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Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

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  1. Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: derdiedas 03.03.15 - 12:16

    und jede Idee für regenerative Energieerzeugung und deren Umsetzung schlecht redet.

    Denn bisher war auf die verlass das die sich zu jedem Thread äußerst lustig beteiligen (Meist mit neuen frischen Accounts oder Accounts deren Threads immer das gleiche aussagen - ohne Atomstrom geht nix).

    Gruß ddd

  2. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: Zazu42 03.03.15 - 12:25

    Ohne Atomstrom geht nix!!!!!!!1111einseineself

  3. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: The-Master 03.03.15 - 12:34

    Genau! Denn nur im sauberen strom aus dem atom liegt die zukunft! Das war schon im jahr 1955 allen genauestens bekannt!

  4. Atomlobbyist?

    Autor: urkel 03.03.15 - 12:39

    "Atomlobbyist"? Aus welchem Jahrhundert stammst du denn? Zumindest in D wollen selbst die Energiekonzerne nichts mehr mit dem bösen Atom am Hut haben. Siehe aktuelle RWE-Werbekampagne. Die Lobby fürs Atom ist hierzulande toter als tot.

    Leute, die sich bei Meldungen wie diesen Pro-Atom äußern (manchmal in durchaus trolliger Art und Weise, zugegeben) sind in der Regel Einzelpersonen, die sich darüber wundern, dass in Deutschland jede Mickermeldung zu regenerativen Energien einhellig bejubelt wird, während man über das Thema Kernkraft nicht einmal mehr öffentlich zu diskutieren vermag. Will man es doch tun, dann kann man sich auf einen Shitstorm gefasst machen - selbst Herr Edathy genießt in D noch mehr Ansehen als ein KKW-Befürworter. Da kann sich also eine Menge Frust aufstauen, der dann anonym in Foren abgekippt wird. Ich heiße das nicht gut, aber verstehen kann ich's schon.

  5. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: ichbinsmalwieder 03.03.15 - 12:49

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und jede Idee für regenerative Energieerzeugung und deren Umsetzung
    > schlecht redet.

    Atomstrom kann dann die 10 Stunden überbrücken, in denen KEIN Strom aus dem Gezeitenkraftwerk kommt...
    14 Stunden Strom pro Tag sind keine wirkliche Alternative.

  6. Anti-AKW-Kirche

    Autor: Crass Spektakel 03.03.15 - 13:04

    Ich kenne das bei Heise genau andersherum, sobald irgendetwas zu Atomkraft gesagt wird kommen die Zealoten der Anti-AKW-Kirche und predigen von den sieben Plagen und zwar auf einem Niveau dass dagegen das alte Testament wie eine wissenschaftliche Abhandlung klingt.

    Echte AKW-Trolle die sich in Foren für freie Energie begeben, das habe ich noch nie erlebt.

    Hast Du Beispiele?

  7. Re: Atomlobbyist?

    Autor: Moe479 03.03.15 - 13:05

    dennoch laufen die meiler weiter, das ist nur äußerliches greening was rwe, vattenfall usw. betreiben, weils gerade mode ist sich grün zu geben ... sind noch die nachwehen von fokushima ... in ein paar jahren ist das soweit weg wie chernobyl ...

    obwohl ja radioaktivität in gewissen maßen nicht unbedingt naturfeindlich ist, im gegenteil sie hält zumindest den genetisch labilen menschen fern, den der sie allzugerne aus persönlicher profitgier kaputtmacht ... xD

  8. Re: Atomlobbyist?

    Autor: mnementh 03.03.15 - 13:06

    urkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann sich also eine Menge Frust aufstauen, der dann
    > anonym in Foren abgekippt wird. Ich heiße das nicht gut, aber verstehen
    > kann ich's schon.
    Du Puti... ähh KKW-Versteher. ;-)

  9. Re: Atomlobbyist?

    Autor: Doomchild 03.03.15 - 13:09

    Die Werbekampagne von RWE als Hinweis auf deren Ausrichtung herzunehmen, finde ich äußerst gewagt. ^^

    ____________________________________________________________________
    "Hey, I rock the unfree world, that's my specialty." - Jello Biafra

  10. Re: Anti-AKW-Kirche

    Autor: Bouncy 03.03.15 - 13:31

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Echte AKW-Trolle die sich in Foren für freie Energie begeben, das habe ich
    > noch nie erlebt.
    Das mag wohl daran liegen, dass sämtliche Menschen mit funktionierenden Gehirnen sich von Foren in denen es um "freie Energie" geht weit fernhalten, egal ob AKW-Befürworter oder nicht. Wer bei diesem hirnrissigen Thema der Troll ist braucht wohl nicht diskutiert zu werden...

  11. Re: Atomlobbyist?

    Autor: urkel 03.03.15 - 13:35

    Doomchild schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Werbekampagne von RWE als Hinweis auf deren Ausrichtung herzunehmen,
    > finde ich äußerst gewagt. ^^

    Mach ich ja gar nicht - klar verdienen die weiterhin Geld mit ihren KKW. Aber "öffentlich" möchten heute alle gern als grün und alternativ wahrgenommen werden. Man könnte sagen, der alte Atom-Lobbyismus wurde gegen eine grüne Image-Kampangne ausgetauscht.

    Das ändert aber nichts daran, dass sich kein Manager mehr mit Kernkraft die Finger verbrennen möchte - Lobbyismus ist angesichts der politischen Lage und der öffentlichen Meinung vollkommen sinnlos geworden, da es kaum noch Optionen gibt, z. B. eine Laufzeitverlängerung "durchzulobbyisieren".

  12. Re: Atomlobbyist?

    Autor: urkel 03.03.15 - 13:46

    Moe479 schrieb:

    > obwohl ja radioaktivität in gewissen maßen nicht unbedingt naturfeindlich
    > ist, im gegenteil sie hält zumindest den genetisch labilen menschen fern,
    > den der sie allzugerne aus persönlicher profitgier kaputtmacht ... xD

    Da gibt's interessante aktuelle Studien zum Thema "Wie wirkt sich eine langfristige niedrigdosierte Strahlung auf komplexe Organismen aus". Interessanterweise eher positiv als negativ. Erst bei sehr hohen Dosen kippt die Wirkung und es treten gehäufte Krebserkrankungen und (bei extremer Strahlung) sofortige Schädigungen auf -> vgl. Arbeiter in Tchernobyl.

    Dummerweise orientieren sich die üblichen Grenzwerte an der (sehr fragwürdigen) Linear-no-threshold-Hypothese, nach der es keine ungefährliche Dosis gibt. Sprich: Die Grenzwerte werden "vorsichtshalber" extrem niedrig angesetzt. Realistisch betrachtet hätte z. B. rund um Fukushima Daiichi nur ein Bruchteil der Menschen wirklich evakuiert werden müssen. Aber das gehört leider zu dem von mir erwähnten "Diskussions-Tabu". Derartige Positionen sind nicht opportun und werden daher sofort in die Ecke "Atom-Lobby" verbannt.

    Seltsam ist, dass die meisten Nationen um uns herum mit dem Thema deutlich entspannter umgehen. Auch in UK und Frankreich gibt es ja eine durchaus aktive Anti-KK-Bewegung. Aber die Diskussionen laufen dort deutlich sachlicher ab als in der Esoterik-Hochburg Deutschland.

  13. Atomkraft ist gut

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 13:49

    Na also, das wolltest Du doch hören, oder?
    Gern geschehen ;-)

    Hier zu Lande sind wir leider etwas verblendet.

    Was wir brauchen ist Energie,
    und eine, die zuverlässig aus der Steckdose kommt.

    Dazu (ge)brauchen wir einen Energie-Mix.
    Und ein Energie-Mix enthält hat diverse Anteile von verschiedenen Energieerzeugungsmethoden.

    Wovon wir in dem Mix möglichst wenig drin haben sollten sind:
    - Kohle, Erdöl, Erdgas

    Im Zweifelsfall ist Kernkraft umweltfreundlicher als Kohle, Erdöl und Erdgas.

    Mir persönlich wäre es lieber wenn statt Benzin- und Diesel-verbrennenden Autos Elektro-Autos die Städte und Straßen bevölkern würden, und das möglichst in der autonom-fahrenden Version (weniger Stress, weniger Verletzte, weniger Tote). Dafür würde ich ein paar mehr Kernkraftwerke (neu-entwicklete Typen) in Kauf nehmen.

    Wichtig ist es Kohle und Öl so weit wie möglich aus dem Energie-Mix zu verdrängen, denn die gehen uns direkt auf die Gesundheit (Abgase, Feinstaub).

    In vielen Ländern dieser Erde wird noch immer massenhaft Kohle verbrannt um elektrische Energie zu gewinnen (extrem hoher Anteil im Energie-Mix). Angesichts der schieren Anzahl von Menschen, die sich mittlerweile auf diesem Planeten befinden, ist das schierer Wahnsinn.

    100% Erneuerbar ist natürlich wünschenswert und das Ideal-Ziel.
    Da aber müssen wir erst mal hinkommen.
    Auf dem Weg dahin sollten wir jedoch so gut es geht vermeiden Kohle und Öl zu verbrennen.
    Ergo: Kohle und Öl durch Kernkraft ersetzen bis wir unser Idealziel erreicht haben.

    Außerdem könnte eines noch recht fernen Tages die Kernfusion ein Teil des Energie-Mixes werden.

    Na, zufrieden?

    ;-)

  14. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: violator 03.03.15 - 13:55

    Ist jeder Kritiker gleich für Atomkraft?

  15. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: Djinto 03.03.15 - 14:03

    Klaro, sonst wäre er ja gegen das Leben an sich. Stellt euch vor es gäbe keine Atomkraft... dann wären wir alle freie Radikale.

  16. Kritiker

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 14:10

    Wir sollten das Ganze mal aus einer wesentlich erweiterten Perspektive sehen.

    Der Eine ist für Erneuerbare Energien, der Andere ist für Atomkraft.
    Als ob das Eine das Andere ausschließen würde.

    Das ist Krampf.
    Was wir brauchen, ist Energie: Da kommen wir nicht drum herum.

    Also (ge)brauchen wir einen Energie-Mix.
    Und dieser sollte idealerweise aus 100% Solarenergie bestehen.

    Kriegen wir derzeit (noch) nicht hin (unter anderem wg. Energiespeichern).
    Daher leben wir derzeit mit einem Energie-Mix.
    Einen den wir verändern wollen.
    Und das kostet halt neben Geld und Mühe vor allem auch Zeit.

    Alles, was dabei hilft
    Verbrennungsprozesse basierend auf Kohle und Öl
    aus dem Energie-Mix heraus zu nehmen, ist schon mal positiv.
    Sieht man derzeit in China. Die ersticken bald in ihrer Kohle-Verbrennung.

    Der Weg ist zwar nicht das Ziel,
    aber den Weg müssen wir nehmen um an ein Ziel zu gelangen.

    Insofern liefert Atomkraft einen wertvollen Beitrag dazu
    den Anteil von Kohle und Öl am Energie-Mix zu reduzieren.

    Es ist der blanke Wahnsinn funktionierende Atomkraftwerke abzuschalten und dafür dann neue Kohlekraftwerke an Netz zu schalten.
    Kohle und Öl müssen reduziert werden.

  17. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: flurreh 03.03.15 - 14:27

    http://xkcd.com/1162/

    Momentan ist das für uns nutzbare Energie im Bezug auf die Masse bei Atomkraft unschlagbar, leider. Ich bin ja mal gespannt, wann wir auch aus anderen Stoffen eine solche Energiemenge nutzen können.

  18. Re: Atomkraft ist gut

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 14:31

    Die Entsorgung der Kernkraft hast du aber anscheinend nicht reingerechnet?

  19. Re: Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

    Autor: baz 03.03.15 - 14:36

    flurreh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xkcd.com
    >
    > Momentan ist das für uns nutzbare Energie im Bezug auf die Masse bei
    > Atomkraft unschlagbar, leider. Ich bin ja mal gespannt, wann wir auch aus
    > anderen Stoffen eine solche Energiemenge nutzen können.

    Denke nicht, dass dies mit den jetzigen ansetzen möglich ist. Selbst wenn sie 100% effizient werden würden.

    Wenn man etwas kompaktes will bleibt vorerst wohl erst einmal nur die Kernspaltung und irgendwann vielleicht mal die Kernfusion. (Naja, und irgendwann vielleicht auch mal Anti-Materie Reaktoren. Aber das ist noch arge Science Fiction)

  20. Re: Atomkraft ist gut

    Autor: baz 03.03.15 - 14:40

    Die Entsorgung der Kernkraft findet aber nicht direkt in der Atmosphäre statt, von daher ist mittelfristig die Kernkraft durchaus Fossilen Brennstoffen vorzuziehen.

    Das ganze natürlich nur eine gewisse Zeit lang, bevor sich tatsächlich zu viel Radioaktiver Abfall angesammelt hat. Der Trick ist, alternativen in dieser Zeit zu schaffen.

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