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Katharina´s Hersteller steht Rede und Antwort

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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Katharina´s Hersteller steht Rede und Antwort

Autor: fitage 22.02.06 - 23:54

Abgesehen davon, dass ich das erste Mal überhaupt in einem Forum etwas poste, bin ich als GF des herstellenden Unternehmens von Katharina angenehm überrascht, wie z.T. qualifiziert und auch positiv unsere KATHARINA DAS GROSSE HANDY ZUM TELEFONIEREN betrachtet wird. Letztlich haben sogar manche negative Einschätzungen und Aussagen ihre Berechtigung.
Bevor sich aber weiterhin hier im Forum ewig über gefakte Bilder aufgeregt wird, statt zu berücksichtigen, dass sich hier ein wirklich kleines DEUTSCHES Unternehmen in eine Branche wagt, in der nur Megakonzerne das Sagen haben, erlaube ich mir einiges klarzustellen.
Ja. Einige der gestern veröffentlichten Bilder waren geranderte oder nachbearbeitete Fotos. Da die STL-Teile (in einem Profiforum wie hier weiss ja jeder was das ist) ein Konstruieren und Entwickeln, aber keine Fotos zulassen, mussten wir uns unter dem Zeitdruck der Cebit etwas einfallen lassen. Doch schon seit heute sind erste Originalfotos (erkennbar daran, dass auch der Tastaturschutz silber lackiert ist) im Netz. Also keine Panik. Bei der Cebit gibts echte Katharinas zum ausprobieren.

Der Preis: Wenn Sie ein Handy produzieren möchten haben Sie 2 Möglichkeiten: Entweder Sie investieren ca. 2-4 Mio Euro in einen eigenen Chipset (das machen alle großen Hersteller so), so dass Sie eine nur für Sie konstruierte Platine haben. Damit können Sie ein Handy günstiger ausstatten, das rechnet sich aber nur ab mindestens 2 Mio Stück und bedarf eines Kapitals für das Gesamtprojekt von ca. 15-25 Mio Euro. Akkus, Display und andere Kernbauteile haben einen relativ fixen Weltmarktpreis, den sie auch nur mit hohen Stückzahlen senken können.
2. Sie erstellen mit universelleren Bauteilen ihre Platine, müssen aber mit deutlich höheren Kosten rechnen und sind dadurch auch schnell im Bereich mehrerer Mio. Investitionskosten. Diesen Weg sind wir gegangen, da die großen Hersteller kein Gerät erstellen wollten, das das tut was ein Großteil der Älteren (aber auch einige Jüngere) gerne möchten: nämlich nur Telefonieren ohne das Gerät als Statussymbol zu verwenden. Warum haben wohl 69% der über65jährigen kein Handy? Weil sie keinen Multimedia-Protzprügel brauchen sondern ein Telefon.
Wir haben unser Fachwissen aus 15 Jahren Kundenkontakt im Fachhandel für Senioren, die Ergebnisse vieler Untersuchungen zu dem Thema , Senioren, Hörbehinderte und Sehbehinderte selbst und viele Fachleute zusammengezogen und mit Hilfe ausschließlich deutscher mittelständischer Unternehmen ein Projekt gestartet, von dem wir sagen können: wer an Katharina rummeckert
1. soll es erst mal besser machen (weil es ja so simpelzu sein scheint ein Handy zu bauen)
2. muß Katharina ja nicht kaufen
3. soll bloß nicht eines Tages mit Makuladegeneration oder Hip-Hip-geschädigten Ohren dastehen und jammern, dass er mit der Fummeltechnik die es überall gibt nicht zurecht kommt. ... und der Tag wird kommen...

Nochmal zum Preis: wir haben bewußt darauf verzichtet zu sagen hier gibt es ein Handy für z.B. 99 Euro (im Kleingedruckten steht dann aber mit 2 Jahresvertrag und Monatsgebühr und und und.) Klare Verhältnisse. Im Übrigen - nur um manchem Besserwisser die Realitäten aufzuzeigen: Katharina kann über 500 Klingeltöne speichern! Wir haben aber darauf verzichtet und lieber eine 18 mm große Schrift programmiert, die pro Schriftsprache soviel Speicher wie 100 Klingeltöne braucht! Katharina ist hell wie der Tag. 20 weiße Megabright-LEDs sorgen für top-Ausleuchtung der Tastatur und als optisches Klingelsignal. Dagegen ist jedes Hightech-handy dunkel wie die Nacht ... Wir haben als erstes Handy eine Spezialantenne konstruiert, die zudem unten positioniert ist, damit das Gerät im Kopfbereich einen niedrigen SAR Wert hat und bei Hörgeräteträgern nicht mehr so wie alle anderen Geräte hineinstören kann. In Katharina steckt viel moderne Technik. das Simplifizieren hat bei manchem Feature mehr gekostet als es normal einzubauen. Auch das monochrom-Display wurde im Vergleich zu Farbdisplays von Sehbehinderen als besser empfunden, also haben wir noch modifiziert und dann eingebaut. Alles Entwicklungs- und Materialleistungen die Geld kosten ... Daher hat der Preis nichts mit "Rentnerabzocke" zu tun, sondern ist den Investitionen und dem Risiko geschuldet. Wenn wir von Katharina soviele verkaufen können, wie wir hoffen, dann geht auch der Preis runter.

Die Größe von Katharina entspricht einem normalgroßen Schurlostelefon. Sicherlich ist das größer als viele Handys. Aber wo steht denn geschrieben, dass es Menschen verboten ist mit großen Geräten zu telefonieren. Mein erstes Ericsson war genauso groß aber 3x so schwer. Und das ist auch erst 14 Jahre her.

Ich freue mich vielleicht auch in dem Forum Anregungen zu erhalten was wir bei Katharina bzw. dem Nachfolgegerät besser machen können. Sicher werden Sie selten den Geschäftsführer eines Handyherstellers im Chat treffen. Oder fragen Sie mal bei BenQ, Nokia, Sony etc an, ob die Ihre Kritik hören wollen.
Die Kritik der Senioren und anderer Nutzer an deren Geräten haben sie bisher alle komplett überhört...

D.K.


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