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Das ist nur eine Meinung

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  1. Re: Das ist nur eine Meinung

    Autor: bremse 31.03.15 - 03:35

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gut in letzer Zeit habe ich ihn ein wenig von Orgmode und Emacs ueberzeugt
    > da er oft extrem lange dokumente mit zig Ueberschriftsebenen schreibt und
    > da ist das auf und zuklapp feature und ein paar andere Sachen eben
    > Killerfeatures.

    Dafür nutze ich in LO die Seitenleiste. Im Navigator kann man sich prima alle möglichen Objekte anzeigen lassen. Auch die Überschriften.
    Ein Doppelklick auf das entsprechende Objekt (oder die betreffende Überschrift) und zack, ist der Cursor genau dort.

    Wie steht in der Hilfe von LO (Auszug):
    "... Einige der Fenster in LibreOffice, wie Gallery, Navigator und Formatvorlagen lassen sich andocken. Sie können diese Fenster verschieben, vergrößern und verkleinern, und an eine Kante des Arbeitsbereichs andocken. ..."

    "... Navigation für schnelles Erreichen eines Objekts
    Dies ist die einfachste Anwendung des Navigators.
    * Klicken Sie im Navigator doppelt auf das Objekt, und der Cursor wird im Dokument an die Stelle des Objekts versetzt.
    * Sie können zum Blättern zum vorigen oder nächsten Objekt einer bestimmten Kategorie die Abreißleiste Navigation verwenden.
    * Sie rufen die Abreißleiste auf mit dem Symbol Navigation unten rechts im Dokumentfenster oder oben links im Navigator. ..."

    Im Grunde ist ziemlich viel schon vorhanden. Wenn es nicht so viele unterschiedliche Bedürfnisse gäbe, bräuchte es viele Funktionen gar nicht. ;-)

    Wie viele OO/LO-User ich schon erlebte, die allein deswegen ziemlich kompliziert unterwegs waren, weil sie bestimmte Funktionen noch gar nicht entdeckt hatten. - Aber das setzte eben voraus, dass man sich so ein fettes Office nicht nur installiert und einfach irgendwie benutzt, sondern dass man sich, wenn man es intensiv nutzen will/muß, eben doch eingehender damit beschäftigen sollte.

    Das erleichtert dann die Arbeit ungemein.

    PS. Ähnlich ist das ja bei MSO auch. Ich persönlich finde die Ribbons ... "suboptimal".
    Aber, man muß sie ja nicht nutzen. Und so las ich erst einmal nach, wie sich das alte Verhalten wieder einrichten läßt. ;-)

    "Office" kann niemand intuitiv. Ohne nähere Beschäftigung mit dem Thema Office und der Eigenarten der verwendeten Variante, kommt eben oft nur Murks raus.

    Insofern resultieren recht viele "Argumente" für oder gegen bestimmte Office-Suiten oft nur aus recht viel Unkenntnis. (Bestimmte Vorlieben schließt das in keinster Weise aus.)

  2. Re: Das ist nur eine Meinung

    Autor: SelfEsteem 31.03.15 - 05:44

    bremse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das faellt genau unter den von mir mehrfach angemoserten Missbrauch
    > dieser
    > > Software.
    >
    > Ist das nicht der "Normalfall"?
    Traurig, aber ... joa, schon, leider.

    Obwohl ... ich moechte mich nicht beschweren ... wirkt sich diese Angewohnheit der Menschen zur totalen Verunreinigung ihrer IT-Systeme doch recht positiv auf mein Gehalt aus.

    > Und natürlich den Leuten erklärt, warum diese zu verwenden sind. Vorher
    > echter Wildwuchs, wie man ihn andernorts noch laufend vorfindet.
    > (Und dabei hatten alle MA angeblich "Officekenntnisse".)

    Najaaa, da muss ich die Leute etwas in Schutz nehmen. Menschen mit "Officekenntnissen" wissen, wie man die Software nutzt - im Sinne von "wo auf welchen Button druecken", "wo die noetige Einstellung finden" und vielleicht noch "wie auf einen Fehler reagieren".

    Themen wie Langzeitstabilitaet von Dateiformaten, Wiederverwendbarkeit, Trennung von Inhalt und Darstellung, evtl. noch Maschinenlesbarkeit ... das ist alles nichts, was ein normaler Bueroangestellter weiss oder zu wissen braucht. Das sind IT-Themen.

    Ich hatte vorhin geschrieben, die IT haette in einem solchen Fall versagt. Ich denke ich muss die Aussage zuruecknehmen, denn im Grunde kann auch die IT nichts dafuer.

    Der Finanzabteilungs-Angestellte macht seine Kurven- und Tortendiagramme mit Excel ohne die IT-Abteilung zu fragen. Klar, nur das tut er nicht auf diese Weise, weil er die ITler fuer bloede haelt, sondern weil er garnicht weiss, dass das irgendwie diskussionswuerdig waere.
    Die IT-Abteilung hackt aber auch nicht nach, denn die weiss garnicht, was die Finanzler so den ganzen Tag ueber macht. Man kennt bestenfalls noch den Namen.

    Um das Problem in den Griff zu kriegen, ernennen viele Firmen einzelne Personen zu "Schnittstellen" zwischen den Abteilungen, aber nur weil ein Mensch als eine solche "Schnittstelle" definiert wird, heisst das halt noch immer nicht, dass er die Themen auch verinnerlicht hat. Du brauchst da jemanden dazwischen, der in beides Einblick hat.
    Tja ... so einer kostet halt mehr - unter umstaenden mehr als ein zusaetlicher Finanzler und ein zusaetlicher ITler zusammen. Welcher Firmenchef begreift schon, welche Kosten auf ihn in 10 Jahren zukommen, wenn er sich diese Person nicht leistet?

    Wenn man versehentlich die falschen Leute einstellt, die mit ihren "Officekenntnissen" und "VBA-Skills" mittelfristig die halbe Firma lahmlegen, dann kannste bei einem gehoben-grossen Mittelstandsbetrieb ganz schnell im zweistelligen Millionenbereich sein um die Scheisse wieder aufzuraeumen.
    Selbstverstaendlich denke ich bei dem Betrag mehr als nur an Office, aber letztlich passieren die selben Fehler quer durch die gesamte Landschaft: Office, CAQ, CRM, ERP, DMS, usw. usf. (am uebelsten sind meist Workflow-Dokumentationen)
    Es ist recht lustig zu beobachten ... in den meisten Firmen kannst du wahlweise einen Bereich herauspicken und pruefen - wenn dieser sauber ist, ist der Rest wahrscheinlich auch sauber und wenn er planlos zusammengeschustert ist, dann gilts wahrscheinlich auch fuer den Rest ;)


    > Bei Excel und CO ähnlicher Wahnsinn, den wir beim Wechsel auf StarOffice
    > auch gleich mal beseitigten.
    >
    > Klar, man kann viel mit einem Office anstellen. Aber spätestens bei einem
    > Upgrade oder gar "Systemwechsel" fällt einem der ganze improvisierte
    > Krempel mächtig auf die Füße.
    >
    > So eine Office-Suite ist auch "nur" ein Werkzeug und sollte auch genauso,
    > nämlich bestimmungsgerecht, verwendet werden. - Dazu sollte man sich aber
    > mit dem grundlegenden Konzept beschäftigt haben.

    Tja, wenn ich das von dir so lese, muss ich dir an dieser Stelle mein Beileid ausdruecken - dafuer, dass du wahrscheinlich in der Vergangenheit durch die selben Suempfe aus Faekalien und Erbrochenem kriechen musstest wie es bei mir der Fall war. Lass uns 'ne Selbsthilfegruppe gruenden ;P

  3. Re: Das ist nur eine Meinung

    Autor: Wurzelgnom 31.03.15 - 14:43

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Najaaa, da muss ich die Leute etwas in Schutz nehmen. Menschen mit
    > "Officekenntnissen" wissen, wie man die Software nutzt - im Sinne von "wo
    > auf welchen Button druecken", "wo die noetige Einstellung finden" und
    > vielleicht noch "wie auf einen Fehler reagieren".

    Ich vermisse hier: "Wie erstelle ich Office-Dokumente richtig".

    Das man z.B. die Position von Texten NICHT mit Leerzeichen herbeiführen sollte, sondern mit Tabulatoren, oder ggf. sogar Tabellen. Das man Schriften nutzt, die auf allen Systemen vorhanden sind. Es reichen ja schon z.T. andere Druckermodelle um Formatierungen zu zerhauen (Druckbereiche).

    Bei uns in der Firma wurde die Ausmaße des rechten Schattens dazu genutzt um einen Textblock in der Position zu verschieben, der war dann 31pt breit, die anderen drei Seiten waren 2pt breit. Natürlich interpretiert LO/OO das als großen Schatten und macht den riesig. MSO ignoriert das einfach und verschiebt den Text entsprechend.
    Wie soll LO denn bitte einen offensichtlichen Bug von MSO korrekt interpretieren? Die Bugs übernehmen?

    Es wird also nie eine Hundertprozentige übereinstimmung geben, da ODF nicht genau die gleichen Funktionen abbilden kann wie MSO und umgekehrt. Es gibt also eine gewissen Schnittmenge an Grundfunktionen.

    Darum Faustregel:
    Bei ODF-Dokumenten immer LO/OO
    Bei MSO-Dokumenten immer MS-Formate
    Beim Konvertieren muss immer Nachgearbeitet werden.
    Zum reinen Dokumentenaustausch: PDF mit eingebetteten Schriften.

    Ansonsten lassen sich beide Office-Suiten problemlos parallel betreiben und meiner Meinung nach ist das auch ratsam aus Kompatibilitätsgründen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.15 14:44 durch Wurzelgnom.

  4. Re: Das ist nur eine Meinung

    Autor: bremse 31.03.15 - 14:59

    Wurzelgnom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SelfEsteem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Bei uns in der Firma wurde die Ausmaße des rechten Schattens dazu genutzt
    > um einen Textblock in der Position zu verschieben, der war dann 31pt breit,
    > die anderen drei Seiten waren 2pt breit. Natürlich interpretiert LO/OO das
    > als großen Schatten und macht den riesig. MSO ignoriert das einfach und
    > verschiebt den Text entsprechend.
    > Wie soll LO denn bitte einen offensichtlichen Bug von MSO korrekt
    > interpretieren? Die Bugs übernehmen?
    >
    > Es wird also nie eine Hundertprozentige übereinstimmung geben, da ODF nicht
    > genau die gleichen Funktionen abbilden kann wie MSO und umgekehrt. Es gibt
    > also eine gewissen Schnittmenge an Grundfunktionen.

    Ich habe bei uns haufenweise Vorlagen erstellt.
    Allerdings habe ich mir die Arbeit gemacht, zuerst zu definieren, wie die Dokumente aussehen sollen.
    Und erst danach die jeweiligen Vorlagen erstellt.

    Alle Vorlagen liegen derzeit vor für LO und SMO. Einige wenige auch für MSO. (Letzteres nutzen wir kaum, also nur die, die für uns nötig sind.)

    Definiert sind natürlich auch die zu verwendenden Fonts im Unternehmen. (Wir verwenden da ausschließlich freie Fonts, um allen eventuell möglichen Einschränkungen aus dem Weg zu gehen.)

    > Darum Faustregel:
    > Bei ODF-Dokumenten immer LO/OO
    > Bei MSO-Dokumenten immer MS-Formate
    > Beim Konvertieren muss immer Nachgearbeitet werden.
    > Zum reinen Dokumentenaustausch: PDF mit eingebetteten Schriften.

    Wenn die Leute das mit PDF endlich mal hinbekämen. (Ok, langsam wird's besser. Aber eben nur langsam. doc, docx, ... kommen noch immer relativ oft per E-Mail rein.) :-(

    > Ansonsten lassen sich beide Office-Suiten problemlos parallel betreiben und
    > meiner Meinung nach ist das auch ratsam aus Kompatibilitätsgründen.

    Für eine gewisse MSO-Kompatibilität verwenden wir SMO. Das reicht uns so.
    Aber intern setzen wir voll auf ODF und langsam findet das auch im Umfeld extern mehr Verwendung.

  5. Re: Das ist nur eine Meinung

    Autor: bremse 31.03.15 - 15:24

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Tja, wenn ich das von dir so lese, muss ich dir an dieser Stelle mein
    > Beileid ausdruecken - dafuer, dass du wahrscheinlich in der Vergangenheit
    > durch die selben Suempfe aus Faekalien und Erbrochenem kriechen musstest
    > wie es bei mir der Fall war. Lass uns 'ne Selbsthilfegruppe gruenden ;P

    Bei uns geht's ja. Das liegt aber auch daran, dass uns schon frühzeitig ein paar Dinge auf die Füße fielen:

    Zu MSO 98/2000-Zeiten hatten wir so einige Probleme und setzten testweise StarOffice ein. Da stellte sich dann schnell heraus, dass wir weniger Probleme hätten, wenn wir nicht alles an eine Office-Suite koppeln.

    Und so stellten wir nach und nach viele Dinge intern um, so dass wir letztlich viele kleine unterschiedliche Lösungen haben.
    Diese ließen sich b.B. einzeln auch wieder umstellen. All das gibt uns mehr Unabhängigkeit einzelnen Produkten gegenüber.
    Wir setzen seit Jahren neben Windows auch vermehrt Linux ein. - Sanfte "Migration". Würde uns eine Plattform wegbrechen, wäre sie durch die andere ersetzbar.
    (Selbst wenn LO plötzlich eingestellt würde, was allerdings nicht zu erwarten ist, kämen wir klar. Insofern treffen uns größere Veränderungen weit weniger.)

    Der Laden muß eben laufen. BS und Office sind kein Selbstzweck.

    Würden wir uns erst heute Gedanken um die Problematik machen, wäre das alles weit schwieriger umzusetzen.
    (Als Beispiel würde ich da mal LiMux anführen. Da wurde bis zuletzt auf die völlig veralteten MS-Programme gesetzt, auf die viele eigene "Lösungen" basierten. Selbst ein Upgrade auf aktuelle MS-Versionen hätte wohl ähnliche Probleme gebracht. Wenn man sich mal anschaut, in wie vielen Verwaltungen und Unternehmen noch XP läuft, weil selbst eine Umstellung auf Win7 problematisch ist ... Von neueren MS-BS mal abgesehen.
    Tja, so ist das eben, wenn man mit jahrelangem Wildwuchs zu tun hat und sich nicht frühzeitig um saubere Lösungen schert.
    IT sollte ja mal Probleme lösen. Mittlerweile ist IT oft schon das Problem. Die Ursachen dafür liegen aber nicht nur an der IT an sich.)

  6. Re: Das ist nur eine Meinung

    Autor: spiderbit 31.03.15 - 21:04

    Das mag schon sein aber solange es fuer das keine tastenkuerzel gibt bringt das alles nix, da ne maus in 99% aller Operationen um Welten langsamer ist.

    Auch ist das zu und aufklappen nicht vergleichbar zu wo hin zu springen.

    z.B. kannst 2 Inhalte von 2 Unterueberschriften aufklappen und vergleichen oder aehnliches. Mit alt + (rechts/links/hoch/runter) kann man den block dann promonten und demoten oder eben nach oben unten versichieben geht das auch ohne maus so einfach in libreoffice?

    Mehr faellt mir grad nicht ein.

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