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Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

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  1. Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: carp 21.02.06 - 10:13

    "Für Experimentierfreudige bringt die Flight-CD 4 zudem Xgl und Compiz mit. Der neue X-Server nutzt 3D-Treiber für moderne Grafikkarten, um optische Effekte zu ermöglichen und visuell zu Systemen wie MacOS X aufzuschließen."

    Für weniger Experimentierfreudige würde IMHO auch eine Verbesserung der Darstellung von Fonts einen großen Fortschritt bringen. Oder kann man daran schon jetzt etwas drehen?

  2. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: dummbeutel 21.02.06 - 10:32

    carp schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Für weniger Experimentierfreudige würde IMHO auch
    > eine Verbesserung der Darstellung von Fonts einen
    > großen Fortschritt bringen. Oder kann man daran
    > schon jetzt etwas drehen?

    $ cat .Xresources
    Xft.dpi:96


  3. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: carp 21.02.06 - 10:40

    dummbeutel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > $ cat .Xresources
    > Xft.dpi:96

    Heißt das, dass ich das in o.g. Datei eintragen bzw. ändern muß? Ist das unabhängig von der Auflösung und Größe des Monitors (1600x1200, 20")?

  4. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: dummbeutel 21.02.06 - 10:42

    carp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dummbeutel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > $ cat .Xresources
    > Xft.dpi:96
    >
    > Heißt das, dass ich das in o.g. Datei eintragen
    > bzw. ändern muß? Ist das unabhängig von der
    > Auflösung und Größe des Monitors (1600x1200, 20")?

    Einfach in deinem $HOME (echo $HOME) die Datei .Xresources anlegen, da drin steht dann nur eine Zeile mit "Xft.dpi:96".
    X neu starten, fertig :-)


  5. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: carp 21.02.06 - 11:01

    Danke für den Tipp, den werde ich heute Abend mal ausprobieren!

  6. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: dummbeutel 21.02.06 - 11:03

    carp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Danke für den Tipp, den werde ich heute Abend mal
    > ausprobieren!

    Schreib dann ob's zum Erfolg geführt hat :-)


  7. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: yukaro 21.02.06 - 11:11

    bei mir hats nichts verändert. breezy 5.10.

  8. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: DavidPalmer 21.02.06 - 11:13

    Was ist denn euer Problem mit der Fontdarstellung?
    Meine Fonts sehen 1A aus (5.10).


    yukaro schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > bei mir hats nichts verändert. breezy 5.10.
    >
    >


  9. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: carp 21.02.06 - 11:22

    DavidPalmer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ist denn euer Problem mit der
    > Fontdarstellung?

    Bei mir sehen die Schriften irgendwie unsauber aus, besonders an gekrümmten Linien. Das sieht bei Windows XP wesentlich besser aus. Ich kann heute Abend mal einen Screenshot von meinem Ubuntu 5.10 machen.

  10. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: general_bergfruehling 21.02.06 - 13:00

    carp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DavidPalmer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist denn euer Problem mit der
    >
    > Fontdarstellung?
    >
    > Bei mir sehen die Schriften irgendwie unsauber
    > aus, besonders an gekrümmten Linien. Das sieht bei
    > Windows XP wesentlich besser aus. Ich kann heute
    > Abend mal einen Screenshot von meinem Ubuntu 5.10
    > machen.
    >

    Ich rate mal: bytecode interpreter aus, dafür riesiege Schriften mit Anti-Aliasing an bei hoher Auflösung. Das ist irgendwie die gleiche (blöde) Grundeinstellung bei allen Distis, die ich kenne. Bei Debian hilft da ein "dpkg-reconfigure freetype" und dort denn mit den Einstellungen rumspielen. Bei Fedora musste ich freetype selber kompilieren und irgendeine Headerdatei manipulieren (Google hilft).

    Wenn man den bytecode interpreter aktiviert (und damit gegen irgendwelche Patentrechte verstößte), sollte man alles auf TrueType Schriftarten umstellen (am besten auf Windows mopsen) und AntiAliasing ausstellen. Dann sind die Schriften hübsch...

    P.S.: Für Ubuntu habe ich das hier gefunden, konnte es mangles Ubuntu-Rechner aber nicht ausprobieren...
    http://www.linuxquestions.org/questions/showthread.php?s=2cc697836409a53f61294a40e991d27f&t=257705

  11. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: Mülli 21.02.06 - 13:01

    machs anders:

    - apt-get install msttcorefonts
    - in gnome z.b. arial 10 als schrift einstellen, kantenglättung abschalten und x neu starten (ctl+alt+backspace)

    fertig

    sieht aus wie windows. siehe z.b. http://www.muelli.fudschiwawa.de/published/images/Bildschirmfoto.png (das ist noch unter warty warthog). wer noch mehr wie windows haben will, kopiert sich noch aus seinem windows-fontverzeichnis die schriften tahoma.ttf und tahomabd.ttf nach /usr/share/fonts und wählt tahoma 8 als standardschrift aus.

    fertig

    würde auch mal gerne wissen, warum das nicht per default schon so konfiguriert ausgeliefert wird...

  12. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: general_bergfruehling 21.02.06 - 13:14

    Mülli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > würde auch mal gerne wissen, warum das nicht per
    > default schon so konfiguriert ausgeliefert wird...

    Huch? Musstest du nicht den Bytecodeinterpreter aktivieren? Früher hieß es immer, der sei patentrechtlich geschützt und deswegen musst man halt hässliche Schriften mit AntiAliasing haben...

    Wie es auf dem Screenshot aussieht, scheint der aber aktiviert gewesen zu sein. Denn ist es wirklich komisch, dass man sich seine Schriften noch mit AntiAliasing verschlimmbessert...

  13. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: Mülli 21.02.06 - 13:17

    > Huch? Musstest du nicht den Bytecodeinterpreter
    > aktivieren?

    nö. davon abgesehen dass ich gar nicht weiss was das ist :) ich hab zu kde-zeiten auch einfach die schriftarten aus meiner windows-installation rüberkopiert, anti-aliasing ausgeschalten und die dpi-auflösung angepasst. meines erachtens müsste das mit jeder linux-distri funzen, mit ubuntu sogar noch sehr bequem weil dort die dpi-einstellung im font-menü (2. seite) per gui vorgenommen werden kann...

  14. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: der bastler 21.02.06 - 13:23

    carp schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Für weniger Experimentierfreudige würde IMHO auch
    > eine Verbesserung der Darstellung von Fonts einen
    > großen Fortschritt bringen. Oder kann man daran
    > schon jetzt etwas drehen?

    Vielleicht hilft's ja weiter:

    HOWTO Xorg and Fonts - http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Xorg_and_Fonts


    ---

    Spare, lerne, leiste was, dann haste, kannste, biste was!

  15. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: rbugar 21.02.06 - 14:28

    DavidPalmer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ist denn euer Problem mit der
    > Fontdarstellung?
    > Meine Fonts sehen 1A aus (5.10).

    Die Fonts find ich auch nicht so übel. Ich habe unter Linux seit meiner ersten Installation immer wieder das gleiche Problem. Alle Fenster, Icons, Menues usw. brauchen irgendwie viel mehr Platz auf dem 1280x1024er Desktop wie unter Windows oder OS X.
    Ich kann nichtmal sagen was genau eigentlich so viel Platz benötigt. Fakt ist nur, dass ich unter Windows kein Problem habe mehrere Fenster gleichzeit offen zu haben und mich trotzdem noch zurechtzufinden. Unter Linux, egal ob KDE oder Gnome - egal ob Suse oder Ubuntu, leidet mein Desktop permanent unter Platzmangel und ich muss ständig zwischen zwei oder drei Desktops hin und her schalten.

    Ralf

  16. Mehr Platz!

    Autor: chris109 21.02.06 - 23:06

    Schriften und Symbole ist die Antwort. Bei den Linux-Desktops sind die Schriften per default um zwei pt größer als unter Windows. Die Symbole sind auch meistens 48x48 (bzw. 22x22) groß statt 32x32 (bzw. 16x16).

    Unter Gnome und KDE lassen sich Schriftgrößen und Symbolgrößen aber bequem einstellen.
    Die andere Variante ist eine höhere Auflösung zu nehmen, was aber einen guten Monitor voraussetzt.

    Wichtig kann in diesem zusammenhang auch die Einstellung "DisplaySize" in der "xorg.conf" in der Sektion "Monitor" sein. Sie gibt die Bildschirmgröße an, anhand derer der X-Server die ppi ausrechnet.

    Beispeil für eine 19 Zoll Bildschirm (Zahlen sind in mm zu lesen):
    DisplaySize 360 270


    rbugar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DavidPalmer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ist denn euer Problem mit der
    >
    > Fontdarstellung?
    > Meine Fonts sehen 1A aus
    > (5.10).
    >
    > Die Fonts find ich auch nicht so übel. Ich habe
    > unter Linux seit meiner ersten Installation immer
    > wieder das gleiche Problem. Alle Fenster, Icons,
    > Menues usw. brauchen irgendwie viel mehr Platz auf
    > dem 1280x1024er Desktop wie unter Windows oder OS
    > X.
    > Ich kann nichtmal sagen was genau eigentlich so
    > viel Platz benötigt. Fakt ist nur, dass ich unter
    > Windows kein Problem habe mehrere Fenster
    > gleichzeit offen zu haben und mich trotzdem noch
    > zurechtzufinden. Unter Linux, egal ob KDE oder
    > Gnome - egal ob Suse oder Ubuntu, leidet mein
    > Desktop permanent unter Platzmangel und ich muss
    > ständig zwischen zwei oder drei Desktops hin und
    > her schalten.
    >
    > Ralf
    >


  17. Re: Font-Darstellung vs. Experimentierfreude

    Autor: carp 23.02.06 - 10:18

    dummbeutel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schreib dann ob's zum Erfolg geführt hat :-)

    Leider nicht :-( Ich sehe ehrlich gesagt keinen Unterschied. Das liegt aber vielleicht daran, dass im Font-Menü bereits 96dpi eingestellt war (s. a. https://forum.golem.de/read.php?9010,566487,566732#msg-566732).

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