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Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

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  1. Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: dabbes 10.06.15 - 14:59

    irgendwann platzt der kochende Kessel.

    Auch die, denen anscheinend vieles im Moment gleichgültig zu sein scheint, wird es auf Dauer nicht gleichgültig sein.

    Bisher hatte kein System, egal wie schlimm es war, auf Dauer bestand.

    Leider ist die Frage wie lange es dauert und ob die Verantwortlichen dann noch Leben und zur Verantwortung gezogen werden können.

    Danach kommt dann wieder die Phase wo vorwurfsvoll gefragt wird "Wie konnte es nur soweit kommen?", danach wiederholt sich das Spiel wieder.

    Warum? Weil die Menschheit leider nicht aus ihren Fehlern lernt und sich wirklich weiterenwickelt. Pessimistische Sicht, aber leider zutreffend und bisher hundertemale geschichtlich belegt.

  2. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: shyps 10.06.15 - 15:18

    Fragt sich eben, welches Problem auf uns zu kommt. Was das Dritte Reich als potentielles neues Schreckensszenario in D betrifft, glaub ich, dass die Überwachung bzw. der Abbau der menschlichen Werte zu sehr von aussen kommt. Auch an die DDR denke ich deshalb nicht. Auch daran, dass die USA faschistisch werden könnten im Zuge der Überwachung, denke ich zur Zeit nicht, weil sie mir so vorkommen, als hätten sie in den Deutschen ein (stereotypisches..) Feindbild, dem sie niemals ähneln wollten.

    Wenn man eine geheim agierende Poliziei zum Geheimdienst deklariert, dann hätten wir da einen Geheimdienst, der eine gewisse Sauerlandgruppe beschattet und an einem Anschlag gehindert hat. Auch die Typen mit ihren Kofferbomben aus 2006 wären zu nennen. Nun kann man wieder sagen, dass VDS etc. das alles nicht betrifft, aber ein nicht allzu dummes Konzept des Wortes "geheim" glaube ich schon zu besitzen, bis man es mir ausredet. Also warum handelt ein Artikel wie der obige das nicht ab, um Leute zu überzeugen? Da steht nur "gegen alle Fakten" und ein Vergleich mit Gluten.

  3. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: User_x 10.06.15 - 15:45

    weil die Ordnungshüter wohl den einfachsten weg gehen.

    Mal pauschal alle beschatten, genau das ist DDR! Und wer sowas plant, wird definitiv andere Wege finden um sein Vorhaben durchzusetzen.

    Frankreich hat VDS, in Paris hat es nichts gebracht.

  4. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: CraWler 10.06.15 - 15:50

    Wenn ein neues System kommt dann werden die neuen Machthaber die Verfügungsgewalt über das Überwachungssystem sicherlich sehr zu schätzen wissen. Die Geschichte zeigt das ein Regierungswechsel an der Spitze des Staates nur sehr sehr selten tatsächlich zu einer anderen Politik geführt hat.

    Das Problem ist eher das die Leute dem Staat zu sehr vertrauen bzw sich nur damit abgeben mal ne Regierung auszutauschen, ob mir freier Wahl oder Revolution. Dadurch wird das Problem aber nie gelöst denn das Problem und die Ursache für die Unfreiheit ist der Staat selbst und solange man nicht an diese Ursache ran geht kann der kochende Kessel so oft platzen wie er will ohne das sich etwas fundamental ändert.

    ----------------------
    Ich bin Piratenpartei Wähler

  5. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: lock_vogell 10.06.15 - 16:03

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein neues System kommt dann werden die neuen Machthaber die
    > Verfügungsgewalt über das Überwachungssystem sicherlich sehr zu schätzen
    > wissen. Die Geschichte zeigt das ein Regierungswechsel an der Spitze des
    > Staates nur sehr sehr selten tatsächlich zu einer anderen Politik geführt
    > hat.
    >
    > Das Problem ist eher das die Leute dem Staat zu sehr vertrauen bzw sich nur
    > damit abgeben mal ne Regierung auszutauschen, ob mir freier Wahl oder
    > Revolution. Dadurch wird das Problem aber nie gelöst denn das Problem und
    > die Ursache für die Unfreiheit ist der Staat selbst und solange man nicht
    > an diese Ursache ran geht kann der kochende Kessel so oft platzen wie er
    > will ohne das sich etwas fundamental ändert.

    und durch genau was möchtest du den staat ersetzt sehen?
    die konzerne? ich habe mal eine weile shadow run gezockt und erinnere mich an syndicate, in einer solchen welt möchte ich sicherlich noch weniger leben.... :|
    die demokratie wie sie aktuell gelebt wird, hat sicher ihre fehler und der ganze überwachungs wahnsinn geht mir wirklich gegen den strich, aber bisher hat noch keiner einen brauchbaren gegenentwurf zur demokratie aufzeigen können.
    was bisher noch am besten funktioniert ist die autokratie wie in china oder russland, aber bei meinem leben möchte ich weder mit einem in russland, oder einem in china lebenden tauschen, es sei denn ich hätte wirklich SEHR viel geld...

  6. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: shyps 10.06.15 - 16:15

    Ist jetzt vielleicht ein etwas verrücktes Beispiel, aber eine Polizei, die die eigenen Bürger schützt und nicht pauschal mitbeschattet, übersieht vielleicht ebenfalls die Täter. Ich meine die NSU. Es stimmt zwar nicht so ganz, was ich da schreib, weil die Polizei und V-Leute offensichtlich auch "rechts" gewesen sein mussten. Aber nach ner etwas erweiterten Definition, haben die doch "ansatzvoll" ermittelt? Sie dachten, die Täter müssten wohl in Verbindung (Mafia, Rache etc) mit den Opfern stehen, und das war falsch. Neulich zeigte das Fernsehen auch, dass man Böhnhart auf dem Fahrrad gesehen hatte, auf einem Überwachungsvideo. Die "VDS" existierte, aber man war damals zu blöd, sie auszuwerten.

    Die ganze Geheimnis-Debatte find ich nicht so gut wie die verschwundene Debatte um Pazifismus. Gysi hab ich bei der Abschiedsrede auf Phoenix zugesehen, und er warb wieder um Beendigung der Waffenexporte aus D. Das wird manchmal als billige Masche hingestellt. Aber mir gefällt's. Ich wäre (würd es jemanden interessieren) letztlich Pazifist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.15 16:16 durch shyps.

  7. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: daarkside 10.06.15 - 22:21

    lock_vogell schrieb:
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    > CraWler schrieb:
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    > > Wenn ein neues System kommt dann werden die neuen Machthaber die
    > > Verfügungsgewalt über das Überwachungssystem sicherlich sehr zu schätzen
    > > wissen. Die Geschichte zeigt das ein Regierungswechsel an der Spitze des
    > > Staates nur sehr sehr selten tatsächlich zu einer anderen Politik
    > geführt
    > > hat.
    > >
    > > Das Problem ist eher das die Leute dem Staat zu sehr vertrauen bzw sich
    > nur
    > > damit abgeben mal ne Regierung auszutauschen, ob mir freier Wahl oder
    > > Revolution. Dadurch wird das Problem aber nie gelöst denn das Problem
    > und
    > > die Ursache für die Unfreiheit ist der Staat selbst und solange man
    > nicht
    > > an diese Ursache ran geht kann der kochende Kessel so oft platzen wie er
    > > will ohne das sich etwas fundamental ändert.
    >
    > und durch genau was möchtest du den staat ersetzt sehen?
    > die konzerne? ich habe mal eine weile shadow run gezockt und erinnere mich
    > an syndicate, in einer solchen welt möchte ich sicherlich noch weniger
    > leben.... :|
    > die demokratie wie sie aktuell gelebt wird, hat sicher ihre fehler und der
    > ganze überwachungs wahnsinn geht mir wirklich gegen den strich, aber bisher
    > hat noch keiner einen brauchbaren gegenentwurf zur demokratie aufzeigen
    > können.

    Sicher, Demokratie ist es. Ne richtige halt, keine sog. repräsentative sog. Demokratie.

  8. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: lock_vogell 10.06.15 - 22:28

    daarkside schrieb:
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    > lock_vogell schrieb:
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    > > CraWler schrieb:
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    > > > Wenn ein neues System kommt dann werden die neuen Machthaber die
    > > > Verfügungsgewalt über das Überwachungssystem sicherlich sehr zu
    > schätzen
    > > > wissen. Die Geschichte zeigt das ein Regierungswechsel an der Spitze
    > des
    > > > Staates nur sehr sehr selten tatsächlich zu einer anderen Politik
    > > geführt
    > > > hat.
    > > >
    > > > Das Problem ist eher das die Leute dem Staat zu sehr vertrauen bzw
    > sich
    > > nur
    > > > damit abgeben mal ne Regierung auszutauschen, ob mir freier Wahl oder
    > > > Revolution. Dadurch wird das Problem aber nie gelöst denn das Problem
    > > und
    > > > die Ursache für die Unfreiheit ist der Staat selbst und solange man
    > > nicht
    > > > an diese Ursache ran geht kann der kochende Kessel so oft platzen wie
    > er
    > > > will ohne das sich etwas fundamental ändert.
    > >
    > > und durch genau was möchtest du den staat ersetzt sehen?
    > > die konzerne? ich habe mal eine weile shadow run gezockt und erinnere
    > mich
    > > an syndicate, in einer solchen welt möchte ich sicherlich noch weniger
    > > leben.... :|
    > > die demokratie wie sie aktuell gelebt wird, hat sicher ihre fehler und
    > der
    > > ganze überwachungs wahnsinn geht mir wirklich gegen den strich, aber
    > bisher
    > > hat noch keiner einen brauchbaren gegenentwurf zur demokratie aufzeigen
    > > können.
    >
    > Sicher, Demokratie ist es. Ne richtige halt, keine sog. repräsentative sog.
    > Demokratie.

    Naja direkte Demokratie meinst du, nehme ich mal an... die hat aber auch ihre Probleme wie die Schweizer das ein ums andere mal schon bewiesen haben...

  9. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: daarkside 10.06.15 - 22:38

    lock_vogell schrieb:
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    > daarkside schrieb:
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    > > > > Wenn ein neues System kommt dann werden die neuen Machthaber die
    > > > > Verfügungsgewalt über das Überwachungssystem sicherlich sehr zu
    > > schätzen
    > > > > wissen. Die Geschichte zeigt das ein Regierungswechsel an der Spitze
    > > des
    > > > > Staates nur sehr sehr selten tatsächlich zu einer anderen Politik
    > > > geführt
    > > > > hat.
    > > > >
    > > > > Das Problem ist eher das die Leute dem Staat zu sehr vertrauen bzw
    > > sich
    > > > nur
    > > > > damit abgeben mal ne Regierung auszutauschen, ob mir freier Wahl
    > oder
    > > > > Revolution. Dadurch wird das Problem aber nie gelöst denn das
    > Problem
    > > > und
    > > > > die Ursache für die Unfreiheit ist der Staat selbst und solange man
    > > > nicht
    > > > > an diese Ursache ran geht kann der kochende Kessel so oft platzen
    > wie
    > > er
    > > > > will ohne das sich etwas fundamental ändert.
    > > >
    > > > und durch genau was möchtest du den staat ersetzt sehen?
    > > > die konzerne? ich habe mal eine weile shadow run gezockt und erinnere
    > > mich
    > > > an syndicate, in einer solchen welt möchte ich sicherlich noch weniger
    > > > leben.... :|
    > > > die demokratie wie sie aktuell gelebt wird, hat sicher ihre fehler und
    > > der
    > > > ganze überwachungs wahnsinn geht mir wirklich gegen den strich, aber
    > > bisher
    > > > hat noch keiner einen brauchbaren gegenentwurf zur demokratie
    > aufzeigen
    > > > können.
    > >
    > > Sicher, Demokratie ist es. Ne richtige halt, keine sog. repräsentative
    > sog.
    > > Demokratie.
    >
    > Naja direkte Demokratie meinst du, nehme ich mal an... die hat aber auch
    > ihre Probleme wie die Schweizer das ein ums andere mal schon bewiesen
    > haben...

    Nein, haben sie noch nie. Denn allein die Tatsache, dass die Schweiz bei den Kriegen der Letzten Jahre nicht mitgemacht hat, gleicht alles aus was sie an Minaretten je hätte verbieten können.

    Davon ab, haben die Schweizer genau so unabhängige Medien wie wir(also wenn man die Besitzverhältnisse und die Abhängigkeit von Werbung ausblendet, so wie wir halt).
    Davon ab, haben auch die Schweizer ein auf "Arbeitsmarkt Fähigkeit" ausgerichtetes Schulsystem, das deutlich andere Ergebnisse anpeilt als den Mündigen, gebildeten und zur Demokratie fähigen Bürger.
    Dh, was eine Demokratie warum hätte sein können, findet man an der Schweiz nicht heraus. Der Unterbau fehlt.

  10. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: Rababer 10.06.15 - 23:04

    Wir können auch einfach Deutschland auflösen... :-) Mal gucken was passiert. Nur mal so aus Spaß.

  11. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: Eheran 10.06.15 - 23:36

    >der eine gewisse Sauerlandgruppe beschattet und an einem Anschlag gehindert hat. Auch die Typen mit ihren Kofferbomben aus 2006 wären zu nennen.

    Achso. Wer hat diese Gruppe denn verpfiffen und wie unglaublich stümperhaft haben sich Polizei wie auch Sauerlandgruppe verhalten? Und diese Kofferbomben sollen wohl eher ein Witz sein, so unglaublich lächerlich schlecht das war. Eine Gasflasche mit Wecker dran ist keine Bombe.

    Kleiner Tipp: Nirgendwo war der Geheimdienst involviert. Bzw. höchstens noch beim Zuarbeiten - bei der Beschaffung von Zündern sind die beispielsweise ganz weit oben. Oder einfach selbst Anschläge planen/durchführen...
    Aber wer gerne die Augen zu macht und lieber glaubt, als zu wissen, dem ist sowas natürlich egal. Der glaubt einfach daran, dass das schon seine Richtigkeit haben wird.

  12. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: shyps 10.06.15 - 23:49

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >der eine gewisse Sauerlandgruppe beschattet und an einem Anschlag
    > gehindert hat. Auch die Typen mit ihren Kofferbomben aus 2006 wären zu
    > nennen.
    >
    > Achso. Wer hat diese Gruppe denn verpfiffen und wie unglaublich stümperhaft
    > haben sich Polizei wie auch Sauerlandgruppe verhalten? Und diese
    > Kofferbomben sollen wohl eher ein Witz sein, so unglaublich lächerlich
    > schlecht das war. Eine Gasflasche mit Wecker dran ist keine Bombe.
    >
    > Kleiner Tipp: Nirgendwo war der Geheimdienst involviert. Bzw. höchstens
    > noch beim Zuarbeiten - bei der Beschaffung von Zündern sind die
    > beispielsweise ganz weit oben. Oder einfach selbst Anschläge
    > planen/durchführen...
    > Aber wer gerne die Augen zu macht und lieber glaubt, als zu wissen, dem ist
    > sowas natürlich egal. Der glaubt einfach daran, dass das schon seine
    > Richtigkeit haben wird.

    Ich stimme dir zu was die Fähigkeiten der Kofferbomber betrifft.

    Aber es wird offensichtlich auch viel von der Datenschützer-Seite geglaubt, dass die Bürger nur "den Geheimdienst" (den du vielleicht wegen V-Leuten zurecht sarkastisch abstrafst) als geheim empfinden. Aber ich hab ja schon gesagt, die Polizeiarbeit wird einem Geheimdienst eben auch zugute gehalten. Wieso sollte man für seine Argumentation denn nicht die Staatsorgane nach Augenschein beurteilen? Das Wort "geheim" in Geheimdienst ist doch egal. Das Prinzip der geheimen Arbeit wird wohl das sein, wonach die Bürger urteilen, und deshalb steht der Geheimdienst so gut da, und am Ende wars halt die Polizei.

  13. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: Moe479 10.06.15 - 23:57

    das problem ist der mensch selber, der mag sich gerne hinter einer noch so sozialen fassade abseits der liebsten verstecken, aber er bleibt dennoch egoist, sobald er etwas zu verlieren hat wird er daran festhalten.

    nehme ich diese these als grundlage, ist ein bedienster der im zweifel nicht jedem bürger rechenschaft über seine tätigkeit ablegen muss, also mehr oder weniger geheim agieren kann, ein risikofaktor, denn er wird das früher oder später für sich selbst ausnutzen, das muss nicht immer direkt finanziell sein, sondern auch ein aufstieg oder verbleiben in der herachie, erfolgreich darstehen, verbunden mit den dadurch entstehenden previlegien ist ihm anreiz genug.

    interessant ist auch die allgemeine beobachtung, dass staatlich finanzierte organisationen dazu neigen ihren angedachten zweck/das durch sie zu bewältigende problem garnicht wirklich eliminieren wollen, sonder dieses sogar noch weiter aufbauen/aufbauschen um sich zu erhalten und ggf. sogar mittel/unterstützung für den eigenen ausbau zu erhalten.

    nehmen wir zb. einen relativ harmlosen teamleiter im jobcenter, so wird dieser nicht wirklich direkt daran arbeiten alle von seinem team betreuten kunden gleich in arbeit zu bringen, wenn er das täte, währe er morgen arbeitslos, so dämlich ist der nicht! er wird diese als insgesammt gleichbleibend problematisch darstellen, durch seine angestrengungen zwar erfolge ausweisen, aber nicht daran arbeiten sich selbst überflüssig zu machen, auch ist er nicht daran interessiert dass teams zusammengelegt bzw. besser organisiert werden, denn dann verliert er ggf. seine position. das einzige was er vorbringen wird ist dass entschieden mehr mitarbeiter/mittel benötigt um eine langfristige quotensteigerung erreichen zu können.

    und das gleiche ist gerade beim bnd passiert, nur dass dazu noch die viel zu umfangreichen abhörlisten von der nsa öffensichtlich jahrelang nicht richtig gesichtet/gemeldet wurden und nun wurde als einzige lösung präferiert einfach mehr mittel und kompetenzen auch dafür zu erhalten ... auf die idee sein eigenes tun und handeln grundsätzlich zu überprüfen wird man nicht selbst kommen, dafür wird man auch schliesslich nicht bezahlt ... wiederstand/offenheit dagegen gibt es maximal von kleinen fischen die eh nichts zu verlieren haben, aber die eigentliche arbeit nach anweisungen anderer machen dürfen, den entscheidern ist das hingegen viel zu heiss!

    lösen kann man solche knoten/interessenkonflikte nur von außen, duch kräfte die keinerlei interesse am vortbestehen haben können, also dagegen gesetzt werden, jedoch nicht mit geheimniskrämerei, die letzendlich ja jedem der ein problem vermutet die grundlage zum nachweis von diesem entzieht.

    um wirklich jeden staatlich finanzierten dienst sachlich als bürger beurteilen zu können, ist die vollständige offenlegung seiner tätigkeit gegenüber dem bürger unabdingbar, sonst kann er sich nicht gewiss sein sondern nur glauben.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.15 00:17 durch Moe479.

  14. Re: Geschichtlich betrachtet passiert durch all die Maßnahmen eines:

    Autor: shyps 11.06.15 - 01:10

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > interessant ist auch die allgemeine beobachtung, dass staatlich finanzierte
    > organisationen dazu neigen ihren angedachten zweck/das durch sie zu
    > bewältigende problem garnicht wirklich eliminieren wollen, sonder dieses
    > sogar noch weiter aufbauen/aufbauschen um sich zu erhalten und ggf. sogar
    > mittel/unterstützung für den eigenen ausbau zu erhalten.
    >
    > nehmen wir zb. einen relativ harmlosen teamleiter im jobcenter, so wird
    > dieser nicht wirklich direkt daran arbeiten alle von seinem team betreuten
    > kunden gleich in arbeit zu bringen, wenn er das täte, währe er morgen
    > arbeitslos, so dämlich ist der nicht! er wird diese als insgesammt
    > gleichbleibend problematisch darstellen, durch seine angestrengungen zwar
    > erfolge ausweisen, aber nicht daran arbeiten sich selbst überflüssig zu
    > machen, auch ist er nicht daran interessiert dass teams zusammengelegt bzw.
    > besser organisiert werden, denn dann verliert er ggf. seine position. das
    > einzige was er vorbringen wird ist dass entschieden mehr mitarbeiter/mittel
    > benötigt um eine langfristige quotensteigerung erreichen zu können.

    Das ist ein Problem. Bei so etwas wie Brandstiftern in der Feuerwehr z.B. ja auch zu beobachten.

    >
    > und das gleiche ist gerade beim bnd passiert, nur dass dazu noch die viel
    > zu umfangreichen abhörlisten von der nsa öffensichtlich jahrelang nicht
    > richtig gesichtet/gemeldet wurden und nun wurde als einzige lösung
    > präferiert einfach mehr mittel und kompetenzen auch dafür zu erhalten ...
    > auf die idee sein eigenes tun und handeln grundsätzlich zu überprüfen wird
    > man nicht selbst kommen, dafür wird man auch schliesslich nicht bezahlt ...
    > wiederstand/offenheit dagegen gibt es maximal von kleinen fischen die eh
    > nichts zu verlieren haben, aber die eigentliche arbeit nach anweisungen
    > anderer machen dürfen, den entscheidern ist das hingegen viel zu heiss!
    >
    > lösen kann man solche knoten/interessenkonflikte nur von außen, duch kräfte
    > die keinerlei interesse am vortbestehen haben können, also dagegen gesetzt
    > werden, jedoch nicht mit geheimniskrämerei, die letzendlich ja jedem der
    > ein problem vermutet die grundlage zum nachweis von diesem entzieht.

    Ein Geheimdienst wird wahrscheinlich auf ewig nutzlos sein (erscheinen). Und bei solchen, die eigentlich eine intrigante, militärisch agierende Bande sind wie - nun ja .. es gibt da gewisse Geheimdienste, die einem einfallen - ist das sehr übel.

    Mit den Selektoren ist es abgesehen von der US-Freundschaft (oder Gefolgschaft, wie man möchte) auch ein Problem, dass sie ja Auskunft über die Arbeitsweise geben könnten. Bei der Sauerlandgruppe und dieses Frühjahr bei einem "Terror-Ehepaar" z.B. kam in den Medien, dass man sie wegen des versuchten Kaufs großert Mengen von Wasserstoffperoxid dingfest gemacht hat. Wenn in den Selektoren oder sonstigen Unterlagen noch viel mehr dieses terroristischen Insiderwissens zu finden wäre, brauch ich als Wähler (k.a. vielleicht mal wieder die Grünen?) die Selektoren überhaupt nicht.

    Im Prinzip geh ich einen Schritt zurück, überlege was ich eigentlich will, und sehe da heute schon wieder den Pazifismus, bzw. Selbstlosigkeit wie man's beim Buddhismus findet. Wäre das den Geheimdienstmitarbeitern eingeimpft, müsste ich mir kaum Sorgen machen. Sie würden z.B. nicht zu Selbsterhalt (des Geheimdienstes) und evtl. sogar zu Anschlägen beitragen. (Gibt ja auch 9/11 conspiracy etc). Nein, sie hätten jeder Einzelne eine "gute Kinderstube".

    Und ich komme da auch wieder beim Thema Waffen an, unweigerlich. Wir wollen zwar, dass ein Geheimdienst Verbrechen vorbeugend aufklärt, nicht Selbstzweck ist usw, aber Waffen setzen auch wir Deutschen in die Welt wie kaum ein anderes Land. Und die Argumentation geht meistens nur so weit wie "die anderen Länder tun es ja auch, würden es statt uns tun." Mit dieser Argumentation bräucht ich auch keine Energiewende. Die ausländischen Konflikte werden jedenfalls gewalttätiger, und manche Terrorverrückte kommen möglicherweise nach D zurück, und wir schaffen uns die Bedrohungslage damit ja auch selbst. Das predigt die Opposition in letzter Zeit häufig. Wenn *das alles noch so bleibt, ist mir Datenschutz eben nicht so wichtig. Zumal da eben in der letzten Zeit FDP-Heinis unterwegs waren, die Datenschutz im Programm hatten, und ... naja .. das recht auffällig mit "Liberal" (Geld, Steuer sparen) verbunden war. Und der Golem-Artikel war für mich nicht völlig frei davon, ich kann aber nicht ausmachen, warum genau. Vielleicht will ich von einem Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz (Herrn Stadler) einfach nichts über meine Bürgerrechte hören. Man schaue sich mal die finanzielle Ungleichheit an, die herrscht.

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