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Antenne mit Schwimmer?

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  1. Antenne mit Schwimmer?

    Autor: Sharra 14.02.15 - 14:34

    Je nachdem, wie tief das Ding tauchen soll, könnte man doch auch eine simple Kabelverbindung mit Schwimmer nutzen, so dass immer eine Funkbarke an der Oberfläche Signale absenden und empfangen kann. Tauchroboter agieren ja bei weitem auch nicht alle autark und werden vom Schiff aus per Leitung ferngesteuert.

  2. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: baz 14.02.15 - 15:30

    Nur das du hier Signallaufzeiten von 90 Minuten pro Richtung hast. Wie willst du da etwas manuell Steuern?

  3. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: __destruct() 14.02.15 - 16:09

    Woher nimmst du, dass die Signaldämpfung durch flüssiges Methan angeblich so schlimm ist?

  4. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: leed 14.02.15 - 18:02

    Eigentlich reicht es ja, wenn das Ding auftaucht sobald der Orbiter in Reichweite ist und dann diesem ein Signal absendet.

    Im Video wird zwar kein Orbiter gezeigt, aber es scheint ja bei den Marsmissionen schon Standard zu sein. Wäre ja doof das von der Oberfläche direkt zur Erde zu senden, vorallem bei der dichten Atmosphäre und je nach position und rotation des Mondes wäre es wahrscheinlich nicht mal möglich.

  5. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: __destruct() 14.02.15 - 18:17

    Ein solches Gerät hat nicht die Ressourcen, um oft auf- und abzutauchen. Schau dir nur mal an, mit welcher Geschwindigkeit Marsrover unterwegs sind.

  6. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: Sharra 14.02.15 - 19:41

    Es geht doch gar nicht um Livesteuerung. Es geht darum, dass sie das Ding ständig auftauchen lassen wollen, um Signale zu senden, weil sies durch die Flüssigkeit nicht können. Ich stelle die Frage: Wozu auftauchen, wenn man eine Antenne hinterherschleppen könnte, die permanent oben bleibt.

  7. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: __destruct() 14.02.15 - 19:57

    1. Wieso soll das durch eine Flüssigkeit nicht gehen? Weißt du, welche Frequenzen sie verwenden werden?

    2. Gegen eine Antenne, die oben treibt, spricht z.B. dass sie von Stürmen mitgerissen werden kann, und so das U-Boot in der Gegend rumzieht, wodurch dieses nicht mehr arbeiten kann. Sofern es denn nicht noch schlimmer kommt und das Kabel reißt. Aber auch einfach nur Strömungen im flüssigen Methan dürften die Antenne ordentlich bewegen. Antenne und U-Boot werden immerhin weit voneinander entfernt sein, wenn das U-Boot das Meer / den See erkunden soll. Geschwindigkeit = Beschleunigung * Zeit und zur Verzögerung, wenn dann mal das Ende des Kabels erreicht ist, und die relative Geschwindigkeit schon groß ist, hat man nicht gerade viel Strecke, sofern das Kabel nicht gerade ein dämpfendes Gummiseil beinhaltet. D.h. die Verzögerung ist ziemlich heftig und das tut keiner involvierten Komponente gut. Damit habe ich sogar schon doppelt das nächste Problem angesprochen: Materialermüdung. Es ist dort scheiße kalt. Die Oberflächentemperatur beträgt im Mittel freaking 94 Kelvin. Das sind -179 °C. Und es handelt sich um einen Mond, d.h. die Temperaturschwankungen sind groß, also wird es noch deutlich kälter. Bei diesen Temperaturen flexible Teile wie ein Kabel zu haben, ist eine ganz, ganz schlechte Idee.

  8. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: Sharra 14.02.15 - 20:05

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein solches Gerät hat nicht die Ressourcen, um oft auf- und abzutauchen.
    > Schau dir nur mal an, mit welcher Geschwindigkeit Marsrover unterwegs sind.


    Letzer Absatz des Artikel:
    Schwierig ist auch die Kommunikationseinrichtung: Das U-Boot kann ohnehin nur dann Daten zur Erde funken, wenn es aufgetaucht ist. Dass das Ding nicht ständig hoch und runter "doppst" ist klar. Aber im Endeffekt ist das nur eine Frage der Energieversorgung.
    Es gibt beim Marsrover auch absolut keinen Grund die Dinger mit 100km/h durch die Botanik düsen zu lassen. Die Teile wurden im Zielgebiet abgesetzt, und das wird untersucht. Höhere Geschwindigkeiten wären durch den Untergrund sowieso problematisch. Ein Dünenbuggy wird einfach wieder aufgerichtet, wenn er sich überschlägt. Bis der ADAC aber auf dem Mars ist...

  9. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: __destruct() 14.02.15 - 20:14

    Danke. Ich habe den Artikel nur überflogen.

  10. Re: Antenne mit Schwimmer?

    Autor: narea 14.02.15 - 21:31

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Wieso soll das durch eine Flüssigkeit nicht gehen? Weißt du, welche
    > Frequenzen sie verwenden werden?

    EDIT: Hm ok ich schreibe bzgl Wasser, kA wie es bei Methan ist.

    Es gibt einen Grund warum man getauchte U-Boote nicht erreichen kann außer mit extrem langen Wellenlängen. Und dafür brauchst du riesige Antennenanlagen und kannst auch nur zB 30m tief ins Wasser. Mit noch tiefere Frequenzen kommst du tiefer, aber mehr als ein "anklopfen" ist da nicht drin. Irgendwelche Nutzdaten kannst du nicht übertragen (es sei denn du hast einige Jahre Zeit).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.15 21:33 durch narea.

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