Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Audio/Video
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Google Tone: Chrome piept URLs

Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: dp2419 21.05.15 - 09:52

    der wird nirgendwo erwähnt.

  2. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: b1n0ry 21.05.15 - 09:56

    "In lauten Umgebungen dürfte die Übermittlung schwer werden, normale Gespräche parallel zur akustischen Übertragung stören die Signalübermittlung allerdings nicht."
    "Das System erlaubt allerdings keine Adressierung an einen bestimmten Empfänger - alle Chrome-Browser mit dem Sound-Add-on reagieren auf die Töne."

    Das vielleicht?

  3. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: dp2419 21.05.15 - 10:18

    Das sind zwar 2 Nachteile, aber ist einer davon gravierend?
    in lauten Umgebungen hab ich kein Besprechungen wo ich URLs weitergeben müsste und wenn ich ne URL weitergebe und Sie jeder bekommt der der Plugin hat, was solls.

    Unter einem gravierenden Nachteil würde ich etwas verstehen, dass mich davon abhält das System zu verwenden, weil die Nachteile die Vorteile überwiegen.

  4. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.05.15 - 10:42

    dp2419 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind zwar 2 Nachteile, aber ist einer davon gravierend?

    Ich halte es schon für gravierend nachteilig, wenn ich immer nur eine Art Rundruf an alle (gegebenenfalls) Zu- und Ab-Hörenden senden kann. Für eine gezielte oder sogar "sichere" oder "private" Übertragung müsste ich ein anderes Medium wählen, was "Tone" direkt obsolet machen würde.

    Zweitens ist die hohe Störanfälligkeit durchaus als gravierend negativ zu bezeichnen. Besonders angesichts der unüberschaubar vielen (und vor allem bestens funktionierenden) Alternativen zur Übertragung von in diesem Falle URLs.

  5. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: elgooG 21.05.15 - 12:29

    Der Einsatzzweck ist sowieso stark eingeschränkt. Ich kann mir aber vorstellen, dass zB bei einem Support-Telefonat später mal keine URLs mehr buchstabiert werden müssen, oder bei Veranstaltungen wie Vorträgen wo jeder Teilnehmer einen eigenen Rechner besitzt, die Leute auf eine Website zu bringen. Auch das Übertragen von Urls über Smartphone-/watch-Apps auf den Rechner, ohne Kopplung wäre denkbar. (zB um einen Tab vom Smartphone schnell am Rechner eines Kumpels öffnen zu können.)

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.15 12:31 durch elgooG.

  6. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: Nocta 21.05.15 - 13:12

    > Für eine gezielte oder sogar "sichere" oder "private" Übertragung müsste ich ein anderes Medium wählen, was "Tone" direkt obsolet machen würde.

    Seit wann hat das Medium denn etwas damit zu tun, ob es sicher oder privat ist? Wenn du die Dinger verschlüsselst, ist das Medium egal. Das ist der Sinn und Zweck: Übertragung über ein unsicheres (offen zugängliches) Medium sicher machen.

    Hätte also jeder Browser einen Key, den man einmalig austauschen muss, wäre das kein Problem.

    In den meisten Fällen sollte aber sowieso egal sein, ob jemand evtl. mithört. Wenn nicht, dann greift man eben nicht auf diese Methode zurück, oder wartet wirklich auf eine entsprechende Verschlüsselungs-Funktion, wenn denn sowas nachgeliefert wird.

    > Zweitens ist die hohe Störanfälligkeit durchaus als gravierend negativ zu bezeichnen.
    hohe Störanfälligkeit nur in lauten Umgebungen. Ich denke, das lässt sich bis zu einem gewissen Grad auch optimieren und/oder man sorgt halt dafür, dass das Signal viel stärker im Vergleich zum Hintergrundrauschen ist (zB. hält man die Lautsprecher nah ans Mikrofon, zB wenn man vom Handy auf den PC oder anders rum überträgt). Unter normalen Bedingungen (Gespräche) scheint es ja zu funktionieren, also so "gravierend" ist es eigentlich nicht.

    > Besonders angesichts der unüberschaubar vielen (und vor allem bestens funktionierenden) Alternativen zur Übertragung von in diesem Falle URLs.
    Ich finde QR-Codes aber viel umständlicher als diese Methode.
    Man kann ja durchaus beides kombinieren, wenn es gerade per Sound praktisch ist, dann per Sound, wenn nicht, dann per QR-Code, oder was dir sonst so vorschwebt.

  7. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: Nocta 21.05.15 - 13:14

    Oder im Zug einfach mal ein paar "Melodien" abspielen. Zwischendurch kann man ja "Ok Google" rufen. Ist bestimmt lustig :)

  8. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.05.15 - 13:24

    Nocta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann hat das Medium denn etwas damit zu tun, ob es sicher oder privat
    > ist?

    Weil hier jeder buchstäblich mithören kann. Dadurch wird dieses Medium bezüglich der Usecases eingeschränkt. Das wiederum wirft die Frage auf, warum man nicht gleich ein Medium benutzt, das alles kann. Davon gibt es ja bereits genug.

    > Hätte also jeder Browser einen Key, den man einmalig austauschen muss, wäre
    > das kein Problem.

    Schon zu kompliziert. Das muss flutschen wie WhatsApp, jeder Schritt ist einer zu viel.

    Ich will diese Übertragungstechnik hier nicht grundlos madig machen, mir fällt nur kein Szenario ein, bei dem das ohne zu nerven und ohne aufwändige Absicherung einfach so funktioniert.

  9. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: Bassa 21.05.15 - 15:29

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nocta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seit wann hat das Medium denn etwas damit zu tun, ob es sicher oder
    > privat
    > > ist?
    >
    > Weil hier jeder buchstäblich mithören kann. Dadurch wird dieses Medium
    > bezüglich der Usecases eingeschränkt. Das wiederum wirft die Frage auf,
    > warum man nicht gleich ein Medium benutzt, das alles kann. Davon gibt es ja
    > bereits genug.

    Eingeschränkt wird das nur, wenn etwas übertragen werden soll, was nicht jeder hören darf. Dann wäre eine Verschlüsselung notwendig. Das Problem hast Du aber bei jedem Medium. Einen Brief kann theoretisch auch jeder mitlesen. Eine Postkarte erst recht.
    Funksignale können abgefangen werden. Telefonate ebenso, auch E-Mails. Klartext-Übertragungen sind nahezu unabhängig vom Medium unsicher.

    > > Hätte also jeder Browser einen Key, den man einmalig austauschen muss,
    > wäre
    > > das kein Problem.
    >
    > Schon zu kompliziert. Das muss flutschen wie WhatsApp, jeder Schritt ist
    > einer zu viel.

    Welche Übertragung, die keinerlei Eingreifen der Anwender erfordert, würdest Du denn verwenden?

    > Ich will diese Übertragungstechnik hier nicht grundlos madig machen, mir
    > fällt nur kein Szenario ein, bei dem das ohne zu nerven und ohne aufwändige
    > Absicherung einfach so funktioniert.

    Das Nerven ist vermutlich eher ein Argument als die aufwändige Absicherung, die ja nicht einmal grundsätzlich notwendig ist. Wenn ich dem Kollegen im Büro sage, er soll mal auf "www.jetztguckdochmal.de" gehen, dann hört das auch jeder mit. Und da ist das Verschlüsseln noch schwieriger.

  10. Re: Was ist jetzt der gravierenden Nachteil?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.05.15 - 15:45

    Bassa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einen Brief kann theoretisch auch jeder
    > mitlesen. Eine Postkarte erst recht.
    > Funksignale können abgefangen werden. Telefonate ebenso, auch E-Mails.
    > Klartext-Übertragungen sind nahezu unabhängig vom Medium unsicher.

    Falsch. Liegen Brief oder Postkarte erstmal im Briefkasten, kann eben nicht jeder Passant oder daneben sitzende Restaurantbesucher mitlesen / -hören. Man muss schon zwischen passivem, unfreiwilligem Zeugen und aktivem, bösartigem Spitzel unterscheiden. Es geht mir auch nicht vordergründig um sichere Übertragung im Sinne des "Fernmeldegeheimnisses", das schließt das Konzept ja schon aus. Man kann einen bestimmten Adressaten damit eben nicht sicher erreichen, sondern entweder alle oder gar keinen. Das schränkt die Nutzbarkeit schon sehr ein, zumal eben viele andere Lösungen beides können.

    > Welche Übertragung, die keinerlei Eingreifen der Anwender erfordert,
    > würdest Du denn verwenden?

    Ohne Eingreifen des Anwenders geht es nie, die URLs verschicken sich bei "Tone" ja nicht selbst automatisch und alle drei Sekunden. Eine komplizierte Accounteinrichtung mit Double-Opt-In oder Schlüsselversand per E-Mail machen die Technologie aber auch nicht gerade sexy. WhatsApp nannte ich beispielhaft, weil es eben so gut wie keinerlei "Eingriff des Anwenders" benötigt, mal vom Installieren der App selbst abgesehen. Keine Registirierung, keine Schlüssel, keine Passwörter, kein gar nichts.

    > Wenn ich dem Kollegen im
    > Büro sage, er soll mal auf "www.jetztguckdochmal.de" gehen, dann hört das
    > auch jeder mit.

    Und das kann ich per WhatsApp z.B. auch. Einerseits als Rundruf an das gesamte Adressbuch oder eine Gruppe, andererseits als "private" Nachricht nur an den Kollegen. "Tone" dagegen geht immer an alle in der Nähe aber niemals nur gerichtet an einzelne. Wir haben es also mit zwei Technologien zu tun, von der die eine nur einen Teil dieser Usecases abdeckt. Warum also hier nicht gleich die andere verwenden?

    Abseits davon kann es natürlich Usecases dafür geben, die ich hier nicht behandelt habe. In der Werbung z.B.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Allianz Partners Deutschland GmbH, München
  3. Universität Konstanz, Konstanz
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 64,90€ (Bestpreis!)
  3. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

  1. Castle Peak: AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
    Castle Peak
    AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen

    Gestaffelter Launch: AMD plant offenbar, die Ryzen Threadripper v3 für Anfang November anzukündigen und Mitte des Monats zu veröffentlichen. Das 64-kernige Modell folgt aber wohl erst im Januar 2020.

  2. Fredrick Brennan: "Ich bereue es, 8chan gegründet zu haben"
    Fredrick Brennan
    "Ich bereue es, 8chan gegründet zu haben"

    Wo sich Attentäter austauschen: Auf dem Imageboard 8chan wächst Hass und Nazi-Ideologie. Er habe nie gedacht, dass Leute sich so radikalisieren könnten, sagt der Gründer.

  3. BSI-Präsident: "Emotet ist der König der Schadsoftware"
    BSI-Präsident
    "Emotet ist der König der Schadsoftware"

    Das BSI sieht eine weiterhin steigende Bedrohung durch Gefahren im Internet, vor allem setzt demnach die Schadsoftware Emotet der Wirtschaft zu. BSI-Präsident und Bundesinneminister betonen ihre Hilfsbereitschaft in Sachen Cybersicherheit, appellieren aber auch an die Verantwortung von Verbrauchern und Unternehmen.


  1. 08:55

  2. 07:00

  3. 19:25

  4. 17:18

  5. 17:01

  6. 16:51

  7. 15:27

  8. 14:37