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Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

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  1. Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: Flexy 16.12.14 - 01:43

    Klar - smart an sich ist eine feine Sache. Kann man Energie sparen.
    Aber warum muss das alles übers Internet bedient werden können?

    Was bitte spricht gegen eine ganz gewöhnliche einfache Fernbedienung an der Wand, mit der man seine Heizung für den jewiligen Raum indivuduell regeln kann. Und gegen eine zentrale Heizzungs-Steuerung im Keller mit Temperatur- und Sonnenscheinsensoren usw., die dann in Abhängigkeit von der angeforderten Wärme und der Umwelt die Brenner und die Wärmepumpen optimal fährt. Internet braucht man dafür nicht wirklich.

    Internet +WLAN brauchts auch für die Ferngesteuerten Lichter in Wohn- Ess- und Schlafzimmer nicht. Da reicht eine einfache Fernbedienung die man auf der Ablage unter dem Couchtisch deponieren kann. Oder auf dem Nachttisch. Oder an einer Halterung an der Wand.

    Elektrische Rolläden haben heute schon Lichtsensoren udn können programmiert werden. Das geht aber auch per Fernbedienung + LCD wunderbar. Smartphones und Internet braucht man auch da nicht.

    Das Ding ist: Je dezentraler so eine Hausinstallation ist, desto weniger gravierende Fehler können auftreten. Elektrische Rolläden können ausfallen. Die Fernsteuerung für die Beleuchtung aus. Ebenso die elektrische Türverriegelung/Torverriegelung über die Alarmanlage. Dass diese Einzelsysteme alle gleichzeitig ausfallen, das ist höchst unwahrscheinlich. Zumal z.B. die Alarmanlage noch über Notstrom verfügt und auch mal 24+h Stromausfall problemlos weg stecken kann.

    Doof ist es aber, wenn das alles nur über smarte zentrale Server gesteuert wird. Die man z.B. per iPhone/iPad + App bedient. Fällt das Ding aus, dann sitzt man erst mal im Dunkeln im abgeschlossenen Haus.

  2. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: Kiwi 16.12.14 - 07:44

    +1

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen...

  3. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: RechtsVerdreher 16.12.14 - 08:05

    Und wo ist das Problem?

    Die, die ihre Haustechnik im Haus per Internet steuern wollen, die tun das. Und die das nicht wollen, machen's halt per Fernbedienung.

    Ich weiß, unsere Matrix-Liebhaber werden sagen:

    "Oh mein Gott, wie kann es dir egal sein, dass ein Hacker dir vielleicht ständig unkontrolliert Milch über deinen Internet-fähigen Külschrank nachbestellt und du kannst nix dagegen tun."

    Klar sollte man die Sicherheitsstandards für das Smart Home nicht vernachlässigen. Sollte aber allen selbst überlassen sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.14 08:07 durch RechtsVerdreher.

  4. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: tomacco 16.12.14 - 08:19

    +1

  5. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: budweiser 16.12.14 - 08:25

    > Aber warum muss das alles übers Internet bedient werden können?

    Meine Heizungen in meiner Single-Wohnung konnte ich schon 2007 per Internet regeln. War praktisch weil den ganzen Tag über niemand da war und ich unregelmäßige Arbeitszeiten hatte. Also kurz vor Feierabend Heizung an und bei Ankunft alles warm.

  6. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: Peter Später 16.12.14 - 08:41

    RechtsVerdreher schrieb:

    > Ich weiß, unsere Matrix-Liebhaber werden sagen:
    >
    > "Oh mein Gott, wie kann es dir egal sein, dass ein Hacker dir vielleicht
    > ständig unkontrolliert Milch über deinen Internet-fähigen Külschrank
    > nachbestellt und du kannst nix dagegen tun."

    Aber soviel Kakaopulver hab ich doch gar nicht! °o°' oder bestellt er das auch mit!?

  7. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: mainframe 16.12.14 - 09:23

    Ich will nicht tausend Fernbedienungen rumliegen haben. wir haben mittlerweile fast alle Fernbedienungen in der Schublade verstaut. Bei dem großteil sogar die Batterien rausgemacht, damit diese nicht auslaufen.

    Allerdings kann ich nur bestimmte Dinge außerhalb des LANs machen. z.B. Heizung steuern.

    Es ist einfach praktisch. Allerdings wollen wir auch nicht auf Schalter verzichten, denn manchmal dauert es zu lange um z.b. die App für die Lichtsteuerung zu öffnen.

    Ich liebe es aber, auf der Couch zu liegen und die Lichtverhältnisse so anzupassen, dass ich mich wohl fühle. Das fängt schon damit an, dass wenn man das Licht einschaltet es nicht gleich Tag hell ist. es regelt sich langsam hoch.

    LG

    P.S. Ich verwende Lumiair :-)

  8. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: bazoom 16.12.14 - 09:30

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber warum muss das alles übers Internet bedient werden können?
    >
    > Meine Heizungen in meiner Single-Wohnung konnte ich schon 2007 per Internet
    > regeln. War praktisch weil den ganzen Tag über niemand da war und ich
    > unregelmäßige Arbeitszeiten hatte. Also kurz vor Feierabend Heizung an und
    > bei Ankunft alles warm.

    Ob bei diesem Scenario dann energietechnisch irgendwas eingespart wird, wage ich zu bezweifeln.
    Wenn die Bude den Tag über auskühlt wird vermutlich abends mehr Energie zum hochheizen verbraten als wenn du die Burg einfach Konstant auf 16-17° hälst und abends ein wenig hochdrehst...
    Ich denke dieses ganze Heizungssteuerungsgedöns wird gnadenlos überbewertet was das Sparpotential angeht.

  9. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: Flexy 16.12.14 - 11:16

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will nicht tausend Fernbedienungen rumliegen haben. wir haben
    > mittlerweile fast alle Fernbedienungen in der Schublade verstaut. Bei dem
    > großteil sogar die Batterien rausgemacht, damit diese nicht auslaufen.
    >

    Eigentlich kann man die meisten Steuerung auch einfach direkt irgendwo an die Wand schrauben - und per Kabel mit Strom und Steuerungsleitung versorgen. Es ist IMHO nicht wirklich notwendig alles im Sitzen vom Sofa aus erledigen zu können.
    Heizungen stellt man z.B. selten ständig um. Elektrische automatische Rolläden und Jalusien auch nicht.

    Was Sinn macht ist eine (oder mehrere redundante) Fernbedienung fürs Licht am Sofa. Da stellt man tatsächlich öfters mal was um. Die kann man dann aber wie erwähnt irgendwo auf einen "Stammplatz" legen. Wobei da die üblichen 12V-Batterien viele Jahre halten und auch nicht auslaufen können (das sind Trockenzellen-Batterien).

  10. Re: Warum muss alles "Smartphone" sein? Und vor allem vernetzt?

    Autor: baz 16.12.14 - 11:25

    Smarthome ist auch nicht zum Geld sparen da. Dazu sind die Anschaffungskosten meist schon viel zu hoch.

    Smarthome ist eine Komfortfunktion. Man _braucht_ es natürlich nicht. Schön und praktisch ist es aber trotzdem.

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