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Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: smonkey 15.01.22 - 22:37

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Siehst du doch hier im Forum. Wenig Zuspruch, dafür Drölfzig Threads mit
    > > "aber ich will meinen Verbrenner behalten".
    >
    > Nein, den meisten hier ist herzlich egal, ob das Auto mit Benzin, Diesel,
    > LPG, CNG, Strom oder Einhornkotze fährt. Die meisten erklären nur, warum
    > trotz der Lobhudelei auf das E-Auto für sie ganz persönlich diese E-Autos
    > derzeit keine Alternative sind, und warum deshalb für sie ganz persönlich
    > der Ratschlag ziemlich ins Leere geht.
    >
    > Im wesentlichen sind es immer die gleichen Gründe:
    > 1. E-Autos sind in der Anschaffung zu teuer. Sie kosten gerne mal das
    > dreifache eines Autos gleichen Nutzwerts, und dieses Geld muss man erst
    > einmal haben.
    > 2. Wenn man keinen eigenen Stellplatz hat, den man elektrifizieren kann,
    > und auch auf der Arbeit nicht problemlos laden kann, ist ein E-Auto derzeit
    > nicht sinnvoll zu laden.
    > 3. Die Reichweite ist recht überschaubar, gleichzeitig ist die Ladezeit
    > lang. Diese Kombination macht Langstreckenfahrten schwierig.
    > 4. Das derzeitige Ladechaos will man sich doch nicht wirklich antun. Nein,
    > ich will nicht zu bestimmten Stromanbietern wechseln, weil ich dann
    > irgendwelche Ladekontingente bekommen. Nein, ich will mich nicht mit
    > Ladeverträgen, Roaming, Zahlungsmethoden und ähnlichem beschäftigen. Nein,
    > ich will nicht zu bestimmten Ladesäulen fahren, die zufällig einen Vertrag
    > mit meinem Autohersteller haben, und bei denen die Preise dadurch wieder
    > anders sind. Nein, ich will keine Apps installieren müssen und dann ohne
    > Smartphone nicht laden können. Ich will einfach zu einer Säule fahren,
    > meine Bankkarte oder Kreditkarte vor den Leser halten, und dann zu einem
    > sinnvollen Tarif laden können. Klar kann es Kundenbindungsprogramme geben,
    > die noch einen kleinen Rabatt gewähren, aber alles, was über dem Rabatt
    > einer Payback-Karte liegt, zieht alle anderen über den Tisch.

    Die typischen immer gleichen Argumente von jemanden der sich nicht ernsthaft mit dem Thema befasst hat und die zum Teil schon Dutzende mal widerlegt wurden!

    Man kann natürlich so tun als gäbe es keinen Klimawandel und seinen asozialen Lebensstil einfach weiterführen, oder man versucht wenigstens etwas zu ändern, auch wenn das mitunter kleine Unannehmlichkeiten mit sich bringt.

  2. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: Lachser 15.01.22 - 23:23

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Siehst du doch hier im Forum. Wenig Zuspruch, dafür Drölfzig Threads
    > mit
    > > > "aber ich will meinen Verbrenner behalten".
    > >
    > > Nein, den meisten hier ist herzlich egal, ob das Auto mit Benzin,
    > Diesel,
    > > LPG, CNG, Strom oder Einhornkotze fährt. Die meisten erklären nur, warum
    > > trotz der Lobhudelei auf das E-Auto für sie ganz persönlich diese
    > E-Autos
    > > derzeit keine Alternative sind, und warum deshalb für sie ganz
    > persönlich
    > > der Ratschlag ziemlich ins Leere geht.
    > >
    > > Im wesentlichen sind es immer die gleichen Gründe:
    > > 1. E-Autos sind in der Anschaffung zu teuer. Sie kosten gerne mal das
    > > dreifache eines Autos gleichen Nutzwerts, und dieses Geld muss man erst
    > > einmal haben.
    > > 2. Wenn man keinen eigenen Stellplatz hat, den man elektrifizieren kann,
    > > und auch auf der Arbeit nicht problemlos laden kann, ist ein E-Auto
    > derzeit
    > > nicht sinnvoll zu laden.
    > > 3. Die Reichweite ist recht überschaubar, gleichzeitig ist die Ladezeit
    > > lang. Diese Kombination macht Langstreckenfahrten schwierig.
    > > 4. Das derzeitige Ladechaos will man sich doch nicht wirklich antun.
    > Nein,
    > > ich will nicht zu bestimmten Stromanbietern wechseln, weil ich dann
    > > irgendwelche Ladekontingente bekommen. Nein, ich will mich nicht mit
    > > Ladeverträgen, Roaming, Zahlungsmethoden und ähnlichem beschäftigen.
    > Nein,
    > > ich will nicht zu bestimmten Ladesäulen fahren, die zufällig einen
    > Vertrag
    > > mit meinem Autohersteller haben, und bei denen die Preise dadurch wieder
    > > anders sind. Nein, ich will keine Apps installieren müssen und dann ohne
    > > Smartphone nicht laden können. Ich will einfach zu einer Säule fahren,
    > > meine Bankkarte oder Kreditkarte vor den Leser halten, und dann zu einem
    > > sinnvollen Tarif laden können. Klar kann es Kundenbindungsprogramme
    > geben,
    > > die noch einen kleinen Rabatt gewähren, aber alles, was über dem Rabatt
    > > einer Payback-Karte liegt, zieht alle anderen über den Tisch.
    >
    > Die typischen immer gleichen Argumente von jemanden der sich nicht
    > ernsthaft mit dem Thema befasst hat und die zum Teil schon Dutzende mal
    > widerlegt wurden!
    >
    > Man kann natürlich so tun als gäbe es keinen Klimawandel und seinen
    > asozialen Lebensstil einfach weiterführen, oder man versucht wenigstens
    > etwas zu ändern, auch wenn das mitunter kleine Unannehmlichkeiten mit sich
    > bringt.

    Schon das nächste überhebliche Beispiel, herzlichen Dank smonkey dafür.

    Die Gründe sind für mich nachvollziehbar und ich stimme da voll zu. Und nein, sie sind nicht duzendmale widerlegt. Weder Punkt 1, 2 noch 4 komplett, über die 3 lässt sich streiten (man kann da auch gegenargumentieren mit dem ewig gleichen Ratschlag der nötigen Kaffeepause).

    Aber was da noch dazu kommt "jemanden der sich nicht ernsthaft mit dem Thema befasst hat" und noch schlimmer: "Man kann natürlich so tun als gäbe es keinen Klimawandel und seinen asozialen Lebensstil einfach weiterführen", sorry das ist für mich einfach dummes Geschwätz.
    Nur weil man Kritik an den Stromern anbringt und auch nachvollziehbare Gründe darlegt, hat man weder einen asozialen Lebensstil noch hat es irgendwas im entferntesten zu tun mit Klimawandel leugnen.
    Wie eingangs erwähnt. Behlehrend, missionierend. Und wer es nicht einsieht ist das Böse. "Noch-Verbrenner-Fahrer zum personifizierten Bösen erkoren zu werden" wurde vom Threadersteller so dargestellt - und genau so wurde geantwortet.

  3. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: smonkey 16.01.22 - 00:04

    Du kannst Dir ja gerne mal die Mühe machen und Dich hier durchs Forum suchen wie oft ich diese Diskussion u.A. auch mit Oktavian zu genau diesen Punkten schon hatte.

    Man muss schon die Augen vor der Realität verschließen oder schon in Grundschulmathematik gescheitert sein wenn man meint das BEVs das "dreifache" Kosten würden. Wenn Du Dir die Mühe wie Eingangs erwähnt gemacht hast, wirst Du immer wieder auf einen Link zum ADAC stoßen der die realen Kosten pro KM berechnet und fast immer auf einen niedrigeren Wert beim BEV kommt. Bereits heute!

    Auch der Quatsch mit App und Anbieter-Dschungel kann nur von jemandem kommen, der noch nie ein eAuto an einer Ladesäule geladen hat.

  4. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: Lachser 16.01.22 - 00:29

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch der Quatsch mit App und Anbieter-Dschungel kann nur von jemandem
    > kommen, der noch nie ein eAuto an einer Ladesäule geladen hat.

    Kann man denn inzwischen mit der verbreitezen Maestro/EC überall bezahlen? Zumindest bei uns (CH) nicht.

    https://www.golem.de/news/tesla-im-langstrecken-test-einmal-nordkap-und-zurueck-1910-144482.html

    "Für die geplanten Ladepunkte mussten nun noch Ladekarten beziehungsweise RFID-Tags angeschafft werden:
    Grønn Kontakt (Norwegen), Fortum (Finnland), Bee (Schweden), Incharge (Schweden)
    Unabhängig vom Trip nach Hammerfest hatte ich mir bereits folgende Ladekarten besorgt oder mich für die entsprechenden Apps registriert: New Motion, EnBW+ (ADAC), Plugsurfing, Maingau Energie, Fastned, Ionity, Echarge und Smoov (Allego)"

    Und der Autor hatte einen Tesla, konnte also die Supercharger auch nutzen.
    Ok der Artikel erschien Ende 2019. Hat sich wohl alles geändert seither. Der Artikel war amüsant in dieser Hinsicht.

  5. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: smonkey 16.01.22 - 00:36

    Ich erinnere mich an den Artikel, der ist in der Tat schon etwas älter. Es mag aber durchaus sein, dass das in Schweden wieder anders aussieht (wobei ich erwartet hätte, das die bereits weiter sind). Es kann aber auch sein, dass der Autor einfach auf Nummer sicher gehen wollte, da er zum Nordkap eben doch sehr dünn besiedelte Gebiete durchquert.

    Bezogen auf Deutschland kann ich zumindest aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mit einer enBWKarte bisher überall problemlos laden konnte, auch bei direkten Mitbewerbern und auch bei kleineren kommunalen AC Ladern. Es mag gewiss Ausnehmen geben, sind mir aber noch nicht begegnet. Von einem "Ladechaos" wie von Oktavian behauptet, kann aber definitiv nicht die Rede sein.

  6. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: Denkanstoss 16.01.22 - 02:29

    smonkey schrieb:
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    > Oktavian schrieb:
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    > > > Siehst du doch hier im Forum. Wenig Zuspruch, dafür Drölfzig Threads
    > mit
    > > > "aber ich will meinen Verbrenner behalten".
    > >
    > > Nein, den meisten hier ist herzlich egal, ob das Auto mit Benzin,
    > Diesel,
    > > LPG, CNG, Strom oder Einhornkotze fährt. Die meisten erklären nur, warum
    > > trotz der Lobhudelei auf das E-Auto für sie ganz persönlich diese
    > E-Autos
    > > derzeit keine Alternative sind, und warum deshalb für sie ganz
    > persönlich
    > > der Ratschlag ziemlich ins Leere geht.
    > >
    > > Im wesentlichen sind es immer die gleichen Gründe:
    > > 1. E-Autos sind in der Anschaffung zu teuer. Sie kosten gerne mal das
    > > dreifache eines Autos gleichen Nutzwerts, und dieses Geld muss man erst
    > > einmal haben.
    > > 2. Wenn man keinen eigenen Stellplatz hat, den man elektrifizieren kann,
    > > und auch auf der Arbeit nicht problemlos laden kann, ist ein E-Auto
    > derzeit
    > > nicht sinnvoll zu laden.
    > > 3. Die Reichweite ist recht überschaubar, gleichzeitig ist die Ladezeit
    > > lang. Diese Kombination macht Langstreckenfahrten schwierig.
    > > 4. Das derzeitige Ladechaos will man sich doch nicht wirklich antun.
    > Nein,
    > > ich will nicht zu bestimmten Stromanbietern wechseln, weil ich dann
    > > irgendwelche Ladekontingente bekommen. Nein, ich will mich nicht mit
    > > Ladeverträgen, Roaming, Zahlungsmethoden und ähnlichem beschäftigen.
    > Nein,
    > > ich will nicht zu bestimmten Ladesäulen fahren, die zufällig einen
    > Vertrag
    > > mit meinem Autohersteller haben, und bei denen die Preise dadurch wieder
    > > anders sind. Nein, ich will keine Apps installieren müssen und dann ohne
    > > Smartphone nicht laden können. Ich will einfach zu einer Säule fahren,
    > > meine Bankkarte oder Kreditkarte vor den Leser halten, und dann zu einem
    > > sinnvollen Tarif laden können. Klar kann es Kundenbindungsprogramme
    > geben,
    > > die noch einen kleinen Rabatt gewähren, aber alles, was über dem Rabatt
    > > einer Payback-Karte liegt, zieht alle anderen über den Tisch.
    >
    > Die typischen immer gleichen Argumente von jemanden der sich nicht
    > ernsthaft mit dem Thema befasst hat und die zum Teil schon Dutzende mal
    > widerlegt wurden!
    >
    > Man kann natürlich so tun als gäbe es keinen Klimawandel und seinen
    > asozialen Lebensstil einfach weiterführen, oder man versucht wenigstens
    > etwas zu ändern, auch wenn das mitunter kleine Unannehmlichkeiten mit sich
    > bringt.
    Geil, hier was von asozial reden, aber Impfverweigerer gutheißen, obwohl DA alles schon dutzend Mal widerlegt wurde. Was stimmt bei Dir eigentlich im Kopf nicht?

  7. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: crazypsycho 17.01.22 - 00:14

    > Man kann natürlich so tun als gäbe es keinen Klimawandel und seinen
    > asozialen Lebensstil einfach weiterführen, oder man versucht wenigstens
    > etwas zu ändern, auch wenn das mitunter kleine Unannehmlichkeiten mit sich
    > bringt.

    Nur sind die Unannehmlichkeiten oft nicht so klein. Wenn man keine Ladesäule hat, muss man je nach täglicher Strecke ein oder zweimal die Woche nach der Arbeit eine Säule anfahren, danach nach Hause laufen oder mit dem Bus fahren und später nachts wieder hinlaufen, weil man sonst Strafgebühren zahlt.

  8. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: der.zobel 17.01.22 - 17:28

    Vermeidbare Ressourcenverschwendung und Emissionen durch Privilegierte kann man für asozial halten. Ich behaupte jetzt mal wir hier gehören alle zu den Privilegierten der Weltbevölkerung und es ist an der Zeit Verantwortung für unser eigenes handel zu übernehmen.
    Kontextfrei whatabout Impfgegner zu weinen wird deiner Bildung nicht gerecht.

    Das setzt voraus, ich habe es mit Erwachsenen zu tun (inkl. erfüllter Schulpflicht).

  9. Re: Verbrenner-Fahrern geht das missionarische Getue auf den Sack

    Autor: sfe (Golem.de) 17.01.22 - 17:42

    Ab hier geht es auf dem Bolzplatz weiter.

    Sebastian Fels (golem.de)

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