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  5. › Tisa: Ein Abkommen gegen Open Source

Ist mir nicht so ganz klar

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  1. Ist mir nicht so ganz klar

    Autor: 1st1 05.06.15 - 16:59

    "Kein Land, das sich den Tisa-Regeln unterwirft, dürfte dann noch internationale Ausschreibungen vornehmen, in denen Freie oder Open-Source-Software eine Voraussetzung ist."

    Ich verstehe das so, dass Auschreibungen nicht auf Open Source alleine eingeschränkt werden dürfen. Für mich bedeutet das eher eine Gleichberechtigung von Open- und Closed Source Software, sprich Fairness. Die Open Source Lösung kann so die Ausschreibung genauso gewinnen, wie das Closed Software Produkt, und diese Entscheidung fällt nicht nur über den Kaufpreis der Software, sondern hängt auch an den Betroebskosten der Software, Schulungskosten und anderen anfallenden Nebenkosten. Es ist keine Einschränkung, dass Open Source überhaupt nicht mehr ausgeschrieben werden darf. Daher verstehe ich hier die Aufregung nicht, oder habe ich da was falsch verstanden?

  2. Re: Ist mir nicht so ganz klar

    Autor: spiderbit 05.06.15 - 17:48

    Naja du kannst nicht software mal so auf die schnelle auswechseln wenn man das System aendert entstehen erstmal Migrationskosten die hoeher sind wie einfach alles beim alten zu lassen.

    Dagegen ist ein weiterpflegen eines bestehenden Systems billiger. Das heisst beim einmaligen umstellen auf was freies hast du erstmal hoehere Kosten.

    Micorosoft koennte daher den 1. auftrag kostenlos an bieten, da man danach die garantie hat alle weiteren Ausschreibungen zu gewinnen und relativ hohe Preise konstant zu verlangen.

    Beispiel: nehmen wir 5 ausschriebungen ueber 20 Jahre

    Linux umstieg kostet 1x 10mio danach nur noch 1mio fuer nen folge auftrag also all 5 jahre ne ausschreibung

    10mio + 1 mio + 1mio + 1mio + 1mio = 14mio

    Microsoft gewinnt ausschreibung:

    7 mio + 5mio + 5mio + 5mio + 5mio = 27 mio

    jedes einzelne mal war Microsoft billiger wie die 10mio die ein umstieg gekostet haette.

    Nun kann der Anbieter sich sagen ich teil das auf auf 5 supportzeitraeume und verlange und verlange nur jeweils 3mio und die 1mio mehr sind dann fuer zinsen fuer die vorleistung.

    also:

    3mio 3mio 3mio 3mio 3mio = 15mio man haette Microsoft unterboten und der Steuerzahler haette einiges gespart

    Das problem ist nur man hat keinen Vendorlockin wie Microsoft

    Das heisst nach 4 jahren kann der Konkurent das dann auch fuer 1mio an bieten daher wechselt die Behoerde zu dem anbieter. der hatte ja nix vor strecken muessen.

    also das einzige wie der gewinnen koennte waeren extrem lange Laufzeiten 10 20 Jahre und das kriegst du nie in nem Parlament durch. Die haben ne feste Taktung 4 Jahre und da fuer irgendwas nur minimal laenger fest bindend ueber die 4 Jahre hinaus unterschreiben ist ausserst schwierig, waere auch demokratie-technisch schwierig, wenn die neue Regierung nix mehr entscheiden kann und sich trotz einer abwahl nix mehr aendern kann. oder nur gegen sehr hohe strafzahlungen.

    btw realistischer waere das Microsoft (zumindest spaetestens nachdems so ein Gesetz gibt) 5x 9mio verlangt:

    9mio 9mio 9mio 9mio 9mio = 45mio statt 14mio also wuerde das alles langfristig 3x so teuer machen (gut anhand meinen zahlen) und das wuerde prozentual immer weiter auseinander gehen.

    nach meinen werten nach 40 jaher waehren es 19mio vs 90 mio.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.15 17:55 durch spiderbit.

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