1. Foren
  2. Sonstiges
  3. Bolzplatz

"Alien" ist ein Remake

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 28.10.19 - 13:38

    Was leider viel zu selten erwähnt wird: "Alien" ist ein Remake von John Carpenters "Dark Star".
    "Dark Star" bietet im Prinzip exakt die gleiche Handlung: Eine Gruppe Arbeiter reist durch das All und macht einfach ihren Job. Unterwegs nehmen sie ein "Alien" (welches dort auch namentlich so genannt wird) an Bord. Dieses Ereignis wird aber nicht gezeigt, sondern ist bereits vor Beginn des Films passiert. Das Alien, welches hier mehr als putziges Haustier verstanden werden soll, entkommt und wird durch die Gänge des Raumschiffes gejagt. Am Ende zerstört eine Bombe das Raumschiff, was man auch durch gutes Zureden nicht verhindern kann. Eine ähnliche Szene findet sich auch bei "Alien", wo Ripley vergeblich versucht, den Selbstzerstörungsmechanismus abzuschalten (sowohl die Bombe, als auch der Notstromo-Hauptcomputer MU/TH/UR besitzen eine künstliche Intelligenz).
    "Dark Star" war aber als Komödie und Parodie auf "2001" angelegt. "Alien"-Autor Dan O'Bannon (der in "Dark Star" auch eine Hauptrolle spielt!) war allerdings mit dem Ergebnis nicht zufrieden und überlegte sich, wie man die Story ernsthafter und realisitischer darstellen kann.
    Und das hat "Alien" ja wohl mehr als hervorragend geschafft! Vor allem wenn man bedenkt, wie Sci-Fi-Filme mit ihren lachhaften Gummimonstern in den 60er- und 70er-Jahren noch aussahen.

  2. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 28.10.19 - 14:21

    Die Aufgabe der Dark Star Austronauten war es, Asteroiden auszuschalten die der Erde gefährlich nahe kommen. Dabei nahm das Alien eine bizarr überzeichnete Nebenrolle ein, während die Haupthandlung der Entschärfung der intelligenten Bombe zu kam. Die Bombe konnte nur durch Kommunikation entschärft, also eigentlich nur "überredet" werden, nicht zu detonieren. In gewisser Weise war es ein Kampf zwischen den Intellekten, den die Crew ultimativer Weise verlor.

    Alien nimmt sich Anleihen an Dark Star. Soviel ich weiß, waren an Alien auch einige Leute des Dark Star Teams beteiligt gewesen. Als Remake kann man Alien aber nicht bezeichnen. Dazu sind die Storys und die Schwerpunkte viel zu unterschiedlich.

  3. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 28.10.19 - 15:02

    Klar sind die Schwerpunkte andere. Aber viele Details sind halt irrelevant. Ob die Leute nun instabile Planeten sprengen oder aber Erz abbauen und transportieren ist die für die Story egal. In beiden Fällen haben wir es mit einer Blue-Collar-Besatzung zu tun.
    Die Story hat sich ja auch über mehrere Jahre entwickelt. Aber Dan O'Bannon hat direkt nach "Dark Stark", begonnen mit dieser Erwachsenenversion. Er war definitiv mit "Dark Star" unzufrieden.
    Einige der Computer-Soundeffekte aus "Dark Star" wurden übrigens auch bei "Alien" verwendet. Und das Alien (der hüpfende Gummiball) wird in "Dark Star" "Alien" genannt.
    Ein Remake muss nicht immer exakt die gleiche Story haben. Siehe "RoboCop" oder auch "Der Duft der Frauen" - um mal zwei Extreme zu nennen, bei denen sich die Storys bzw. der Handlungsablauf doch recht stark vom Original unterschieden und nur im jeweiligen Ansatz gleich sind.

  4. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 28.10.19 - 15:57

    Na, instabile Himmelkörper (nur)im Sonnensystem zu sprengen war eine der kausalen Voraussetzungen für das Problem mit der "Bombe", während bei Alien die interstellare Reise die Grundlage für den Zusammenstoß mit einer intelligenten fremden Lebensform bildete. Das ist beim besten Willen nicht gleichgültig, insbesondere wenn man von einem Remak spricht.

    Ganz grundsätzlich dreht sich Darkstar um den Kampf mit einem künstlichen Intellekt, zu dessen Zuspitzung das Alien nur beiträgt, während sich der Film Alien um den Kampf mit einem physisch hoch überlegenem Außerirdischen Wesen dreht, wobei die Betreiberfirma des Raumschiffs die Protagonisten absichtlich in diese Falle lockte. Hier ist der nicht stoppbarer Countdown nur ein sehr kurzzeitiges Beiwerk um die Story auf den ultimativen Showdown in der Rettungskapsel auszurichten.

    Wenn man diese beiden Sci-Fi als Original und Remake bezeichnet, dann kann man unzähligen andere Sci-fi Pärchen herausfischen und von denen das gleiche behaupten. Wieviel Marsbesuche gibt es in Sci-Fi? Die Storys sind da sehr oft noch viel näher beieinander als in Alien und Dark Star. Nach deiner Theorie wären das alles Remakes, wenn nach deiner Theorie nicht sogar jeder Sci-Fi ein Remake wäre, weil man immer irgendetwas ähnliches mit einer abweichenden Handlung zu so gut wie jeder Sci-Fi Handlung findet.

  5. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 29.10.19 - 14:06

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach deiner Theorie wären das alles Remakes, wenn nach deiner Theorie nicht
    > sogar jeder Sci-Fi ein Remake wäre, weil man immer irgendetwas ähnliches
    > mit einer abweichenden Handlung zu so gut wie jeder Sci-Fi Handlung findet.
    Nein, du hast nicht verstanden, was ich oben schon mehrfach schrieb.
    Eine Theorie habe ich zudem überhaupt nicht aufgestellt. Schon gar nicht in dieser allgemeingültigen Art wie du sie hier unterstellst. Nicht alle Aussagen, die jemand tätigt, können und müssen 1:1 auf alle anderen ähnlichen Situationen anwendbar sein. Seltsame Denkweise.

    Ich sage es deshalb gerne nochmal: Dan O'Bannon war mit "Dark Star" als Komödie nicht zufrieden und wollte den Film noch einmal als düsteren, ernsthaften, realistischen Sci-Fi-Horror neu machen (neu machen -> make again -> re-make -> remake).
    Nochmal: Dan O'Bannon (der immerhin das Drehbuch geschrieben, den Film geschnitten, das Production Design und einige der Special Effects gemacht hat!) hat sich PERSÖNLICH für ein Remake entschieden. Da ist es völlig gleichgültig, ob DU das anders siehst oder nicht. Dan O'Bannon wollte ein Remake seines eigenen Drehbuchs schreiben - und hat dies daraufhin auch getan.

  6. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 29.10.19 - 16:08

    > Eine Theorie habe ich zudem überhaupt nicht aufgestellt.

    Aber ja hast du das! Eine "Theorie", eine Regel, Benennungsregel, Logik oder Definition auf die du dich berufst, um deine Position als richtig zu argumentieren. Und das musst du auch, sonst würdest du ja verlangen, grundlos anzuerkennen, dass du einfach recht hättest, und da wollen wir ja wohl hoffentlich nicht hin!

    Deine Definition stützt sich auf den Autor, oder genauer : auf dessen Absichtsbekundung seine Idee neu verfilmen zu wollen, und ich sage dir, dass die Absichtserklärung als Parameter nicht taugt. Absichtserklärungen die in alle mögliche Richtungen abdrifteten, sind eventuell eher die Regel als die Ausnahme, insbesondere in solch nahezu pur kreativen Unternehmungen mit so hohen Anzahlen an Beteiligten. Woran man diese Vorhaben bemisst, ist an dem was hinten herausgekommt, an deren Ergebnissen.

    Dieser Regel muss sich auch Dan O'Bannon unterordnen. Nicht er definiert mit seiner Absicht einer neu Verfilmung den Begriff Remake, sondern die Eigenschaften des Ergebnises seiner Bemühungen verorten den Film als Remake oder als etwas anderes, und das ist Alien nun einmal : aus der Alien Produktion ist eine andere Geschichte heraus gekommen.

    Im Übrigen glaube ich nicht mal, dass Dan O'Bannon mit dieser Bezeichnung ein Problem hätte. Ich würde insbesondere nach deinen Worten sogar noch weiter gehen und sein Motiv als die Erzählung einer radikal korrigierten und damit natürlich stark veränderten Zusammenstellung seiner Geschichtselemente, oder auch als die Erzählung der "eigentlichen" Ursprungsidee, bzw. als eine Weiterentwicklung der Ursprungsidee mit den Einflüssen der Koautoren und Künstler verorten. Also als die gezielten Absicht, die Kausalität der Geschichte gerade umzudrehen, und damit schon von Beginn an nicht als Remake sondern dem Gegenteil davon.

    Übrigens die => Wiki Definition :
    "Als Neuverfilmung oder Remake (verkürzt für englisch film remake) wird ein Film bezeichnet, der auf einem früher veröffentlichten Film basiert. Neuverfilmungen sind seit Bestehen des Films üblich und werden aus unterschiedlichen, besonders häufig jedoch kommerziellen Gründen gedreht. Es gibt verschiedene Typen und Unterkategorien von Neuverfilmungen, deren Abgrenzung zueinander nicht immer eindeutig möglich ist. Eng verwandt mit dem Remake ist auch das Reboot („Neustart“): Entsteht aus einem erfolgreichen Film eine Kinoserie (etwa Spider-Man) wird diese oft mit einem Reboot neu von vorne fortgesetzt."

    Also ist Alien auch nach der Wiki Definition kein Remake und im besten Fall ein Reboot. Wobei die Story IMHO auch als "Reboot" zu stark von Original abweicht. Sie "rebootet" nicht am selben Punkt sondern ganz woanders, mit abweichenden Protagonisten und stark abweichenden Umgebungsbedingungen. Man könnte auch sagen : Dan O'Bannon hat ganze Arbeit darin geleistet, Alien nicht zu einem einfachen Remake von Dark Star "verkommen" zu lassen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.19 16:26 durch Ach.

  7. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 30.10.19 - 13:51

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Übrigens die => Wiki Definition :
    > "Als Neuverfilmung oder Remake (verkürzt für englisch film remake) wird ein
    > Film bezeichnet, der auf einem früher veröffentlichten Film basiert.
    Genau. Exakt das ist hier passiert.

    > Also ist Alien auch nach der Wiki Definition kein Remake
    Doch und zwar sogar treffend genau. Weiter unten steht dann auch noch: "[...]andererseits bleibt ungewiss, wie groß die Parallelität zwischen alter und neuer Fassung sein kann". Raum für freie Interpretation ist also gegeben, wie auch bei meinen beiden Beispielen oben. Beispiele für Remakes, die Inhalt und auch Stil (oder sogar Genre) des Originals verändern, gibt es viele: King Kong, Die Mumie, Mr. Deeds geht in die Stadt, Die Fliege, Katzenmenschen, Krieg der Welten, Die Dämonischen, Ocean's Eleven, I am Legend, Dr. Dolittle, Planet der Affen, Charlie und die Schokoladenfabrik, Nur noch 60 Sekunden, Total Recall, usw. - Sind für dich aber wahrscheinlich auch alles keine Remakes......

    > Dan O'Bannon hat ganze Arbeit darin geleistet, Alien
    > nicht zu einem einfachen Remake von Dark Star "verkommen" zu lassen.
    Richtig, es ist kein "einfaches Remake", sondern ein hervorragendes, umfassendes Remake.

    So, und jetzt schaue ich mir "Scarface" an. Also nicht das Original aus den 30ern, das von einem Gangsterboss in Chicago handelt, sondern das REMAKE von 1983 mit Al Pacino, das von einem kubanischen Flüchtling handelt, der in Miami zum Drogenboss aufsteigt...

  8. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 30.10.19 - 18:21

    Recht haben wollen auf kosten der Objektivität. Z.b. durch aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, bei denen die Hälfte unter den Tisch gekehrt wird. Der ganze Satz lautet :

    "Eine allgemeine Definition versucht der Filmwissenschaftler James Monaco, für den ein Remake die „Neuverfilmung eines schon einmal verfilmten Stoffes“ ist.[1] Sie lässt indes offen, was unter dem Begriff „Stoff“ zu verstehen ist. Der Begriff „Stoff“ lässt verschiedene Interpretationen zu. Einerseits kann es sich hierbei um Drehbücher, Romane, Legenden oder historische Ereignisse handeln, andererseits bleibt ungewiss, wie groß die Parallelität zwischen alter und neuer Fassung sein kann.["

    Um was für einen Stoff handelt es sich also bei Alien, der neu gefasst wurde?

    Drehbuch? Nein, weil Alien an einem anderem Ort mit einem anderen Team beim Verfolgen eines anderen Ziels einem anderen zentralen Problem gegenübersteht. Da gibt es allerhöchsten Anleihen, aber eben weniger Anleihen als zwischen unzähligen anderen Sci-Fi ganz verschiedener Produktionen untereinander.
    Romane? Nein, gibt keine gemeinsamen Roman.
    Legenden oder historische Ereignisse? Nopp, spielt in der Zukunft.

    Es existiert bei den beiden Filmen also gar nichts, das überhaupt neu gefasst werden könnte, und selbst bei sehr viel zutreffenderen Beschreibungen wie der der "Neuadaption" ....

    "Die Neuadaption bezieht sich dabei vor allem auf die (literarische) Vorlage des Originalfilms und lässt dabei Aspekte des früheren Films außer acht. So werden als Neuadaption vor allem Filme, die auf bekannter Literatur aufbauen und vorherige Verfilmungen größtenteils ignorieren, bezeichnet (u. a. Mary Shelley’s Frankenstein, 1994)."

    .... fehlt am Ende auch für diesen Kompromiss die gemeinsame Grundlage. Bei deinem Scarface Vergleich hast du wieder mal zwei Informationsbruchstücke ohne nähere Beschreibung in den Raum geworfen, aber selbst hier gibt es wenigstens die Parallele des Schicksals zweier Aufsteiger zum Chef einer machtvollen Kriminellen Vereinigung. ich kenne den ersten Teil nicht, aber damals in Chicago ging es sehr wahrscheinlich um Alkohol und in der 84er Fassung ging es ja um Coks, also in beiden Fällen um Betäubungsmittelkriminalität. Bei dir wäre das in der Analogie so, dass wenn der Scarface Regisseur nen Film von einem Kokainsüchtigen, der beim Versuch selber zu schmuggeln ausversehen an Sumpffieber stirbt, drehen würde, dass dieser zweite Film dann das Remake von Scarface wäre. Weil er hat ja ebenfalls mit Drogenkriminalität zu tun und ist ja ebenfalls dabei drauf gegangen, und sowieso kann man hier und da eindeutig die selbe Handschrift der Regisseurs wiedererkennen.

    Ansonsten machen mir Unterhaltungen keinen Spaß, bei denen jemanden super angestrengt alles Unpassende ausblendet und dafür jedes seiner Argumente überhebt und aufs Äußerste überspannt, voll der Illusion nacheifernd, recht haben zu wollen um jeden Preis, tschüss...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.19 18:38 durch Ach.

  9. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 01.11.19 - 13:44

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ansonsten machen mir Unterhaltungen keinen Spaß, bei denen jemanden super
    > angestrengt alles Unpassende ausblendet und dafür jedes seiner Argumente
    > überhebt und aufs Äußerste überspannt, voll der Illusion nacheifernd, recht
    > haben zu wollen um jeden Preis, tschüss...
    Lustig, denn das tust du.
    Und postest Zitate, die meine Argumente sogar noch unterstützen.

    > "Eine allgemeine Definition versucht der Filmwissenschaftler James Monaco,
    > für den ein Remake die „Neuverfilmung eines schon einmal verfilmten
    > Stoffes“ ist.[1] Sie lässt indes offen, was unter dem Begriff
    > „Stoff“ zu verstehen ist. Der Begriff „Stoff“ lässt
    > verschiedene Interpretationen zu. Einerseits kann es sich hierbei um
    > Drehbücher, Romane, Legenden oder historische Ereignisse handeln,
    > andererseits bleibt ungewiss, wie groß die Parallelität zwischen alter und
    > neuer Fassung sein kann.["
    Ändert nichts an meiner Aussage (und auch dem, was z.B. im Bonusmaterial auf der Alien-Bluray gesagt wird - aber das hat für dich vermutlich AUCH keine Gültigkeit. Du willst es halt aus irgendwelchen seltsamen Gründen nicht wahr haben).

    > Um was für einen Stoff handelt es sich also bei Alien, der neu gefasst
    > wurde?
    >
    > Drehbuch? Nein, weil Alien an einem anderem Ort mit einem anderen Team beim
    > Verfolgen eines anderen Ziels einem anderen zentralen Problem
    > gegenübersteht.
    Doch. Drehbuch. Und zwar EXAKT Drehbuch. Deine Argumente sind irrelevant, denn:
    - "anderer Ort": Egal. Selbst Remakes wie "Total Recall" spielen an unterschiedlichen Orten (Mars vs. Erde). Das hat mit der Handlung erstmal gar nichts zu tun.
    - "anderes Team": Auch egal. Viele Remakes verändern die Namen und Hintergründe der Figurn. In Fall von Alien ist es sogar in der Basis identisch: Eine Blue-Collar-Mannschaft, die sich nicht sonderlich gut leiden kann.
    - "anderes zentrales Problem": Jein. Das zentrale Problem hat sich nur ein wenig verschoben. Aber auch wirklich nur ein wenig. Das Alien in "Dark Star" nimmt dafür einen ziemlich großen Teil der Handlung ein UND ist direkt dafür verantwortlich (bzw. Auslöser), dass der Laser eine Fehlfunktion in der Bombe verursacht, durch die das Schiff dann am Ende explodiert. In "Alien" wird der Selbstzerstörungsmechanismus bewusst ausgelöst, aber halt auch aufgrund des Aliens an Bord. Auch hier schlägt am Ende der Versuch fehl, die Explosion zu verhindern.

    > Es existiert bei den beiden Filmen also gar nichts, das überhaupt neu
    > gefasst werden könnte, und selbst bei sehr viel zutreffenderen
    > Beschreibungen wie der der "Neuadaption" ....
    Dann schau dir bitte beide Filme nochmal an, denn diese Aussagen stimmt einfach nicht.

    Ich verstehe einfach nicht, warum so dagegen bist. Was hast du davon? Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Du behauptest dennoch, dass es nicht so ist. Und dabei kannst du alles nachlesen und nachprüfen. Aber du benutzt ja sogar Argumente FÜR meine Aussage als Bestätigung deiner eigenen Aussage und widersprichst dich damit ständig selbst.
    Die an der Produktion beteiligten Personen sprechen von einem Remake. Filmhistorisch gilt der Film als Remake - nur DU behauptest, dass es nicht so ist (und glaubst damit im Recht zu sein).

  10. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 01.11.19 - 17:06

    > Ändert nichts an meiner Aussage (und auch dem, was z.B. im Bonusmaterial auf der Alien-Bluray gesagt wird - aber das hat für dich vermutlich AUCH keine Gültigkeit. Du willst es halt aus irgendwelchen seltsamen Gründen nicht wahr haben).

    Jetzt kommst du wieder mit einer neuen Sau angeflogen, die du durchs Dorf treibst. Woher soll ich an die Bonus CD kommen? Du bezeichnest Hören/Sagen als Fakten. Bei dir muss man außerdem jedes mal selber überprüfen, weil du alles was nicht in dein Motiv passt, sehr konsequent ausblendest. Links und Belege sind nicht so dein Ding, aber die musst du in dem Fall auftischen oder auf die Aussage verzichten.

    > "anderer Ort": Egal. Selbst Remakes wie "Total Recall" spielen an unterschiedlichen Orten (Mars vs. Erde). Das hat mit der Handlung erstmal gar nichts zu tun.

    Ja klar, und "Kampfstern Galagtika" ist ein Remake von "Krieg der Sterne". Natürlich hat es das. Das eine ist eine Geschichte im Sonnensystem, das andere eine Story im interstellaren Raum zwischen den Sonnen, und jeder Ort/Raum ist mit der jeweiligen Kausalität und der Basis der Geschichte verklebt und verknotet.

    > "anderes Team": Auch egal. Viele Remakes verändern die Namen und Hintergründe der Figurn. In Fall von Alien ist es sogar in der Basis identisch: Eine Blue-Collar-Mannschaft, die sich nicht sonderlich gut leiden kann.

    Die Stimmung in der Mannschaft ist eine Anleihe aus dem alten Film und trifft einfach auch das Selbstverständnis des Autors. Die Chancen stehen gut, das selbst wenn er einen Film über einen Banküberfall drehen würde, in seinem Verbrecher Team eine ähnliche endmystifizierte Stimmung herrschen würde. Entscheidend ist, dass das eine Team Asteroiden im Sonnensystem jagt, und das andere Güter zwischen Planeten transportiert.

    > - "anderes zentrales Problem": Jein. Das zentrale Problem hat sich nur ein wenig verschoben.

    "Ein wenig verschoben" kannst du dir schminken. Das zentrale Problem wurde vertauscht. Das Alien in Darkstar ist ein "Statist" der Bombe und genau umgekehrt in Alien. Die Regierungsgesellschaft in Dark Star ist null an dem Wesen interessiert, die Betreibergesellschaft in Alien ist nur an dem Wesen interessiert. Dark Star schwenkt mit der Detonation der Bombe ins Filmende ein, Alien mit dem Rausschmiss des Alien in den freien Raum. Der Count Down ist soweit erst mal ein filmisches Mittel, dass der Autors gerne einsetzt, um den Verlauf der Handlung in die beabsichtigte Richtung zu steuern, unabhängig der Kerngeschichte, das könnte sich genauso gut in der illusionären "Banküberfallgeschichte" abspielen.

    > Ich verstehe einfach nicht, warum so dagegen bist. Was hast du davon?

    Und ich verstehe einfach nicht die Verbohrt- und Verkrampftheit, eine Sache ausschließlich und nur aus einem einzigen super schmalsichtigem Winkel aus zu sehen.

    > Aber du benutzt ja sogar Argumente FÜR meine Aussage als Bestätigung deiner eigenen Aussage und widersprichst dich damit ständig selbst.

    Weil ich offen bin! Weil ich Argumente von verschiedenen Seiten betrachte um dann zwischen denen abzuwägen. Ein Konzept, dass die vollkommen Fremd ist. Du hast Argumente dafür dass es ein Remake sei, jegliche Argumente die dagegen sprechen schaust du dir nicht mit dem Arsch an. Deine Urteile sind überspannt, verzehrt und die Ausnahme zur Regel erklärend. Ich schaue mir deine Dafür-Argumente an aus deiner Perspektive, schaue mir die Gegenargumente aus der Gegenperspektive an, und dann wäge ich zwischen beiden ab, und es tut mir leid, das Pendel schwingt eindeutig in die Richtung einer neuen Story.

    > Filmhistorisch gilt der Film als Remake

    Tatsächlich? Dann hast du ja sicher einen belegenden Link, also her damit!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.19 17:24 durch Ach.

  11. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 04.11.19 - 14:10

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt kommst du wieder mit einer neuen Sau angeflogen, die du durchs Dorf
    > treibst. Woher soll ich an die Bonus CD kommen? Du bezeichnest Hören/Sagen
    > als Fakten.
    Und WIEDER versuchst du Fakten als irrelevant darzustellen. Es ist nicht mein Problem, wenn du das Bonusmaterial nicht vorliegen hast. Und dennoch existiert es. Die Aussagen von Dan O'Bannon selber sind FAKTEN - auch wenn es nicht dir nicht passt. Weiter unten forderst du Quellen, hier nenne ich eine Quelle - und du versucht erneut, diese zu diskreditieren.

    > Bei dir muss man außerdem jedes mal selber überprüfen, weil du
    > alles was nicht in dein Motiv passt, sehr konsequent ausblendest. Links und
    > Belege sind nicht so dein Ding, aber die musst du in dem Fall auftischen
    > oder auf die Aussage verzichten.
    Achso! Du bezeichnest mich also als Lügner, der seine Aussagen beweisen muss! Und da dachte ich, dass wir uns hier einfach nur locker unterhalten und wir uns gegenseitig vertrauen, dass das Gesagte der Wahrheit entspricht.
    Also gut, dann nenne ich eine Quelle: Die Bonus-DVD von "Alien". So. Und nun?

    > Ja klar, und "Kampfstern Galagtika" ist ein Remake von "Krieg der Sterne".
    Natürlich Quatsch. Aber das weißt du ja selber.

    > Entscheidend ist, dass das eine Team Asteroiden im Sonnensystem
    > jagt, und das andere Güter zwischen Planeten transportiert.
    Ist aber irrelevant für die grundsätzliche Handlung des Films. Und wenn sie Pizzas durchs Weltall transportieren...
    Ich nehme mal ein anderes Beispiel (obwohl du das auch wieder nicht akzeptieren wirst): "Oscar" mit Silvester Stallone - ein Remake des gleichnamigen Films mit Louis De Funes (!). Auch hier haben wir es mit einer ähnlichen Grundsituation zu tun (Geldkoffer wechselt immer wieder die Besitzer und wird mit einem gleich aussehendem Koffer voller Wäsche verwechselt).
    Wo auf der einen Seite jedoch ein Industrieller seine Tochter in guten Händen wissen möchte, haben wir es auf der anderen Seite mit einem Mafioso zu tun, der seinem Vater auf dem Sterbebett versprochen hat, ehrlich zu werden (und dabei von der gegenüberliegenden Straßenseite von den Gesetzteshütern überwacht wird). Unterschiedlicher könnten die Filme nicht sein. Und trotzdem ist es ein Remake. Keine Regel - sondern ein weiteres Beispiel, dass nicht fest bestimmt werden kann, wie genau sich Original und Remake gleichen müssen, um als Remake zu gelten (wie du ja auch selber den Wiki-Eintrag zitiert hattest).

    > "Ein wenig verschoben" kannst du dir schminken.
    Nein, nur weil du so verbohrt bist und es nicht wahr haben willst, ändert es nichts an den Tatsachen.

    > Das Alien in Darkstar ist ein "Statist" der Bombe und genau umgekehrt in Alien.
    Stimmt nicht. Das Alien ist in beiden Filmen ein Haupthandlungspunkt. Die Bombe in "Dark Star" wird lediglich mehr Platz eingeräumt und verkommt in "Alien" zum Selbstzerstörungsmechanismus. Der Effekt ist in beiden Filmen aber vergleichbar. Und in beiden Filmen ist das Alien der Hauptpunkt der Story.

    > Die Regierungsgesellschaft in Dark Star ist null an dem
    > Wesen interessiert, die Betreibergesellschaft in Alien ist nur an dem Wesen
    > interessiert.
    Ja, eine interessante neue Neben-Handlung in "Alien". Soweit bekannt. Und?

    > Dark Star schwenkt mit der Detonation der Bombe ins Filmende
    > ein, Alien mit dem Rausschmiss des Alien in den freien Raum.
    Ja, und? Das Remake von "Roter Drache" (mit Anthony Hopkins) erzählt die Geschichte nach der Zerstörung von Dollarhydes Haus auch noch etwas weiter (passend zum Buch). Das Original von 1986 endet im Haus. Und dennoch ist es ein Remake. Ich wiederhole noch einmal, was DU SELBST aus dem Wiki-Artikel eingebracht hast: "andererseits bleibt ungewiss, wie groß die Parallelität zwischen alter und neuer Fassung sein kann"

    Hierzu noch ein paar Zitate aus dem Englischen Wikipedia-Eintrag, die - wie ich ja bereits sagte - zeigen, wie unterschiedlich Remakes sein können (mal schauen, was du dir dagegen aus den Fingern saugst):
    - "The term "remake" is generally used in reference to a movie which uses an earlier movie as the main source material, rather than in reference to a second, later movie based on the same source"
    - "For example, the 1968 film The Thomas Crown Affair is centered on a bank robbery, while its 1999 remake involves the theft of a valuable piece of artwork"
    - "Similarly, when the 1969 film The Italian Job was remade in 2003, few aspects were carried over."
    - "Another example is the 1932 film Scarface which was remade in 1983 starring Al Pacino; whereas the setting of 1932 version is the illegal alcohol trade, the characters in the 1983 version are involved in cocaine smuggling. "

    > Der Count Down
    > ist soweit erst mal ein filmisches Mittel, dass der Autors gerne einsetzt,
    > um den Verlauf der Handlung in die beabsichtigte Richtung zu steuern,
    > unabhängig der Kerngeschichte, das könnte sich genauso gut in der
    > illusionären "Banküberfallgeschichte" abspielen.
    Ja, und? Änderungen in Charakteren und Handlung sind bei Remakes völlig normal. Siehe auch meine Beispiele oben (Ha! Quellen!).

    > Und ich verstehe einfach nicht die Verbohrt- und Verkrampftheit, eine Sache
    > ausschließlich und nur aus einem einzigen super schmalsichtigem Winkel aus
    > zu sehen.
    Was ist an den Fakten "schmalsichtig"? Fakten sind absolut. Da ist nunmal keine Abweichung möglich. Dan O'Bannon hat ein Remake zu seinem eigenen Drehbuch geschrieben. Da gibt es absolut rein gar nichts dran zu rütteln.

    > Weil ich offen bin! Weil ich Argumente von verschiedenen Seiten betrachte
    > um dann zwischen denen abzuwägen.
    Nein, das tust du nicht. Du verweigerst dich den Fakten, den Aussagen der Autoren und versuchst, Argumente aus dem Ärmel zu ziehen, wo es keine gibt und einfach nur dagegen zu sein. Und deine Argumente und Belege passen noch nicht einmal zu deinen eigenen Aussagen, sondern beweisen sogar noch MEINE Argumente.

    > Du hast Argumente dafür dass es ein Remake sei, jegliche Argumente die
    > dagegen sprechen schaust du dir nicht mit dem Arsch an.
    Es gibt keine Argumente dagegen. Warum für eine absolute Wahrheit Gegenargumente finden? Du hast bisher auch keine Gegenargumente liefern können. ALLES, was du bisher genannt hast, ist entweder völlig irrelevant (weil es nichts an der Natur des Remakes ändert) oder bestätigt MEINE Aussagen.

    > Deine Urteile sind überspannt, verzehrt und die Ausnahme zur Regel erklärend.
    "Ein Autor beschließt, seine eigene Story noch einmal zu verfilmen - diesmal als ernsthaften Horrorfilm." - Ja, völlig überspannt und verzerrt. Genau.
    Und als Regel erkläre ich gar nichts. Im Gegenteil. Wie schon mehrfach geschrieben, gibt es keine feste Regel, was ein Remake ausmacht.
    Ich habe lediglich erwähnt, dass "Alien" ein Remake von "Dark Star" ist. Und das ist es. Punkt. Hier steht nirgendwo eine Regel, die sich auf andere Filme anwenden ließe. Im Gegenteil. DU versuchst, irgendwelche Regeln (die irrelevant sind, da es keine Regel gibt) zu finden, um dadurch Gegenargumente zu konstruieren. Und damit scheiterst du ein ums andere mal.

    > und es tut mir leid, das Pendel schwingt eindeutig in die
    > Richtung einer neuen Story.
    Falsch. Denn es gibt keine Gegenargumente. Dan O'Bannon wollte "Dark Star" noch einmal neu schreiben bzw. drehen und hat dies getan.

    Hier noch ein paar weitere Elemente aus Dark Star, die sich in Alien wiederfinden (teilweise schon erwähnt):
    - Der Captain stirbt als erstes (ist bei "Dark Star" ebenfalls vor Einsetzen der Filmhandlung passiert)
    - Der Captain (wenn auch unterschiedliche Personen in den Filmen) zieht sich gerne zurück, beobachtet die Sterne und hört dabei Musik.
    - Der Hauptcomputer des Raumschiffs ist eine weibliche KI.
    - Die Soundeffekte des Computers sind in beiden Filmen identisch.
    - Die Mannschaft kann sich untereinander nicht leiden.
    - Die Mannschaft macht einfach nur ihren Job, teilweise lustlos.
    - Eine Person wird spontan vor dem Start des Raumschiffes ausgetauscht und ist nicht derjenige, der er vorgibt zu sein (wenn auch aus völlig anderen Gründen).
    - Das Alien wurde unterwegs auf einem Planeten gefunden und mitgenommen (wenn auch bei Dark Star freiwillig).
    - Das Alien flüchtet in die Schächte des Raumschiffs und wird dort verfolgt.
    - Nennenswerte Waffen zur Bekämpfung des Aliens stehen nicht zur Verfügung.
    - Das Raumschiff wird am Ende zerstört Der Versuch, die Detonation abzubrechen misslingt (obwohl es für einen kurzen Moment so wirkt, als es ob es geklappt hätte).

    Und das sind nur die Gemeinsamkeiten, die ich aus der Erinnerung aufliste. Ich habe "Dark Star" schon lange nicht mehr gesehen.

    > Tatsächlich? Dann hast du ja sicher einen belegenden Link, also her damit!
    Mal abgesehen von den offensichtlichen Fakten, wird es auch immer wieder erwähnt, wenn von Dark Star und/oder Alien die Rede ist. Eventuell habe ich es vor Jahren auch mal in einem Film-Chronik-Buch gelesen. Es gibt Studiengänge zur "Filmanalyse", die sich mit Alien beschäftigen.
    Aber Dan O'Bannons Aussage aus diversen Interviews reicht eigentlich alleine bereits vollständig aus.
    Deine Argumentation "O'Bannon: Ich habe den den Film neu gemacht - DU: Stimmt doch gar nicht!" ist einfach nur albern. Ich kugel mich hier gerade vor Lachen, wenn ich mir nur vorstelle, wie du dem Herrn O'Bannon (R.I.P.) ins Gesicht sagst, dass er gar kein Remake von Alien geschrieben hat - obwohl er es hat... XD XD XD XD XD

  12. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 04.11.19 - 19:56

    > Und WIEDER versuchst du Fakten als irrelevant darzustellen.

    Nein Mann! Deine Fakten können sein was sie wollen, aber dein Hören/Sagen ist irrelevant! Die Diskussion ist hier! Bring die Sachen bei oder lass es sein!

    > Achso! Du bezeichnest mich also als Lügner, der seine Aussagen beweisen muss! Und da
    > dachte ich, dass wir uns hier einfach nur locker unterhalten und wir uns gegenseitig vertrauen, > dass das Gesagte der Wahrheit entspricht.
    > Also gut, dann nenne ich eine Quelle: Die Bonus-DVD von "Alien". So. Und nun?

    Du begreifst aber wirklich sehr, wirklich sehr sehr wenig. Das ist Hören/Sagen, siehe oben! Ist das denn so schwer? Wenn du es als Beleg einbringen willst, dann kannst du deinem Gesprächsgegenüber nicht zumuten, für dein "lockeres Gespräch" ins Geschäft zu rennen und sich ne "Bonus CD" zu kaufen, dann musst du nen Bildschirmpic erstellen und den hier anbringen oder senden oder so. Man ist das verzerrt! Und btw. nein, ich vertraue dir kein bisschen.

    >> Ja klar, und "Kampfstern Galagtika" ist ein Remake von "Krieg der Sterne".
    > Natürlich Quatsch. Aber das weißt du ja selber.

    Ja das ist Quatsch, und genau das wollte ich dir zeigen, dass das Quatsch ist, denn es ist genau der Quatsch, den deine Logik ausspuckt.

    > Blablabla

    >Hier noch ein paar weitere Elemente aus Dark Star, die sich in Alien wiederfinden (teilweise schon erwähnt):
    >- Der Captain stirbt als erstes (ist bei "Dark Star" ebenfalls vor Einsetzen der Filmhandlung passiert)
    >- Der Captain (wenn auch unterschiedliche Personen in den Filmen) zieht sich gerne zurück,
    > beobachtet die Sterne und hört dabei Musik.
    > - Der Hauptcomputer des Raumschiffs ist eine weibliche KI.
    > - Die Soundeffekte des Computers sind in beiden Filmen identisch.
    > - Die Mannschaft kann sich untereinander nicht leiden.
    > - Die Mannschaft macht einfach nur ihren Job, teilweise lustlos.
    > - Eine Person wird spontan vor dem Start des Raumschiffes ausgetauscht und ist nicht
    > derjenige, der er vorgibt zu sein (wenn auch aus völlig anderen Gründen).
    > - Das Alien wurde unterwegs auf einem Planeten gefunden und mitgenommen (wenn auch bei
    > Dark Star freiwillig).
    > - Das Alien flüchtet in die Schächte des Raumschiffs und wird dort verfolgt.
    > - Nennenswerte Waffen zur Bekämpfung des Aliens stehen nicht zur Verfügung.
    > - Das Raumschiff wird am Ende zerstört Der Versuch, die Detonation abzubrechen misslingt
    > (obwohl es für einen kurzen Moment so wirkt, als es ob es geklappt hätte).

    Schön aber nicht relevant genug! Weil die grundlegende Geschichte eine andere geworden ist. Bei Darkstar sind alle Raumschiffinsassen todgeweit. In Alien überlebt die Hauptdarstellerin.
    Der Haupgegner in DarkStar ist die Bombe, in Alien das Monster, etc., ich habe die Unterschiede bereits aufgelistet. Das sind die grundlegenden Elemente, die großen Weichen und Schienen der Story, die in anderen Bahnen verlaufen.

    Wenn man am Ende des Tages deine Ansammlung von Detailübereinstimmungen den Änderungen gegenüber stellt, die eben den ganz zentralen Kern der Geschichte umkehren, dann geht man am Ende des Tages mit einer anderen Geschichte nach hause. Und entgegen deiner stumpfsinnigen Extrembeispiele, die du als neue Norm verstanden wissen willst, ist es eben so, dass jedes Drehbuch, an dem man wie bescheuert herum doktort, entweder fließend oder knallhart über einen ganz bestimmten Punkt zu einer anderen Geschichte mutiert, oder willst du das etwa abstreiten???

    Nur sprengt das eben deinen Intellekt! Du bist selber überhaupt nicht in der Lage dazu, einen Punkt zu finden oder zu bestimmen, ab dem ein Remake zu einer neuen Storry wird, selbst wenn du wolltest! Ein wahres Trauerspiel! Du kannst wie verrückt die obskursten Grenzfälle zusammenaddieren, aber "Abwägen", also da wo man die gesammelten Argumente mal unter die Lupe seines Denkapparates nimmt, also da wo es weise, wach und interessant wird, da beginnt für dich die Welt des Unbekannten. Zwischen Starwars und Battelstar Galactica finde ich dir nahezu genauso viele Übereinstimmungen, mit denen ich ein Remake in deinem Sinne erkennen würde, weil die Kernstory eben für dich keine Rolle mehr spielt, sonst könnte man die unterscheiden! Du hast am Ende überhaupt nichts mehr übrig, niente, Nichts das ein Remake von einer neuen Geschichte unterscheidet! Wie bescheuert ist das denn? Wird mir jetzt langsam wirklich viel zu anstrengend. Mach mal ein paar Jahre Leben und Lebenserfahrung. Vielleicht hat es ja dann irgendeinen Zweck sich mit dir zu unterhalten.

    >> Tatsächlich? Dann hast du ja sicher einen belegenden Link, also her damit!
    > Mal abgesehen von den offensichtlichen Fakten, wird es auch immer wieder erwähnt, wenn von Dark Star und/oder Alien die Rede ist. Eventuell habe ich es vor Jahren auch mal in einem Film-Chronik-Buch gelesen. Es gibt Studiengänge zur "Filmanalyse", die sich mit Alien beschäftigen.
    > Aber Dan O'Bannons Aussage aus diversen Interviews reicht eigentlich alleine bereits
    > vollständig aus.
    > Deine Argumentation "O'Bannon: Ich habe den den Film neu gemacht - DU: Stimmt doch gar
    > nicht!" ist einfach nur albern. Ich kugel mich hier gerade vor Lachen, wenn ich mir nur
    > vorstelle, wie du dem Herrn O'Bannon (R.I.P.) ins Gesicht sagst, dass er gar kein Remake von
    > Alien geschrieben hat - obwohl er es hat... XD XD XD XD XD

    Nur mal als kleine Denkinspiration : hast du dir mal überlegt, dass nicht mal O'Bannon darüber entscheidet, ob sein Werk als Remake, Neufassung oder als neue Geschichte in die Geschichte eingeht, sondern die professionelle Audienz? Ansonsten wiederhole ich mal nochmal meine Frage von eben : "Tatsächlich? Dann hast du ja sicher einen belegenden Link, also her damit!" Meint : du kannst so viel und lange labern wie es dir Spaß macht. Wenn du für deine außergewöhnlichen Behauptungen nicht den aller kleinsten Nachweis anbringst, dann ist das einzige über das man lachen kann deine tragisch-komischen Bemühungen.

    Der Versuch deine Behauptungen zu belegen ging offensichtlich voll in die Hose! Du bist daran gescheitert, den kleinsten "historischen Belegt" des Status von "Alien" als Remake von DarkStar anzubringen. Und selbst wenn es dir jetzt wieder auf der Zunge liegen mag, spar dir und mir bitte dein irrelevantes Hören/Sagen als billigen Ersatz dafür, deine Ankündigungen in keine bewertbare Beleg übersetzen zu können!


    Unternehme lieber mal folgendes ; Überlege dir mal, was sich denn an einer beliebigen Story konkret verändern müsste, damit diese sich von ihrem Vorbild als eine Geschichte emanzipiert? Wie definierst du den Unterschied zwischen Remake, Neufassung und anderer Story? Was trennen SW und BSG?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 20:04 durch Ach.

  13. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 05.11.19 - 12:41

    So, genug Troll gefüttert. Es reicht!
    Wie kann ein einzelner Mensch nur so beratungsresistent sein?
    Akzeptiere die nachprüfbaren Fakten - oder geh mir mit deinem lächerlichen Unsinn und deiner Unfähigkeit zur Diskussion nicht weiter auf die Nerven!
    Gehst du so auch in die Schule / Uni / Fortbildung? "Sie können mir viel erzählen! Aber belegen Sie Ihre Aussagen bitte! Aber kommen Sie mir nicht mit 'Ich muss mir das Lehrbuch kaufen'!".
    Sag mal, was ist denn da schief gelaufen? o_O

  14. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 05.11.19 - 18:53

    > So, genug Troll gefüttert. Es reicht!
    > Wie kann ein einzelner Mensch nur so beratungsresistent sein?
    > Akzeptiere die nachprüfbaren Fakten - oder geh mir mit deinem lächerlichen Unsinn und
    > deiner Unfähigkeit zur Diskussion nicht weiter auf die Nerven!
    > Gehst du so auch in die Schule / Uni / Fortbildung? "Sie können mir viel erzählen! Aber belegen > Sie Ihre Aussagen bitte! Aber kommen Sie mir nicht mit 'Ich muss mir das Lehrbuch kaufen'!".
    > Sag mal, was ist denn da schief gelaufen? o_O

    Vom prinzipiellen Standpunkt her :

    Das ist keine Uni oder Schule, du bist kein Prof oder Lehrer, sondern dies ist eine Unterhaltung auf Augenhöhe, bei der du nicht das geringste Recht inne hältst, von deinem Gegenüber irgendein Material einzufordern, dass der über die Unterhaltung hinaus erwerben soll in irgendeiner Form, aber du bist im Sinne der Regeln einer solchen Unterhaltung daran gebunden, deine Behauptungen zu belegen, in dem Fall die Behauptung zu belegen, mit der deinen ganzen Thread betittelst!

    Vom Standpunkt der Belege ;

    Nachdem du deine Behauptung außer mit Hören/Sagen Behauptungen einfach mit keinem Beleg decken willst/kannst, findet sich zumindest ein Hinweis in der Wikipedia. Dir ist sicher auch der Link aufgefallen, zu der => sehr ausführlichen Auflistung aller bekannten Remakes seit 1900. Nach der Bedeutung und Wichtigkeit von Alien nicht nur für die Sci-Fi- sondern für die ganze Filmbranche zu urteilen, müsste dieses Werk in dieser Liste mit sich an Sicherheit annähernder Wahrscheinlichkeit als Neuverfilmung zu finden sein, falls es, wie du behauptest, das Remake von Darkstar darstellen würde, und? Nichts! Weder Darkstar noch Alien tauchen an irgendeiner Stelle in der Liste auf!

    Vom logischem Standpunkt her :

    Wenn man etwas beurteilen will, dann geht das nicht ohne Regeln und Definitionen, an denen man sein Urteil ausrichtet. Eigentlich klar, in deinem Fall aber nicht. Du kennst weder Definition Noch Regel an der man die Unterschiede zwischen neuer Geschichte, einer Neuadaption oder Neuverfilmung ablesen könnte, sprich : du kannst nicht mal beschreiben, mit welchen Eigenschaften sich ein Film von einem Remake als eigenständige Story emanzipiert! Wie willst du bestimmen, dass Alien ein Remake sei, wenn dir die Unterscheidungsmerkmale zwischen Remake und neuer Geschichte nicht geläufig sind?

    Deine Trollvorwürfe und anderen Angriffe : las die lieber stecken, weil die eh nur dich selber treffen. Wenn du irgendwas sinnvolles mitnehmen willst, dann definiere mal bitte den genauen Unterschied zwischen einem Remake und einem neuem Film. Beantworte doch erst mal diese eine Frage! Dann bist du zwar noch nicht an- aber immerhin schon mal einen entscheidenden Schritt weiter gekommen.

  15. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 06.11.19 - 14:09

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nachdem du deine Behauptung außer mit Hören/Sagen Behauptungen einfach mit
    > keinem Beleg decken willst/kannst,
    Doch. siehe oben. Lesen. Textverständnis. Ich weiß, ist nicht so einfach, aber bemüh dich mal. Es lohnt sich!
    Selber recherchieren ist ja scheinbar nicht so dein Ding, denn wenn du eine Behauptung aufstellst, bist DU in der Pflicht deine Aussagen zu belegen. Wieso sollte ich deine sinnbefreiten Behauptungen widerlegen? Das kannst du normalerweise schön selber tun!
    Übertragenes Beispiel: Du platzt in eine Diskussion über die Funktionsweise von GPS-Satelliten und behauptest, dass die Erde flach sein und alle Anwesenden sollen dir belegen, dass es nicht so ist. Weiterhin behauptest du, offen für alle Seiten zu sein, verweigerst und ignorierst aber JEDES logische Argument, dass man dir entgegen bringt. Sei froh, dass man sich überhaupt mit dir beschäftigt!

    Aber da wir auch an dieser Stelle ja nicht weiter kommen, habe ich mal dieses Video für dich rausgesucht: https://www.youtube.com/watch?v=6zeyTXjEYLE&list=PL453E120E6CDA2751
    Und welch Überraschung: Ab 2:37 erzählt Dan O'Bannon einmal mehr höchstpersönlich, wie unzufrieden er mit dem lustigen Gummiball-Alien war und er die Geschichte damals direkt neu verfilmen wollte. Weitere Aspekte, die Alien aus Dark Star (oft 1:1) übernommen hat, habe ich ja oben schon aufgelistet. Hast du aber natürlich auch wieder ignoriert.

    > ...findet sich zumindest ein Hinweis in der Wikipedia. Dir ist sicher auch der Link aufgefallen,
    > zu der => sehr ausführlichen Auflistung aller bekannten Remakes seit 1900.
    Ja, sehr ausführlich. Aber nicht vollständig. Tolles Argument. Nicht!
    Dies nennt man übrigens "Argumentum ad ignorantiam". Das Fehlen einer Information ist für dich ein Beweis für deine Aussage. Ist es aber nicht. Als Argumentation deshalb aber ungültig.

    > Wie willst du bestimmen, dass Alien ein Remake sei, wenn
    > dir die Unterscheidungsmerkmale zwischen Remake und neuer Geschichte nicht
    > geläufig sind?
    Noch mal. Siehe oben. Alles schon besprochen. Außerdem will ICH gar nichts bestimmen. Ich habe lediglich einen Fakt geäußert, quasi als "fun fact".

    > dann definiere mal bitte den genauen Unterschied zwischen einem Remake und
    > einem neuem Film. Beantworte doch erst mal diese eine Frage!
    Nochmal: siehe oben. Alles schon passiert. Du scheinst aber nur deine eigenen Ansicht als einzig wahr zu akzeptieren. Somit ist eine Diskussion mit dir nicht möglich.

    "Don't feed the troll" (denn das bist du mit deiner mehrfach wiederlegten Falsch-Meinung, mit der du nur eine sinnlose Diskussion anzetteln willst) ist eigentlich ein sinnvoller Verhaltensgrundsatz - wenn es nicht so viel Spaß machen würde....

  16. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 07.11.19 - 08:54

    Du postet einfach soviel Pupertären Müll, dass man überhaupt nicht mehr weiß wo man ansetzen soll. Also Immer schön der Reihe nach! Was ist die erste Behauptung die es zu belegen gilt, noch bevor man den Thread überhaupt öffnet? Sozusagen die Mutter aller Behauptungen steht da als dein Titel :

    =>>> Alien ist ein Remake<<<=

    Und alle Fragen dazu beantworteste du mit :

    > Doch. siehe oben. Lesen. ....
    > ....Noch mal. Siehe oben. Alles schon besprochen...
    > ....Nochmal: siehe oben. Alles schon passiert....

    Weist du was das darstellt? Nichts! Null, Niente, Nada! "Oben", da befindet sich nirgendwo in deinem Text irgendeine Art von Deklination, was einen neuen Film von einem Remake unterscheiden würde, eben weil du diese Schlüsselfrage überhaupt nicht beantworten kannst. Und kurz und schmerzlos geht dir mit diesem Manko die Entscheidungfähigkeit über deine eigene Behauptung verloren. Alles was man "oben" findet bleibt dein "Wunsch" es doch bitte selber auf der Bonus-CD nachzuschauen!. Das bisherige Hightlight dabei : "Die Liste der Neuverfilmungen(mit geschätzten 400(!) Einträgen) sei "unvollständig", man hätte Alien vergessen!", Man findet aus dem FacePalm den Ausgang nicht mehr.

    Und warum sollten mich deine Vorwürfe jucken? Willst du auf diese Weise jemanden von deiner nicht existenten Expertise überzeugen? Wenn du es ansprechend und lustig findest für jede Antwort vor deinem Computer zwei Tage lang(ja, solange brauchst du für eine Antwort!) Verschwörungstheorien zu spinnen mit dem einzigen Resultat, meine Argumente bestätigen und zu bestärken, bitte! Tu dir keinen Zwang an! Für meinen Teil ziehe ich es vor, deinen Pupertären Aggromüll in allen Fällen in unter einer halben Stunden aus dem Wasser zu blasen. Also jedem das Seine, aber Letzteres find ich persönlich befriedigender :]. Zugegeben ist in diese besondere Antwort etwas mehr Schmalz und Zeit eingeflossen. Allerdings hast du dieses mal auch ganz dringend benötigtes Material geliefert.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Widmen wir uns nun der ersten Aktion zu, für die man dich loben kann, endlich! Du hast das Making of in YT aufgetrieben! Geil, spannend, habe ich sofort in mich aufgesogen! Dann ist ja auch die Geschichte mit der "Bonus-CD" erledigt? Oder was sollte da noch hinterher kommen nach dieser Interview Serie?

    Nun, was dieses Making of wiedergibt, das ist der klassische Werdegang eines exklusiven, Genre begründenden Filmwerks. Welche Rolle spielt DarkStar? Dazu muss man erst mal verstehen, was Darkstar überhaupt war und wo es herkam. Das erklärt der Konzeptkünstler Ron Cobb : DarkStar was a Spoof on 2001, also eine Parodie auf Odyssee 2001. Eine lustiges Experiment unter Studenten, in dem unter anderem Ron Cobb, John Carpenter und natürlich O'Bannon, alle an der selben Filmschule studierend, in einer zwanglosen Ideenanreihung ihren jugendlichen Kreativitätsüberschuss austobten. Bedeutet: die Bombe, der man eine bestimmte philosophische Lehre beibringen musste um sie zu manipulieren, das ist HAL aus 2001 als "lebender" Sprengsatz. Die Sternengruppe, mit der einer der Hauptdarsteller schließlich davon surft in einem ins Fantastische abdriftendem Filmende, der verrückt gewordene Gummiball und der eingefrorene Captain, da muss man sich keine besondere Mühe machen etwas hinein zu dichten was es nie werden wollte : Darkstar ist eine spassige Studentenarbeit.

    O'Bannon fand das Projekt schön, hat es aber selber nie ernst genommen und vor allem hat er es überhaut nicht als Geschichte begriffen. In den Jahren danach reifte aber in seinem Kopf heran, wie man ein paar Bausteine davon mit Sinn füllen könnte, als eine Horror-Story im Weltraum. "DarkStar as an Horror Movie", diesen Ausdruck benutzt O'Bannon als Codenamen bzw. Arbeitstitel für etwas, dass es bis dato in der Filmwelt noch nicht gibt. "DarkStar as an Horror Movie" steht stellvertretend für das Genre des "Horror Sci-Fi", und O'Bannon hebt dieses gerade aus der Taufe.

    Das originale DarkStar Script hat O'Bannon zu diesem Zeitpunkt längst aus seiner Vorstellung entsorgt, tatsächlich war es für ihn gar keine Story sondern ein Joke. Was er sich aber behielt, das war die Grundsituation einer überschaubaren, auf sich allein gestellten Mannschaft, eingeschlossen in ihrem Raumschiff weit ab der Heimat. Das war tatsächlich alles was er von DarkStar übernahm, wohingegen die erdrückende Einsamkeit des Weltraums, der trocken und in geradezu erbarmungslosem Perfektionismus wiedergegebene Realismus nicht von DarkStar, sondern genau wie DarkStar vom parodierten Original, also aus Kubricks 2001 inspiriert sind, denk da mal drüber nach! Auch Ridley Scott sagt ja offen, dass er zu der Zeit von Alien am stärksten von 2001 beeinflusst gewesen sei.

    Seine Vorstellungen brachte O'Bannon sporadisch über eine Dauer von ungefähr einem Jahr in einem 29 seitigem Script zu Papier, Darin hatten die Astronauten dann überhaupt keinen Kontakt mehr zur Heimat what so ever. Die Haupthandlung dreht sich um keine von einem lebenden Gummiball beschädigte Bombe mehr, sondern um einen "realen" Überlebenskampf einer Mannschaft gegen eine angsteinflößende, außerirdische Bedrohung, die Stunde Null der Alien Konzeption. Soweit hatte O'Bannon den Filmanfang zusammen mit der außerirdischen Nachricht von dem Planeten, mit der aus ihrem Schlaff geweckten Mannschaft die ihre Reise unterbricht und auf dem unheimlichen Planeten nachschaut, wobei das Landeraumschiff beschädigt wird. Dann reist O'Bannon für ein halbes Jahr nach Paris

    Wieder zurück erarbeiteten O'Bannon und Smusett über einen ca. zwei Monaten andauernden Krafttakt die Struktur des Screenplays. Auf die Idee mit dem Chest Burster kam Ronald Smusett, und wie der Produktionsassistent Ivor Powell erklärt, hatten die beiden ob bewusst oder unbewusst zwar verschiedene Elemente von diesem oder jenem Film übernommen, sowie eben jeder Autor, aber der Ausbruch des Aliens aus dem Bauch seiner Opfer macht die Geschichte zu etwas herausragendem. Während auf der einen Seite O'Bannon und Smusett DarkStar schon vor Jahren in ihren Köpfen entsorgt hatten, betont auf der anderen Seite Smusett, dass das Script seinerzeit erst die grundlegende Struktur wiedergab. Er meint damit, dass dieses Script den Entwicklungsbeginn des tatsächlichen Films markierte, eines Films, der sich erst über die folgenden Jahre mit den unzähligen Einflüssen der beteiligten Produzenten und Künstler zu der erwachsenen Geschichte entwickelte, die Alien repräsentiert. Der Android z.B., der war ein Einfall von einem der Produzenten in einem der acht Scriptkorrekturen der Filmfirma, inklusive der markanten Zerstörung des Android durch die Mannschaft. Ebenso das Konzept der "Truckdriver" durchs Weltall.

    Und auch in der Interviewserie nach fällt nach O'Bannon kurzer Anfangserwähnung an wirklich gar keiner Stelle das Wort Darkstar, und niemand mach im Folgenden auch nur die kleinste Referenz zu Darkstar. Es gibt kein Remake, bei dem das Original an keiner Stelle referenziert wird, in welche Dimensionen auch immer du den Begriff ausweitest! DarkStar war die Kinderstube, ein Ort zum Spielen und zum Experimentieren für ein neues Filmgenre, und in Bezug auf Alien im besten Fall eine von mehreren Inspirationsquellen zum Entwickeln eines frischen Konzepts.

  17. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: MickeyKay 08.11.19 - 12:18

    Ja, ist ja gut! Du hast nun ausreichend bewiesen, dass du beratungsresistent und unfähig zu einer erwachsenen Diskussion bist. Du fabulierst dir Argumente zusammen und ignorierst einfach alles, was nicht in dein Weltbild passt. Du akzeptierst keine Fakten, hast null Textverständnis und kannst keine Zusammenhänge erkennen.
    Damit ist für mich das Thema hier erledigt. Es hat einfach keinen Sinn. Du willst trollen und Aufmerksamkeit mit deinem Schwachsinn erzielen. Damit ist jetzt SCHLUSS!!!

  18. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: sfe (Golem.de) 08.11.19 - 12:29

    Der Thread ist ein Fall für den Bolzplatz.
    (Bevor der Thread noch weiter abrutscht wird er geschlossen.)

    Sebastian Fels (golem.de)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.19 15:15 durch sfe (Golem.de).

  19. Re: "Alien" ist ein Remake

    Autor: Ach 08.11.19 - 15:13

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ist ja gut! Ich hab nun ausreichend bewiesen, dass ich
    > beratungsresistent und unfähig zu einer erwachsenen Diskussion bin. Ich
    > fabuliere mir die Argumente zusammen und ignoriere einfach alles, was nicht
    > in mein Weltbild passt. Ich akzeptiere keine Fakten, habe null
    > Textverständnis und kann keine Zusammenhänge erkennen.
    > Damit ist für mich das Thema hier erledigt. Es hat einfach keinen Sinn. Ich
    > will trollen und Aufmerksamkeit mit meinem Schwachsinn erzielen. Damit
    > ist jetzt SCHLUSS!!!

    Ich war mal so frei dir die kleinen Fehler aus deinem Text zu entfernen. Die Begründung für die Unabhängigkeit von Alien kannst du aber noch viel kompakter bekommen :

    Ron Cobb sagt in 3min11s : "DarkStar was a Spoof on 2001." also eine Parodie auf Odyssee 2001. Was wäre das Remake einer Filmparodie? Es wäre eine neu gefasste Parodie auf den selben Film. Ist Alien eine Parodie auf Odyssee 2001? Nein du Vollnase, Alien ist vieles aber keine Filmparodie.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Dieses Thema wurde geschlossen.

Stellenmarkt
  1. Linux Systemadministrator / Linux Techniker (m/w/d)
    Computer Manufaktur GmbH, Berlin
  2. iOS Entwickler (m/w/d) für App-Development mit Objective C & Swift
    iConnectHue, verschiedene Standorte
  3. Technical Support Analyst (m/w/d)
    Homann Feinkost GmbH, Bad Essen, Lintorf
  4. Systemadministrator/in (m/w/d)
    DYNACAST Deutschland GmbH, Bräunlingen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21,99€
  2. 35,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de