)
    nexible GmbH, Düsseldorf
  2. IT Security Expert (m/w/d) Operative IT
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  3. Kundenberater (m/w/d) im Finanzwesen
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
  4. JAVA Entwickler (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg, Villingen-Schwenningen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 599€
  2. 424,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Zukunft: Eine Uhr für die nächsten 10.000 Jahre
Zukunft
Eine Uhr für die nächsten 10.000 Jahre

Was ist ein Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert oder Jahrtausend? Die Longnow Foundation baut eine Uhr, die so lange laufen soll, wie die Geschichte der menschlichen Zivilisation zurück reicht.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. San Francisco EU will Botschaft im Silicon Valley gründen
  2. Neue Karriere im Silicon Valley Prinz Harry übernimmt Job bei US-Tech-Startup
  3. Zahlungsabwickler Stripe ist 95 Milliarden US-Dollar wert

Samsung-SSDs im Test: Mehr als die zehnfache Geschwindigkeit in einem Jahrzehnt
Samsung-SSDs im Test
Mehr als die zehnfache Geschwindigkeit in einem Jahrzehnt

Schon das erste Solid State Drive war ein Durchbruch - und das war erst der Anfang: Wir erklären, wie SSDs noch viel schneller werden konnten und haben Benchmarks aus einer Dekade.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Chia Coin SSD-Hersteller warnt vor Kryptomining
  2. SSD 980 ausprobiert Samsungs SSD ohne Pro und ohne DRAM
  3. Enmotus Fuzedrive im Test Die smarte 2-in-1-SSD

Diversität in IT-Teams: Warum Avrios viele Frauen beschäftigt
Diversität in IT-Teams
Warum Avrios viele Frauen beschäftigt

Üblicherweise ist der Frauenanteil in IT-Firmen klein, bei Avrios nicht. CEO Francine Gervazio erklärt, was mehr Frauen in der IT bringen.
Ein Interview von Peter Ilg

  1. Evelyn Berezin Sie entwickelte die erste Textverarbeitungsmaschine
  2. Gleichstellungsbericht Nerd-Klischee hält Frauen vom Informatik-Studium ab