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Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

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  1. Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: Yes!Yes!Yes! 26.11.14 - 11:43

    und Putin ist ein "böser Demokratiefeind".

    Wo ist der Unterschied?

    Wenn der Bürger nicht gläsern sein will, wird ihm unterstellt, dass er etwas zu verbergen hätte - was hat der Staat denn zu verbergen?

    Nur Verbrecherstaaten haben Geheimnisse. Deutschland stinkt gewaltig. Wahrscheinlich fürchten sich diese Halunken Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes. Etwas anderes kann wohl kaum die Ursache sein.

  2. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: plutoniumsulfat 26.11.14 - 12:07

    vor allem bei den vielen Demonstrationen, hmm?

  3. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: dmark 26.11.14 - 12:08

    Der Gewinner schreibt die Geschichte. War schon immer so.

    Und ja, die DDR war ein Unrechtsstaat. Nur, um Missverständnissen vorzubeugen.

  4. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: neustart 26.11.14 - 13:23

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vor allem bei den vielen Demonstrationen, hmm?

    Oh ha, Du kennst Dich anscheinend nicht aus. Demonstrationen gab es auch in der DDR.

    Und da gibt es auch ansonsten keinen Unterschied zur BRD, denn auch hier werden friedlich verlaufende Demonstrationen regelmäßig durch die Polizei aufgelöst, all zu oft eben auch gewalttätig.

    Beispiel gefällig?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Demonstrationen_in_Hamburg_am_21._Dezember_2013

    Und so reagieren dann Politik und Polizei:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrengebiete_in_Hamburg_im_Januar_2014



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.14 13:24 durch neustart.

  5. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: Prypjat 26.11.14 - 13:53

    Oder so wie letzten Samstag hier in Berlin die Demo gegen die Asyl-Container, die in Marzahn/Hellersdorf aufgestellt werden sollen.

    Initiert wurde die Demo natürlich vom Braunen Mob, dennoch gibt es auch Anwohner, die nicht Rechtsorientiert sind und es nicht gut finden, wenn ein Wohncontainer Park zwischen einer Schule, einem Altenheim und einer Kita errichtet werden soll.
    Diese Bürger sind natürlich auf der Seite des Rechten Mobs mitgelaufen und werden dann von der Politik direkt als Ausländerfeindlich eingestuft und zu den Braunen dazugezählt.

    Dabei ging es den Bürgern nicht um die Asylanten an sich, sondern an die Platzierung an diesen Ort.
    Wobei ich es sowieso nicht verstehen kann, warum man Menschen in Wohncontainern unterbringen muss. Gerade Berlin hat so viele leer stehende Gebäude die der Stadt gehören. Anstatt jetzt Container in Wohngebieten aufzustellen, dort einen Zaun herum zu ziehen und dann das ganze noch vom Wachschutz absichern zu lassen, hätte man für das Geld auch eine Sanierung in betracht ziehen können.

    Und was mus das für ein Gefühl sein für die Flüchtlinge?
    In Containern, mit Zaun und Wachschutz? Das ist schon echt Skuril und erinnert an Ghettos.
    Ganz großes Kino werte Politiker! Ganz großes Kino!

  6. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: plutoniumsulfat 26.11.14 - 14:02

    Das ist mir bekannt, nur wird hier nicht wirklich viel demonstriert, vor allem noch weniger gegen Überwachung.

  7. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: Moe479 26.11.14 - 14:34

    ich würde es schon als fremdenfeindlichkeit/angst (Xenophobie) ansehen wenn man nicht mit fremden zusammenleben möchte, das sind sinngemaß so aussagen zu vernehmen wie:

    "ich habe nichts gegen sie, aber [...]"
    "die können ja überall wohnen nur bitte nicht so nahe bei mir"
    "ein paar sind ja ok, aber nicht soviele"

    und dass diese menschen hier so konzentriert und isoliert werden liegt auch unser fremdenfeindlichen gesetzgebung, oft dürfen die menschen für mehere jahre nicht hier arbeiten, leben im ungewissem status mit eingeschränkten rechten vorsichhin, können sich auch darüber garnicht integrieren, annerkennung finden, werden auch dadurch abhängig vom sozialstaat gehalten ... imho ein henne-ei problem, was man selbst anscheinend gerne so weiter pflegt!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.14 14:36 durch Moe479.

  8. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: Trollversteher 26.11.14 - 14:36

    Naja, hierzulande wird man zumindest nicht erschossen, wenn man versucht das Land zu verlassen und Journalisten werden ebenfalls nicht eingebuchtet, wenn sie nicht die Staatslinie vertreten, von daher gibt es noch einen ziemlichen Unterschied zwischen einem Rechtsstaat, in dem sich ein Organ versucht der Rechtsstaatlichkeit zu entziehen und einem Unrechtsstaat...

  9. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: Trollversteher 26.11.14 - 14:45

    >Oh ha, Du kennst Dich anscheinend nicht aus. Demonstrationen gab es auch in der DDR.

    Ja, gegen Ende, die "Demonstrationen" vor dem Ende der DDR waren entweder staatlich gelenkt und gewollt oder wurden aufgelöst bevor irgend jemand davon Wind bekommen konnte.

    >Und da gibt es auch ansonsten keinen Unterschied zur BRD, denn auch hier werden friedlich verlaufende Demonstrationen regelmäßig durch die Polizei aufgelöst, all zu oft eben auch gewalttätig.

    Natürlich gibt es das - erstens haben wir eine Presse, die ausführlich darüber berichten kann (und das auch tut), wenn die Polizei auf einer Demonstration ihre Grenzen überschreitet. Und zweitens sind Demonstrationen, die wegen Ausschreitungen aufgelöst werden, die eindeutig von Seiten der Polizei provoziert wurden auch immer noch die Ausnahme, und nicht die Regel.

    >Beispiel gefällig?
    >http://de.wikipedia.org/wiki/Demonstrationen_in_Hamburg_am_21._Dezember_2013

    Die Demos im Schanzenviertel und besonders rund um die rote flora haben eine sehr lange Geschichte, in der sich die Gewalt auf beiden Seiten aufgeschaukelt hat - ein Freund von mir wohnt dort mitten im "Kriegsgebiet", und ist von seiner Einstellung her ganz sicher nicht auf der staatlichen Seite, aber glaub mir, der hat genug Erfahrungen mit "linken Hooligans" der Gegenseite gemacht, als dass man die Eskalationen dort einseitig dem bösen Staat in die Schuhe schieben könnte.

    >Und so reagieren dann Politik und Polizei:
    >http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrengebiete_in_Hamburg_im_Januar_2014

    Ja, in dieser Hinsicht läuft in Hamburg einiges schief, Schill hat damals im gesamten Polizeiapparat seine treuen Gefolgsleute installiert, und keiner seiner Nachfolger hat sich bisher getraut dort mal ordentlich aufzuräumen. Von DDR Verhältnissen ist Hamburg trotzdem noch Lichtjahre entfernt.

  10. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: plutoniumsulfat 26.11.14 - 14:48

    Die Presse berichtet zwar, aber solche Polizisten haben selten große Konsequenzen zu tragen.

  11. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: Trollversteher 26.11.14 - 14:53

    >Die Presse berichtet zwar, aber solche Polizisten haben selten große Konsequenzen zu tragen.

    Die Presse fordert auch Konsequenzen - wie zB eindeutige und gut sichtbare ID-Nummern am Helm, um die Polizisten identifizieren zu können ohne jedem ihre Identität zu verraten. Nur leider verraucht der "Bürgerzorn" nach solchen Exzessen immer schnell, und wie bei so vielen Sachen: Ist das Thema aus der Tagespresse wird es vom Bürger schnell vergessen (und nicht mehr eingefordert).

  12. Re: Na Hauptsache die DDR war ein "Unrechtsstaat"...

    Autor: plutoniumsulfat 26.11.14 - 14:57

    leider :(

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