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Weitsicht eines Maulwurfs

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  1. Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: Kelran 09.08.17 - 12:39

    Der Telekom-Deutschland-Chef Niek-Jan van Damme hat m. E. die Weitsicht eines Maulwurfs. Natürlich sind die Kosten sehr hoch. Das sind/waren sie für die Autobahnen und das Telefonnetz auch.

    Was glaubt er denn, welche Anforderungen wir in 20 Jahren haben werden? Vor 20 Jahren waren wir froh über ein ISDN-Modem für den Internetzugang. Damit kann man heutzutage 99% der Webseiten nicht einmal mehr in einer vertretbaren Zeit aufrufen.

  2. Re: Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: .02 Cents 09.08.17 - 13:42

    Der Mann redet über Glasfaserausbau, verwendet dabei Kostenmodelle, die ausgesprochen fragwürdig sein dürften, aber es geht ihm letztlich ausschließlich darum, die Kontrolle über die letzte Meile so lange und so umfassend wie möglich zu behalten.

    Gäbe es einen umfassenden Glasfaserausbau, dürften die meisten Szenarien darauf hinauslaufen, dass die Telekom einen schlechteren Stand hat, als heute. Neu Anschlüsse bedeuten, dass die auch irgendwer anders verlegen / betreiben könnte, als die Telekom. Grundsätzlich wäre das auch wünschenswert - ein einigermaßen unabhängiger Betreiber für die reine Infrastruktur (Netzbetrieb), der alle Dienstanbieter (ISP, Telefon, etc.) gleichberechtigt auf sein Netz lässt. Natürlich gäbe es auch da noch ein paar Probleme. So muss man sicherstellen, dass der Betreiber seine Geschäfte nicht auch auf Inhalte ausdehnen darf (Interessenkonflikte). Auch sollte ein Unternehmen in so einer lokalen Monopolstellung (Konkurrenz ist ja hier nicht Bundesweit, sondern nur am jeweiligen Netzzugang) nicht völlig frei sein in der Preisgestaltung - sonst sind wir wieder im Modell Stadtwerke, die dann die Gebühren wieder anziehen müssen, wenn sich der Kämmerer bei Optionsgeschäften verzockt hat ...

    Damit wäre die Telekom in der Konsequenz aber nur noch ein Anbieter unter vielen, sowohl was den Backbone angeht, als auch was den Zugang angeht. Das vor allem ist es doch, wogegen der Herr anredet.

  3. Re: Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: Ovaron 09.08.17 - 21:01

    Kelran schrieb:
    -----------------------------------------------------------------------------
    > Der Telekom-Deutschland-Chef Niek-Jan van Damme
    > hat m. E. die Weitsicht eines Maulwurfs.

    Dem Betreffenden gegenüber hast Du den Erfahrungsschatz eines Säuglings. Und erinnerst an einen Drittklässler der vor seinen Kumpels über die Vorteile eines Turboladers schwadronniert.

    > Was glaubt er denn, welche Anforderungen wir in 20
    > Jahren haben werden?

    Die Konzernlenker werden dafür bezahlt das sie nicht glauben sondern wissen. Der hier hat ausgewiesene Fachleute die ihm sagen welche Anforderungen wir ihrer Meinung nach in 20 Jahren haben. Zu wissen was die Fachleute glauben und daraus seine Schlüsse zu ziehen, das ist seine Aufgabe.

    Natürlich wirst Du Dich jetzt möglicherweise heulend und strampelnd auf den Boden werfen und behaupten das die alle gar nicht keine Ahnung haben weil DU es anders haben willst. In dem Fall: werd erwachsen.

  4. Re: Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: Faksimile 09.08.17 - 22:16

    Du bist Dir aber sicher, das die "Fachleute" / Zuarbeiter wirklich Ihre Meinung und Erkenntnisse nennen und nicht gefiltert das, was der Chef gerne hören will?

  5. Re: Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: Kelran 10.08.17 - 10:53

    Och süß, Du willst trollen.

    "Die Konzernlenker werden dafür bezahlt das sie nicht glauben sondern wissen. Der hier hat ausgewiesene Fachleute die ihm sagen welche Anforderungen wir ihrer Meinung nach in 20 Jahren haben. "

    Genau. Hat bei VW, BMW und Co. ja für alle Seiten super funktioniert. Die Aktienbesitzer, die Kunden, die Umwelt etc.

  6. Re: Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: Ovaron 10.08.17 - 17:27

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------
    > Du bist Dir aber sicher, das die "Fachleute" /
    > Zuarbeiter wirklich Ihre Meinung und
    > Erkenntnisse nennen und nicht gefiltert das,
    > was der Chef gerne hören will?

    Nein, da bin ich nicht sicher. Woher auch sollte ich eine solche Sicherheit nehmen? Ich weiß lediglich zu berichten das Vorstände ein etwas anderes Kaliber sind als die Flachpfeifen und Ja-Sager in der mittleren Ebene von denen berichtet wird das ihre bei der Einstellung gemachten Röntgenbilder in einem Tresor verwahrt werden weil sie das medizinische Weltbild auf den Kopf stellen würden. Die haben angeblich auf den Röntgenbildern alle kein Rückrat, wenn man denen die Stuhllehne wegziehen würden dann würden die in einer Besprechung in sich zusammenfallen wie ein Sack Zement ohne Sack.

  7. Re: Weitsicht eines Maulwurfs

    Autor: Ovaron 10.08.17 - 17:28

    Kelran schrieb:
    ---------------------------------------------------------------------
    > Och süß, Du willst trollen.

    Du führst Deine Selbstgespräche übers Forum? Donnerwetter...

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