1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Spionage: NSA wollte Android-App…

Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: exxo 21.05.15 - 18:03

    Google hat die Antwort auf eine entsprechende Anfrage von The Intercept verweigert, auch Samsung wollte sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern.

    Da es keine wiederworte gibt handelt es sich um schweigende Zustimmung seitens Google und Sammy.

  2. Re: Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: Genie 21.05.15 - 18:06

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da es keine wiederworte gibt handelt es sich um schweigende Zustimmung
    > seitens Google und Sammy.

    Zum Einen können Sie auch recht wenig sagen, wenn es sich um MITM-Angriffe handelt, da sie es schlicht nicht wissen können. Und zum Anderen war hier bestimmt schon 100mal zu lesen, dass US-Unternehmen nichts zu Geheimdienstaktionen sagen dürfen.

    Wenn man keine Ahnung hat...

  3. Re: Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: neustart 21.05.15 - 19:08

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exxo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da es keine wiederworte gibt handelt es sich um schweigende Zustimmung
    > > seitens Google und Sammy.
    >
    > Zum Einen können Sie auch recht wenig sagen, wenn es sich um MITM-Angriffe
    > handelt, da sie es schlicht nicht wissen können. Und zum Anderen war hier
    > bestimmt schon 100mal zu lesen, dass US-Unternehmen nichts zu
    > Geheimdienstaktionen sagen dürfen.
    >
    > Wenn man keine Ahnung hat...

    Wobei ich mich langsam frage, was eigentlich passieren würde, wenn die großen IT-Firmen geschlossen zivilen Ungehorsam leisten würden und die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten transparent machen würden.

    Zuckerberg, Schmidt, Cook ... alle in den Knast für 30 Jahre?
    Ich glauibe kaum.

    Sicher wäre das einerseits Landesverrat. Andererseits kennen Rechtssysteme genügend Konstrukte, die hier auch einen Missbrauch an den IT-Unternehmen und daher berechtigte Widerwehr erklären könnten... zB das was man im Militär unter "Befehlsnotstand" kennt, wenn das Ausführen von Befehlen gegen geltendes Recht
    verstossen würde

    Auch entziehen die Geheimsdienste den Unternehmen zunehmend die Existenzgrundlage. Welche Kunden wollten, das Ihre (Google-)Emails, ihre (FB-)Chats und Posts, sowie VoIP-Datenströme und Mobilfunkgespräche von der NSA via Softwarealgoritmus oder NSA/CIA/FBI-Mitarbeiter mitgeschnitten und mizgelesen werden.

    Befehlsnotstand wäre nämlich auch gegeben wenn der Befehlsausführenden in eine Lebensgefahr gebracht würde.

  4. Re: Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: Quantium40 21.05.15 - 19:30

    exxo schrieb:
    > Google hat die Antwort auf eine entsprechende Anfrage von The Intercept
    > verweigert, auch Samsung wollte sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern.

    Bei den typischen Anforderungsschreiben, die die Firmen von Behörden bekommen, ist üblicherweise immer auch ein Passus enthalten, der ihnen jegliche Kommunikation mit Dritten darüber unter Strafandrohung verbietet.

  5. Re: Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: undercover 21.05.15 - 21:47

    @neustart

    Interessanter Ansatz, jedoch zeigt sich leider dass es den meisten völlig egal ist da sie ja ohnehin "nichts zu verbergen" haben. Bei mir in der Firma (einem großen IT Dienstleister) merken wir keine Auswirkungen aufgrund der Leaks. Kann auch daran liegen dass wir nur große Unternehmen bedienen und es keine wirklichen Alternativen zu den etablierten Playern gibt.

  6. Re: Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: helgebruhn 22.05.15 - 09:00

    neustart schrieb:
    > Wobei ich mich langsam frage, was eigentlich passieren würde, wenn die
    > großen IT-Firmen geschlossen zivilen Ungehorsam leisten würden und die
    > Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten transparent machen würden.

    Das passiert doch schon, Microsoft hat es offen zugegeben vor einigen Monaten, APple setzt seit Jahren Verschlüsselungen und Sicherheitsmechanismen in iOS, MacOS usw. ein, die von der NSA (noch) nicht geknackt werden konnten etc.

    Man darf ja auch nicht vergessen, daß die Politik in den USA, im Gegensatz zu uns, AUSSCHLIESSLICH durch Spenden der Konzerne und Firmen funktioniert. MIt anderen Worten, was die INdustrie in den USA will, wird gemacht, Punkt. Also wenn Google, Microsoft und Apple ihr Ding machen und auf die NSA scheißen, hat Obama nicht die geringste Chance, dagegen etwas zu tun.

    Ich empfehle dazu entweder diverse (trockene) DOkus oder House of Cards, da sieht man sehr gut, daß die politische Führung am Tropf der Firmen hängt.

  7. Re: Ist auch besser wenn sie nichts kommentieren

    Autor: mnehm1 22.05.15 - 15:12

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zum Anderen war hier
    > bestimmt schon 100mal zu lesen, dass US-Unternehmen nichts zu
    > Geheimdienstaktionen sagen dürfen.
    >
    > Wenn man keine Ahnung hat...

    Gerade deshalb kannst Du die Weigerung der Unternehmen als Zustimmung sehen.
    Hätten sie nicht geholfen dürften sie sagen das sie nicht geholfen haben und da nichts dran ist.
    Wüssten sie nicht ob es wer ohne ihr wissen gemacht hat könnten sie auch sagen das ihnen solche Vorgänge nicht bekannt sind.
    Erst wenn sie zur Kollaboration mit dem Feind gezwungen werden bekommen sie einen Maulkorb. Dann dürfen sie nichts dazu sagen.
    Ergo kannst Du bei einer Weigerung darauf schließen das besagtes Unternehmen bereitwillig mit dem Feind kollaboriert.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG, Ravensburg
  2. ADAC e.V., München
  3. Covestro Deutschland AG, Leverkusen
  4. BITE GmbH, Ulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless schwarz für 39,99€, weiß für 45,99€ und schnee-weiß - Gears 5 Kait...
  2. (u. a. Lenovo Legion PC-System 799,00€, Asus VivoBook 17 für 549,00€, HP Ryzen 5 Preiskracher...
  3. (u. a. Star Wars Jedi: Fallen Order für 44,99€, Borderlands 3 für 31,90€, Red Dead Redemption...
  4. (heute Astro Gaming A10 Headset PS4 für 45,00€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Vodafone-Chef: USA schadet mit Huawei-Ausschluss nur Europa
    Vodafone-Chef
    USA schadet mit Huawei-Ausschluss nur Europa

    Europa verschwendet mit der Sicherheitsdebatte um Huawei und 5G laut dem Vodafone-Chef kostbare Zeit. Das nützt am Ende nur den USA sowie China und behindert den Netzausbau in Europa.

  2. Überwachungspaket: Verfassungsgericht verbietet österreichischen Bundestrojaner
    Überwachungspaket
    Verfassungsgericht verbietet österreichischen Bundestrojaner

    Ermittler sollten in Österreich heimlich in eine Wohnung eindringen dürfen, um einen Bundestrojaner zu installieren. Diese Praxis sowie die Überwachung von Autofahrern wurden nun vor Gericht gestoppt.

  3. Square Enix: Megaprojekt Final Fantasy 7 Remake ist nicht PS4-exklusiv
    Square Enix
    Megaprojekt Final Fantasy 7 Remake ist nicht PS4-exklusiv

    Die Originalversion von Final Fantasy 7 erschien zuerst für Playstation und als Überraschung ein Jahr später auch für Windows-PC. Das könnte sich beim Remake wiederholen, das entgegen ersten Informationen nur ein Jahr lang PS4-exklusiv vermarktet wird.


  1. 17:13

  2. 16:57

  3. 16:45

  4. 16:29

  5. 16:11

  6. 15:54

  7. 15:32

  8. 14:53