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Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

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  1. Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: Mister Besserwisser 24.02.06 - 02:41

    Wenn die Kamera eine Auflösung von 2.103.000 Pixeln bietet, dann wäre diese höher als die von HDTV (1920 x 1080 Bildpunkte /2,07 Mega Pixel) und vor allem höher als die von HDV von 1440 x 1080 Bildpunkten also 1,56 Mega Pixeln. Dabei bietet Sonys HDV Flackschiff die HVR-Z1E, gerade mal 1,04 nutzbare Megapixel, was einer Auflösung von 960 x 1080 Bildpunkten entspricht. Sioe schneidet im Vergleich zur Canon XL H1, die die volle HDV Auflösung bietet, auch schlechter ab.

    Die Sony HDR-HC1E schneidet wiederum mit 3 Millionen Pixeln, schlechter ab als Sonys Flaggschiff. Wie kann das alles sein?

    Die hier vorgestellte Kamera ist eine Ein-Chip mit Beyersensor. Da bedeuten Pixel nicht Bildpunkte, sonder Farbpunkte. Vermutlich wird sie auch nur rund 1 Millionen echte Bildpunkte haben - oder? Das weiss man bei Beyer-Sensor Kameras nie so genau. Die 3 Millionen Pixel der anderen Ein-Chip meinen auch 3 Millionen Farbpunkte. Da es sich nicht um einen Beyersensor handelt muss man einfach durch drei teilen und kommt dann auf eine Millionen Bildpunkte. Sonys HDV Flagschiff ist eine 3 Chip. Und hier sind Pixel auch gleich Bildpunkte.

    Viel objektiver wäre es die Auflösungen in Linien anzugeben.....

  2. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: brawler 24.02.06 - 05:18

    [quote]vor allem höher als die von HDV von 1440 x 1080 Bildpunkten[/quote]
    Das hat mit HDV nix zu tun ... selbst superteure HD-Kameras in der Preisklasse von über 100.000 EUR bieten nur 1440 x 1080, die mit einem Pixel Aspect Ratio um 1,3 bzw. 1,4 gestreckt werden.

    (By the way: Selbst "normales" 4:3 PAL hat weder bei DV noch bei Profi-Formaten quadratische Pixel).

    [quote]eine Ein-Chip mit Beyersensor[/quote]
    nein, ein stark verbessertes Beyer-Prinzip. Ermöglicht wird dies durch die Drehung des Bildsensors um 45 Grad, wodurch jetzt drei mal mehr Grün-Pixel zur Verfügung stehen. (RGB-Verhältnis 1:6:1).
    Wenn die HDV-Kompression nicht so besch***en viele Bildinformationen wegnehmen bzw. willkürlich ersetzen würde, wäre das bestimmt was Interessantes fürs Greenscreen-Keying.
    Naja, für Visual Effects-Zwecke bleibt wohl oder übel die Panasonic HVX das einzig halbwegs bezahlbare Gerät... (leider einige Preisklassen höher)

  3. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: :-) 24.02.06 - 11:38

    Mister Besserwisser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn die Kamera eine Auflösung von 2.103.000
    > Pixeln bietet, dann wäre diese höher als die von
    > HDTV (1920 x 1080 Bildpunkte /2,07 Mega Pixel) und
    > vor allem höher als die von HDV von 1440 x 1080
    > Bildpunkten also 1,56 Mega Pixeln. Dabei bietet
    > Sonys HDV Flackschiff die HVR-Z1E, gerade mal 1,04
    > nutzbare Megapixel, was einer Auflösung von 960 x
    > 1080 Bildpunkten entspricht. Sioe schneidet im
    > Vergleich zur Canon XL H1, die die volle HDV
    > Auflösung bietet, auch schlechter ab.
    >
    > Die Sony HDR-HC1E schneidet wiederum mit 3
    > Millionen Pixeln, schlechter ab als Sonys
    > Flaggschiff. Wie kann das alles sein?
    >
    > Die hier vorgestellte Kamera ist eine Ein-Chip mit
    > Beyersensor. Da bedeuten Pixel nicht Bildpunkte,
    > sonder Farbpunkte. Vermutlich wird sie auch nur
    > rund 1 Millionen echte Bildpunkte haben - oder?
    > Das weiss man bei Beyer-Sensor Kameras nie so
    > genau. Die 3 Millionen Pixel der anderen Ein-Chip
    > meinen auch 3 Millionen Farbpunkte. Da es sich
    > nicht um einen Beyersensor handelt muss man
    > einfach durch drei teilen und kommt dann auf eine
    > Millionen Bildpunkte. Sonys HDV Flagschiff ist
    > eine 3 Chip. Und hier sind Pixel auch gleich
    > Bildpunkte.
    >
    > Viel objektiver wäre es die Auflösungen in Linien
    > anzugeben.....
    >
    >

    Es steht ja da geschrieben, dass die Kamera 1296 Zeilen und 2304 Spalten aufnehmen kann. Das ist die geometrische Zerlegung. (Ich hab immer leichte Bauchschmerzen hier von Auflösung zu sprechen, weil dieser Begriff anders definiert ist).

    Für diese geometrische "Auflösung" sind die monochromen Sensorelemente verantwortlich. Monochrom heißt: Es sind Schwarzweiß-Sensoren, denen man ein Farbfilder vorgesetzt hat. Deshalb liefert so ein Sensorelement keine drei Farbanteile, sondern nur einen Farbanteil.

    Um nun jedem geometrischen Ort eine volle RGB-Information zuzuordnen, wird (z.B.) für ein "rotes" Sensorelement aus den in der Nachbarschaft liegenden anderen Farbelementen, ein grüner und ein blauer Anteil "ermittelt". Das Gleiche geschieht auch für die grünen und blauen Elemente. So kommt man dazu, ein Bild mit der geometrischen Auflösung von 2304 x 1296 auch die volle RGB-Pixel zu liefern.

    Die Foto- und Videoindustrie hat sich nunmal darauf festgelegt, dass die geometrische Auflösung das Maß sein soll. Sie ist aber nicht ganz ehrlich bei der Wortwahl. Kurz gesagt: Eine 4Mpixel-Kamera hat vier Millionen "Monochrome Pixel", nur das ausgelieferte (berechnete) Bild hat vier Millionen "RGB-Farbpixel".

    Nun gilt es, die Empfindlichkeitkurve des menschlichen Auges möglichst exakt nazubilden. Das ist aber mit nur einem einzigen Sensor schwer möglich (es gibt nur einen einzigen Hersteller, der das kann). Alle anderen erzeugen die genaue radiometrische Nachbildung zu Lasten der geometrischen, bzw. sie passen sie duch "Hochrechnungen" der geometrischen wieder an. Es werden also weitere monochrome Elemente mit unterschiedlichen Filtern versehen: Rot, ..., Grüngelb, ..., Grün, ..., Blaugrün, ..., Blau. Dies ist möglich, da die Zahl der Sensorelemente in den Chips von Jahr zu Jahr weiter ansteigt. Es ist also kein Widerspruch, wenn aus echten 1296 Zeilen "nur" 1080 RGB-Zeilen berechnet werden. (Es wird nur anders geschummelt :-)

    Da die Prozessoren auch immer schneller werden, können sie den zusätzlichen Rechenaufwand verkraften und das sogar für 25 Bilder (30 USA) pro Sekunde.




  4. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: Mister Besserwisser 24.02.06 - 15:31

    brawler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zitat:vor allem höher als die von HDV von 1440 x
    > 1080 Bildpunkten
    > Das hat mit HDV nix zu tun ... selbst superteure
    > HD-Kameras in der Preisklasse von über 100.000 EUR
    > bieten nur 1440 x 1080, die mit einem Pixel Aspect
    > Ratio um 1,3 bzw. 1,4 gestreckt werden.

    Das ist HDCAM (I-Frame only). HDCAM SR, das aber nicht im TV Bereich zum Einsatz kommt, schafft die volle Auflsöung von 1920 x 1080 mit MPEG4 Kompression (I-Frame only?). HDV ist immer auf 1440 x 1080 begrenzt. Dabei sind die Verluste durch die Kompression natürlich nicht berücksichtigt. Wenn ein I-Frame von einem Drop-out betroffen ist, fällt eine halbe Sekunde aus. Das ist manchem auf einer Cassette schon 11 mal passiert.

    Zitat:eine Ein-Chip mit Beyersensor

    > nein, ein stark verbessertes Beyer-Prinzip.
    > Ermöglicht wird dies durch die Drehung des
    > Bildsensors um 45 Grad, wodurch jetzt drei mal
    > mehr Grün-Pixel zur Verfügung stehen.
    > (RGB-Verhältnis 1:6:1).

    Ein Beyer Sensor hat 50% grüne, und je 25% blaue und rote Farbpunkte. Die Farbauflösung wird also reduziert. Es wird ausgenutz, dass der Mensch auf grün empfindlicher reagiert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Sony mit dem Modell für 1300,-- Euro sein 3 Chip - Modell für 6000,-- topt.

    > Wenn die HDV-Kompression nicht so besch***en viele
    > Bildinformationen wegnehmen bzw. willkürlich
    > ersetzen würde, wäre das bestimmt was
    > Interessantes fürs Greenscreen-Keying.
    > Naja, für Visual Effects-Zwecke bleibt wohl oder
    > übel die Panasonic HVX das einzig halbwegs
    > bezahlbare Gerät... (leider einige Preisklassen
    > höher)

    Der JVC GY-HD100 hat nur die kleine Auflösung. Die erreicht sie im Gegensatz zu den Sonys aber wohl voll. Sony staucht auch bei der kleinen Auflösung um horizontal um 25%. Auch ist die Kompression der HVX wohl besser. Fällt ein I-Frame aus, führt das "nur" zu einem Verlust einer 1/4 Sekunde. Panasonic DVCPRO HD ist wie DV I-Frame-only und kommt 1280 x 1080 Bildpunkte. DVCPRO HD arbeitet mit 1oo Mbits/sec, HDV hat nur 25 MBits/sec. Vorteil: Wesentlich weniger Kompremierungsverluste und daher im Ergbniss wohl besser als HDV. Nachteil: Die hohe Auflösung kann nur auf teueren Speicherkarten untergebracht werden auf denen dann nur 8 min in der vollen Auflösung platz finden.

  5. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: Mister Besserwisser 24.02.06 - 15:51

    :-) schrieb:


    > Um nun jedem geometrischen Ort eine volle
    > RGB-Information zuzuordnen, wird (z.B.) für ein
    > "rotes" Sensorelement aus den in der Nachbarschaft
    > liegenden anderen Farbelementen, ein grüner und
    > ein blauer Anteil "ermittelt". Das Gleiche
    > geschieht auch für die grünen und blauen Elemente.
    > So kommt man dazu, ein Bild mit der geometrischen
    > Auflösung von 2304 x 1296 auch die volle RGB-Pixel
    > zu liefern.

    Rein theoretisch kann die Kamera 2304 x 1296 Bildpunkte bei reduzierter Farbauflösung erreichen. Praktisch ist aber HDV auf 1440 x 1080 begrenzt und es unwahrscheinlich, dass Sony mit diesem Modell für 1300,-- Euro sein Spitzenmodell für 6000,-- Euro, das die volle Farbauflösung bei 960 x 1080 Bildpunkten bietet, in der Anzahl der Bildpunkte toppt.


    > Die Foto- und Videoindustrie hat sich nunmal
    > darauf festgelegt, dass die geometrische Auflösung
    > das Maß sein soll. Sie ist aber nicht ganz ehrlich
    > bei der Wortwahl. Kurz gesagt: Eine 4Mpixel-Kamera
    > hat vier Millionen "Monochrome Pixel", nur das
    > ausgelieferte (berechnete) Bild hat vier Millionen
    > "RGB-Farbpixel".

    Wenn man die 4 Mega Pixel durch 3 teilt und mit 2 multipiziert kommt man wohl auf ein realistischeres Ergebniss (?).

    > Es
    > ist also kein Widerspruch, wenn aus echten 1296
    > Zeilen "nur" 1080 RGB-Zeilen berechnet werden. (Es
    > wird nur anders geschummelt :-)

    Ja, 1080 RGB meint 3240 monochrome Zeilen die aus 1296 monochromen Zeilen berechnet werden müssen.




  6. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: :-) 24.02.06 - 16:23

    Mister Besserwisser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    >
    > > Die Foto- und Videoindustrie hat sich
    > nunmal
    > darauf festgelegt, dass die
    > geometrische Auflösung
    > das Maß sein soll. Sie
    > ist aber nicht ganz ehrlich
    > bei der Wortwahl.
    > Kurz gesagt: Eine 4Mpixel-Kamera
    > hat vier
    > Millionen "Monochrome Pixel", nur das
    >
    > ausgelieferte (berechnete) Bild hat vier
    > Millionen
    > "RGB-Farbpixel".
    >
    > Wenn man die 4 Mega Pixel durch 3 teilt und mit 2
    > multipiziert kommt man wohl auf ein
    > realistischeres Ergebniss (?).

    Was ist bei dir realistischer? Ich gehen von den physikalischen Vorgaben aus.


    >
    > > Es
    > ist also kein Widerspruch, wenn aus
    > echten 1296
    > Zeilen "nur" 1080 RGB-Zeilen
    > berechnet werden. (Es
    > wird nur anders
    > geschummelt :-)
    >
    > Ja, 1080 RGB meint 3240 monochrome Zeilen die aus
    > 1296 monochromen Zeilen berechnet werden müssen.
    >
    >

    Kannst du das näher erkären? Sieht ja jast so als, als ob du annimmst, die Farbe kommt zeilenweise ins Bild. Wie sieht das denn bei den Spalten in deinem "Modell" aus? Gibt es da auch rote, grüne und blaue Spalten?

    Ich bin mir sicher, dass es in jedem Kreuzungspung von Zeile uind Spalte ein RGB-Pixel gibt. Ein Farbpixel also, das aus drei monochromen Subpixeln besteht. Das die im Monitor waagerecht angeordnet sind (und nach deiner Theorie dann eher dreimal mehr Spalten liefern :-) ) ist Zufall, oder auch nicht. Beim alten CRT waren es drei Löcher, die im Dreieck angeordnet waren.




  7. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: Mister Besserwisser 24.02.06 - 22:43

    :-) schrieb:

    > > Wenn
    > > man die 4 Mega Pixel durch 3 teilt und mit 2
    > >multipiziert kommt man wohl auf ein
    >
    > realistischeres Ergebniss (?).
    >
    > Was ist bei dir realistischer? Ich gehen von den
    > physikalischen Vorgaben aus.

    Die pysikalischen Vorgaben eines Beyersensors sind 50% Grüne und je 25% rote und blaue Pixel. Aus denen müssen nun 100% Rote, Grüne und Blaue Pixel errechnet werden. Die Arri D 20 z.B. macht aus 2880 x 1620 Pixeln 1920 x 1080 Bildpunkte. Die Pixel muss man also etwa durch 2,25 teilen um auf die Bildpunkte zu kommen. Die Frage ist, ob man aus 2880 x 1620 Pixeln auch 2880 x 1620 Bildpunkte machen könnte, und wenn ja, wie sich das auf die Qualität auswirkt.


    > 1080 RGB meint 3240 monochrome Zeilen die aus 1296 monochromen
    > Zeilen berechnet werden müssen.

    > Kannst du das näher erkären? Sieht ja jast so als,
    > als ob du annimmst, die Farbe kommt zeilenweise
    > ins Bild. Wie sieht das denn bei den Spalten in
    > deinem "Modell" aus? Gibt es da auch rote, grüne
    > und blaue Spalten?

    Bei einem Monitor gibt es pro Bildpunkt 3 Farbpunkte (RGB) für Rot,Grün,Blau. Ein Röhrenmonitor tastet mit 3 Elektronenstrahlen die Bildschirmfläche zeilenweise ab. Ein Flachbildschirm baut das Bild auch Zeilenmweise auf.


    > Ich bin mir sicher, dass es in jedem Kreuzungspung
    > von Zeile ind Spalte ein RGB-Pixel gibt. Ein
    > Farbpixel also, das aus drei monochromen Subpixeln
    > besteht. Das die im Monitor waagerecht angeordnet
    > sind (und nach deiner Theorie dann eher dreimal
    > mehr Spalten liefern :-) ) ist Zufall, oder auch
    > nicht. Beim alten CRT waren es drei Löcher, die im
    > Dreieck angeordnet waren.

    Du hast wahrscheinlich das Wikipediabild gesehen. Das ist, warum auch immer, um 45% gedreht. http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Monitor1.jpg
    Mit einen Linial kannst du feststellen, dass jeweils alle Blauen, Grünen und Roten Farbpunkte in einer Zeile liegen. PAL hat also 576 Bildpunktzeilen und 1728 Farbpunktzeilen. Auch in Spaltenbrichtung liegen alle Fabpuhnkte auf einer Linie. PAL hat also 720 Bildpunktspalten und 2160 Farbpunktspalten.


  8. Re: Ist super HDV schon erfunden? - Bei der Angabe zur Auflösung kann was nicht stimmen

    Autor: :-) 25.02.06 - 00:14

    Mister Besserwisser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    >
    > > > Wenn
    > > man die 4 Mega Pixel
    > durch 3 teilt und mit 2
    > >multipiziert
    > kommt man wohl auf ein
    >
    > realistischeres
    > Ergebniss (?).
    >
    > Was ist bei dir
    > realistischer? Ich gehen von den
    >
    > physikalischen Vorgaben aus.
    >
    > Die pysikalischen Vorgaben eines Beyersensors sind
    > 50% Grüne und je 25% rote und blaue Pixel. Aus
    > denen müssen nun 100% Rote, Grüne und Blaue Pixel
    > errechnet werden. Die Arri D 20 z.B. macht aus
    > 2880 x 1620 Pixeln 1920 x 1080 Bildpunkte. Die
    > Pixel muss man also etwa durch 2,25 teilen um auf
    > die Bildpunkte zu kommen. Die Frage ist, ob man
    > aus 2880 x 1620 Pixeln auch 2880 x 1620 Bildpunkte
    > machen könnte, und wenn ja, wie sich das auf die
    > Qualität auswirkt.

    In der üblichen Weise werden aus 2880 x 1620 Monochromen Pixeln die gleiche Anzahl RGB-Picel bereichnet. Die Ränder werden im Videobetrieb dann verworfen.


    > > 1080 RGB meint 3240 monochrome Zeilen die aus
    > 1296 monochromen
    > Zeilen berechnet werden
    > müssen.
    >
    > > Kannst du das näher erkären? Sieht ja jast so
    > als,
    > als ob du annimmst, die Farbe kommt
    > zeilenweise
    > ins Bild. Wie sieht das denn bei
    > den Spalten in
    > deinem "Modell" aus? Gibt es
    > da auch rote, grüne
    > und blaue Spalten?
    >
    > Bei einem Monitor gibt es pro Bildpunkt 3
    > Farbpunkte (RGB) für Rot,Grün,Blau. Ein
    > Röhrenmonitor tastet mit 3 Elektronenstrahlen die
    > Bildschirmfläche zeilenweise ab. Ein
    > Flachbildschirm baut das Bild auch Zeilenmweise
    > auf.

    Es kommt auf den Typ des CRT an. Wenn er eine Lochmaske hat, "sieht" jeder Kathodenstrahl nur die Farbpunkte, die er zu bestrahlen hat. Bei einem Schlitzmasken-Monitor sind die Farbpixel nebeneinander angeordnet und werden von einem einzigen Strahl, der dann eine dreimal höhere Frequenz verarbeiten muß, getroffen. Dieser Minitortyp ist natürlich teurer, als der erste.

    Das Muster, das du beschreibst, kommt dadurch zustande, dass die Farbtripel immer um 180 Grad versetzt angeordnet sind. Also mal ein Dreieck mit der Spitze nach noben, dann eins mit der Spitze nach unten. Es liegen aber immer drei im Kreuzungspunkt von Zeile und Spalte.

    Bei meinem TFT liegen die drei Subpixel nebeneinander. Alle drei zusammen bilden ein Quadrat. Sogesehen gibt es tatsächlich 1600 rote Spalten, 1600 grüne Spalten und 1600 blaue Spalten. Aber Bildzeilen und Bildspalten sind gleich breit.


    > > Ich bin mir sicher, dass es in jedem
    > Kreuzungspung
    > von Zeile ind Spalte ein
    > RGB-Pixel gibt. Ein
    > Farbpixel also, das aus
    > drei monochromen Subpixeln
    > besteht. Das die
    > im Monitor waagerecht angeordnet
    > sind (und
    > nach deiner Theorie dann eher dreimal
    > mehr
    > Spalten liefern :-) ) ist Zufall, oder auch
    >
    > nicht. Beim alten CRT waren es drei Löcher, die
    > im
    > Dreieck angeordnet waren.
    >
    > Du hast wahrscheinlich das Wikipediabild gesehen.
    > Das ist, warum auch immer, um 45% gedreht.
    > de.wikipedia.org
    > Mit einen Linial kannst du feststellen, dass
    > jeweils alle Blauen, Grünen und Roten Farbpunkte
    > in einer Zeile liegen. PAL hat also 576
    > Bildpunktzeilen und 1728 Farbpunktzeilen. Auch in
    > Spaltenbrichtung liegen alle Fabpuhnkte auf einer
    > Linie. PAL hat also 720 Bildpunktspalten und 2160
    > Farbpunktspalten.

    Du kannst es rechnen wie dus willst, im Kreuzungspunkt einer Bildzeile und einer Spaltenzeile liegen immer drei Subpixel, ob die nun als Dreieck ausgerichtet sind, oder als Rechtecke nebeneinander oder untereinander liegen. Es sind immer 720 Zeilen mit 1280 roten Pixeln, 720 Zeilen mit 1280 grünen Pixeln, 720 Zeilen mit 1280 blauen Pixeln. Und wenn du eine Spalte herausgreifst, dann hat die 720 rote, 720 grüne und 720 blaue Bildpunkte. Das Ergebnis ist immer das Selbe: 720 x 1280 x 3.

    Im Aufnahme-Chip befinden sich die vier Elemente (rot, grün, grün, blau) in quadratischer Anordnung, in Zukunft könnten es wohl noch einige mehr werden. Vergleichbar mit den vielen Farbtanks bei den teuren Druckern. Ähnliches könnte dann auch bei den TFTs passieren. In 10 Jahren :-)




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