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liebe Industrie...

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  1. liebe Industrie...

    Autor: Anonymer Nutzer 12.05.15 - 19:42

    Wenn du für einen Hungerlohn keine Fachkräfte findest dann ist das kein Fachkräftemangel.

  2. Re: liebe Industrie...

    Autor: Moe479 12.05.15 - 20:49

    andersdargestellt: ein staatlich produziertes überangebot an fachkräften verhindert eine 'gerechte' entlohnung dieser, d.h. wir müssen die jugend geringer qualifizieren???

    wtf!

    umgekehrt wird in einem land das von know how lebt ein edler schuh draus, wir müssen fachkräfte noch und nöcher ausbilden, egal ob sie hier arbeiten werden oder anderswo, nur so wird durch das an sie weiter gegebenes wissen die welt reicher!

    ich finde das lohngefälle sollte sich glätten, eine höhere bildung genossen zu haben ist erstrebenswert, möglichst jedem die möglichkeit zur freien entfaltung zu geben, aber es sollte kein verbriefter garant für allgemein höheren lebenstandart sein, das ist falsch!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.15 20:57 durch Moe479.

  3. Re: liebe Industrie...

    Autor: NeoXolver 13.05.15 - 00:11

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich finde das lohngefälle sollte sich glätten, eine höhere bildung genossen
    > zu haben ist erstrebenswert, möglichst jedem die möglichkeit zur freien
    > entfaltung zu geben, aber es sollte kein verbriefter garant für allgemein
    > höheren lebenstandart sein, das ist falsch!
    An sich sehe ich das ähnlich, das Gefälle zwischen einer ungelernten Kraft und einem "Akademiker" ist groß, sicher zu groß. Aber man sollte unterm strich nicht vergessen, dass ein Studium auch Investitionen birgt. So kann jemand der eine Lehre nach der Hauptschule antritt sich bereits mit 16 Jahren über eine Lehrlingsvergütung freuen, während der Abiturient zunächst mit weiteren kosten, wie Schulbücher und Material konfrontiert wird. Wenn der Azubi dann seine Lehre abgeschlossen hat, hat der Student in spe gerade sein Abitur beendet und kann dann mit BAfö seinen Lebensunterhalt bestreiten. Der nun Geselle, Facharbeiter, Fachinformatiker oder so kann sich währenddessen über ein reguläres Gehalt freuen, das je nach Tarifbedingungen nichtmal übel ist. Nach 3 bis 5 jahren, je nachdem ob Bachelor oder Master, hat nun auch der nun "Akademiker" die Möglichkeit seinen Lohn einzufordern, nachdem er sich auf entsprechende Stellen beworben hat. Gegebenen Falls kann sich der Akademiker über Schulden aufgrund der bezogenen BAfö freuen.
    Auf der anderen Seite steht jedem nach abgeschlossener Berufsausbildung der zweite Bildungsweg offen...

  4. Re: liebe Industrie...

    Autor: Jasmin26 13.05.15 - 00:34

    das lohnsystem sollte sich glätten ? wozu ?

  5. Re: liebe Industrie...

    Autor: Booth 13.05.15 - 12:54

    Jasmin26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das lohnsystem sollte sich glätten ? wozu ?

    Damit Dir nicht irgendwann die Geringverdiener die Kleider vom Leib reissen. Prinzipiell sorgt ein halbwegs ausgeglichenes Einkommensgefälle und wenig Armut für eine friedvollere Gesellschaft. Mag sein, daß Dir das völlig egal ist. Das wäre auch völlig OK. Aber es gibt tatsächlich Leute, die das sinnvoll finden.

    Ich selber finde den Bildungs-Chauvinismus am "Arbeitsmarkt" schlicht unerträglich. Insbesondere weil viele Akademiker dennoch menschlich absolut ekelerregende Soziopathen und Arschlöcher sind. Nur weil jemand in einem Fachgebiet viel Wissen angeeignet hat, muss er kein gesellschaftlich "tragender" Bürger sein. Im Gegenteil. Arschlöcher produzieren in ihrer Umwelt ziemlich oft reichlich psychische Kollateralschäden. Von kaputten Kindern und Ehefrauen bis hin zu Mobbing am Arbeitsplatz. Das ist EINER der Gründe, wieso ich psychologische und soziale Bildung mindestens so wichtig finde, wie fachliche Bildung. Gibbet nur nirgends, weils "der Wirtschaft" bzw "dem Markt" angeblich egal ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.15 12:54 durch Booth.

  6. Re: liebe Industrie...

    Autor: Anonymer Nutzer 13.05.15 - 14:51

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > andersdargestellt: ein staatlich produziertes überangebot an fachkräften
    > verhindert eine 'gerechte' entlohnung dieser, d.h. wir müssen die jugend
    > geringer qualifizieren???
    >
    > wtf!
    >
    > umgekehrt wird in einem land das von know how lebt ein edler schuh draus,
    > wir müssen fachkräfte noch und nöcher ausbilden, egal ob sie hier arbeiten
    > werden oder anderswo, nur so wird durch das an sie weiter gegebenes wissen
    > die welt reicher!
    >
    > ich finde das lohngefälle sollte sich glätten, eine höhere bildung genossen
    > zu haben ist erstrebenswert, möglichst jedem die möglichkeit zur freien
    > entfaltung zu geben, aber es sollte kein verbriefter garant für allgemein
    > höheren lebenstandart sein, das ist falsch!

    Eben. Das ist das Problem der Studenten.
    Vor und im Studium sind es Sozialisten bzw. Linke.
    Wenn dann der Job kommt und man sich den Boppes aufreißen muss will man von der verdienten Kohle dann nichts mehr abgeben.
    Sprich: Teilen wollen meist nur die, die eh nichts haben.

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