1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Knoppix 5.0 wird kostenlos auf der…

Niemand BRAUCHT GNU/Linux

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Matthias_1983 03.03.06 - 17:45

    Aber wenn man es nutzt sollte man sehen dass MS-Windows und GNU/Linux zwei grundverschiedene Philosophien vertreten.

    GNU/Linux ist schneller als MS-Windows!
    Jein, auf einem Server der nur im Konsolenmodus betrieben wird definitiv, zudem kann man GNU/Linux auch mit einem schlanken Windowmanager wie Fluxbox auf einem alten PI halbwegs zufriedenstellend betreiben, aber ein aktuelles GNU/Linux-System mit einem Desktop Environment wie KDE oder GNome hat fast die selben Hardwareanforderungen wie MS-Windows XP SP2.

    GNU/Linux ist stabiler als MS-Windows!
    Jein, als Server durchaus da keine unnötige GUI mitinstalliert werden muss (bei MS-Windows schon), das System ist auch meistens nicht so "vollgemüllt" durch Temporäre Dateien wie MS-Windows, aber unter KDE, GNome oder XFCE schmieren mir auch ab und an Programme ab, teilweise öfter als unter MS-Windows, also im Desktop-Bereich ist GNU/Linux keineswegs stabiler.

    GNU/Linux ist sicherer als MS-Windows!
    GNU/Linux ist nur potentiell sicherer, es hat Lücken, oh ja, vielleicht genauso viele wie MS-Windows, nur dass diese Lücken nicht ausgenutzt werden, leider ist es so dass der Klassenprimus (Microsoft) gerne (auch zu unrecht) schlechtgemacht wird und viele Viren, Trojaner und Spyware dafür programmiert wird.
    Man könnte es aber mit GNU/Linux genauso machen.

    Bei GNU/Linux führen viele Wege nach Rom, z.B. bei der Installation, vielleicht mit einem eigenen Binary-Installer den das Programm mitliefert (wie unter MS-Windows) oder aus dem Quelltext die Software selber kompilieren und installieren mit ./configure && make && make install, oder bequem mit einem Software-Paketmanagement die apt-get, slapt-get, YaST, yam, etc.

    Genauso die Konfiguration, edieren der Konfigurationsskripte von Hand, mittels automatisiertem Skript oder z.B. mit KDE mit einem GUI-Frontend. Bei Windows gibt es da meistens nur ein Tool oder per Registry wobei man da ja kaum weiß welcher Schlüssel wofür steht...

    Multics/Unics/UNIX war schon im Jahre 1969 in den Bell Laboratories von AT&T als es konzeptioniert wurde moderner ausgelegt als es MS-Windows bis heute ist und das ist Fakt, mit Dingen wie Multi-Userfähigkeit, Multi-Tasking, Shared Libraries, etc.

    Unter Unix/GNU/Linux gibt es keine Geräte oder Festplatten wie C:\ unter Windows, dort ist alles eine Datei, da wird dann z. B. unter Block oder Charakter unterschieden.
    Es gibt für jede Aufgabe ein einziges Programm, doch diese soll es so optimal wie möglich erfüllen.

    Alles kann angepasst und verändert werden, man ist Herr über sein Betriebssystem.

    Nur wenn man sich mit dieser Philosophie anfreundet und sich dafür begeistern kann wird man mit GNU/Linux und anderen Unices wie *BSD glücklich werden und das kann und tue ich :), wobei ich MS-Windows XP SP2 ebenso mag, jedes System hat seine Vor- und Nachteile und beide haben Ihre Daseinsberechtigung, hoffentlich spricht sich das bald mal rum, damit die Glaubenskriege unter den IT-Experten und möchtegern-IT-Experten endlich aufhören.

    Matthias

  2. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Mario _ Hana 03.03.06 - 21:57

    Selten hier so einen tollen Artikel gelesen, den ich eigentlich auch so unterschreiben würde!

    > GUI-Frontend. Bei Windows gibt es da meistens nur
    > ein Tool oder per Registry wobei man da ja kaum
    > weiß welcher Schlüssel wofür steht...

    Naja, "zur Not" kann man ja sehr vieles über Gruppenrichtlinien skalieren, und halt nicht nur in Domänen oder Active Directory, sondern auch rein lokal. Ich passe z. Bsp. alle Werksausgelieferten XP-Workstations erst einmal über REG-Dateien oder auch Gruppenrichtlinien "vernünftig" an... MMC halte ich unter Windows für unverzichtbar...
    Wer Linux bedienen kann, sollte auch mit Gruppenrichtlinien kein Problem haben.

  3. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: euph0rion 03.03.06 - 23:08

    Matthias_1983 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber wenn man es nutzt sollte man sehen dass
    > MS-Windows und GNU/Linux zwei grundverschiedene
    > Philosophien vertreten.
    >
    > GNU/Linux ist schneller als MS-Windows!
    > Jein, auf einem Server der nur im Konsolenmodus
    > betrieben wird definitiv, zudem kann man GNU/Linux
    > auch mit einem schlanken Windowmanager wie Fluxbox
    > auf einem alten PI halbwegs zufriedenstellend
    > betreiben, aber ein aktuelles GNU/Linux-System mit
    > einem Desktop Environment wie KDE oder GNome hat
    > fast die selben Hardwareanforderungen wie
    > MS-Windows XP SP2.
    >
    > GNU/Linux ist stabiler als MS-Windows!
    > Jein, als Server durchaus da keine unnötige GUI
    > mitinstalliert werden muss (bei MS-Windows schon),
    > das System ist auch meistens nicht so
    > "vollgemüllt" durch Temporäre Dateien wie
    > MS-Windows, aber unter KDE, GNome oder XFCE
    > schmieren mir auch ab und an Programme ab,
    > teilweise öfter als unter MS-Windows, also im
    > Desktop-Bereich ist GNU/Linux keineswegs
    > stabiler.
    >

    Nun, leider ist die GUI bei windows sehr,sehr schlimm mit dem kernel verknüpft, das kann nicht sein!!!!!!!!
    wenn die windows gui abschmiert, ist der rechner weg
    bei linux ists gar nicht so, das ist für viele ein reisen vorteil!!!
    warum wiederum windows die gui so stark in den kern einbindet ist mir unklar, richtige gründe gibts keine!!!

  4. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: euph0rion 03.03.06 - 23:12

    euph0rion schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    >
    > Nun, leider ist die GUI bei windows sehr,sehr
    > schlimm mit dem kernel verknüpft, das kann nicht
    > sein!!!!!!!!
    > wenn die windows gui abschmiert, ist der rechner
    > weg
    > bei linux ists gar nicht so, das ist für viele ein
    > reisen vorteil!!!
    > warum wiederum windows die gui so stark in den
    > kern einbindet ist mir unklar, richtige gründe
    > gibts keine!!!

    Sicher ist linux auch nicht die beste lösung
    gibt stabilere und performantere syteme ls linux
    und mikrokernel werden sicher auch an bedeutung gewinnen in zukunft
    vorallem in einer zukunft wo virtualisierung großße rolle spielt...

  5. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: blah 04.03.06 - 03:19

    > Sicher ist linux auch nicht die beste lösung
    > gibt stabilere und performantere syteme ls linux
    > und mikrokernel werden sicher auch an bedeutung
    > gewinnen in zukunft

    Schon was von GNU/HURD (wenns fertig wird;)) gehört?

    > vorallem in einer zukunft wo virtualisierung
    > großße rolle spielt...

    Zukunft? XEN funktioniert mit Linux schon. Fragt sich wann MS nachziehen wird...


  6. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: blah 04.03.06 - 03:52

    Matthias_1983 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > GNU/Linux ist schneller als MS-Windows!
    > Jein, auf einem Server der nur im Konsolenmodus
    > betrieben wird definitiv, zudem kann man GNU/Linux
    > auch mit einem schlanken Windowmanager wie Fluxbox
    > auf einem alten PI halbwegs zufriedenstellend
    > betreiben, aber ein aktuelles GNU/Linux-System mit
    > einem Desktop Environment wie KDE oder GNome hat
    > fast die selben Hardwareanforderungen wie
    > MS-Windows XP SP2.

    Öhh wo hast du das Gerücht her?

    Ich hab hier Gnome 2.12 laufen und das Ding rennt selbst mit Eyecandy (xcompmgr) den erst Vista bieten kann schon jetzt schneller als XP.

    Ich hab eine stinknormale Gnomeinstallation am Laufen ohne besonderes Tuning!

    > GNU/Linux ist stabiler als MS-Windows!
    > Jein, als Server durchaus da keine unnötige GUI
    > mitinstalliert werden muss (bei MS-Windows schon),
    > das System ist auch meistens nicht so
    > "vollgemüllt" durch Temporäre Dateien wie
    > MS-Windows, aber unter KDE, GNome oder XFCE
    > schmieren mir auch ab und an Programme ab,
    > teilweise öfter als unter MS-Windows, also im
    > Desktop-Bereich ist GNU/Linux keineswegs
    > stabiler.

    Hmmm, das passiert mir auf meinem Desktop und meinem Laptop nicht und auf 5 weiteren Linux PCs von Freunden und bekannten die ich in meiner Freizeit nebenher betreue auch nicht.

    Klingt eher nach einer vermurksten Installation. Der Kleine unterschied zu Windows ist hier auch, dass mir eine verreckte Anwendung nicht gleich das ganze System mitreißt wie es bei Windows gelegentlich passiert.

    Schmier mir der X-Server hab starte ich ihn halt neu. Bei Windows geht das nicht. Schön blöd ein OS ohne Konsole (alleine der Fernwartung über schmale Leitungen wegen) zu entwefen.

    > GNU/Linux ist sicherer als MS-Windows!
    > GNU/Linux ist nur potentiell sicherer, es hat
    > Lücken, oh ja, vielleicht genauso viele wie
    > MS-Windows, nur dass diese Lücken nicht ausgenutzt
    > werden, leider ist es so dass der Klassenprimus
    > (Microsoft) gerne (auch zu unrecht)
    > schlechtgemacht wird und viele Viren, Trojaner und
    > Spyware dafür programmiert wird.
    > Man könnte es aber mit GNU/Linux genauso machen.

    ROFL, typisches "Arugment" von jemanden der keine Ahnung hat und sein Halbwissen breittreten möchte.

    Linux kann, wie jedes andere OS angegriffen werden. Allerdings ist es schon viel schwerer weil das System per default DICHT ist und man nur auf macht was man braucht. Bei Windows steht per default alles offen und man muß es mit Extrasoftware (die u.a. kosten kann) verrammeln. Ein Homeuser ist NICHT ohne weiteres in der Lage sein XP online zu updaten weil es vorher schon von Würmen befallen wurde (dauert 2min mit einem frisch installierten XP das man updaten will).

    Weiterhin variieren die Linuxkernel in ihrer Version und konfigration so häufig, genauso wie die installierten Deamons auf den Systemen, so das man nicht einfach pauschal einen Exploit/Wurm auf zig Millionen rechner loslassen kann wie bei Windows.

    Selbst wenn der User eine Scriptdatei via Email bekommt, kann dieses Script schlimmstenfalls nur das angreifen auf das der User auch zugriff hat. Wer mit Root arbeitet dem sei der Schaden für seine Dummheit vergönnt. Auch jedem WinDAU der als Admin arbeitet, was aber fast alle tun aus bequemlichkeit.

    Ich bin mir sicher, dass selbst wenn Linux so verbreitet wird wie Windows, eine Virenproblematik wie sie heute herrscht nicht entstehen wird, nicht in diesem Ausmaß.

    Und je mehr Leute Linux benutzen werden, desto mehr Fehler werden gefunden und auch behoben werden. Ergo die "Evolution" der Software wird schneller vorrangehen. Ich verweise hier nur auf den WMF-Exploit in Windows der von Win 3.X bis in XP vorhanden war *AUTSCH!*.

    > Bei GNU/Linux führen viele Wege nach Rom, z.B. bei
    > der Installation, vielleicht mit einem eigenen
    > Binary-Installer den das Programm mitliefert (wie
    > unter MS-Windows) oder aus dem Quelltext die
    > Software selber kompilieren und installieren mit
    > ./configure && make && make
    > install, oder bequem mit einem
    > Software-Paketmanagement die apt-get, slapt-get,
    > YaST, yam, etc.

    Ja, ein eindeutiger Standard der bei ALLEN Distris funktioniert wäre hier wünschenswert. Aber ansich ist die installation von Software einfacher als unter Windows. Wie oft will ein Setup irgendwelche komischen Einstellungen wissen und und und... Ob ich jetzt eine Setup.exe ausführe oder eine *.deb Datei anklicke (k.a. ob das geht, nutze kein Debian) oder ein emerge <package> eingebe nimmt sich imo nicht viel.

    > Genauso die Konfiguration, edieren der
    > Konfigurationsskripte von Hand, mittels
    > automatisiertem Skript oder z.B. mit KDE mit einem
    > GUI-Frontend. Bei Windows gibt es da meistens nur
    > ein Tool oder per Registry wobei man da ja kaum
    > weiß welcher Schlüssel wofür steht...

    Die Registry ist ein kryptischer Haufen Mist. Ist die Datei einmal im Eimer wars das meistens. Die Suche darinnen ist meist auch sinnlos da die Werte total kryptische Bezeichnugen und Hex-Werte haben.

    Egal welche Distri (so weit ich sie kenne), legt die Konfigurationsdateien in /etc/ ab. Schön als ASCII-File klar zu lesen und mit der Möglichkeit Kommentare einzufügen, was gerade bei Servern sehr sinnig ist an denen mehr als ein Admin zu schaffen hat.

    Aber auch hier krankt es ein wenig an einem Standard. Unterschiedliche Distris benutzen unterschiedliche Scripte (vom Aufbau her) und Namen für ihre Dateien. Das ist durchaus verwirrend. Dafür gibt es ja die LSB 2.0 und 3.0 (Linux Standard Base) an die sich aber leider zu wenig Distributionen halten. Wenn Linux sich durchsetzen will muß es langfristig zu einem einheitlichen Systemaufbau finden. Wobei das von Nachteil wäre für den Aspekt der Sicherheit. Man wüßte immer wo man zu suchen hat.

    > Unter Unix/GNU/Linux gibt es keine Geräte oder
    > Festplatten wie C:\ unter Windows, dort ist alles
    > eine Datei, da wird dann z. B. unter Block oder
    > Charakter unterschieden.

    Das ist unter Windows nicht anders, lediglich wird dies vor dem User versteckt.

    > Es gibt für jede Aufgabe ein einziges Programm,
    > doch diese soll es so optimal wie möglich
    > erfüllen.

    Bei Windows nicht? ;)

    > Alles kann angepasst und verändert werden, man ist
    > Herr über sein Betriebssystem.

    Ja, das KÖNNEN zählt. Man muß es ja nicht wenn man nicht will oder kann. Ein Windows mit Konsole und einem sinnigeren System für die Konfiguration als über diese abgef... Registry wäre auch gar nicht so übel. MS müßte dann halt nur noch öftes Patches liefern und man hätte fast Linuxqualität erreicht haha. Aber wozu darauf warten? Lieber gleich Linux nehmen.

    > Nur wenn man sich mit dieser Philosophie
    > anfreundet und sich dafür begeistern kann wird man
    > mit GNU/Linux und anderen Unices wie *BSD
    > glücklich werden und das kann und tue ich :),
    > wobei ich MS-Windows XP SP2 ebenso mag, jedes

    Ich benutze XP nur noch wegen einiger Software die unter Linux nicht oder nur bedingt läuft. Leider. So lange ich aber nur Programmiere (php/mysql für Webanwendungen) und nichts entwerfe ist mir Gentoo lieber.

    > System hat seine Vor- und Nachteile und beide
    > haben Ihre Daseinsberechtigung, hoffentlich
    > spricht sich das bald mal rum, damit die
    > Glaubenskriege unter den IT-Experten und
    > möchtegern-IT-Experten endlich aufhören.

    Hrm... ich sehe keine Vorteile bei XP für normale Büroanwendungen. Hier ließen sich massig Kosten sparen in Firmen. Doof wirds nur wenn man z.B. über eine Windows-only Buchhaltung im gewollten "Customer-Lockin"-Prinzip gefangen ist und nur durch eine teure Umstellung auf eine Software die mehr als ein OS unterstzt aus dem Klammergriff der MS-Krake lösen kann.

    Linux mangelt es auch nicht an Unterstützung von Hardware im technischen Sinne, es mangel nur am Willen vieler Hersteller Linuxtreiber anzubieten.

    MS-Software wäre mir auch nur halb so unsymphatisch wenn die Firma nicht ein derart asoziales, Monopolistisches gebaren an den Tag legen würde. Mit einer Offenlegung der Formate und Schnittstellen (NTFS Specs, Netzwerks Specs, die Office Formate usw...), dem Einhalten (der IE ist der HORROR für jeden gescheiten Webdesigner) und der gescheiten Unterstützung von Standards (alle W3C Standards, die Open Document Standards...) anstatt eigene propritäre Lösungen auf der Basis von Standards, wäre mir MS am Markt gar nicht so unlieb.

  7. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: nul 04.03.06 - 12:05

    > warum wiederum windows die gui so stark in
    > den
    > kern einbindet ist mir unklar, richtige
    > gründe
    > gibts keine!!!
    >

    Der Grund ist ganz simpel: Performance! Am Anfang von Windows NT war das GUI noch vollständig aus dem Kernel draussen. Allerdings wurde es dann aus gründen der Geschwindigkeit doch direkt in den Kernel eingebaut.

  8. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: SHADOW-KNIGHT 04.03.06 - 15:36

    Matthias_1983 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber wenn man es nutzt sollte man sehen dass
    > MS-Windows und GNU/Linux zwei grundverschiedene
    > Philosophien vertreten.
    >
    > GNU/Linux ist schneller als MS-Windows!
    > Jein, auf einem Server der nur im Konsolenmodus
    > betrieben wird definitiv, zudem kann man GNU/Linux
    > auch mit einem schlanken Windowmanager wie Fluxbox
    > auf einem alten PI halbwegs zufriedenstellend
    > betreiben, aber ein aktuelles GNU/Linux-System mit
    > einem Desktop Environment wie KDE oder GNome hat
    > fast die selben Hardwareanforderungen wie
    > MS-Windows XP SP2.
    >
    > GNU/Linux ist stabiler als MS-Windows!
    > Jein, als Server durchaus da keine unnötige GUI
    > mitinstalliert werden muss (bei MS-Windows schon),
    > das System ist auch meistens nicht so
    > "vollgemüllt" durch Temporäre Dateien wie
    > MS-Windows, aber unter KDE, GNome oder XFCE
    > schmieren mir auch ab und an Programme ab,
    > teilweise öfter als unter MS-Windows, also im
    > Desktop-Bereich ist GNU/Linux keineswegs
    > stabiler.
    >
    > GNU/Linux ist sicherer als MS-Windows!
    > GNU/Linux ist nur potentiell sicherer, es hat
    > Lücken, oh ja, vielleicht genauso viele wie
    > MS-Windows, nur dass diese Lücken nicht ausgenutzt
    > werden, leider ist es so dass der Klassenprimus
    > (Microsoft) gerne (auch zu unrecht)
    > schlechtgemacht wird und viele Viren, Trojaner und
    > Spyware dafür programmiert wird.
    > Man könnte es aber mit GNU/Linux genauso machen.
    >
    > Bei GNU/Linux führen viele Wege nach Rom, z.B. bei
    > der Installation, vielleicht mit einem eigenen
    > Binary-Installer den das Programm mitliefert (wie
    > unter MS-Windows) oder aus dem Quelltext die
    > Software selber kompilieren und installieren mit
    > ./configure && make && make
    > install, oder bequem mit einem
    > Software-Paketmanagement die apt-get, slapt-get,
    > YaST, yam, etc.
    >
    > Genauso die Konfiguration, edieren der
    > Konfigurationsskripte von Hand, mittels
    > automatisiertem Skript oder z.B. mit KDE mit einem
    > GUI-Frontend. Bei Windows gibt es da meistens nur
    > ein Tool oder per Registry wobei man da ja kaum
    > weiß welcher Schlüssel wofür steht...
    >
    > Multics/Unics/UNIX war schon im Jahre 1969 in den
    > Bell Laboratories von AT&T als es
    > konzeptioniert wurde moderner ausgelegt als es
    > MS-Windows bis heute ist und das ist Fakt, mit
    > Dingen wie Multi-Userfähigkeit, Multi-Tasking,
    > Shared Libraries, etc.
    >
    > Unter Unix/GNU/Linux gibt es keine Geräte oder
    > Festplatten wie C:\ unter Windows, dort ist alles
    > eine Datei, da wird dann z. B. unter Block oder
    > Charakter unterschieden.
    > Es gibt für jede Aufgabe ein einziges Programm,
    > doch diese soll es so optimal wie möglich
    > erfüllen.
    >
    > Alles kann angepasst und verändert werden, man ist
    > Herr über sein Betriebssystem.
    >
    > Nur wenn man sich mit dieser Philosophie
    > anfreundet und sich dafür begeistern kann wird man
    > mit GNU/Linux und anderen Unices wie *BSD
    > glücklich werden und das kann und tue ich :),
    > wobei ich MS-Windows XP SP2 ebenso mag, jedes
    > System hat seine Vor- und Nachteile und beide
    > haben Ihre Daseinsberechtigung, hoffentlich
    > spricht sich das bald mal rum, damit die
    > Glaubenskriege unter den IT-Experten und
    > möchtegern-IT-Experten endlich aufhören.
    >
    > Matthias


    Endlich mal einer mit Hirn!
    Hoffentlich ist das ansteckend ;))

    Gruß, SHADOW-KNIGHT

  9. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Matthias_83 04.03.06 - 16:33

    blah schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Matthias_1983 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > GNU/Linux ist schneller als MS-Windows!
    >
    > Jein, auf einem Server der nur im
    > Konsolenmodus
    > betrieben wird definitiv, zudem
    > kann man GNU/Linux
    > auch mit einem schlanken
    > Windowmanager wie Fluxbox
    > auf einem alten PI
    > halbwegs zufriedenstellend
    > betreiben, aber
    > ein aktuelles GNU/Linux-System mit
    > einem
    > Desktop Environment wie KDE oder GNome hat
    >
    > fast die selben Hardwareanforderungen wie
    >
    > MS-Windows XP SP2.
    >
    > Öhh wo hast du das Gerücht her?
    >
    > Ich hab hier Gnome 2.12 laufen und das Ding rennt
    > selbst mit Eyecandy (xcompmgr) den erst Vista
    > bieten kann schon jetzt schneller als XP.
    >
    > Ich hab eine stinknormale Gnomeinstallation am
    > Laufen ohne besonderes Tuning!

    Wenn man MS-Windows XP SP2 vernünftig konfiguriert, Registry/Festplatte regelmäßig aufräumt und defragmentiert (auch die Registry) und einige Helferlein installiert, wie z.B. "BootVis" und den GUI-Boot deaktiviert ist es schon recht flott, MS-Office startet bei mir um einiges schneller als z. B. OOo unter GNU/LInux Slackware/Debian bei mir, auch das Speichern von Dateien dauert bei OOo bekannter- und seltsamerweise recht lange.

    > > GNU/Linux ist stabiler als MS-Windows!
    >
    > Jein, als Server durchaus da keine unnötige
    > GUI
    > mitinstalliert werden muss (bei
    > MS-Windows schon),
    > das System ist auch
    > meistens nicht so
    > "vollgemüllt" durch
    > Temporäre Dateien wie
    > MS-Windows, aber unter
    > KDE, GNome oder XFCE
    > schmieren mir auch ab
    > und an Programme ab,
    > teilweise öfter als
    > unter MS-Windows, also im
    > Desktop-Bereich ist
    > GNU/Linux keineswegs
    > stabiler.
    >
    > Hmmm, das passiert mir auf meinem Desktop und
    > meinem Laptop nicht und auf 5 weiteren Linux PCs
    > von Freunden und bekannten die ich in meiner
    > Freizeit nebenher betreue auch nicht.
    >
    > Klingt eher nach einer vermurksten Installation.
    > Der Kleine unterschied zu Windows ist hier auch,
    > dass mir eine verreckte Anwendung nicht gleich das
    > ganze System mitreißt wie es bei Windows
    > gelegentlich passiert.

    Da ist keine Installation vermurkst, es kommt auch unter dem GNU/Linux Desktop mal vor dass eine Applikation abstürzt oder hängen bleibt, egal ob auf einem meiner Rechner zu Hause oder in der Uni, vom ganzen Desktop war nicht die rede.

    > Schmier mir der X-Server hab starte ich ihn halt
    > neu. Bei Windows geht das nicht.

    Da hast Du recht, durch kill kann man gezielter als unter Windows jeden einzelnen Prozess beenden, und wenn das X-Window-System streikt kann man es beenden und neu starten, klarer Vorteil für GNU/Linux.

    > Schön blöd ein OS
    > ohne Konsole (alleine der Fernwartung über schmale
    > Leitungen wegen) zu entwefen.

    Hmm...MS-DOS war _reine_ Konsole und seit Windows 95 wurde diese auch immer in das Betriebssystem implementiert, genau genommen basierte Windows 95, 98, 98SE, Me noch auf MS-DOS, erst mit NT (ich glaube 3.1 war der erste) kam ein neuer/eigener Kernel für MS-Windows, neben 95 kam parallel MS-Windows NT 3.1/3.51/4 und dann NT 5.0 getarnt als 2000, NT 5.1 als XP und NT 5.2 als 2003 (Server) in den verschiedenen Versionen und bei Windows 2003 Server ist die Konsole extrem umfangreich geworden, selbst unter Windows XP schon, Dateioperationen und Umlenkungen etc. sind da wie in einer GNU/Linux Shell ohne Probleme möglich, die MS-DOS-Eingabeaufforderung ist unter 2003 sogar so umfangreich dass es sich _komplett_ aus der Konsole per Telnet (nat. unsicher) bzw. ssh fernwarten lässt.
    Also mit Deiner Aussage da oben hast Du wohl eher einen Bock geschossen bzw. Halbwissen an den Tag gelegt. :)

    > > GNU/Linux ist sicherer als MS-Windows!
    >
    > GNU/Linux ist nur potentiell sicherer, es hat
    >
    > Lücken, oh ja, vielleicht genauso viele wie
    >
    > MS-Windows, nur dass diese Lücken nicht
    > ausgenutzt
    > werden, leider ist es so dass der
    > Klassenprimus
    > (Microsoft) gerne (auch zu
    > unrecht)
    > schlechtgemacht wird und viele
    > Viren, Trojaner und
    > Spyware dafür
    > programmiert wird.
    > Man könnte es aber mit
    > GNU/Linux genauso machen.
    >
    > ROFL, typisches "Arugment" von jemanden der keine
    > Ahnung hat und sein Halbwissen breittreten
    > möchte.
    >
    > Linux kann, wie jedes andere OS angegriffen
    > werden. Allerdings ist es schon viel schwerer weil
    > das System per default DICHT ist und man nur auf
    > macht was man braucht. Bei Windows steht per
    > default alles offen und man muß es mit
    > Extrasoftware (die u.a. kosten kann) verrammeln.
    > Ein Homeuser ist NICHT ohne weiteres in der Lage
    > sein XP online zu updaten weil es vorher schon von
    > Würmen befallen wurde (dauert 2min mit einem
    > frisch installierten XP das man updaten will).

    Das ist nicht richtig, GNU/Linux hat gerade per default einige offene Lücken, die z. B. durch ein ordentliches Masquerading geschlossen werden, Du verwechselst da gerade GNU/Linux mit OpenBSD, dies ist in der Default-Installation DICHT, zumindest gibts im Moment wohl kein sicheres System [es sei denn man zieht das Netzwerkkabel :)]
    Und gehst Du von einem aktuellen MS-Windows XP mit dem SP2 aus, ist dort bekannetermaßen eine Firewall bei! Somit ist also nicht alles offen, aber Du hast Recht früher war es so, aber Kosten verursacht es i.d.R. nicht, die Sygate Personal Firewall ist eine sehr gute kostenlose Firewall die auch vorerst alles Dicht macht und nur das zulässt was der User erlaubt :).

    > Weiterhin variieren die Linuxkernel in ihrer
    > Version und konfigration so häufig, genauso wie
    > die installierten Deamons auf den Systemen, so das
    > man nicht einfach pauschal einen Exploit/Wurm auf
    > zig Millionen rechner loslassen kann wie bei
    > Windows.

    Der Kernel an sich übernimmt nur die Steuerung der Hardwarekomponenten und verarbeitet Benutzereingaben/Befehle entsprechend und leitet Sie an die Hardware und I/O-Elemente weiter, sprich er macht das was man als User gar nicht sieht, die Gefahr sind die Anwendungen wie Gaim, oder die MUA wie z.B. Evolution wo erst vor einigen Wochen Alan Cox eine Sicherheitslücke im Zusammenhang mit einer html-Library festgestellt hat, jedes Programm welches über Ports arbeitet ist somit eine potentielle Sicherheitslücke.

    > Selbst wenn der User eine Scriptdatei via Email
    > bekommt, kann dieses Script schlimmstenfalls nur
    > das angreifen auf das der User auch zugriff hat.
    > Wer mit Root arbeitet dem sei der Schaden für
    > seine Dummheit vergönnt. Auch jedem WinDAU der als
    > Admin arbeitet, was aber fast alle tun aus
    > bequemlichkeit.

    Das stimmt, eine *.exe Datei kann unter GNU/Linux keinen Schaden anrichten, aber in entsprechenden Foren habe ich auch schon etwas von Viren speziell für GNU/Linux gelsen, das hat nichts damit zu tun ob man als root arbeitet, durch Lücken in Programmen (da haben wir es wieder) werden root-Rechte erlangt und dann wird das System durcheinander gebracht.
    Es gibt nunmal auch GNU/Linux-Hasser die das Know-How und die Dummheit besitzen um Viren gegen GNU/Linux zu entwickeln.
    Aber i.d.R. ist es durchaus eine Gefahr dass viele User als root "arbeiten" da mit root nur administrative Aufgaben erledigt werden sollen, gut löst dies Ubutnu/KUbuntu, dort gibt es im Prinzip keinen root-Account, man kann sich mittels sudo su nur als solcher verifizieren um etwas zu installieren etc.

    > Ich bin mir sicher, dass selbst wenn Linux so
    > verbreitet wird wie Windows, eine Virenproblematik
    > wie sie heute herrscht nicht entstehen wird, nicht
    > in diesem Ausmaß.

    Ich maße mir nicht an dies einzuschätzen, in Unternehmen arbeiten schon seit Jahrzehten Unix-Systeme als Server und diese waren durchaus schwer angreifbar, aber wenn alle Desktop-PCs damit ausgestattet wären..who knows...

    > Und je mehr Leute Linux benutzen werden, desto
    > mehr Fehler werden gefunden und auch behoben
    > werden. Ergo die "Evolution" der Software wird
    > schneller vorrangehen. Ich verweise hier nur auf
    > den WMF-Exploit in Windows der von Win 3.X bis in
    > XP vorhanden war *AUTSCH!*.

    Das ist richtig.

    > > Bei GNU/Linux führen viele Wege nach Rom,
    > z.B. bei
    > der Installation, vielleicht mit
    > einem eigenen
    > Binary-Installer den das
    > Programm mitliefert (wie
    > unter MS-Windows)
    > oder aus dem Quelltext die
    > Software selber
    > kompilieren und installieren mit
    > ./configure
    > && make && make
    > install, oder
    > bequem mit einem
    > Software-Paketmanagement die
    > apt-get, slapt-get,
    > YaST, yam, etc.
    >
    > Ja, ein eindeutiger Standard der bei ALLEN Distris
    > funktioniert wäre hier wünschenswert. Aber ansich
    > ist die installation von Software einfacher als
    > unter Windows. Wie oft will ein Setup irgendwelche
    > komischen Einstellungen wissen und und und... Ob
    > ich jetzt eine Setup.exe ausführe oder eine *.deb
    > Datei anklicke (k.a. ob das geht, nutze kein
    > Debian) oder ein emerge <package> eingebe
    > nimmt sich imo nicht viel.

    Es gibt ja schon den LSB oder FreeDesktop.org um alles mehr zu vereinheitlichen.

    > > Genauso die Konfiguration, edieren der
    >
    > Konfigurationsskripte von Hand, mittels
    >
    > automatisiertem Skript oder z.B. mit KDE mit
    > einem
    > GUI-Frontend. Bei Windows gibt es da
    > meistens nur
    > ein Tool oder per Registry wobei
    > man da ja kaum
    > weiß welcher Schlüssel wofür
    > steht...
    >
    > Die Registry ist ein kryptischer Haufen Mist. Ist
    > die Datei einmal im Eimer wars das meistens. Die
    > Suche darinnen ist meist auch sinnlos da die Werte
    > total kryptische Bezeichnugen und Hex-Werte
    > haben.

    Ja, einzige Lösung sind da Frontends mit denen man die Registry durchaus komfortabel edieren kann, man kann auch eine Sicherung erstellen damit die Daten bei Verlust nicht im Eimer sind und wiederhergestellt werden können.

    > Egal welche Distri (so weit ich sie kenne), legt
    > die Konfigurationsdateien in /etc/ ab. Schön als
    > ASCII-File klar zu lesen und mit der Möglichkeit
    > Kommentare einzufügen, was gerade bei Servern sehr
    > sinnig ist an denen mehr als ein Admin zu schaffen
    > hat.

    Ja.

    > Aber auch hier krankt es ein wenig an einem
    > Standard. Unterschiedliche Distris benutzen
    > unterschiedliche Scripte (vom Aufbau her) und
    > Namen für ihre Dateien. Das ist durchaus
    > verwirrend. Dafür gibt es ja die LSB 2.0 und 3.0
    > (Linux Standard Base) an die sich aber leider zu
    > wenig Distributionen halten. Wenn Linux sich
    > durchsetzen will muß es langfristig zu einem
    > einheitlichen Systemaufbau finden.

    Da haste Du Recht, *BSD hat zwar auch einige Derivate, ist aber nicht so verworren und hat nicht so ein Distributor Wirrwarr wie GNU/Linux, das ist auch das was mich an GNU/Linux etwas stört, Vielfalt ist gut, aber zu viele Köche verderben den Brei, denn 350 Distributionen braucht man nicht wirklich (meiner Meinung nach).

    > Wobei das von
    > Nachteil wäre für den Aspekt der Sicherheit. Man
    > wüßte immer wo man zu suchen hat.

    Hmm...das ist ein extrem kleiner Nachteil, der gesamte Quellcode ist offen(!), von daher kann man sowieso Programmierfehler entdecken und Programme schreiben welche diese Lücken ausnutzen, dagegen ist die Hierarchie der Verzeichnisse und Dateien das allerkleinste Übel.

    > > Unter Unix/GNU/Linux gibt es keine Geräte
    > oder
    > Festplatten wie C:\ unter Windows, dort
    > ist alles
    > eine Datei, da wird dann z. B.
    > unter Block oder
    > Charakter unterschieden.
    >
    > Das ist unter Windows nicht anders, lediglich wird
    > dies vor dem User versteckt.

    Das ist mir auch klar, aber es geht ja gerade um den User, und der sollte das doch wenigstens wissen bevor er sich dafür entscheidet. :)

    > > Es gibt für jede Aufgabe ein einziges
    > Programm,
    > doch diese soll es so optimal wie
    > möglich
    > erfüllen.
    >
    > Bei Windows nicht? ;)

    Nein, bei Windows macht ein MUA (Mail-User-Agent) wie Outlook z. B. 3 Aufgaben, Schreiben/Edieren von eMails, Versenden (SMTP) und Empfang (IMAP, POP3).
    Bei Unix machen dies normalerweise 3 Programme, schreiben/edieren mit Emacs, mutt, pine, Versand mit sendmail, exim etc. und Empfang mit fetchmail, als Spam-Filter dient z. B. SpamAssassin.
    Wie Du siehst, jede Aufgabe bekommt ein eigenes Programm, das ist die Philosophie von Unix!
    Wobei Evolution und Thunderbird sich auch unter GNU/Linux schon der Philosphie von Outlook angelehnt haben.


    > > Alles kann angepasst und verändert werden,
    > man ist
    > Herr über sein Betriebssystem.
    >
    > Ja, das KÖNNEN zählt. Man muß es ja nicht wenn man
    > nicht will oder kann. Ein Windows mit Konsole und
    > einem sinnigeren System für die Konfiguration als
    > über diese abgef... Registry wäre auch gar nicht
    > so übel. MS müßte dann halt nur noch öftes Patches
    > liefern und man hätte fast Linuxqualität erreicht
    > haha. Aber wozu darauf warten? Lieber gleich Linux
    > nehmen.

    Wie schon oben gesagt, die "billige" MS-DOS-Eingabeauffoderung kann mehr als 90% der User denken, vor allem kann man sich durch die Unix Services for Windows und cygwin derart aufmöbeln dass man ein GNU/Linux hat unter Windows!

    > > Nur wenn man sich mit dieser Philosophie
    >
    > anfreundet und sich dafür begeistern kann wird
    > man
    > mit GNU/Linux und anderen Unices wie
    > *BSD
    > glücklich werden und das kann und tue
    > ich :),
    > wobei ich MS-Windows XP SP2 ebenso
    > mag, jedes
    >
    > Ich benutze XP nur noch wegen einiger Software die
    > unter Linux nicht oder nur bedingt läuft. Leider.

    Hmm..ist schon echt schrecklich wenn man MS-Windows nutzen muss was? :-)

    > So lange ich aber nur Programmiere (php/mysql für
    > Webanwendungen) und nichts entwerfe ist mir Gentoo
    > lieber.

    Jedem das seine.

    > > System hat seine Vor- und Nachteile und
    > beide
    > haben Ihre Daseinsberechtigung,
    > hoffentlich
    > spricht sich das bald mal rum,
    > damit die
    > Glaubenskriege unter den
    > IT-Experten und
    > möchtegern-IT-Experten
    > endlich aufhören.
    >
    > Hrm... ich sehe keine Vorteile bei XP für normale
    > Büroanwendungen. Hier ließen sich massig Kosten
    > sparen in Firmen. Doof wirds nur wenn man z.B.
    > über eine Windows-only Buchhaltung im gewollten
    > "Customer-Lockin"-Prinzip gefangen ist und nur
    > durch eine teure Umstellung auf eine Software die
    > mehr als ein OS unterstzt aus dem Klammergriff der
    > MS-Krake lösen kann.

    Das kann man so pauschal nicht sagen, der Datenaustausch mit anderen Firmen muss auch Reibungslos klappen und bei Umfangreichen Dokumenten ist die Formatierung eines in MS-Word erstellten Dokumentes und unter OOo geöffnetem im Ars***.
    Möglich wäre ein Austausch über *.PDF, nur dass Dateien manchmal mehrmals ausgetauscht und ediert werden.
    Firmenintern spricht nichts gegen eine Nutzung von GNU/Linux als reines Office-System mit OOo oder SUN StarOffice, die Collaboration klappt ja mittlerweile mit Kontact oder lx-office oder einem Outlook-Connector recht gut.

    > Linux mangelt es auch nicht an Unterstützung von
    > Hardware im technischen Sinne, es mangel nur am
    > Willen vieler Hersteller Linuxtreiber anzubieten.

    Oder am Bedarf, wenn 98% der Kunden MS-Windows nutzen lohnt die Implementierung eines GNU/Linux-Treibers aus deren sich nicht, was ich persönlich schade finde, aber die OSS-Community tut ja einiges dagegen wie z.B. das ipw2100/2200 Projekt.

    > MS-Software wäre mir auch nur halb so
    > unsymphatisch wenn die Firma nicht ein derart
    > asoziales, Monopolistisches gebaren an den Tag
    > legen würde. Mit einer Offenlegung der Formate und
    > Schnittstellen (NTFS Specs, Netzwerks Specs, die
    > Office Formate usw...), dem Einhalten (der IE ist
    > der HORROR für jeden gescheiten Webdesigner) und
    > der gescheiten Unterstützung von Standards (alle
    > W3C Standards, die Open Document Standards...)
    > anstatt eigene propritäre Lösungen auf der Basis
    > von Standards, wäre mir MS am Markt gar nicht so
    > unlieb.

    Hmm...wenn man sich mal 20 Jahre zurückversetzt...Unix gab es nur für Unternehmen , vor allem war es teuer, Apple hat es versäumt bestimmte Dinge schützen und patentieren zu lassen, da waren Bill Gates und Steven Ballmer halt "klüger" oder frecher, wie auch immer, Sie haben ein System für die Privatleute geschaffen, Sie haben es als einziger in großem Umfang angeboten und Sie haben Ihre Chance genutzt, klar dass Erfolg den Charakter verdirbt und dass Leute mit Geld immer noch mehr Geld wollen, aber hätte es nicht jeder so gemacht? Mal ganz ehrlich.

    Zudem muss man auch mal sagen dass Bill Gates zwar unmengen an Geld hat, aber auch sehr viel Geld für wohltätige Zwecke spendet und anderen Menschen hilft, klar juckt es Ihn nicht wenn er ein paar Mio. spendet, aber anderen Menschen hilft es enorm und für die ist es sehr sehr viel Geld (für mich auch) und das ist doch das wichtigste an der Sache.

    Viele Deiner Argumente sind meiner Meinung nach zu sehr durch die rosarote GNU/Linux Brille und zu sehr durch die Anti-Microsoft-Brille gesehen, Du verdrehst Tatsachen und Fakten und abstrahierst Deine Anwendung eines Betriebssystem zu sehr auf andere und vor allem Firmen, die ganz andere Aspekte betrachten, manche Deiner Aussagen sind auch einfach nicht weit genug gedacht. Zumindest sehe ich das so.

    Gruß,
    Matthias

  10. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Kompottkin 04.03.06 - 17:20

    > Nun, leider ist die GUI bei windows sehr,sehr
    > schlimm mit dem kernel verknüpft, das kann nicht
    > sein!!!!!!!!

    So schlimm finde ich das prinzipiell gar nicht. Schließlich ist das die Aufgabe des Kernels (was auch immer dieser Begriff im einen oder anderen Zusammenhang überhaupt bedeuten mag): den Anwendungen über abstrakte Interfaces Zugriff auf Hardware zu ermöglichen, in diesem Falle eben die Graphikhardware. X11 mit dem Linuxkernel zu verschmelzen, hielte ich jedenfalls für gar keine so abwegige Idee.

    Wenn Du mit GUI allerdings Fenstermanager und GUI-Toolkit meinst, hast Du wohl recht. Andererseits dürften diese beiden Komponenten eher selten einen Systemabsturz verursachen.

    > wenn die windows gui abschmiert, ist der rechner
    > weg
    > bei linux ists gar nicht so, das ist für viele ein
    > reisen vorteil!!!

    Um ehrlich zu sein, halte ich von X11 bezüglich Robustheit nicht sonderlich viel. Sicher, wenn es abstürzt, kann man das System notfalls immer noch per Fernanmeldung reaktivieren. Andererseits: wenn die GUI abstürzt, sind ungespeicherte Daten ohnehin verloren. Ob Du jetzt X11 neustarten mußt oder das ganze System, macht auf einem Desktop kaum einen Unterschied (ganz im Gegensatz zu Servern natürlich, doch für die ist X11 sowieso ein Sicherheitsproblem, das man lieber meiden sollte).

    > warum wiederum windows die gui so stark in den
    > kern einbindet ist mir unklar, richtige gründe
    > gibts keine!!!

    Warum gibt es überhaupt Kernel? Richtigen Grund sehe ich keinen :)

    Oder andersherum formuliert: ein Prozeß, der mit Administratorrechten läuft, ist doch gar nicht großartig anders als ein Kernelmodul. Wieso unterscheidet man dann eines vom anderen?

    Bisher habe ich nur eine Antwort auf diese Frage gefunden: ein monolithischer Kernel ist einfacher als ein Mikrokernel. Infolgedessen ist er weniger aufwendig zu schreiben, zumindest kurzfristig leichter zu warten und möglicherweise dadurch sogar für eine Weile stabiler. Auf jeden Fall aber wird er früher fertig als die Mikrokernelkonkurrenz und kann durch den Zeitvorsprung die nämliche mit links wegfegen.

    Hmm... aber ich glaube, ich wandere schon wieder sehr off topic... :)

  11. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Matthias_1983 04.03.06 - 18:57

    > So schlimm finde ich das prinzipiell gar nicht.
    > Schließlich ist das die Aufgabe des Kernels (was
    > auch immer dieser Begriff im einen oder anderen
    > Zusammenhang überhaupt bedeuten mag): den
    > Anwendungen über abstrakte Interfaces Zugriff auf
    > Hardware zu ermöglichen, in diesem Falle eben die
    > Graphikhardware. X11 mit dem Linuxkernel zu
    > verschmelzen, hielte ich jedenfalls für gar keine
    > so abwegige Idee.

    Es wäre abwegig, ein Server benötigt in den allermeisten Fällen keine GUI, eine GUI würde für einen Server (wenn Sie denn wie unter Windows mitinstalliert werden müsste) mehr unnötig verbrauchter Speicherplatz, und evtl. Sicherheitslücken die in irgendwelchen X11 Programmen oder Bibliotheken existieren. Und da Unix bzw. GNU/Linux, wenn man die Geschichte bis 1969 zurückverfolgt aus dem Serverbereich/Firmenbereich kommt und eine ganz andere Philosphie als MS-Windows verfolgt sollte und wird es diese Verschmelzung in meinen Augen nie geben.

    > Wenn Du mit GUI allerdings Fenstermanager und
    > GUI-Toolkit meinst, hast Du wohl recht.
    > Andererseits dürften diese beiden Komponenten eher
    > selten einen Systemabsturz verursachen.

    Der Fenstermanager wie KWin (KDE), Fluxbox oder FVWM(II) übernimmt soweit ich weiß nur das Eventhandling bzw. das Verhalten der Fenster, klar kann es da zum Absturz kommen wenn der Programmierer durch seine Programmierte GUI-Anwendung zufällig einen Fehler im Windowmanager auslöst.

    > > wenn die windows gui abschmiert, ist der
    > rechner
    > weg
    > bei linux ists gar nicht so,
    > das ist für viele ein
    > reisen vorteil!!!
    >
    > Um ehrlich zu sein, halte ich von X11 bezüglich
    > Robustheit nicht sonderlich viel. Sicher, wenn es
    > abstürzt, kann man das System notfalls immer noch
    > per Fernanmeldung reaktivieren. Andererseits: wenn
    > die GUI abstürzt, sind ungespeicherte Daten
    > ohnehin verloren. Ob Du jetzt X11 neustarten mußt
    > oder das ganze System, macht auf einem Desktop
    > kaum einen Unterschied (ganz im Gegensatz zu
    > Servern natürlich, doch für die ist X11 sowieso
    > ein Sicherheitsproblem, das man lieber meiden
    > sollte).

    Wie oben gesagt wird es wohl kaum einen Server mit einem X-Window-System geben.
    Die Daten sind nicht immer verloren, Sie werden Temporär gespeichert und können rekonstruiert werden, bei einem Komplettabsturz würden Temp.-Dateien gelöscht werden.

    > > warum wiederum windows die gui so stark in
    > den
    > kern einbindet ist mir unklar, richtige
    > gründe
    > gibts keine!!!
    >
    > Warum gibt es überhaupt Kernel? Richtigen Grund
    > sehe ich keinen :)

    Öhm...na ja ohne Kernel würde es gar kein Betriebssystem geben, wie im Beitrag von 16:33 von mir, er übernimmt die gesamte Kommunikation mit den I/O-Hardwarekomponenten, Prozessverwaltung, Speichervewaltung Kernel ist wohl von dem Kernel bei der Armee abgeleitet, Kommandeur, Befehlshaber und Leiter des Systems/der Einheit (so würde ich mir das herleiten).

    > Oder andersherum formuliert: ein Prozeß, der mit
    > Administratorrechten läuft, ist doch gar nicht
    > großartig anders als ein Kernelmodul. Wieso
    > unterscheidet man dann eines vom anderen?

    Ein Kernelmodul ist ein Treiber, z.B. damit die Kommunikation mit einem USB 2.0 Stick funktioniert.

    > Bisher habe ich nur eine Antwort auf diese Frage
    > gefunden: ein monolithischer Kernel ist einfacher
    > als ein Mikrokernel. Infolgedessen ist er weniger
    > aufwendig zu schreiben, zumindest kurzfristig
    > leichter zu warten und möglicherweise dadurch
    > sogar für eine Weile stabiler. Auf jeden Fall aber
    > wird er früher fertig als die
    > Mikrokernelkonkurrenz und kann durch den
    > Zeitvorsprung die nämliche mit links wegfegen.

    Das ist imho nicht korrekt, früher (1991) war der Linux-Kernel ein rein monolithischer Kernel, d.h. alle Treibermodule werden vorm kompilieren in den Kernel mit eingebunden und mit kompiliert, und bei jedem Systemstart werden diese ganzen Treiber mitgeladen, ob man Sie nun benötigt oder nicht, dadurch ist das System langsamer, aufgrund des großen Umfanges Absturzanfälliger und vor allem recht statisch und wenig dynamisch.
    Heutzutage ist Linux ein hybrid monolithischer Kernel, da er nun auch Mikrokernel-Elemente enthält, Treiber können auch nach dem Laden des Systems als Modul hinzugeladen werden, das ist die Philosophie die MS-Windows und der Mikro-Kernel Vorreiter an dem sich Linus Torvalds orientiert hat MINIX, vertreten, es gab auch mal den berühmten Streit zwischen Linus Benedict Torvalds und dem MINIX-Entwickler Andrew S. Tanenbaum (Niederländischer Informatikprofessor) welcher Kernel nun besser sei, der Verlauf gibt wohl eher Andrew S. Tanenbaum recht.


    > Hmm... aber ich glaube, ich wandere schon wieder
    > sehr off topic... :)


    Gruß,
    Matthias

  12. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Mattez02090214 05.03.06 - 11:16

    werd mal erwachsen du kind..! *g*

    wenn du mit deinem windows..schon mind. 10 mal neustarten musstest weil du nen treiber installiert oder wegen nem virus Probleme hattest hab ich ein ganze linuxsystem aufgesetzt..nun würde ich mir mal gedanken machen... wenn man keine ahnung hat sollte man evtl. einfach nur die klappe halten und sich brücher reinziehen..ich hoffe mal das du auf den trichter auch noch kommst..!

  13. Windows XP macht Kopfweh

    Autor: geplagter User 05.03.06 - 11:47

    Tja, ich denke mal, das passt hier vielleicht ganz gut hin.
    Habe Dualboot mit XP SP2 und Ubuntu.
    Nun hab ich per dd meine interne Festplatte auf eine externe übertragen und spasseshalber mal ausprobiert ob diese bootet.
    Onboard-IDE-Controller abgeschaltet und gewartet was passiert.
    Leider klappte der Start nicht.
    Aber dafür hat mir XP beim nächsten booten die Windows-Installation zerschossen.
    Von wegen installiere irgendeinen komischen Treiber(hatte zwischenzeitlich per Ubuntu die Platte wieder auf vfat umgestellt).
    So, beim nächsten Booten startete Windows nicht mehr.
    Blieb einfach so vor dem Anmeldebildschirm hängen. Windows XP Logo in der Mitte vom Schirm und fertig.
    Ausserdem hatte das tolle BS vorher noch einfach ungefragt die externe Festplatte als Auslagerungsdatei benutzt.
    Toll, was? Startet nichtmal im abgesicherten Modus!
    Super Betriebssystem, echt :(
    Ungefragte, blöde Aktionen durchführen, ohne einen Hinweis was denn nun falsch ist.
    Habe jetzt die automatische Reparatur von XP gestartet.
    Der Hammer ist ja, dass die Systempartition jetzt plötzlich D: heisst.
    Was fällt dem Haufen Mist denn ein?
    Ich hätte wohl die externe Festplatte abklemmen müssen, weil das nette XP wohl gemeint hat es müsse mal die Partitionen umbenennen, weil es ein anderes Windows (die gespiegelte Platte) gefunden hat.
    Jedenfalls ist das doch wirklich ein großer, ein sehr großer Kritikpunkt!
    XP stellt einfach DInge um, ohne eine Meldung auszugeben, eine Interaktion zu verlangen etc. Und dann kann man es noch nicht mal im abgesicherten Modus, auch nicht nur die Eingabeaufforderung(!!!) starten. Also tschuldigung, aber da ist mir ein verfrickeltes Linux, das mir wenigstens sagt was los ist, viel, viel lieber!

    Und wenn XP jetzt nicht gleich wieder startet..... *kotz*

    Ich glaube ich verkaufe meinen Drucker, der nicht unter Linux geht(nur mit verminderter Qualität, dank Canon), den Scanner, der auch nicht will (olles Parallelport-Ding), und schmeiss Windows wirklich mal komplett runter.

  14. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: Gast11 05.03.06 - 11:47

    Mattez02090214 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > werd mal erwachsen du kind..! *g*
    >
    > wenn du mit deinem windows..schon mind. 10 mal
    > neustarten musstest weil du nen treiber
    > installiert oder wegen nem virus Probleme hattest
    > hab ich ein ganze linuxsystem aufgesetzt..nun
    > würde ich mir mal gedanken machen... wenn man
    > keine ahnung hat sollte man evtl. einfach nur die
    > klappe halten und sich brücher reinziehen..ich
    > hoffe mal das du auf den trichter auch noch
    > kommst..!

    [ ] Du hast den Beitrag Deines Vorposters gelesen, nicht nur die Überschrift.

    MfG

    Gast11

  15. Re: Niemand BRAUCHT GNU/Linux

    Autor: mattez02090214 05.03.06 - 12:09

    das war auf den typ mit dem ersten text (Threadautor bezogen)


    Gast11 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mattez02090214 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > werd mal erwachsen du kind..! *g*
    >
    > wenn du mit deinem windows..schon mind. 10
    > mal
    > neustarten musstest weil du nen
    > treiber
    > installiert oder wegen nem virus
    > Probleme hattest
    > hab ich ein ganze
    > linuxsystem aufgesetzt..nun
    > würde ich mir mal
    > gedanken machen... wenn man
    > keine ahnung hat
    > sollte man evtl. einfach nur die
    > klappe
    > halten und sich brücher reinziehen..ich
    > hoffe
    > mal das du auf den trichter auch noch
    >
    > kommst..!
    >
    > [ ] Du hast den Beitrag Deines Vorposters gelesen,
    > nicht nur die Überschrift.
    >
    > MfG
    >
    > Gast11


  16. Re: Windows XP macht Kopfweh

    Autor: Matthias_1983 05.03.06 - 13:55

    > Tja, ich denke mal, das passt hier vielleicht ganz
    > gut hin.
    > Habe Dualboot mit XP SP2 und Ubuntu.
    > Nun hab ich per dd meine interne Festplatte auf
    > eine externe übertragen und spasseshalber mal
    > ausprobiert ob diese bootet.

    Nur die Windows-Partition oder alle Partitionen also auch die von Ubuntu?

    > Onboard-IDE-Controller abgeschaltet und gewartet
    > was passiert.

    Musst Du doch gar nicht, einfach unter den Boot-Optionen des BIOS angeben dass von der externen USB-Festplatte gebootet werden soll.

    > Leider klappte der Start nicht.

    Vielleicht mal ein BIOS-Update, vielleich ist die USB unterstützung noch sehr proprietär.

    > Aber dafür hat mir XP beim nächsten booten die
    > Windows-Installation zerschossen.

    Welche denn nun? Die von der internen Festplatte oder die von der externen USB-Festplatte?

    > Von wegen installiere irgendeinen komischen
    > Treiber(hatte zwischenzeitlich per Ubuntu die
    > Platte wieder auf vfat umgestellt).
    > So, beim nächsten Booten startete Windows nicht
    > mehr.

    Welches denn nun?

    > Blieb einfach so vor dem Anmeldebildschirm hängen.
    > Windows XP Logo in der Mitte vom Schirm und
    > fertig.
    > Ausserdem hatte das tolle BS vorher noch einfach
    > ungefragt die externe Festplatte als
    > Auslagerungsdatei benutzt.

    Das kann nicht sein, Standardmäßig wird ein Teil der Systempartition (also fast immer C:\) für den virtuellen Arbeitsspeicher genutzt.

    > Toll, was? Startet nichtmal im abgesicherten
    > Modus!
    > Super Betriebssystem, echt :(
    > Ungefragte, blöde Aktionen durchführen, ohne einen
    > Hinweis was denn nun falsch ist.

    Das was Du gemacht hast (kopieren der Partition) hat ja auch fehlerfrei geklappt, nur der Weg wie Du es gemacht hast ist in meinen Augen völlig falsch und unsinnig.

    > Habe jetzt die automatische Reparatur von XP
    > gestartet.
    > Der Hammer ist ja, dass die Systempartition jetzt
    > plötzlich D: heisst.
    > Was fällt dem Haufen Mist denn ein?
    > Ich hätte wohl die externe Festplatte abklemmen
    > müssen, weil das nette XP wohl gemeint hat es
    > müsse mal die Partitionen umbenennen, weil es ein
    > anderes Windows (die gespiegelte Platte) gefunden
    > hat.

    Ich kann Dir sagen was der Grund ist, jede Festplatte hat einen Master-Boot-Record in dem die ersten 16 Byte für die Partitonstabellen reserviert sind, diesen hast Du natürlich NICHT mit gesichert und kopiert, daher hast Du zwei verschiedene Partitionstabellen und die der externen Festplatte zeigt auf andere Partitionen und genau nicht auf deine Windows XP SP2 Installation, woher auch wenn Du den alten MBR nicht mitkopierst?

    > Jedenfalls ist das doch wirklich ein großer, ein
    > sehr großer Kritikpunkt!
    > XP stellt einfach DInge um, ohne eine Meldung
    > auszugeben, eine Interaktion zu verlangen etc. Und
    > dann kann man es noch nicht mal im abgesicherten
    > Modus, auch nicht nur die Eingabeaufforderung(!!!)
    > starten. Also tschuldigung, aber da ist mir ein
    > verfrickeltes Linux, das mir wenigstens sagt was
    > los ist, viel, viel lieber!

    Das liegt keineswegs an MS-Windows sondern an deiner Unwissenheit, das ist aber immer so, der User macht Fehler, löscht und verstellt etwas und sagt dann scheiß Betriebssystem (meistens scheiß MS-Windows).

    > Und wenn XP jetzt nicht gleich wieder startet.....
    > *kotz*
    >
    > Ich glaube ich verkaufe meinen Drucker, der nicht
    > unter Linux geht(nur mit verminderter Qualität,
    > dank Canon), den Scanner, der auch nicht will
    > (olles Parallelport-Ding), und schmeiss Windows
    > wirklich mal komplett runter.

    Also erstmal wird man aus Deiner wirren Beschreibung nicht schlau weil Du nicht konkret beschreiben kannst was Du da gemacht hast.
    Normalerweise macht man ein Image von einer Windows-Partition, z.B. mit Acronis TrueImage und sichert diese auf einer externen Festplatte, einem Satz CD-ROMs oder einer/mehreren DVD(s).
    Dieses Image lässt sich mit einer Startdiskette/CD-ROM ganz einfach wiederherstellen (auch der MBR wird dabei mitgesichert) darum funktioniert es auch und es kommt nicht so ein Salat raus wie bei Dir!

    Ich kann nur sagen dass Du das Programm dd völlig falsch angewendet hast, falsche Programme und falsche Bedienung, der Fehler liegt eindeutig bei Dir, bei mir funktioniert es nämlich tadellos.
    Und wenn nur MS-Windows auf einer riesigen C:\-Partition installiert ist und GNU/Linux parallel als Dual-Boot System laufen soll, muss man die Partition mit FIPS (nur für FAT16/32) oder dem ntfsresizer bzw. qt-parted verkleinern, dann klappt das auch alles wunderbar.

    Fazit: Unfähiger User, das Betriebssystem hat alles richtig gemacht.
    Tut mir leid wenn das hart klingt, aber langsam nervt es dass unfähige User immer zu unrecht meckern und das System schlecht machen nur weil Sie selber unfähig sind und sich selbst Ihre Fehler nicht eingestehen können und wollen.

    Matthias

  17. Re: Windows XP macht Kopfweh (Update)

    Autor: geplagter User 05.03.06 - 13:59

    Tja, inwischen hab ich die Systemwiederherstellung schon 2mal drüberlaufen lassen müssen, vor dem zweiten mal musste ich noch D: wieder in C: umbenennen per Registry.
    Weil das Laufwerk plötzlich D: hiess funktionierten natürlich auch einige Programme nicht mehr, weil die Pfade falsch waren.
    Tolle Frickelei. Sicherheitscenter usw geht nicht mehr, werd jetzt das sp2 nochmal drüberbügeln und hoffen dass es dann wieder funktioniert.

  18. Re: Windows XP macht Kopfweh

    Autor: geplagter User 05.03.06 - 14:10

    Also, erstmal hab ich mit dd die gesamte Platte rübergeschoben.
    dd if=/dev/hda of=/dev/sda
    Dann habe ich den Onboard IDE-Controller ausgeschaltet per BIOS.
    Und versucht ob es bootet. Tat aber nicht. Wobei ich vorher schonmal als Test nur hda1 rüberkopiert hatte. Damit bootete es immerhin bis zum Ladescreen.
    Und ich sag dir was das Problem war, ich hätte die Festplatte abklemmen sollen.
    Das intelligente Windows hat nämlich die Volumebezeichnungen geändert, auf der primären Partition der internen Platte also C:\ in D:\.
    Und, bin ich vorher gefragt worden? Nein.
    Und dass Windows die externe Festplatte als Auslagerungsdatei benutzt hat, war so auch nicht OK. Ich wollte sie nämlich als Windows noch bootete formatieren, ging aber leider nur als NTFS(was ich nicht wollte) und dazu war sie gerade verwendet als Auslagerungsdatei.
    Und dann bootete Windows nicht mehr nach dem Neustart. Warum? Genau, weil die Pfadangaben alle falsch waren.
    Die Wiederherstellung hat dann zwar halbwegs geklappt und es bootete wieder, aber die Pfade waren wie gesagt, falsch!
    Und wie soll ich da etwas ändern wenn ich nichtmalmehr zur Eingabeaufforderung komme? Erklär mir das doch mal bitte, in deiner Weisheit.
    Habe per Registry die Volumenbezeichnung wieder in C:\ geändert und die Wiederherstellung nochmal durchgeführt. Jetzt läuft Windows wieder, allerdings ist das Sicherheitscenter nicht mehr aktivierbar, auch nicht manuell unter Computerverwaltung/Dienste, die Firewall tot, etc. Ich denke, dass wieder alles geht, wenn ich sp2 neu installiere.


  19. Lüppt wieder

    Autor: geplagter User 05.03.06 - 15:16

    Btw läuft wieder alles.

    So unfähig kann ich ja wohl nicht sein, ne, Matthias_1983?

    Jedenfalls ist das eine der großen Schwächen bei Windows, dass es alles versteckt was passiert.

    Hätte ich als es mit angeschlossener SATA-Platte von der internen IDE-Platte bootete, und dabei die Datenträgerbezeichnungen verhunzt hat (hat die externe Platte als C:\ identifiziert, weil noch die dd Kopie drauf war, obwohl ich schon die Partitionen wieder gelöscht und in vfat geändert hatte), von dem Vorgang etwas mitbekommen, dann hätte ich es direkt wieder ändern können per regedit und mir viel Arbeit erspart.
    Aber es machte ja wie so oft, einfach keinen Mucks.
    Der User hat ja kein Anrecht darauf zu erfahren was unter der Haube passiert.
    Danach startete Windows eben wie schon erwähnt nicht mehr bis zur GUI, weder im abgesicherten Modus, noch sonstwie.

    Und sei mal bitte nicht so hochnäsig.

  20. Re: Lüppt wieder

    Autor: Matthias_1983 05.03.06 - 18:48

    Was sollte die Aktion denn überhaupt bezwecken? Du wolltest eine Sicherung (1:1 Abbild) Deiner Windows-Partition haben falls dem Dual-Boot-System auf der internet Festplatte was passiert und Windows ausfällt, so dass Du es wiederherstellen kannst?

    Ich hätte das mit einem Programm wie schon gesagt Acronis TrueImage gemacht, das ist nunmal für Windows ausgelegt, dd ist primär für GNU/Linux ausgelegt und beachtet MS-Windows spezifische Eigenheiten nicht.
    Habe es wie gesagt mit Acronis TrueImage gemacht, das Image liegt auf einer externen Festplatte, es ist von dort Bootbar (Pfade passen auch alle) und ich könnte es von dort aus problemlos auf die interne S-ATAI HDD wiederherstellen.

    Daher bleib ich dabei dass Du dir die Fehler/Probleme selbst zuzuschreiben hast, als Tipp, Windows teilt die Laufwerksbuchstaben nach Primären Partitionen primär zu, also wenn Du eine zweite primäre Partition hinzufügst und bereits eine hast und dazu 2 logische Partitionen innerhalb einer Erweiterten, bekommt die Primäre Partition nicht F:\ sondern D:\, dafür wandern die logischen Partitionen D:\ und E:\ nach E:\ und F:\.
    Das wurde von Microsoft nunmal so definiert, steht aber auch in Handbüchern.

    Gruß,
    Matthias

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Advantest Europe GmbH, Böblingen
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Berlin
  3. Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart (Home-Office möglich)
  4. Hannoversche Informationstechnologien AöR (hannIT), Hannover

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 46,99€
  2. (-62%) 18,99€
  3. (-10%) 17,99€
  4. 39,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Star Trek - Der Film: Immer Ärger mit Roddenberry
Star Trek - Der Film
Immer Ärger mit Roddenberry

Verworfene Drehbücher, unzufriedene Paramount-Chefs und ein zögerlicher Spock: Dass der erste Star-Trek-Film vor 40 Jahren schließlich doch in die Kinos kam, grenzt an ein Wunder. Dass er schön aussieht, noch mehr.
Von Peter Osteried

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Picard Hasenpizza mit Jean-Luc
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  2. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück
  3. Coronavirus Österreich diskutiert verpflichtendes Tracking