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"die Freigabe des komplexen Windows-Codes ..."

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  1. "die Freigabe des komplexen Windows-Codes ..."

    Autor: triplekiller 04.04.15 - 17:03

    Ist zwar quatsch, aber ich weiß nicht, wie ich sonst anfangen soll: Also dann sind Linux, LibreOffice und LXDE nicht komplex?

    Jeder Quellcode braucht erst Zeit zum einlesen, dann verstehen und nachvollziehen, Verknüpfungen, ... dann folgen Compilierungen, Optimierungen, Änderungen, ...

    Es geht nur um die "schwere" Arbeit, die in Windows & Co gesteckt wurde, die laut Firmen-Motto nicht einfach so weitergegeben werden sollen (Sinn vonBill-Gates-Kapitalismus, äh, Closed Source).

    Böse Zungen meinen sogar, dass das Motto "Gerne nehmen (viele mathematischen Probleme wurden durch Abgucken von OSS gelöst), niemals geben" lauten würde. Wobei der Nehmen-Prozess auch nicht sehr einfach ist (aus eigener Erfahrung, braucht viel Anpassung, man bekommt aber eine Inspiration, einen Lösungsvorschlag und eine ungefähre Vorstellung von der Lösung).

  2. Re: "die Freigabe des komplexen Windows-Codes ..."

    Autor: Jasmin26 05.04.15 - 12:23

    dann sollte dir klar sein das es etwas anderes ist fehler in einem kernel zu korrigieren und zu bereinigen als einen neu zu erstellen !

  3. Re: "die Freigabe des komplexen Windows-Codes ..."

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 06.04.15 - 08:07

    Ich denke, ein maßgebliches Problem ist die Presse. Bei allem was von Microsoft kommt ist der Aufschrei in der Presse ja gleich gewaltig und alle zeigen mit dem Finger. Wenn jetzt z.B. Microsoft den Code der Kernel32.dll freigibt und es findet jemand einen Fehler, dann wird anstatt ihn mit wenig Aufruhr zu beheben und als neue Version auszuliefern, sofort ein Aufschrei veranstaltet. Warum? Weil sich so die Auflage steigern lässt. Je nach Fehler kann das marketingtechnisch ein Supergau für Windows 10 werden. Wenn es OpenSource wird, dann erst wenn Windows 10 den Markt dominiert und wenn sie mit ihrem "das ist das letzte Windows, von jetzt an gibt es inkrementelle Updates" weiter machen.

    Allerdings stellt sich die Frage: OpenSource und Abo-Modelle beißen sich. Das erste was findige Menschen dann machen werden, ist den Code im "Source" rausschmeißen der die Versionsüberprüfung durchführt.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  4. Re: "die Freigabe des komplexen Windows-Codes ..."

    Autor: whtvr 06.04.15 - 18:49

    DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    [...]
    > Allerdings stellt sich die Frage: OpenSource und Abo-Modelle beißen sich.

    Nicht per Definition - es gibt so einige Unternehmen, die beides miteinander verknüpfen. Beispielsweise das Produkt selbst als OpenSource, aber die für neuere Versionen nötigen Update- und Migrationstools unter Firmenverschluss zu halten ist eine Möglichkeit unter vielen. MS fallen sicherlich genügend ein.

    OpenSource ist nicht gleich freie Software, und MS hat - so meine ich - auch schon deutlich gemacht, dass der Code maximal OpenSource, aber definitiv nicht im Sinne freier Software gemeinschaftlich entwickelt werden wird. Dann ist da natürlich auch noch die Lizenzfrage, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Code überhaupt unter eine freie Lizenz wie GPL gestellt wird.

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