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Völliger Schwachsinn

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  1. Völliger Schwachsinn

    Autor: lemgold 05.05.15 - 15:27

    Die Strompreise in den USA sind NIEDRIG. Wie niedrig, das steht hier:

    http://www.eia.gov/electricity/monthly/epm_table_grapher.cfm?t=epmt_5_6_a

    Die Privatkundenpreise in den USA liegen aktuell gemittelt bei 12,29ct/kWh (Gewerbe und Industriestrompreise SEHR DEUTLICH niedriger!) Über alle Sektoren gemittelt 10,4ct.

    2.) Bei diesen niedrigen Preisen lohnt keinerlei "Einsparung" Und erst Recht nicht der Kauf eines sündhaft teuren Tesla-Akkus für minimal 3100$ + Steuern + Installation + Wartung + separat zu erwerbender DC/AC-Wandler. Also roundabout 5000$ für eine Speicherkapazität von 7 kWh. Ein schlechter Witz ist das.

    Nur um das mal zu illustrieren: Portland General (Oregon) bietet Privatkunden-peak und off-peak Tarife an. Spitzenlastzeit kostet 12,58 ct/KWh, Nebenzeit kostet 4,2ct/kWh.
    Der Preisunterschied beträgt also ca. 8ct/kWh.

    https://www.portlandgeneral.com/residential/your_account/billing_payment/time_of_use/pricing.aspx

    Unter der Annahme, daß der Tesla-Akku 100% Potential verwirklichen könnte, also stets zu 4,2ct/kWh geladen wird und TÄGLICH 7 kWh peak zu 12,58ct/ KWh spart.

    So wird die Differenz, eben 7*8= 54ct/d "erwirtschaftet". Das ist der BESTMÖGLICHE THEORETISCHE IDEALFALL, der in der Praxis nie erreicht werden wird.

    Aber nehmen wir einfach an, es sei so.

    Tesla gibt auf seinen Akku angeblich 10 Jahre Garantie. Funktionsgarantie, nicht die Garantie, daß er jeden Tag 54ct spart...
    Aber nehmen wir an, es sei so: In 10 jahren "spart" der Akku 0,54$*365,25*10 = 1972$, seien wir gnädig: 2000$.

    Wohlbemerkt: Hierbei interessiert uns NICHT, was Strom absolut kostet. Hierbei interessiert uns die PreisDIFFERENZ zwischen peak und off-peak. Solange die bei 8ct/kWh rumgurkt lohnt der Tesla Akku nicht. Genauergesagt würde er sich nicht mal dann lohnen, wenn diese PreisDIFFERENZ bei 16 oder 20ct/KWh liegen würde.

    Nur dummerweise hat der Teslabrocken realistisch 5000$ gekostet. Ohne Zinsverlust, der kommt noch oben drauf. Ich hätte ja meine 5000$ für den Tesla-Akku auch in eine profitable Firma investieren können. Nein, nicht Tesla, die haben noch nie Gewinn gemacht. Aber z.B. Apple. Oder Microsoft.

    Elon Musk will mal wieder eines seiner elektrischen Esoterikprodukte verticken. Das ist auf dem Niveau von Salzkristall-Lampe, Atomstromfilter, Levitier-Wasserquirlen und -JA GENAU!- Elektrokarre angesiedelt.

    Der Ingenieur und geniale Erfinder Nikola Tesla würde sich im Grabe rumdrehen, wenn er wüßte, welcher Schindluder heute mit seinem Namen getrieben, welcher Unsinn heute in seinem Namen produziert wird. Tesla wurde bereits zu Lebzeiten von Edison abgezockt, jetzt macht Musk dasselbe posthum nochmal. Nicht schön.

    lemgold

  2. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: Replay 05.05.15 - 15:34

    Ähm... Die Powerwall-Dinger sollen weltweit erscheinen, also auch in Deutschland, wo Strom bekanntermaßen heftig teuer ist (trotz abgefuckter... ähhh... abgeschriebener Kern- und Kohlekraftwerke und importierter billiger Kohle aus Südamerika).

    Hinzu kommt, daß es grundsätzlich gut ist, das Stromnetz zu dezentralisieren. Vor Ort aufladbare Batteriesysteme sind der Schlüssel dazu.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  3. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: ChMu 05.05.15 - 15:39

    Es geht erstens darum, die Solarzellen zum laden zu nutzen, zweitens vergisst Du bei Deinen Rechnungen die Installation der Stromlinie welche mehrere tausend Dollar kosten kann, du vergisst die Steuern und Du vergisst, das die Strompreise in den USA keinesfalls ueberall gleich sind. Das schwankt erheblich. Um mehrere 100% und es wird immer teurer.

    Ausserdem ist der Gedanke der Unabhaengigkeit von irgendwelchen Providern sehr sehr hoch eingeschaetzt.

    In einem Ferienhaus in den Everglades haben sie uns alleine fuer den Stromanschluss einen Kostenvoranschlag ueber $9000 gegeben. Dazu kommen die Kosten der Genehmigung die Masten setzen zu duerfen welche ebenfalls nicht unerheblich sind. Und bei 10Ah (110V) ist Schluss. Ok, der Strom ist dann guenstiger als in Deutschland (um die 11c/kWh bei $32 Grundgebuehr) aber was nutzt das? So eine $3500 Powerwall plus Inverter (die 7 Loecher fuer die Installation kann ich noch selber bohren) rechnet sich da nach ungefaehr der Zeit, in der Du den Lichschalter das erste mal betaetigst.

  4. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: munk86 05.05.15 - 16:01

    ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.15 16:01 durch munk86.

  5. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: munk86 05.05.15 - 16:21

    @lemgold

    beispiel jamaika (40c pro kWh)

    $3500 10kWh speicher
    $2000 2kWh solar
    $2500 installation
    ---------------------------------
    $8000 gesamtkosten

    pro tag werden 8kWh produziert -> break even point 7 jahre

    edit: falls nicht am "grid" angeschlossen / keine rückspeisung & ausnutzung täglich nur 4kWh -> break even point 14 jahre



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.15 16:24 durch munk86.

  6. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: wasabi 06.05.15 - 07:22

    Inwiefern ist ein Elektroauto ein Esoterik-Produkt?

  7. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: chefin 06.05.15 - 08:33

    Also mal zum einen: diese Liste der Preise sollte man auch passend lesen. Nicht einfach den billigsten Preis heranziehen und als Argument nutzen. In USA wird wenig Mischkalkulation getrieben und daher sind die Preise stark differierend aufgrund der Transportverluste und Kosten. Des weiteren sind Preise in USA normalerweise ohne Steuer angegeben. Den jedes Bundesland in der USA hat einen eigenen Steuersatz, somit kann ein USA-weites Angebot garnicht den korrekten Steuersatz einrechnen. Der wird erst dazu geschlagen, wenn man die location des Anfragenden weis.

    Daher wird es also einige geben die günstig liegen und diese Speicher eher nicht brauchen. Aber eben auch einige die froh sind, das sie damit sparen können. Und wenn es nur 1/3 der Amis sind die davon profitieren, sind das mehr als Deutschland an Einwohner hat.

    Ebenfalls nicht mit einbezogen, USA hat einen ca 30% höheren Pro Kopf Stromverbrauch als wir. Die bekommen also ihren 10KWh Akku des öfteren über Nacht leer und kommen damit in der Abschreibung besser hin. Nicht alle, aber einige, was eben in der Summe dann den Erfolg ausmacht.

    Europa hat soviel Einwohner wie USA. Aber es wird doch auch nicht auf Gasheizung geschimpft nur weil Norwegen alles mit Strom macht und dort der Strom spotbillig ist.

  8. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: Trollversteher 06.05.15 - 08:59

    Stimmt, völliger Schwachsinn, zukunftssichere Energie-Konzepte anzubieten, warum auch irgendwas ändern, läuft doch super! Mit Deiner Einstellung würden wir (wenn überhaupt) vermutlich unseren Strom immer noch mit Dampfmaschinen aus dem 19. Jhd. generieren...

  9. ACHTUNG ACHTUNG KÖNNTE IRONIE BEINHALTEN!

    Autor: Anonymer Nutzer 06.05.15 - 09:09

    Er hat recht... das ist Schwachsinn.... Öko Terroristen alle samt. Öl wird es für immer und ewig geben.. das wird uns nie ausgehen!

    Unser Verbrennungsmotor und Energiegewinnung gibt es schon seit 100 Jahren das ist ausgereift und funktioniert. Elektrizität ist vom Teufel... sag ich euch..... vom Teufel....

    Sagen wir ich kann (in der schweiz) für 16000.- eine 10KWp Solarinstallation machen... dann für 40000.- Erdsonde und für 7000.- zwei PowerPacks (20KW) das wären dann zusammen 63000.- für die Totale Unabhängigkeit. In meinem leben wird sich die Investition (wahrscheinlich) nicht auszahlen (außer das Öl geht aus, was gut möglich ist). Aber die nächste Generation wird es danken und froh sein das sie so billige Energie haben und unabhängig sind... Und 63000.- für meine Unabhängikeit bin ich bereit zu zahlen...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.15 09:15 durch Helites.

  10. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: der_wahre_hannes 06.05.15 - 13:19

    lemgold ist der neue Siga, oder?

  11. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: ChrisMS 12.05.15 - 13:49

    Hi,

    ich finde das ist eine gute Diskussion und sollte nicht dadurch kaputt gemacht werden, dass der Thread Eröffner durch Sarkasmus beleidigt werden sollte.
    Es ist durchaus mal angebracht auch auf die wirtschaftlichen Aspekte aufmerksam zu machen. Natürlich solltem sich mal drauf einstellen, dass das Öl irgendwann man ausgeht, aber solange das noch nicht der Fall ist und es nach wie vor so "günstig" ist fossile Resourcen zu verwenden muss man das auch mal ökonomisch betrachten.
    Ich habe mir beim Hausbau z.B. aus ökologischer Sicht einen Regenwassertank (5000Liter) eingebaut. Auf dem Papier las sich das alles ganz toll mit der Amortisation nach 10 Jahren. Jetzt ist aber nach 2,5 Jahren (Ja, nach der Garantie) die Pumpe kaputt gegangen was schon wieder 300 Euro gekostet hat und die Amortisation mal ein Jahr nach hinten geworfen hat.

    Gut, die Akkus haben 10 Jahre Garantie, aber ob es sich wirklich rechnet - so wie in Werbebroschüren beschrieben - oder es doch nur ehe dafür ist sein ökologisches Gewissen zu beruhigen sollte durchaus mal diskutiert weden dürfen.

    Stichwort: Elektroauto. Solange es einfach keine vernünftige Reichweite samt schneller Aufladung (oder Akkutausch-Stationen) gibt, ist das ganze Dinge einfach nur ein Zukunftskonzept oder ein Spielzeug für reiche Öko-Hippies.

  12. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: Workoft 12.05.15 - 16:37

    ChrisMS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stichwort: Elektroauto. Solange es einfach keine vernünftige Reichweite
    > samt schneller Aufladung (oder Akkutausch-Stationen) gibt, ist das ganze
    > Dinge einfach nur ein Zukunftskonzept oder ein Spielzeug für reiche
    > Öko-Hippies.
    Off-Topic, aber das kann ich nicht so stehen lassen. Ein neues Elektroauto kostet nicht mehr oder zumindest nicht wesentlich mehr als ein vergleichbares neues Auto mit Verbrennungsmotor. Betriebskosten sind billiger, da weniger Steuern, billigerer Treibstoff und voraussichtlich weniger Wartungskosten (Bei E-Motoren geht nicht so leicht was kaputt, außerdem keine Kupplung, kein Getriebe). Unterm Strich kommt man bei Neuwagen mit einem Elektroauto billiger weg. Gebrauchtwagen gibts natürlich so gut wie keine. Und die Reichweite reicht für 95% aller Anwendungsfälle. Das ist zur Arbeit, zum Einkaufen und zurück, die wenigsten fahren da mehr als 100km und das schafft fast jedes Elektroauto.

    Wenn eine Familie ohnehin schon zwei Autos hat, kann eins davon ein Elektroauto sein. In den Urlaub fährt man meist gemeinsam, braucht also nur ein Auto mit großer Reichweite. Und wer alleine in den Urlaub fährt sollte sich vielleicht überlegen, ob's denn immer mit dem Auto sein muss.

  13. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: ChrisMS 19.05.15 - 10:53

    Hallo Workoft,

    klar, wer es sich als Zweitwagen leisten kann mag das was anderes sein, aber das schließt natürlich schon wieder viele Haushalte aus und ist somit wieder nur was für eine eingeschränkte Zielgruppe.
    Und man MUSS dann immer den erstwagen nehmen, wenn man mal weiter weg fahren will. Also müsste es dann für Familien schon ein Van als E-Auto sein.
    Kannst du mir ein E-Auto nennen das einen Neupreis hat vergleichbar mit der Verbrennungsmotor-Variante? (ernst gemeinte Frage!)

    Es ist halt einfach nicht praxistauglich, wenn ich wirklich mehrere Stunden aufladen muss, wenn ich mal weiter weg fahren möchte. Ein israelisches Unternehmen hatte mal ein Konzept entwickelt wie man Tankstellen errichten könnte die per Roboter den Akku tauschen. Das hätte allerdings eine standardisierte Schnittstelle (sprich Deckel und Akku-Form) an allen E-Autos vorausgesetzt und jemand der diese Tankstellen subventioniert. DAS hätte noch Sinn gemacht.

    Ein E-Auto schränkt also immer noch zu sehr ein und sich darauf einzustellen ist recht mühsam. Daher sehe ich die Technik noch immer nicht als altagstauglich an.

    gruss
    Chris

  14. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: ChMu 19.05.15 - 12:29

    ChrisMS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo Workoft,
    >
    > klar, wer es sich als Zweitwagen leisten kann mag das was anderes sein,
    > aber das schließt natürlich schon wieder viele Haushalte aus und ist somit
    > wieder nur was für eine eingeschränkte Zielgruppe.

    Meinst Du, ein elektrisches Auto muss fuer ALLE gut sein? Warum? Es gibt kein Auto, welches fuer ALLE ideal ist, ja nicht mal das Auto an sich ist fuer alle. Jeder Wagen hat eine Zielgruppe. Die ist ziemlich klar definiert. Bei Tesla kam erst der Roadster, auf 2500 Exemplare limitiert und ausverkauft.
    Nun kommt das ModelS, welches antritt als Firmenwagen und fuer die obere Mittelklasse (also Mercedes e und die kleine S Klasse, BMW 5/7er, Audi A6/8, Lexus und Caddy eine Alternative zu bieten. Diese Wagen fahren keine 1000de km am Tag, die fahren auch nicht mit Kind und Kegel in den Urlaub (Vati flippt ja schon aus wenn Sohnemann Kruemel auf der Rueckbank laesst, die Kids fahren natuerlich in Muttis Yaris) sondern sind reine Transport Moeglichkeiten fuer eben den gehobenen Mittelstand. Und in der Zielgruppe kommt er sehr gut an.
    Deutschland kann man da eh nicht beachten, das ist IMMER speziell gegenueber dem Rest der Welt. In Deutschland werden grundsaetzlich Szenarien konstruiert, welche ein electrischer Wagen nie erfuellen kann, welche zwar auch ein Verbrenner nicht erfuellen kann aber das ist in dem Fall egal.

    > Und man MUSS dann immer den erstwagen nehmen, wenn man mal weiter weg
    > fahren will. Also müsste es dann für Familien schon ein Van als E-Auto
    > sein.

    Familien sind kaum die Zielgruppe (auch wenn der Tesla ein 7Sitzer ist) und der Erst Wagen ist doch der, den man am haeufigsten nutzt? Dann ist es bei mir mein electrischer Twingo. Macht uebern Schnitt 12000-15000 km/a, frueher mehr. Mein Verbrenner (eine aus der Firma befreite fast 30Jahre alte S-Klasse) faehrt unter 1000km/a. Es gab Jahre, da stand das Ding nur so rum. Ein Mietwagen waere guenstiger, aber ich mag den alten Schlitten.

    > Kannst du mir ein E-Auto nennen das einen Neupreis hat vergleichbar mit der
    > Verbrennungsmotor-Variante? (ernst gemeinte Frage!)

    Ich kenne keinen Wagen der mit dem Model S vergleichbar waere. Wir hatten vorher einen RR Drophead, der das 4fache gekostet hat aber sehr gut war, allerdings finden die Gaeste den Tesla besser. Die Mercedes Fahrzeuge vorher waren durch die Bank erheblich teurer sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Wie gesagt, es geht hier um Firmenfahrzeuge, privat wird kaum jemand 60000 oder mehr fuer ein Auto ausgeben, jedenfalls waere mit das zu teuer.

    > Es ist halt einfach nicht praxistauglich, wenn ich wirklich mehrere Stunden
    > aufladen muss, wenn ich mal weiter weg fahren möchte.

    Das musst Du ja auch nicht. So ein electrisches Auto ist immer geladen. Wenn Du zu den Leuten gehoerst, welche einen Anruf bekommen und dann JETZT, sofort, 1000km mit dem Auto fahren musst, gehoerst Du wahrlich nicht zur Zielgruppe. Alle anderen, was wohl 99% sein duerften, wissen, wenn wirklich eine lange Tour ansteht (bei mir zuletzt 2002) und bereiten das entsprechend vor.

    > Ein israelisches
    > Unternehmen hatte mal ein Konzept entwickelt wie man Tankstellen errichten
    > könnte die per Roboter den Akku tauschen. Das hätte allerdings eine
    > standardisierte Schnittstelle (sprich Deckel und Akku-Form) an allen
    > E-Autos vorausgesetzt und jemand der diese Tankstellen subventioniert. DAS
    > hätte noch Sinn gemacht.

    Du meinst das hier?

    https://m.youtube.com/watch?v=H5V0vL3nnHY

    Ist fraglich ob sich das wirtschaftlich lohnt. Solche Ideen denken sich nicht eFahrer aus, weil sie am Konzept der zu zahlenden Tankstellen festhalten wollen. Sie koennen sich ein Leben ohne Tankstellen nicht vorstellen. Ich habe noch nie eine "Stromtankstelle" gebraucht, also Kohle kann man damit bestimmt nicht machen. Teslas Langstrecken Supercharger sind uebrigends kostenlos, wenn man ihn eben doch mal braucht.

    > Ein E-Auto schränkt also immer noch zu sehr ein und sich darauf
    > einzustellen ist recht mühsam. Daher sehe ich die Technik noch immer nicht
    > als altagstauglich an.

    Wie lange bist Du denn electrisch gefahren? Gar nicht? Klar, Du passt auch nicht ins Profil, Du brauchst kein Auto welche praktisch alles macht, ausser eben die theoretische spontan Fahrt nach Sizilien, danach aber suchst Du dann Dein Fahrzeug aus, fuer eine Aufgabe, welche es wahrscheinlich nie gestellt bekommt. Kannst Du mit Deinem Auto Umziehen? Nein? Kommt aber haeufiger vor (statistisch) als mit mehreren Kindern tausende km im Stau in den "Urlaub" zu fahren. Warum also kein 7,5t Kleinlaster? Man "koennte" ihn ja mal brauchen. Hat Dein Familien Van allrad Antrieb? Warum nicht? Braucht man in Deutschland im Winter oefter als das Auto je Langstrecken fahren muss. Also ein 7,5t mit Allrad Antrieb. Schon wichtig. 250km/h muss er natuerlich machen. Sonst ist man ja eingeschraenkt. Langsamer faehrt ja eh niemand in Deutschland und ueberhaupt, das Leben spielt sich ja auf der Autobahn ab. Also ein 7,5t Kleinlaster, mit mindestens 400PS, Platz fuer mindestens 4 Kinder (ist ja die Masse) Allrad und moeglichst unter 20000 Euro. Gibts nicht? Wieso nicht? Alles andere ist doch unbrauchbar und fuer eine viel zu kleine Nische gedacht.

  15. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: ChrisMS 19.05.15 - 13:43

    ChMu schrieb:

    > Meinst Du, ein elektrisches Auto muss fuer ALLE gut sein? Warum? Es gibt
    > kein Auto, welches fuer ALLE ideal ist, ja nicht mal das Auto an sich ist
    > fuer alle. Jeder Wagen hat eine Zielgruppe. Die ist ziemlich klar
    > definiert.

    EIN elektrisches Auto muss nicht für ALLE gut sein. Wie du schriebst gibt es für Autos ja unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten (Offroad, Transport usw). Mir geht es darum ob das Konzept alltagstauglich ist. Und wenn das derzeitig Konzept es nur vorsieht das man zukünftig nur noch kurzfahrten damit machen kann glaube ich nicht das es den Verbrennungsmotor verdrängen wird. Warum sollten sich Menschen einschränken lassen und dafür noch dasselbe (oder eher mehr) bezahlen?
    Auch ist doch der Grundgedanke eben das man soviele Fahrzeuge mit Fossilen Treibstoffen ersetzt oder soll Deiner Meinung nach das E-Auto immer nur ein Nischenprodukt bleiben?
    Und erstetzen wird man die herkömmlichen Autos nur, wenn der Sprit exorbitant teuer wird, so dass man aufgrund des Preise die Nachteile in Kauf nimmt oder wenn es von der Funktionalität und Preis keinen Unterschied mehr macht ob E-Auto oder Verbrenner.

    Gut, ich persönlich fahre beruflich 60tkm in Jahr und bin sicherlich kein durchschnittlicher Fahrer, aber selbst wenn ich es wäre, würde ich derzeit eher zum Hybrid greifen als zum E-Auto.
    Natürlich fahre ich nicht täglich nach Sizilien, aber häufiger mal von NRW nach HH, Berlin, Amsterdam oder Stuttgart. Bisher hieße das die Hälfte der Strecke zu fahren um dann eine ganze Zeit lang zu rasten um den Akku aufzuladen....zudem muss man sich vorab informieren wo das überhaupt möglich ist, aber dafür gibt es bestimmt schon ne App.

    Der Supercharger ist für mich bisher noch unbekannt und ich weiß nicht welche Vor- und Nachteile er hat (z.B. verminderung des Akku-Ladezyklen) daher kann ich dazu nichts sagen.




    > Deutschland kann man da eh nicht beachten, das ist IMMER speziell
    > gegenueber dem Rest der Welt. In Deutschland werden grundsaetzlich
    > Szenarien konstruiert, welche ein electrischer Wagen nie erfuellen kann,
    > welche zwar auch ein Verbrenner nicht erfuellen kann aber das ist in dem
    > Fall egal.

    Mh, ich weiß ja nicht ob für Dich eine Städtereise ein konstruiertes Szenario ist, aber
    für mich ist das ganz klar etwas das ich mit einem Auto machen möchte.
    Es ist auch nicht so dass ich einen Anruf bekomme und plötzlich 1000 KM fahren muss, aber
    es macht ja auch keinen Unterschied ob ich spontan oder geplant 1000 KM fahren will oder lädst du sonst deinen Akku extra lange auf wenn du weißt das Du weit fahren muss??




    >
    > > Und man MUSS dann immer den erstwagen nehmen, wenn man mal weiter weg
    > > fahren will. Also müsste es dann für Familien schon ein Van als E-Auto
    > > sein.

    Nochmal: Man kann natürlich alles irgendwie hinbekommen, aber dann kann ich auch Zug fahren, wenn ich bereit wäre größere Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen. Ein Auto ist für mich ein Nutzfahrzeug und kein Öko-Utensil nach des Reichweitevorgabe ich mich halten möchte.


    >
    > Familien sind kaum die Zielgruppe (auch wenn der Tesla ein 7Sitzer ist) und
    > der Erst Wagen ist doch der, den man am haeufigsten nutzt?

    Da haben wir wieder unterschiedliche Anschauungen. Ich dachte das alle die Zielgruppe sein sollten um die Verbrenner abzuschaffen....


    > Das musst Du ja auch nicht. So ein electrisches Auto ist immer geladen.

    Ein E-Auto ist IMMER geladen? Das ist doch quatsch. Und selbst wenn kommst du wie oben bereits erwähnt ja auch geladen nicht die vollen 1000km. Sollte der Supercharger ein schnelles Auftanken jedoch ermöglichen oder es Akku-Tausch-Tankstelle geben wären alle meine Bedenken ja aufgehoben. Aber wie ich gerade lese braucht auch der Supercharger 30 Minuten. Das ist zwar schon wesentlich besser als die >6 Stunden die man sonst liest, aber in Deutschland ist das Netz dieser Tankstellen noch überschaubar.


    > Du meinst das hier?
    >
    > m.youtube.com

    Nein, ich meinte das hier:
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/better-place-schneller-akkutausch-in-fuenf-minuten-a-883105.html
    Aber wie ich gerade lese, ist das auch schon insolvent.


    >
    > Wie lange bist Du denn electrisch gefahren? Gar nicht? Klar, Du passt auch
    > nicht ins Profil, Du brauchst kein Auto welche praktisch alles macht,
    > ausser eben die theoretische spontan Fahrt nach Sizilien,

    Richtig, ich habe noch nie ein Elektroauto gefahren. Bei 250 KM täglich macht es für mich
    auch noch keinen Sinn. Deine Sizilien-Fahrt ist natürlich sehr zugespitzt aber ich sehe ein, dass du scheinbar wesentlich mehr Toleranz gegenüber solchen Einschränkungen aufbringen kannst als ich.

    > ..... Also ein 7,5t
    > Kleinlaster, mit mindestens 400PS, Platz fuer mindestens 4 Kinder (ist ja
    > die Masse) Allrad und moeglichst unter 20000 Euro. Gibts nicht? Wieso
    > nicht? Alles andere ist doch unbrauchbar und fuer eine viel zu kleine
    > Nische gedacht.

    Jetzt driftest du leider ein wenig in die Polemik ab, aber jeder Jeck ist bekanntlich anders.
    Jeder muss natürlich wissen welche Anwendungsfälle sein Auto erfüllen muss, aber wenn alle Anwendungsfälle nur auf den Großraum des eigenen Wohnraums eingeschränkt ist oder mit längere Ladezeiten verbunden ist, kannst du mich dennoch noch nicht für das Konzept E-Auto gewinnen.
    Ich hoffe aber dass weiter fleißig in Akku-Technologie geforscht wird und gleichzeitig das Netz an Tankstellen ausgebaut wird, dann wird es auch was für die breite Masse.
    Wenn der Akku jetzt 500KM reicht, kann ich auch mit einer halben Stunde Pause leben. Nach 200 KM nicht.
    Auch schrecken mich die Akku-Preise ziemlich ab, aber auch das ergibt sich, wenn eine Massenproduktion startet (vorausgesetzt wir haben überhaupt ausreichend Rohstoffe für eine Massenfertigung).

    gruss
    Chris

  16. Re: Völliger Schwachsinn

    Autor: ChMu 19.05.15 - 15:20

    ChrisMS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EIN elektrisches Auto muss nicht für ALLE gut sein. Wie du schriebst gibt
    > es für Autos ja unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten (Offroad,
    > Transport usw). Mir geht es darum ob das Konzept alltagstauglich ist.

    Jup, ist es. Bei mir seit ueber 10 Jahren.

    > Und
    > wenn das derzeitig Konzept es nur vorsieht das man zukünftig nur noch
    > kurzfahrten damit machen kann glaube ich nicht das es den Verbrennungsmotor
    > verdrängen wird. Warum sollten sich Menschen einschränken lassen und dafür
    > noch dasselbe (oder eher mehr) bezahlen?

    DU meinst Du wuerdest eingeschraenkt werden. Die Masse kaum. Die wuerde das nicht mitbekommen, eben weil sie nur "Kurzfahrten" machen (der Tesla bringt gute 400km in der Praxis, was hat das noch mit Kurzfahrten zu tun?)

    > Auch ist doch der Grundgedanke eben das man soviele Fahrzeuge mit Fossilen
    > Treibstoffen ersetzt oder soll Deiner Meinung nach das E-Auto immer nur ein
    > Nischenprodukt bleiben?

    Nein, ich haette gerne mehr Vorurteile gegen das eAuto. So bleibt man schoen unter dem Radar. Ich habe mir meinen Twingo damals aus Kostengruenden umbauen lassen, nicht wegen gruener Gedanken. Und das hat sich mehr als bezahlt gemacht. Heutige electrische Autos werden ja extreem teuer angeboten, damit die Industrie sagen kann, schaut her, will keiner. Ein Verbrenner Hersteller hat verstaendlicherweise keinerlei Interesse auf eAutos umzusteigen, damit wird kein Geld mehr verdient. Tesla ist die Ausnahme, die bauen nur electrische Wagen. Aber dann gleich richtig. Nir deshalb finden ja alle anderen auf einemal Plaene "in 2-4 Jahren" ebenfalls was auf den Markt zu bringen.

    > Und erstetzen wird man die herkömmlichen Autos nur, wenn der Sprit
    > exorbitant teuer wird, so dass man aufgrund des Preise die Nachteile in
    > Kauf nimmt oder wenn es von der Funktionalität und Preis keinen Unterschied
    > mehr macht ob E-Auto oder Verbrenner.

    Du findest Sprit heute billig? Der Vorgaenger unseres Teslas brauchte alleine 1000Euro/m Sprit, dazu Oele, Wartung, Inspektionen jedes Jahr, manchmal zwei mal im Jahr, ebenfalls knapp 1000 Euro jedesmal, ohne Teile. Der Tesla hat seit Oktober nach bald 35000km Strom fuer etwa 500Euro gebraucht. Bald sind Reifen faellig aber das ist Verschleiss, unabhaengig vom Antrieb.
    >
    > Gut, ich persönlich fahre beruflich 60tkm in Jahr und bin sicherlich kein
    > durchschnittlicher Fahrer, aber selbst wenn ich es wäre, würde ich derzeit
    > eher zum Hybrid greifen als zum E-Auto.
    > Natürlich fahre ich nicht täglich nach Sizilien, aber häufiger mal von NRW
    > nach HH, Berlin, Amsterdam oder Stuttgart. Bisher hieße das die Hälfte der
    > Strecke zu fahren um dann eine ganze Zeit lang zu rasten um den Akku
    > aufzuladen....zudem muss man sich vorab informieren wo das überhaupt
    > möglich ist, aber dafür gibt es bestimmt schon ne App.

    Ja, nur macht das keiner. Wie viele Hamburger Autos siehst Du denn so in Stuttgart? Oder Muenchner in Amsterdam? Fakt ist, das die meisten deutschen Autos, so wie auf der ganzen Welt, nie weiter als 150-200 km um ihren Standort wegkommen, die meissten erheblich weniger. 4% der deutschen Wagen fahren in ihrem ganzen Leben einmal weiter als 1000km.
    >
    > Der Supercharger ist für mich bisher noch unbekannt und ich weiß nicht
    > welche Vor- und Nachteile er hat (z.B. verminderung des Akku-Ladezyklen)
    > daher kann ich dazu nichts sagen.

    Vorteil, umsonst tanken waehrend man einen Kaffee trinkt. Nachteile? Kann ich keine sehen. Der Akku samt Antriebsstrang ist uebrigends auf 8Jahre und unbegrenzte km garantiert. Bis dahin hat die Firma aber einen neuen Wagen.
    >
    > Mh, ich weiß ja nicht ob für Dich eine Städtereise ein konstruiertes
    > Szenario ist,

    Ja. Klar, es gibt organisierte Staedtereisen, zB ein Wochenende in Rome oder NewYork, aber doch nicht mit dem Auto?

    > es macht ja auch keinen Unterschied ob ich spontan oder geplant 1000 KM
    > fahren will oder lädst du sonst deinen Akku extra lange auf wenn du weißt
    > das Du weit fahren muss??

    Man muss nichts extra lange laden :-) wenn Du abends nach Hause kommst steckst Du den Wagen doch ein? Dann ist er morgends immer voll. Ganz einfach. Ich mache mir doch keine Gedanken, wo ich hinfahren will? Bei durchschnittlichen Gebrauch eines privaten PKWs brauchst Du etwa 4-6kWh am Tag. Die nuckelt der Lader mit unter 1kWh aus ner normalen Schuko Steckdose. Der Tesla braucht mehr, haengt in der Firma aber auch am Drehstrom. Aber warten das er voll ist brauchten wir noch nie.

    > Nochmal: Man kann natürlich alles irgendwie hinbekommen, aber dann kann ich
    > auch Zug fahren, wenn ich bereit wäre größere Unbequemlichkeiten in Kauf zu
    > nehmen. Ein Auto ist für mich ein Nutzfahrzeug und kein Öko-Utensil nach
    > des Reichweitevorgabe ich mich halten möchte.

    Solange diese Reichweitenbeschraenkung nur im Kopf vorhanden ist da ich sie eh nie ausschoepfe, sehe ich keinerlei Beschraenkung. Die eingesparten Euros aber sehe ich sehr real.

    > Ein E-Auto ist IMMER geladen? Das ist doch quatsch. Und selbst wenn kommst
    > du wie oben bereits erwähnt ja auch geladen nicht die vollen 1000km.

    Wie oben erwaehnt, es ist immer geladen. Und 1000km faehrt man nicht. Schon gar nicht wenn man sich fuer ein electrisches Auto entscheidet. Aber auch sonst ist das die riesige Ausnahme. 100km ist schon viel.

    > Sollte
    > der Supercharger ein schnelles Auftanken jedoch ermöglichen oder es
    > Akku-Tausch-Tankstelle geben wären alle meine Bedenken ja aufgehoben. Aber
    > wie ich gerade lese braucht auch der Supercharger 30 Minuten. Das ist zwar
    > schon wesentlich besser als die >6 Stunden die man sonst liest, aber in
    > Deutschland ist das Netz dieser Tankstellen noch überschaubar.

    Selbst die, welche es schon gibt, sind nicht ausgelastet. Nicht mal annaehernd. Es besteht ganz einfach kein Bedarf. Die statistischen 0,4% der Deutschen Autofahrer welche ueber 50000km/a fahren (was unser Tesla locker macht, aber nicht mit 1000km Fahrten) sind einfach nicht genug. Trotzdem baut Tesla mehr von den Dingern. Nicht um damit grossflaechig Autos zu laden, das machen sie ja auch in den USA nicht, sondern um den Leuten das Gefuehl zu geben, sie koennten wenn sie wollten. Ja, ich kann von LA nach SF mit dem Tesla fahren, von Hamburg nach Frankfurt auch, oder nach Amsterdam. Toll sagt der Kunde, das das geht, steigt in den Flieger und ist weg, waehrend der Tesla im Parkhaus wieder auflaedt.

    > Richtig, ich habe noch nie ein Elektroauto gefahren. Bei 250 KM täglich
    > macht es für mich
    > auch noch keinen Sinn.

    Du bist also Berufsfahrer. Gut, aber der Tesla wuerde das locker machen, er machts ja hier taeglich. In Amsterdam stehen hunderte von electrischen Autos als Taxies rum, auch die kommen auf nicht unerhebliche Strecken. Warum also macht das keinen Sinn?

    > aber ich sehe ein, dass du scheinbar wesentlich mehr Toleranz gegenüber
    > solchen Einschränkungen aufbringen kannst als ich.

    Ich habe da keine Toleranz da ich keinerlei Einschraenkungen habe. Eine 1000km Fahrt, womoeglich noch selbst hinterm Steuer, das wuerde ich ablehnen. Wo sind wir denn?
    >
    > > ..... Also ein 7,5t.....

    > Jetzt driftest du leider ein wenig in die Polemik ab, aber jeder Jeck ist
    > bekanntlich anders.

    Ja nee, klar, das war ueberspitzt, aber die Argumente welche ich hoere was ein electrisches Auto angeblich alles nicht kann, gehen nach einem Jahrzehnt irgenwie auf den Wecker.

    > Jeder muss natürlich wissen welche Anwendungsfälle sein Auto erfüllen muss,

    Eben. Und da ist es nun mal so, das fuer die grosse Mehrheit, ein electrisches Auto gar nicht schlecht waere. In Deutschland allerdings wieder die grosse Ausnahme, das die Leute zwar Unsummen fuer ihren fahrbaren Untersatz ausgeben aber gleichzeitig irgendwo zur Miete wohnen (nicht mal die Haelfte der Deutschen besitzt ein Haus) was den groessten Vorteil eines eWagens, also das billige und immer aufgeladen sein und pfeifend an der Tankstelle vorbeizugleiten, nur fuer eine Minderheit moeglich macht.

    > Wenn der Akku jetzt 500KM reicht, kann ich auch mit einer halben Stunde
    > Pause leben. Nach 200 KM nicht.

    DU kannst das nicht. Alle anderen kommen nicht mal auf 200km, die merken das nicht. Die warten auch nie was das laden angeht. Wenn ich schlafe, kann mein Auto doch laden?

    > Auch schrecken mich die Akku-Preise ziemlich ab, aber auch das ergibt sich,
    > wenn eine Massenproduktion startet (vorausgesetzt wir haben überhaupt
    > ausreichend Rohstoffe für eine Massenfertigung).

    Welche Akku Preise? Die theoretischen Phantasie Preise welche deutsche Autohersteller verkuenden? Oder tatsaechliche kWh Preise aktueller Akkus? Wann glaubst Du, muesstest Du so etwas kaufen? Das normale Autoleben ist der Akku garantiert, was man bei Verbrennern nicht sagen kann. Ein Austauschmotor mit Getriebe fuer unseren T5 nach nicht mal 7 Jahren und laecherlichen 270000km sollte mal eben 18000 Euro kosten. Hallo? Die grosse Tesla Batterie kostet keine 11000. Garantie bei VW? Nix. Nada. Kolbenfresser. Pech gehabt. Auch ein Grund warum der Phaeton damals rausflog als wir unser Firmenauto suchten.

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