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Was genau ist der Usecase für das Teil?

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  1. Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Cespenar 21.01.15 - 23:52

    Oculus Rift:
    Spiele oder andere Beschäftigungen, in die man vollständig eintauchen will, etwa auch für einen virtuellen Konzertbesuch
    Google Glass:
    Gedacht als Begleiter für jede Gelegenheit. Einfach in einer fremden Stadt zurecht finden und von der Glass navigiert werden. Außerdem hat man die Möglichkeit jederzeit Bilder und Videos von allem und jedem zu machen, von Momenten die man ansonsten verpasst weil man das Handy erst aus der Tasche kramen muss (so zumindest die Werbebotschaft). Entwickelt sich momentan eher zu einem Flop, zumindest der Hype ist erstmal vorrüber.
    Mircrosoft Hololens:
    Man könnte fast sagen sowas wie ein Zwitter aus Rift (oder eher Samsung Gear VR) und Glass. Im Werbevideo wird die Interaktion mit den Virtuellen Gegenständen in den Vordergrund gehoben. Sicher ein nettes Gimmick aber das soll es sein?
    Ingress oder etwas vergleichbares auf so einem Gerät hätte sicher was aber will man so in der Öffentlichkeit rumlaufen? :p
    Naja erstmal abwarten bis jemand wirklich mal so ein Teil aufsetzen durfte und Berichten kann ob es taugt. Das man alleine mit dieser Brille und einem Armband präzise 3d Objekte modellieren kann kaufe ich denen jedenfalls nicht ab.

  2. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Bujin 22.01.15 - 00:08

    Wie der Name schon sagt geht es um Hologramme. Brauchst du grad einen zwei oder drei Bildschirme? Diese verfolgen dich nicht wie Google Glass (immer in der selben Ecke) sondern stehen auf ihrem Platz - es sei denn du willst ein HUD. Ich sehe da wirklich viele Einsatzbereiche.

    Stell dir zB. Pokemon mit Hologrammen vor. Schach erwacht zum Leben. Wie wärs mit einer Drohne die du fliegen lässt oder einem Schmetterling? Natürlich darf auch das Laserschwert nicht fehlen. Trainiere gegen Roboter und dann teste deine Jedi-Fertigkeiten an deinen Freunden.

    Mir fallen eine Million Dinge ein die man schon zu Hause machen kann ohne dass man gesehen wird. Ich denke ich brauche erst gar nicht mit dem Militär anzufangen.

  3. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: TarikVaineTree 22.01.15 - 01:46

    Das klingt zwar alles spannend, aber gerade Lichtschwertduelle dürften ohne haptisches Feedback (eigenes Schwert trifft beim Hieb gegen das von Lord Vader) schwierig werden.

  4. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: as (Golem.de) 22.01.15 - 02:18

    Hallo,

    TarikVaineTree schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt zwar alles spannend, aber gerade Lichtschwertduelle dürften ohne
    > haptisches Feedback (eigenes Schwert trifft beim Hieb gegen das von Lord
    > Vader) schwierig werden.

    ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob diese Art von Force-Feedback eine gute Idee für die Brille ist. ;) Übrigens, kleine Kinder spielen ihre Fantasieschlachten auch ohne sich gegenseitig realistisch zu vermöbeln. Das geht schon. ;)

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Okuna alias Openbook: @marble
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang
    ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )

    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  5. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: burzum 22.01.15 - 02:58

    Es war ja klar das wieder so was gepostet werden würde. Nicht das zig Beispiele im Artikel und den Videos gezeigt worden wären... Ich nehme an Du hast ihn nicht gelesen.

    Visualsierung in der Medizin. Output vom MRT direkt mit dem Patienten live verknüpft, der Tumor wird wärend der OP live im Körper durch die Brille visualisiert. Oder das Endoskopiebesteck das man damit sogar via Handbewegung in der Luft steuern kann. Operationen komplett remote mit OP Robotern aber der Patient liegt als Hologram direkt vor mir, ich schneide mit einem Skalpel in der Luft, remote setzt ein OP Roboter das um.

    Support: Techniker steht vor Ort, Ingenieur schaut zu und zeigt ihm via Hologram Dinge an der Maschine. 3D-Design, CAD Visualisierung, Architektur Visualisierung... Ganz banal: AR-spiele. Anzeigen von Leitungen in Böden oder Wänden. Anzeige des Inhalts von Kisten in einem Lager im Vorbeigehen.

    Visualisierung von optimalen Anflugwinkeln, Winden und Bergen (bei Dunkelheit) in Flugzeugen. Ersatz des HUD mit der Brille in Kampfjets. Infos für Soldaten im Einsatz, z.B. Geländemarker welche via GPS von der Aufklärung reinkommen und die exakte Feindposition und Distanz anzeigen.

    360° HUD im Auto, zu Fuß auf dem Schiff mit Infos über Position, eigene und andere, Distanz, Fahrtrouten. Das Navi zeigt den Weg auf der Straße als Hologram mit roten Pfeilen. Keine Ablenkung mehr durch Blick aufs Navi.

    Es gibt tausende praktische Beispiele! Das Ding könnte, wenn es wirklich gut wird, der Renner werden und einen neuen Markt schaffen. Ähnlich wie Mobiltelefone damals.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.15 03:03 durch burzum.

  6. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Haspu 22.01.15 - 06:56

    Ihr Fantasie ist wirklich erstaunlich. Ich finde diese Holobrille auch faszinierend und kann mir auch ein paar Dinge vorstellen da damit erledigt werden können.

    Alleine in der Industrie 4.0 dürfte das Einsatzgebiet schon enorm sein.
    Produktionsdaten abrufbar, Betriebsparameter werden angezeigt, elektrisches Gerät läuft oder nicht (Pumpe, Verdichter), Leitungsverlauf, Störungsmeldungen.

    Internet: Möbelgeschäfte bringen ihre Möbel ins Internet und geben die Holodaten frei; Freies Platzieren des gewünschten Objekts in der Wohnung, mitsamt Skype-Verbindung zum Produktberater.
    Wandtattoos können vorab schon mal an der Wand ausprobiert werden.
    Kochen direkt mit Tim Mälzer im Augenwinkel.

    TV: DVBClient entwickelt eine Schnittstelle zur Holobrille ;)

  7. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: LeoHart 22.01.15 - 08:04

    Ich möchte den Sinn gar nicht anzweifel und ungeachtet von der technischen Seite, finde ich das Design und die Abmessungen eine Katastrophe.
    Für die breite Maße daher vollkommen ungeeignet. Ob dies im "professionellen" Bereich anders aussieht mag ich bezweifeln. Sicher wird es in einigen Bereichen seinen Einsatzzweck finden jedoch von einem Durchbruch für AR zu sprechen ist wohl vollkommen übertrieben.

    Wenn es MS schaffen sollte das Konzept in die Größe von Glass zu packen sieht es anders aus aber momentan sehe ich für Hololens einen eher bescheidenen Erfolg.

    Immerhin etwas Konkurrenz für Glass kann nicht schade. Da bei Glass der Funktionsumfang arg zu wünschen übrig lässt. Wohl auch der Grund warum Google Glass wieder intern entwickelt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.15 08:05 durch LeoHart.

  8. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 22.01.15 - 08:33

    Cespenar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]

    Schau dir das zweite Video an. Dass zeigt Anwendungen.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  9. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Cespenar 22.01.15 - 13:55

    Gerade das hat mich zweifeln lassen, denn das zweite Video ist ein reines Marketing Video das nicht das tatsächliche Erlebnis zeigt. Es scheint aber wirklich so zu sein das Mircosoft schon seit einigen Jahren daran arbeitet von daher ... vielleicht habt ihr auch recht und alles wird super toll ;)
    Aber keiner sagt wie gut die Auflösung, der Kontrast und die Integration in die reale Welt ist. Das Promo Video ist imho schon extrem geschönt.

  10. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: burzum 22.01.15 - 17:14

    LeoHart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte den Sinn gar nicht anzweifel und ungeachtet von der technischen
    > Seite, finde ich das Design und die Abmessungen eine Katastrophe.
    > Für die breite Maße daher vollkommen ungeeignet. Ob dies im
    > "professionellen" Bereich anders aussieht mag ich bezweifeln.

    Ach, aber die Gelben Helme auf dem Bau oder die lustigen Kochmützen sind modische Accessories? Gerade im professionellen Bereich steht die Funktion im Vordergrund nicht das aussehen. Und wenn das Ding Pink wäre mit Hellokitty drauf, wenn es die Produktion verbessert wird es getragen.

    Cespenar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber keiner sagt wie gut die Auflösung, der Kontrast und die Integration in
    > die reale Welt ist. Das Promo Video ist imho schon extrem geschönt.

    http://www.wired.com/2015/01/microsoft-hands-on/

    Schreibt er leider auch nicht aber er ist offenbar begeistert und die Promovideos sind keine Fiktion, er hat die dort gezeigten Sachen selbst ausprobieren können. Sie haben genau diese Szenarien im Testlabor aufgebaut und die Marsszene ist z.B. ein reales noch laufendes Projekt in Kooperation mit der NASA.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  11. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Moe479 22.01.15 - 19:30

    hmmm ka, die meisten dinge sind auch auf nen tablet oder sm visualisierbar, 3dmodelierung geht auch heute am flachbildschirm ... ich sehe da jetzt nicht die bahnbrechenden vorteile ... als navi wurde ja schon bei scheiben projektoren der nachteil, dass die wirklichkeit ggf. verdekt oder man davon durch die auffäligen wegführungspfeile abgelenkt wird ...

    bisher gefällt mir selbst zum zocken keines der angebotenen oder angekündigten geräte. zuwenig auflösung, klobig und schwer, limitiert auf bestimmte os oder anwendungen bestimmter hersteller, das ist alles noch immer unbrauchbarer bullschit, der auch noch teuer ohne ende ist!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.15 19:37 durch Moe479.

  12. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Cespenar 22.01.15 - 23:45

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cespenar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber keiner sagt wie gut die Auflösung, der Kontrast und die Integration
    > in
    > > die reale Welt ist. Das Promo Video ist imho schon extrem geschönt.
    >
    > www.wired.com
    >
    > Schreibt er leider auch nicht aber er ist offenbar begeistert und die
    > Promovideos sind keine Fiktion, er hat die dort gezeigten Sachen selbst
    > ausprobieren können. Sie haben genau diese Szenarien im Testlabor aufgebaut
    > und die Marsszene ist z.B. ein reales noch laufendes Projekt in Kooperation
    > mit der NASA.

    Hier liest sich das alles etwas naja anders
    http://www.engadget.com/2015/01/21/microsoft-hololens-hands-on/
    Bleibt abzuwarten wie gut es tatsächlich schon funktioniert. Laut engadget eben eher very early stage.

  13. Re: Was genau ist der Usecase für das Teil?

    Autor: Bouncy 23.01.15 - 11:08

    Haspu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Internet: Möbelgeschäfte bringen ihre Möbel ins Internet und geben die
    > Holodaten frei; Freies Platzieren des gewünschten Objekts in der Wohnung,
    > mitsamt Skype-Verbindung zum Produktberater.
    > Wandtattoos können vorab schon mal an der Wand ausprobiert werden.
    Die Ideen sind zwar da, aber obwohl man es heute schon mit Tablets ziemlich gut umsetzen könnte die Möbel virtuell in der Wohnung zu platzieren - wirklich gemacht hat es fast niemand. Es gibt ein paar Demo-AR-Apps dazu, es wäre nicht sonderlich schwer hier einen Markt zu erschaffen weil die technische Grundlage steht, sogar inklusive Frameworks etc., es tut nur niemand. Jetzt sollte man mal die Gründe hierfür hinterfragen, bevor man weiterträumt...

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