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Amen!

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  1. Amen!

    Autor: patrik.stutz 26.01.15 - 10:34

    Wenn wir auf dieser Welt wirklich weiter kommen wollen, dann ist dies der einzig richtige Weg. Es sollte Gesetz sein, dass wenn man sein Produkt verkauft, dass man wirklich alle Informationen darüber dem Kunden offenlegt. Bei Hardware beinhaltet dies den Sourcecode der Firmware, Buildanleitung, Auflistung aller Abhängigkeiten & natürlich auch eine Dokumentation zur Hardwarearchitektur, sodass diese "jeder" nachbauen könnte.

    Grundsätzlich sollte es dann so sein, dass man mit dem Produkt sämtliches Wissen das in dieses Produkt geflossen ist mitgeliefert wird. Sodass das Produkt und das dazu nötige wissen jederzeit untrennbar sind. Wissen, das benötigt wird, aber nicht unbedingt mit dem Produkt selbst zu tun hat (also Basiswissen), soll verlinkt werden.

    Ziel: Selbst einem Neandertaler, dem wir ein Smartphone aushändigen, sollte es ohne fremde Hilfe möglich sein, deren Funktionsprinzip zu verstehen und diese nachzubauen. Natürlich würde er das alleine in seinem Leben wohl kaum bewältigen können, aber eine Gruppe von Neandertalern mit Sicherheit.

    Stellt euch das vor:
    - Niemals würde wieder hart erarbeitetes Wissen verloren gehen
    - Wissen das einmal erlangt wurde, stünde der ganzen Menschheit zur Verfügung
    - Man hätte die volle Kontrolle über seine gekauften Produkte & die Freiheit diese nach den eigenen Vorstellungen zu modifizieren

    Wenn ich mir eine Idealwelt vorstellen müsste, wäre das für mich sicher eine der wichtigsten Sachen die dafür nötig sind.

  2. Re: Amen!

    Autor: Trockenobst 26.01.15 - 10:41

    patrik.stutz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ziel: Selbst einem Neandertaler, dem wir ein Smartphone aushändigen, sollte
    > es ohne fremde Hilfe möglich sein, deren Funktionsprinzip zu verstehen

    Und dann geht er in seine Höhle und belichtet mit dem Laserpointer Nanometer
    Chips, die er vorher aus hochreinem Silizium mit einer Lupe und Pinzette mit seltenen Erden dotiert hat? ;^p

    Das geht nur wenn die Fabriken in der Hand der Gesellschaft wären oder ein Materie-Reproducer in jedem Haushalt steht. So in geschätzt in 1000 Jahren frühestens. Falls nicht irgendein Shit die Menschen von der Erde entsorgt.

  3. Re: Amen!

    Autor: patrik.stutz 26.01.15 - 10:59

    All die Technik die nötig wäre um die benötigten Materialien zu beschaffen und natürlich auch um diese dann zum Endprodukt zusammenzufügen wären ja offen. Das ist was ich sagen wollte.

    Selbst wenn der Aufwand ein unvorstellbares Ausmass für eine einzelne Person annehmen würde, ganz zu schweigen von dem Wissen das sich diese aneignen müsste, wäre es ihr doch möglich es zu tun, wenn sie es unbedingt will.

    Aber das Endziel ist natürlich nach wie vor ein Atom-Drucker :D
    Man kauft sich Elektronen, Neutronen & Protonen als Tinte, und druckt sich damit was auch immer man möchte. Abfall und nichtmer benötigte Objekte könnte man dann wieder in ihre Einzelteile zerlegen und damit die Patronen wieder auffüllen.

    Jetzt müssen wir es nur noch irgendwie hinkriegen, dass wir in 1000 Jahren noch am leben sind ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.01.15 11:04 durch patrik.stutz.

  4. Re: Amen!

    Autor: Fragile Heart 26.01.15 - 11:45

    Vielleicht könnte man sich ja "in einen ersten Schritt" auf die Informationen und das Wissen beschränken?

    Schon alleine die Tatsache das jeder bei seinen Entscheidungen immer auf das gesammelte Wissen der Menschheit zurückgreifen könnte und ihn nicht vorenthalten würde, wäre doch schon ein riesen Schritt.

    Gut, wir bräuchten dann auch noch eine Ideologie Freie Suchmaschine ... :D

    -------------------
    Only fools believe that nothing changes, nothing leaves, but I need to believe that we at least will have some dignity

  5. Re: Amen!

    Autor: Komischer_Phreak 26.01.15 - 12:07

    patrik.stutz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > All die Technik die nötig wäre um die benötigten Materialien zu beschaffen
    > und natürlich auch um diese dann zum Endprodukt zusammenzufügen wären ja
    > offen. Das ist was ich sagen wollte.
    >
    > Selbst wenn der Aufwand ein unvorstellbares Ausmass für eine einzelne
    > Person annehmen würde, ganz zu schweigen von dem Wissen das sich diese
    > aneignen müsste, wäre es ihr doch möglich es zu tun, wenn sie es unbedingt
    > will.
    >
    > Aber das Endziel ist natürlich nach wie vor ein Atom-Drucker :D
    > Man kauft sich Elektronen, Neutronen & Protonen als Tinte, und druckt sich
    > damit was auch immer man möchte. Abfall und nichtmer benötigte Objekte
    > könnte man dann wieder in ihre Einzelteile zerlegen und damit die Patronen
    > wieder auffüllen.
    >
    > Jetzt müssen wir es nur noch irgendwie hinkriegen, dass wir in 1000 Jahren
    > noch am leben sind ;)

    Wäre im Prinzip möglich. Der Haken wäre lediglich der Energieaufwand. Um aus einem Atom ein anderes zu machen ist 'ne Menge Energie notwendig. Wenn wir zukünftig alle unsere Gegenstände auf atomarer Basis drucken, bräuchten wir das tausend, millionen oder milliardenfache der heutigen Energie. Daraus resultiert dann das Hitzeproblem: Stromerzeugung und Verbrauch erzeugen Hitze. In dem Falle wäre das so viel, dass das Wort "globale Erwärmung" eine ganz neue Dimension erreicht. Es wurde sogar schon berechnet, aber welchem globalen Energieverbrauch das zu einem Problem wird - ist leider gar nicht mal so viel.

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