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Gleiche Strategie

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  1. Gleiche Strategie

    Autor: awgher 28.01.15 - 07:28

    Ob man jetzt den Deutschen oder den Spielern möglichst effizient das Geld abzieht spielt dabei erstmal keine Rolle.

  2. Re: Gleiche Strategie

    Autor: himbeertoni 28.01.15 - 07:37

    Nach dem Gespräch mit Gabe wurden die deutschen Preise gleich mal ordentlich gelupft.

  3. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Vollstrecker 28.01.15 - 08:27

    Das ist der Reparationsaufschlag.

    Als ich gestern diesen Griechischen Politiker die WW2 Argumentationskeule rausholen hörte, ging mir echt die hutschnur hoch!

  4. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Trockenobst 28.01.15 - 09:29

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ich gestern diesen Griechischen Politiker die WW2 Argumentationskeule
    > rausholen hörte, ging mir echt die hutschnur hoch!

    Ich würde den Pappnasen die 11 Milliarden oder was sie wollen gerne anbieten, und dafür ein riesen Tantam mit Staatsaufgebot und allem erwarten.

    Und dann es mit den 260 Milliarden Schulden verrechnen, auf 50 jahre oder so, das zahlen wir dann pro Jahr aus der Portokasse.

    Damit ist aber die stumpfdumme Rechte dort um eines ihrer wichtigsten Argumente beraubt. Alleine dafür wäre es das Wert.

  5. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.15 - 09:40

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Damit ist aber die stumpfdumme Rechte dort um eines ihrer wichtigsten
    > Argumente beraubt. Alleine dafür wäre es das Wert.

    Als ob die Argumente der stumpfdummen Linken dort besser wären.

  6. Re: Gleiche Strategie

    Autor: JohnDoes 28.01.15 - 10:06

    Eine Runde Geschichtsunterricht würde einigen sehe gut tun. So einfach ist das alles nicht, wie die Bild es schreibt. Und nein, ich erkläre das jetzt nicht, das kann jeder selbst nachlesen, wenn es ihn interessiert.

  7. Re: Gleiche Strategie

    Autor: croal 28.01.15 - 11:10

    Den meisten ist gar nicht bewusst was da passiert ist. Steuergelder transfer ins Privatvermögen zu gunsten der oberen 1% ist schon am Anfang der Kreise passiert. Wohl wissend das die wie die Ratten das sinkende Schiff verlassen die Rettungshelfer in unsere Banken landet.

    Die die Geld hatten in Griechenland sind abgezogen nach der sogenannte banken Rettung und sind unter anderem wieder bei uns gelandet. Dafür sozial bedürftige Griechen zur Kasse gebeten worden wie Rentner kranke usw. Das sollte man nicht vergessen bevor man auf die Griechen schimpft. Unsere Politiker haben den leichten weg gewählt und heute wird so dargestellt als wenn sie im Interesse der Steuerzahler handeln würden.

  8. Re: Gleiche Strategie

    Autor: phre4k 28.01.15 - 11:12

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trockenobst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Damit ist aber die stumpfdumme Rechte dort um eines ihrer wichtigsten
    > > Argumente beraubt. Alleine dafür wäre es das Wert.
    >
    > Als ob die Argumente der stumpfdummen Linken dort besser wären.

    Als ob die Argumente der hiesigen Rechten, Linken und der Mitte besser wären.

  9. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.01.15 - 11:26

    awgher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob man jetzt den Deutschen oder den Spielern möglichst
    > effizient das Geld abzieht spielt dabei erstmal keine Rolle.

    Ihr habt es immer noch nicht begriffen, oder? Ich versuche mal, es möglichst simpel zu erklären:

    Wenn Griechenland uns jahrelang abgezockt hat, warum ist Griechenland jetzt nicht stinkreich und wir nicht bettelarm? Könnte es etwas damit zu tun haben, dass es die europäische Privatwirtschaft war, die über Griechenland Jahrzehnte lang Geld gezapft hat, wodurch auch in Griechenland nur eine Handvoll Leute reich geworden sind, während der große Rest der Griechen die Schuldenlast dieses Pyramidenspiels tragen muss, nachdem es zusammengebrochen ist. Hier wird gerne vergessen, dass der - unter Anderen - deutsche Steuerzahler erst einspringen musste, nachdem der griechische Steuerzahler diese Schuld nicht mehr bedienen konnte. Und nein, nicht jeder Grieche hat eine Villa mit Pool und jahrelang vergessen, dafür Abgaben zu leisten.

    Nun könnte man ja mal seine sieben Sinne (Unsinn und Schwachsinn mitgerechnet ...) zusammen nehmen und sich überlegen, was wirklich passiert ist.
    Spricht irgend etwas dagegen, dass die griechische Krise ein wenig wie die Bankenkrise ist, in der Gewinne privatisiert und Verluste vergemeinschaftet wurden? Kann es gleichzeitig sein, dass Griechenland eigentlich stinkreich ist und nur so tut, als würde seine Volkswirtschaft zusammenbrechen? Nein? - Nun, dann kann man es ja halten wie der olle Sherlock Holmes: Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unglaublich - oder in diesem Fall: unlieb - es einem ist.

    Sprich, wenn man Griechenland mal als das "Transfer-Instrument" betrachtet, das es war, und wir alle sonstigen Zwischenschritte filtern, bleibt das klassische Verfahren übrig, Steuergelder in Privatvermögen umzuleiten. Darunter natürlich auch einige griechische Privatvermögen, aber das werden definitiv nicht die Griechen sein, die die jetzige Regierung gewählt haben, findest du nicht auch?

    Also, sparen wir uns doch bitte das BILD-Niveau und sehen wir es sachlich: Wir alle wurden und werden mal wieder verarscht und der größte Trick der Verarschenden besteht nicht darin, es geschafft und dabei ordentlich Kohle gemacht zu haben, sondern die Betroffenen dazu zu bringen, sich gegenseitig die Schuld zu geben.

  10. Re: Gleiche Strategie

    Autor: ubuntu_user 28.01.15 - 11:34

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > awgher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ob man jetzt den Deutschen oder den Spielern möglichst
    > > effizient das Geld abzieht spielt dabei erstmal keine Rolle.
    >
    > Ihr habt es immer noch nicht begriffen, oder? Ich versuche mal, es
    > möglichst simpel zu erklären:
    >
    > Wenn Griechenland uns jahrelang abgezockt hat, warum ist Griechenland jetzt
    > nicht stinkreich und wir nicht bettelarm? Könnte es etwas damit zu tun
    > haben, dass es die europäische Privatwirtschaft war, die über Griechenland
    > Jahrzehnte lang Geld gezapft hat, wodurch auch in Griechenland nur eine
    > Handvoll Leute reich geworden sind, während der große Rest der Griechen die
    > Schuldenlast dieses Pyramidenspiels tragen muss, nachdem es
    > zusammengebrochen ist. Hier wird gerne vergessen, dass der - unter Anderen
    > - deutsche Steuerzahler erst einspringen musste, nachdem der griechische
    > Steuerzahler diese Schuld nicht mehr bedienen konnte. Und nein, nicht jeder
    > Grieche hat eine Villa mit Pool und jahrelang vergessen, dafür Abgaben zu
    > leisten.
    >
    > Nun könnte man ja mal seine sieben Sinne (Unsinn und Schwachsinn
    > mitgerechnet ...) zusammen nehmen und sich überlegen, was wirklich passiert
    > ist.
    > Spricht irgend etwas dagegen, dass die griechische Krise ein wenig wie die
    > Bankenkrise ist, in der Gewinne privatisiert und Verluste vergemeinschaftet
    > wurden? Kann es gleichzeitig sein, dass Griechenland eigentlich stinkreich
    > ist und nur so tut, als würde seine Volkswirtschaft zusammenbrechen? Nein?
    > - Nun, dann kann man es ja halten wie der olle Sherlock Holmes: Wenn man
    > das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit
    > sein, so unglaublich - oder in diesem Fall: unlieb - es einem ist.
    >
    > Sprich, wenn man Griechenland mal als das "Transfer-Instrument" betrachtet,
    > das es war, und wir alle sonstigen Zwischenschritte filtern, bleibt das
    > klassische Verfahren übrig, Steuergelder in Privatvermögen umzuleiten.
    > Darunter natürlich auch einige griechische Privatvermögen, aber das werden
    > definitiv nicht die Griechen sein, die die jetzige Regierung gewählt haben,
    > findest du nicht auch?
    >
    > Also, sparen wir uns doch bitte das BILD-Niveau und sehen wir es sachlich:
    > Wir alle wurden und werden mal wieder verarscht und der größte Trick der
    > Verarschenden besteht nicht darin, es geschafft und dabei ordentlich Kohle
    > gemacht zu haben, sondern die Betroffenen dazu zu bringen, sich gegenseitig
    > die Schuld zu geben.


    nur ist deine Sicht (die der Realität am nächsten kommt) leider viel zu kompliziert. Fauler Grieche mit Gyros in der Hand ist da viel einfacher, als dass Merkel mit ihren Goldman Sachs Beratern uns alle ausnimmt

  11. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.15 - 11:39

    Könnte, sollte, hätte...alles nur tumbes Propagandageschwätz von Dir! Wenn alleine die 340 Mrd.vom letzten Schuldenschnitt nur bei wenigen gelandet wären, müssten in GR einige Milliardäre mehr sitzen. Aber selbst die sich bereichernden Politiker sind höchstens Millionäre mit ein paar Häusern, also keine wirklich "Superreichen".
    Nein, das ganze Geld wurde über Jahrzehnte ohne Kontrolle im großen Stil an die Bevölkerung ausgeschüttet, dass liegt jetzt dort gut angelegt in Immobilien, auf den Konten oder wurde schlicht verfressen.
    Also hör bloß auf mit Deiner linken Verschleierungstaktik...

  12. Re: Gleiche Strategie

    Autor: croal 28.01.15 - 11:42

    Könnte man das Geld nachverfolgen was Griechenland erhalten hat würde man sehen das das Geld bei unsere 1% der reichen auf dem konto ist. So sind unsere Banken nämlich refinanziert worden. Und Miss Neuland verkauft uns das als eine gesetzt der Solidarität. Denkt bitte ein bisschen nach bevor ihr die rosane Pille schluckt was die CDU verteilt.

  13. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Muhaha 28.01.15 - 11:42

    Alf Edel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > [ ... dummes, peinliches Gefasel ...]

    Genau, den Griechen geht es ja soooooooooooooooooooooooooooooo gut!

  14. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Gamma Ray Burst 28.01.15 - 11:45

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Runde Geschichtsunterricht würde einigen sehe gut tun. So einfach ist
    > das alles nicht, wie die Bild es schreibt. Und nein, ich erkläre das jetzt
    > nicht, das kann jeder selbst nachlesen, wenn es ihn interessiert.

    Es gab Anfang der 50er einen Schuldenerlass, die Reparationsleistungen für Griechenland kamen nur zu 30% an, da die Griechen nicht in der Lage waren den Transport zu organisieren.

    Um was es hier eigentlich geht ist, dass der Sueden die Denkweise des Nordens (D,NL,AT,PL,Baltikum,NO, FI) nicht akzeptieren will.

    Die fühlen sich in ihrem anarchischen Chaos wohl, das Problem dabei ist, sie wollen das andere ihren Lebenstil finanzieren. Die erforderlichen Aenderungen sind dementsprechend schmerzhaft.

    Deutachland nur deswegen im Mittelpunkt weil D halt die groesste Wirtschaft in der EU und der Eurozone hat. Deswegen ist die Argumentation ziemlich verlogen.

  15. ++ für Held im Erdbeerfeld.

    Autor: Djinto 28.01.15 - 11:49

    Diese Erkentnis wird sich aber nicht durchsetzen, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Der sicherheitsverliebte Michel KANN so etwas nicht glauben es würde ja seine Realität ad absurdum führen.

    Der Beissreflex ohne Argumente von Alf ist ein gutes QED.

    "Nein, das ganze Geld wurde über Jahrzehnte ohne Kontrolle im großen Stil an die Bevölkerung ausgeschüttet, dass liegt jetzt dort gut angelegt in Immobilien, auf den Konten oder wurde schlicht verfressen. "

    Ouha, da könnt ich schon wieder analogien ziehen, aber NEIN, ich werde den FUD Channel NICHT füttern. Nur ein gaaanz bissl... WANN wurde JEMALS in der GESCHICHTE der welt (ach was, des Universums!) eine grosse menge Geld an die Bevölkerung (als Masse/Mehrheit) augsgeschüttet?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.15 11:51 durch Djinto.

  16. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.15 - 11:52

    Die Reichen, die Mittelschicht und die Armen sitzen an einem Tisch mit 10 Stück Keksen.

    Die Reichen nehmen 9 Stücke und sagen zur Mittelschicht: "Pass auf, die Armen wollen dir dein Keks klauen"

    So sieht die Realität aus.

  17. Re: ++ für Held im Erdbeerfeld.

    Autor: Vollstrecker 28.01.15 - 11:54

    Begrüßungsgeld bei der Wiedervereinigung mit der DDR
    :D

  18. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Komischer_Phreak 28.01.15 - 13:03

    Alf Edel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Könnte, sollte, hätte...alles nur tumbes Propagandageschwätz von Dir! Wenn
    > alleine die 340 Mrd.vom letzten Schuldenschnitt nur bei wenigen gelandet
    > wären, müssten in GR einige Milliardäre mehr sitzen. Aber selbst die sich
    > bereichernden Politiker sind höchstens Millionäre mit ein paar Häusern,
    > also keine wirklich "Superreichen".
    > Nein, das ganze Geld wurde über Jahrzehnte ohne Kontrolle im großen Stil an
    > die Bevölkerung ausgeschüttet, dass liegt jetzt dort gut angelegt in
    > Immobilien, auf den Konten oder wurde schlicht verfressen.
    > Also hör bloß auf mit Deiner linken Verschleierungstaktik...

    Das ist schlicht Blödsinn. Vor genau dieser Problematik wurde schon gewarnt, lange, bevor es den Euro gab. Wenn Du absolute Geldströme verfolgst (sprich, eine Milliarde fließt von Deutschland nach X, aber 2 Milliarden von X nach Deutschland macht in Summe eine Milliarde von X nach Deutschland), dann siehst Du das Geld deutlich in eine Richtung fließen: Nach Deutschland. Dieser absolute Geldstrom hat einen Namen, nennt sich Handelsbilanzüberschuss (frag Wikipedia, wenn Du es nicht glaubst, oder mach es wie ich und gönn Dir ein paar Jahre VWL).

    Die Geldmenge auf der Welt ist endlich. Wenn ein Staat dafür sorgt, das alle Geldströme in seine Richtung fließen, dann reduziert sich in Folge die Geldmenge für alle anderen Staaten. Genau das ist es aber, was von deutschen Politikern mit dem Euro erreicht wurde.

    Wenn man nun wenigstens sagen könnte, das in Folge alle Deutschen reich wären... aber das Gegenteil ist der Fall: Die Mittelschicht dünnt aus und reguläre Arbeit wird immer schlechter bezahlt. Genau das wird an Deutschland auch kritisiert, und zwar weltweit. Der Binnenhandel innerhalb Deutschlands wird zugunsten des Außenhandels vernachlässigt. Diese Kritik wurde bspw. auch von den beiden reichsten (mittlerweile verstorbenen) Deutschen, Karl und Theo Albrecht, vorgetragen.

    Nach Deiner Aussage wären damit renomierte VWL-Professoren, der amerikanische Präsident sowie die Albrecht-Brüder Anhänger einer linken Verschleierungstaktik. Weißt Du was? Da liegt die Vermutung näher, das Du nicht die geringste Ahnung von Volkswirtschaften hast und Deine Meinung lediglich auf Emotionen, aber eben nicht auf rationalen Argumenten beruht. Und das Futter für Deine Argumente ist der Quatsch auf der Titelseite der Bildzeitung. Klassischer Fall von Dunning-Kruger.

  19. Re: ++ für Held im Erdbeerfeld.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.01.15 - 13:16

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Begrüßungsgeld bei der Wiedervereinigung mit der DDR
    > :D

    Ein gutes Beispiel, wenn man sich die einzig relevante Frage stellt: Wo ist dieses Geld letztlich gelandet?

    Ganz einfach, es wurde natürlich ausgegeben. Im Prinzip hätte man daher das Begrüßungsgeld auch direkt an den Einzelhandel auszahlen können, aber dann wäre ja jedem Idioten aufgefallen, dass Steuergelder in die Wirtschaft und von dort in Privatvermögen umgeleitet werden - das gleiche in grün, wenn man so will.

    Und wenn wir schon beim immer noch herrschenden Vorurteilen zwischen alten und neuen Bundesländern sind: Bisher hat der deutsche (insbesondere der westdeutsche) Michel ja auch noch nicht vollumfänglich begriffen, dass von jedem Euro, der in die neuen Bundesländer fließt > 80 Cent wieder in die alten Bundesländer zurück fließen - natürlich nicht zu den dortigen Steuerzahlern, sondern in private Taschen. Bedenkt man außerdem, dass sich der besagte Euro aus Steuern zusammensetzt, die in West- und Ostdeutschland erhoben werden, stimmt das Vorurteil gleich noch weniger.

    Aber genau so soll es sein: Das Melkvieh soll sich schön darüber streiten, wer am meisten gemolken wird, damit sie bloß nicht darüber nachdenken, wohin die Milch fließt.

  20. Re: Gleiche Strategie

    Autor: Gamma Ray Burst 28.01.15 - 13:40

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alf Edel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Könnte, sollte, hätte...alles nur tumbes Propagandageschwätz von Dir!
    > Wenn
    > > alleine die 340 Mrd.vom letzten Schuldenschnitt nur bei wenigen gelandet
    > > wären, müssten in GR einige Milliardäre mehr sitzen. Aber selbst die
    > sich
    > > bereichernden Politiker sind höchstens Millionäre mit ein paar
    > Häusern,
    > > also keine wirklich "Superreichen".
    > > Nein, das ganze Geld wurde über Jahrzehnte ohne Kontrolle im großen Stil
    > an
    > > die Bevölkerung ausgeschüttet, dass liegt jetzt dort gut angelegt in
    > > Immobilien, auf den Konten oder wurde schlicht verfressen.
    > > Also hör bloß auf mit Deiner linken Verschleierungstaktik...
    >
    > Das ist schlicht Blödsinn. Vor genau dieser Problematik wurde schon
    > gewarnt, lange, bevor es den Euro gab. Wenn Du absolute Geldströme
    > verfolgst (sprich, eine Milliarde fließt von Deutschland nach X, aber 2
    > Milliarden von X nach Deutschland macht in Summe eine Milliarde von X nach
    > Deutschland), dann siehst Du das Geld deutlich in eine Richtung fließen:
    > Nach Deutschland. Dieser absolute Geldstrom hat einen Namen, nennt sich
    > Handelsbilanzüberschuss (frag Wikipedia, wenn Du es nicht glaubst, oder
    > mach es wie ich und gönn Dir ein paar Jahre VWL).
    >
    > Die Geldmenge auf der Welt ist endlich. Wenn ein Staat dafür sorgt, das
    > alle Geldströme in seine Richtung fließen, dann reduziert sich in Folge die
    > Geldmenge für alle anderen Staaten. Genau das ist es aber, was von
    > deutschen Politikern mit dem Euro erreicht wurde.
    >
    > Wenn man nun wenigstens sagen könnte, das in Folge alle Deutschen reich
    > wären... aber das Gegenteil ist der Fall: Die Mittelschicht dünnt aus und
    > reguläre Arbeit wird immer schlechter bezahlt. Genau das wird an
    > Deutschland auch kritisiert, und zwar weltweit. Der Binnenhandel innerhalb
    > Deutschlands wird zugunsten des Außenhandels vernachlässigt. Diese Kritik
    > wurde bspw. auch von den beiden reichsten (mittlerweile verstorbenen)
    > Deutschen, Karl und Theo Albrecht, vorgetragen.
    >
    > Nach Deiner Aussage wären damit renomierte VWL-Professoren, der
    > amerikanische Präsident sowie die Albrecht-Brüder Anhänger einer linken
    > Verschleierungstaktik. Weißt Du was? Da liegt die Vermutung näher, das Du
    > nicht die geringste Ahnung von Volkswirtschaften hast und Deine Meinung
    > lediglich auf Emotionen, aber eben nicht auf rationalen Argumenten beruht.
    > Und das Futter für Deine Argumente ist der Quatsch auf der Titelseite der
    > Bildzeitung. Klassischer Fall von Dunning-Kruger.


    Geldmenge ist nicht endlich, die EZB hat gerade 1 Billion EUR erzeugt, quantative easing

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