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  5. › Apple: Tim Cook spendet 50.000…

Mal wieder typisch...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Mal wieder typisch...

    Autor: Oxycodon 30.05.15 - 18:55

    für die Golem Community.
    Da spendet jemand 6,5 Millionen und euch fällt nichts besseres ein als sowas schlecht zu reden ?

    Selbst zu gierig sein um nem Obdachlosen eine Zeitung abzukaufen, im McDonalds mal das Wechselgeld in die Box zu schmeißen oder mal ne Weihnachtskarte vom Roten Kreuz zu kaufen aber die Geste eines anderen in den Dreck ziehen.

    Das ganze wird dann mit Stammtischwissen untermauert. Steuerhinterziehung, nur 0,8x% des Vermögens, Trickserei, Zinsen blablabla.
    Ich kanns echt nicht mehr hören.
    Wenn hier auch nur einer mal 30 Millionen oder ähnliche Summen gewinnt, würde ich gerne sehen ob hier auch nur ein einziger dazu bereit ist ne halbe Millionen zu spenden.

    Bei einer News hier gings doch darum wie viel die ITler verdienen, da kommen manche mit Riesen Summen um die Ecke, wo du dich als Arbeiter im Handwerkerbereich totfreuen würdest. Und dann kommen da so Aussagen wie das reicht nicht, bin unzufrieden, will mehr...
    Ich kann von meinem Gehalt einigermaßen gut leben, der Großteil hier wahrscheinlich sehr gut, aber nun überlegt euch mal das es Leute gibt die an der Armutsgrenze leben.

    Wenn die nichts spenden, ich und die anderen der Unteren Mittelschicht nur ein bisschen etwas, und die Mehrheit der Oberen Mittelschicht hier überhaupt nichts (will jetzt niemandem einen Vorwurf machen, ob man spendet bleibt jedem selbst überlassen, und der eine oder andere gibt sicher etwas) dann überlegt euch mal wer noch übrigbleibt ?
    Klar nur die richtigen Großverdiener, Millionenerben, Konzernchefs, Manager, Prominente. Selbst wenn diese nur Spenden um in die Schlagzeilen zu kommen oder sich selbst zu bereichern, machen sie doch eines, und zwar SPENDEN.

    Ist doch egal wo, wann, wie oder für was man spendet. Wichtig ist nur das wann man es selbst schon nicht tut, wenigstens die Ehre und den Verstand haben sollte um das anzuerkennen und sich für den Bereich der das Geld erhält freuen sollte.

    Mit 6 Millionen kann eine ganze Menge erreicht werden, KOMPLETT IRRELEVANT wie viel Prozent des Vermögens eine gespendete Summe ausmacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.15 18:58 durch Oxycodon.

  2. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: violator 30.05.15 - 19:07

    Oxycodon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit 6 Millionen kann eine ganze Menge erreicht werden, KOMPLETT IRRELEVANT
    > wie viel Prozent des Vermögens eine gespendete Summe ausmacht.

    Doch schon. Wenn ein Milliardär 50% seines Geldes spenden würde wäre es dem ziemlich egal. Wenn ein Hartz4-Bezieher 50% seines Geldes abgeben würde hätte der ziemliche Probleme, dann selber noch über die Runden zu kommen. ;)

  3. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: Oxycodon 30.05.15 - 19:37

    Und das ist jetzt wichtig weil ... ?
    Warum muss man den unbedingt so viel spenden das man Probleme bekommt ? Warum ist es nicht gut genug wenn ein Milliardär 6 Millionen spendet ?

    Da spricht einfach Neid und pure Dummheit aus euch. Niemand erwartet von einem Hartz4 Empfänger sich selbst um seinen geringen Lebensstandard zu bringen. Wenn du jetzt diesen Monat 4000¤ spendest kommst du warscheinlich finanziell nicht so gut davon, einen Milliardär Jucken die 6 Millionen zwar nicht, aber wer konnte mit seiner Spende nun mehr bewirken ?
    Mal angenommen du verdienst 3000 netto im Monat und würdest 50% Spenden, wäre das zwar einiges, für große Projekte allerdings einzeln gesehen ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Um mit einer Spende um 1500¤ (was eine große Menge Geld ist für einen Normalen Bürger) auf 6 Millionen ¤ zu kommen, müsstest du 4000 Menschen finden die dazu bereit sind so viel Geld herzugeben. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis keine einzige Person die sowas machen würde.

    Es interessiert auch überhaupt niemanden ob ein Hartz4 Empfänger 200¤ hergibt oder nicht, das würde auch keinen Unterschied machen ob er dadurch in die Medien kommt oder nicht, aber eine 6,5 Millionen Spende (egal von wem) erzielt eine viel höhere Aufmerksamkeit für das unterstütze Projekt.

    Mir ist auch immer noch ein Rätsel warum es hier so viele aufregt das jemand der im Vergleich geringere Summen spendet nicht auch in die Zeitung kommt. Warum muss sowas dennaufscheinen, warum will man denn jedem unter die Nase reiben müssen das man xxx¤ gespendet hat ?

    Noch dazu geht aus dem Artikel ganz klar hervor das er dieses mal nicht darüber geredet hat sondern es einfach rausgekommen ist, aufgrund der Pflichtmeldung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.15 19:54 durch Oxycodon.

  4. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: picaschaf 31.05.15 - 09:37

    +1 Oxycodon

  5. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: Der_Hausmeister 31.05.15 - 10:27

    Oxycodon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch dazu geht aus dem Artikel ganz klar hervor das er dieses mal nicht
    > darüber geredet hat sondern es einfach rausgekommen ist, aufgrund der
    > Pflichtmeldung.
    Das ist imho DER springende Punkt. Er ist nicht zur Presse und hat verkündet "hey ich hab 6 Millionen gespendet" sondern er hats völlig privat und beinahe "heimlich" gemacht.
    Das macht den Haufen hasserfüllter Nichtspender hier auf golem noch unsympathischer.

  6. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: MartinAachen92 31.05.15 - 11:55

    @ Oxycodon
    Sie sprechen mir zu 100% aus der Seele.
    Ob man spendet und mit Anderen teilt oder nicht hat (sofern man nicht super arm ist) kaum etwas mit dem Vermögen sondern mit Charakter zu tun.
    Ich habe mal aufgrund eines Schüleraustausches in einer polnischen Familie gelebt. Die Familie war wesentlich ärmer als 80% der Leute hier. Trotzdem hat mir jedes Familienmitglied zum Abschied etwas geschenkt.
    Und hier regen sich die gierigen Leute mit dem Arsch voll Geld über andere auf, dass diese nicht genug gutes tun.

  7. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: ndakota79 31.05.15 - 15:59

    Man kann von solchen Spenden nunmal selbst profitieren und das als Intention zu unterstellen, liegt nahe.

    Gewinne müssen versteuert werden, egal ob aus Einkommen oder Kapital. Spendet man seine Aktien, spart man sich den Umweg über den Staat und kann das Kapital direkt zum Einsatz bringen. Auch wenn man Geld spendet, spart man sich Steuern (Vermögensabgaben, Mehrwertsteuer o.Ä.).
    Man entscheidet selbst, wem man es spendet, welcher Organisation. Man kann eine wählen, die die eigenen Interessen unterstützt; Vielleicht mag man einfach nur Delfine sehr gerne und spendet deswegen dafür; Vielleicht parkt man das Geld auch nur in einer Stiftung, zum Beispiel in seiner eigenen. Oder man unterstützt Forschungen, die einem selbst zugute kommen.
    Jedenfalls hat man sehr viel mehr Kontrolle darüber, wie das Kapital eingesetzt wird. Diese Kontrolle wird aber dem Staat entzogen, der die Steuern zum Wohl der Allgemeinheit und nach deren Willen einsetzt und damit auch einen Teil des Geldes so eingesetzt hätte. Dieser Teil ist für ihn verloren.
    Man erlangt also mehr Kontrolle und Macht und bekommt öffentlichen Applaus. Nur der Fiskus und damit die Gesellschaft haben das Nachsehen.

    Es ist im Grunde das gleiche Prinzip wie bei Public-Private-Partnerships. Dazu gibts hier eine gute Reportage: https://www.youtube.com/watch?v=a6rxxUN2m5Q

  8. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: rj.45 31.05.15 - 16:09

    Wenn man schon so selektiv vorgehen muss: Welche Spende hat einen groesseren Effekt auf die Beduerftigen - die 50% des Hartz4-Beziehers oder die Spende von Tim Cook?

  9. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: ndakota79 31.05.15 - 16:31

    Natürlich Tim Cook seine. Das stelle ich doch nicht in Frage. Es geht nur darum, dass Cook entscheiden kann, WER diese Spende bekommt und nicht der Staat, dem die Steuern durch die Spende entgehen. Nicht nur ist das an sich bereits ungerecht und egozentrisch, es steckt auch noch ein Missbrauchspotential darin. Man kann übrigens auch Bargeldspenden von der Steuern absetzen.

    Ich habe nie den Vergleich der Spende eines Harz4-Beziehers mit Tim Cooks Spende gezogen.
    Der Vergleich wäre sinnfrei, weil die genannten positiven Effekte einer Spende erst bei sehr großen Summen relevant werden und der Harz4-Empfänger nunmal nichts davon hat.

    Zu beklagen, dass Cook ja nur ein paar millionen gespendet habe und nicht Milliarden, ist die völlig falsche Argumentation. Es geht um den eigenen Vorteil, den man durch hohe Spenden erzielen kann.

    EDIT:
    Man könnte sogar sagen: Je größer die absolute Summe der Spende, desto stärker wird der Verdacht, aus eigenem Vorteil und Egozentrismus zu spenden. Reiner Altruismus scheint einfach unwahrscheinlicher, als bei dem Harz4-Menschen, der 20¤ spendet und eben nichts davon hat.

    Die Intention der Spende darf man bei der moralischen Beurteilung nicht unterschlagen und muss sie überprüfen. Dabei muss man die Vorteile durch Spenden mit berücksichtigen und ein Verdacht auf nicht rein altruistische Motive liegt nahe.
    Alles andere ist naiv.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.15 16:43 durch ndakota79.

  10. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: Oxycodon 31.05.15 - 17:23

    Warum ist es ungerecht das jemand selbst entscheiden darf wofür er spendet ?
    Was für eine Logik verbirgt sich hinter dieser Aussage das es ungerecht und egozentrisch ist das jemand sein eigenes Geld, dort hin spendet kann wo er es will ?

    Der Staat verschleudert das Geld als ob es kein morgen mehr gibt, das wenigste kommt dem Volk wirklich zu gute. In Österreich werden von meinen Steuern entweder Millionen nach Griechenland verschwendet oder fette Hilfspakete an Banken gezahlt, die sich selbst in den Ruin getrieben haben oder aber es werden fette Gebäude errichtet die vorher eigentlich niemandem gefehlt haben, das man den Banken das Geld so heftig hinten rein schiebt hat bei uns bestimmt nicht die Allgemeinheit abgesegnet, also hör bitte auf hier den Staat als gutmütig und ehrlich darzustellen. Der Staat eines jeden Landes besteht zum Teil (nicht nur) auch aus selbstbeweichräuchernden, geldgeilen, verlogenen Menschen - und denen willst du als Einzelperson mal eben so 6 Millionen Euro anvertrauen, alles klar.

    Amerika finanziert mit Spendengeldern die Rüstungsindustrie und führt direkt und indirekt Kriege in Ländern, wofür die Gesellschaft erst wieder aufkommen muss.
    Da find ich es um einiges besser das man selbst entscheiden darf was mit seinem Geld geschieht.

    Wer bestimmt den überhaupt was richtig und was falsch ist. Der Staat, ein Teil der Allgemeinheit, du ? Was ist den ein ehrenvoller Grund um zu spenden, und was ist keiner ? Ich finde es ist auch wirklich egal wofür man spendet, da gibt es einfach kein richtig oder falsch. Und wenn ich z.B gerne mit Delphinen schwimmen gehe und deßhalb einer Organisation zum Erhalt dieser Spezies meine Spende zukommen lasse, dann ist das zwar nicht ganz uneigennützig, aber immer noch legitim und besser als zuzusehen wie eine ganze Art ausstirbt.

    Wenn ich jetzt Krebs hätte und reich wäre würde ich auch eine Menge an die Krebsforschung spenden, möglicherweiße könnte ich mit meiner Spende zu der bahnbrechenden Entwicklung beitragen die den Krebs endgültig beseitigt, wenn nicht dann hab ich eben Pech gehabt, dafür ist die Forschung dem Ziel vielleicht ein Stückchen näher.

    Und nur darum geht es beim spenden, es ist der Wille auch mal etwas zu geben. Egal warum, wem oder wieso. Man gibt aus eigenen, für einen vielleicht sehr privaten und persönlichen Gründen. Man versucht mit eigenen Mitteln, mit gleich denkenden Menschen etwas zu vollbringen, etwas das einem selbst wichtig ist - so das man sagen kann ich habe auf der Welt irgendetwas für irgendjemanden verändert. Darauf kommt es eben an und auf nichts anderes.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.15 17:28 durch Oxycodon.

  11. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: ndakota79 31.05.15 - 18:06

    Oxycodon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist es ungerecht das jemand selbst entscheiden darf wofür er spendet
    > ?
    > Was für eine Logik verbirgt sich hinter dieser Aussage das es ungerecht und
    > egozentrisch ist das jemand sein eigenes Geld, dort hin spendet kann wo er
    > es will ?

    Jeder soll spenden dürfen, wofür er will. Ungerecht wird es, weil die Summe der Spende nicht versteuert wird – Dem Staat entgeht also dieses Geld und er spendet im Grunde mit. Das wird als Anreiz gemacht, mehr zu spenden. Bis zu einer gewissen Summe gilt dieses Argument, bei Spenden im Millionenbereich aber nicht mehr. Die Summe, die dem Staat entgeht und das Missbrauchspotential durch die Macht des Einzelnen werden zu groß. Ab einer gewissen Summe sollte versteuert werden müssen, dann wäre alles ok.

    > Der Staat verschleudert das Geld als ob es kein morgen mehr gibt, das
    > wenigste kommt dem Volk wirklich zu gute. In Österreich werden von meinen
    > Steuern entweder Millionen nach Griechenland verschwendet oder fette
    > Hilfspakete an Banken gezahlt, die sich selbst in den Ruin getrieben haben
    > oder aber es werden fette Gebäude errichtet die vorher eigentlich niemandem
    > gefehlt haben, das man den Banken das Geld so heftig hinten rein schiebt
    > hat bei uns bestimmt nicht die Allgemeinheit abgesegnet, also hör bitte auf
    > hier den Staat als gutmütig und ehrlich darzustellen. Der Staat eines jeden
    > Landes besteht zum Teil (nicht nur) auch aus selbstbeweichräuchernden,
    > geldgeilen, verlogenen Menschen - und denen willst du als Einzelperson mal
    > eben so 6 Millionen Euro anvertrauen, alles klar.
    >
    > Amerika finanziert mit Spendengeldern die Rüstungsindustrie und führt
    > direkt und indirekt Kriege in Ländern, wofür die Gesellschaft erst wieder
    > aufkommen muss.
    > Da find ich es um einiges besser das man selbst entscheiden darf was mit
    > seinem Geld geschieht.

    Ja natürlich der böse Staat … Man sollte entscheiden dürfen. Aber dabei den Fiskus nicht um seine Macht bringen. Vielleicht wären die Staatskassen deutlich gefüllter, wenn man all die Steuern für das Kapital eingenommen hätte, das in Großspenden investiert wurde?

    > Wer bestimmt den überhaupt was richtig und was falsch ist. Der Staat, ein
    > Teil der Allgemeinheit, du ? Was ist den ein ehrenvoller Grund um zu
    > spenden, und was ist keiner ? Ich finde es ist auch wirklich egal wofür man
    > spendet, da gibt es einfach kein richtig oder falsch. Und wenn ich z.B
    > gerne mit Delphinen schwimmen gehe und deßhalb einer Organisation zum
    > Erhalt dieser Spezies meine Spende zukommen lasse, dann ist das zwar nicht
    > ganz uneigennützig, aber immer noch legitim und besser als zuzusehen wie
    > eine ganze Art ausstirbt.

    Der Staat hat natürlich viel mehr Recht. Er hat alles Recht und zwar durch demokratische Wahlen. Der Staat dient der Allgemeinheit, eine Einzelperson nicht. Die Intention einer Einzelperson ist nie klar. Und deswegen kommt es auch bei Spenden nicht nur darauf an, was dabei rauskommt, sondern auch auf das, was man nicht sieht und den Grund für die Spende.

    > Wenn ich jetzt Krebs hätte und reich wäre würde ich auch eine Menge an die
    > Krebsforschung spenden, möglicherweiße könnte ich mit meiner Spende zu der
    > bahnbrechenden Entwicklung beitragen die den Krebs endgültig beseitigt,
    > wenn nicht dann hab ich eben Pech gehabt, dafür ist die Forschung dem Ziel
    > vielleicht ein Stückchen näher.

    Ja natürlich kann viel bewirkt werden durch private Spenden. Ich wiederhole mich: Sie sind nicht zu verteufeln. Aber man muss aufpassen, was dem Staat an Steuern entgeht und ob einer seine Macht durch Spenden missbraucht.

    > Und nur darum geht es beim spenden, es ist der Wille auch mal etwas zu
    > geben. Egal warum, wem oder wieso. Man gibt aus eigenen, für einen
    > vielleicht sehr privaten und persönlichen Gründen. Man versucht mit eigenen
    > Mitteln, mit gleich denkenden Menschen etwas zu vollbringen, etwas das
    > einem selbst wichtig ist - so das man sagen kann ich habe auf der Welt
    > irgendetwas für irgendjemanden verändert. Darauf kommt es eben an und auf
    > nichts anderes.

    Dieser Wille etwas zu geben und zu helfen steht auf dem Prüfstand. Du erwartest doch nicht, dass ich einfach jedem einen guten Willen unterstelle?

  12. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: Webcruise 31.05.15 - 20:07

    Oxycodon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für die Golem Community.
    > Da spendet jemand 6,5 Millionen und euch fällt nichts besseres ein als
    > sowas schlecht zu reden ?
    >
    > Selbst zu gierig sein um nem Obdachlosen eine Zeitung abzukaufen, im
    > McDonalds mal das Wechselgeld in die Box zu schmeißen oder mal ne
    > Weihnachtskarte vom Roten Kreuz zu kaufen aber die Geste eines anderen in
    > den Dreck ziehen.
    >
    > Das ganze wird dann mit Stammtischwissen untermauert. Steuerhinterziehung,
    > nur 0,8x% des Vermögens, Trickserei, Zinsen blablabla.
    > Ich kanns echt nicht mehr hören.
    > Wenn hier auch nur einer mal 30 Millionen oder ähnliche Summen gewinnt,
    > würde ich gerne sehen ob hier auch nur ein einziger dazu bereit ist ne
    > halbe Millionen zu spenden.
    >
    > Bei einer News hier gings doch darum wie viel die ITler verdienen, da
    > kommen manche mit Riesen Summen um die Ecke, wo du dich als Arbeiter im
    > Handwerkerbereich totfreuen würdest. Und dann kommen da so Aussagen wie das
    > reicht nicht, bin unzufrieden, will mehr...
    > Ich kann von meinem Gehalt einigermaßen gut leben, der Großteil hier
    > wahrscheinlich sehr gut, aber nun überlegt euch mal das es Leute gibt die
    > an der Armutsgrenze leben.
    >
    > Wenn die nichts spenden, ich und die anderen der Unteren Mittelschicht nur
    > ein bisschen etwas, und die Mehrheit der Oberen Mittelschicht hier
    > überhaupt nichts (will jetzt niemandem einen Vorwurf machen, ob man spendet
    > bleibt jedem selbst überlassen, und der eine oder andere gibt sicher etwas)
    > dann überlegt euch mal wer noch übrigbleibt ?
    > Klar nur die richtigen Großverdiener, Millionenerben, Konzernchefs,
    > Manager, Prominente. Selbst wenn diese nur Spenden um in die Schlagzeilen
    > zu kommen oder sich selbst zu bereichern, machen sie doch eines, und zwar
    > SPENDEN.
    >
    > Ist doch egal wo, wann, wie oder für was man spendet. Wichtig ist nur das
    > wann man es selbst schon nicht tut, wenigstens die Ehre und den Verstand
    > haben sollte um das anzuerkennen und sich für den Bereich der das Geld
    > erhält freuen sollte.
    >
    > Mit 6 Millionen kann eine ganze Menge erreicht werden, KOMPLETT IRRELEVANT
    > wie viel Prozent des Vermögens eine gespendete Summe ausmacht.

    Danke Oxycodon:

    ist jedenfalls ein deutsches Phänomen, in USA wird man als "reicher Mitbürger" ausgegrenzt wenn nicht ordentlich gespendet wird, in Deutschland gibt es diese Kultur nicht. Der Neidfaktor ist extrem hoch hier in Deutschland, deshalb spricht man auch nicht über das Gehalt, das ist in USA z.B. anders.

    Hab ne zeitlang in Heilbronn gewohnt (eine der reichsten Städte in Deutschland), selbst da sind die Superreichen zu geizig mal ein paar Millionen für das Aussehen der Stadt zu spenden. Sieht jedenfalls aus, wenn man in die Stadt fährt als ob es die ärmste Stadt in Deutschland wäre.

    Zum Thema Steuern; Leute! das Geld ist bereits versteuert worden, aus welchem Grund soll das Geld nochmals versteuert werden???

    Ich bin davon überzeugt, dass für viele hier im Forum das Geldgierige Apple (Jobs hat sich im Übrigen ein Jahresgehalt von 1´nem Dollar zahlen lassen) mit den Spenden nicht in Einklang zu bringen ist und somit böse Absicht suggeriert wird.

    Viele Grüße...

  13. Re: Mal wieder typisch...

    Autor: ndakota79 31.05.15 - 20:48

    Webcruise schrieb:

    > Zum Thema Steuern; Leute! das Geld ist bereits versteuert worden, aus
    > welchem Grund soll das Geld nochmals versteuert werden???

    Eben nicht. Das gespendete Geld wird von der Steuer abgesetzt. 6 Millionen gespendete Dollar sind 6 Millionen Dollar, für die man keine Steuern zahlt.
    Beim Beispiel Cook wurde auf die Aktien auch im Vorfeld nichts bezahlt, da wir keine Steuer auf Finanzprodukte haben.

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