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AdBlock vs. NoScript

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  1. AdBlock vs. NoScript

    Autor: FullMoon 21.06.15 - 06:43

    Ich habe noch nie in meinem Leben AdBlock benutzt.
    Jedoch nutze ich seit schätzungsweise 8 Jahren das Plugin NoScript im Firefox (keine Ahnung wie lange es das nun schon genau gibt).

    Ich habe nicht das Gefühl massiv mit Werbung in meinem Surfalltag belästigt zu werden. Mein Setting ist auch sehr restriktiv. Ich habe ca. 10-15 Webseiten auf der Whitelist, die ich täglich nutze, wo dann Scripte erlaubt sind. Es ist für das korrekte Funktionieren dieser Seiten auch notwendig.
    Ansonsten gibt es natürlich häufig das Problem, dass andere Seiten ohne JavaScript / Flash nicht richtig funktionieren. Aber wenn das Seiten sind, auf denen ich nur kurz etwas nachlesen will, dann geht das meistens auch ohne Scripte (Im Zweifel: Google Cache). Die Formatierung ist dann zwar oft verzogen und Buttons / Links funktionieren nicht. Das ist mir aber egal. Solange ich die Info, die ich haben will bekommen kann, ohne Scripte erlauben zu müssen, dann erlaube ich sie auch nicht.
    Wenn ich Seiten besuche, mit denen ich tatsächlich interagieren will, also dort mehr machen will, dann wird die Seite eben temporär in NoScript erlaubt. Nach dem Schließen des Browsers ist die Einstellung dann wieder weg.

    Übrigens kann man auf den meisten Seiten "tausend" Scripte von versch. URLs erlauben. Meistens reichen aber 2-3 die für das korrekte Funktionieren notwendig sind aus. Werbung kommt dann oftmals trotzdem nicht durch.

    Eigentlich nutze ich NoScript auch nicht um Werbung zu blocken. Das ist wenn man so will ein netter Nebeneffekt. Kann sein, dass da nicht sämtliche Werbung gefiltert wird, aber mir fällt da auch nicht wirklich etwas auf, was nicht geblockt wird.
    Ich nutze das Plugin dafür, wofür es gedacht ist, nämlich sämtliche Scripte in Webseiten standardmäßig zu deaktivieren. Ich will entscheiden, ob da irgendwas im Hintergrund passiert, oder nicht.
    Keine Ahnung, aber ich fühle mich so einfach irgendwie "sicherer". Vllt. bin ich auch nur paranoid ...

    Wieso sollte ich AdBlock benutzen?
    Wo gibt es dort Vorteile?

    Mir fällt da höchstens YouTube ein. Angeblich kann AdBlock dort die Werbung in Videos rausfiltern. Das habe ich selber aber nie ausprobiert.
    Ich nutze YouTube exzessiv, täglich einige Stunden. Daher stört es mich nicht, wenn vor Videos ein kurzer WerbeClip erscheint. Ich sehe absolut ein, dass ich zur Refinanzierung dieser Plattform beitragen muss, gerade weil ich sie so exzessiv nutze.

    Also was entgeht mir in Sachen AdBlock?

  2. Re: AdBlock vs. NoScript

    Autor: AllAgainstAds 21.06.15 - 08:04

    FullMoon schrieb:

    > Also was entgeht mir in Sachen AdBlock?

    AdBlock gibt Dir die Möglichkeit, ähnlich Deinem NoScript, die Quellen der Scripte, die man nicht laufen lassen will, zu blockieren und da rede ich von ganzen Quell-Domains eben ganz wie NoScript, … UND … die Felder und Positionen die im Quelltext bzw. CSS als Werbung definiert werden, auszublenden. Somit wirkt die Seite aufgeräumter, enthält keine Lücken und freie Flächen mehr und wird auch so ansehnlicher.

    NoScript analysiert die Seite und gibt Dir eine Auswahl(KLICK)möglichkeit, welche Script es zulassen soll und welche nicht. NoScript ist meist so eingestellt, das es grundsätzlich erst einmal alles blockiert, es sei denn man lässt es explizit zu. So weit so gut.

    Mit AdBlock muss man die Scripts und deren Quellen von Hand analysieren und diese in die Filter eintragen um sie zu blockieren. Dazu kann man aber auch die Container, in denen Werbung gezeigt wird, ausblenden.
    Wenn beispielsweise ein Filter, die Quelle des Werbescriptes blockiert, bleibt das Feld, in dem die Werbung erscheinen sollte … leer, also ein weißer Fleck und den kann man dann auch noch ausblenden und die Seite wird deutlich ansehnlicher.
    Dazu kommt leider, … bestimmte Scripte kann oder sollte man nicht blockieren, weil das die Funktionalität der Seite einschränkt und das will man ja meistens nicht, aber diese Scripte bedeuten auch wieder eventuell sichtbare Werbung. Diese (eventuell sichtbare Werbung) kann man dann aber eben einfach nur verstecken (ausblenden). Man sieht die Werbung nicht mehr, wird also auch nicht belästigt. Demnach kann auch die Eigenwerbung, also sprich die Banner die auf die eigene App verweist schön ausblenden.

    Alternativ kann man auch fertige Filter abonnieren und sich auf das Wissen der Community verlassen, viele machen das, aber mit dem Nachteil das die Filter eben für die große Allgemeinheit geschrieben sind und so viele Seiten beinhaltet, die man eigentlich gar nicht besucht, … stellt sich also die Frage, warum soll ich Filter haben, die ich niemals nutze. Also … selbst schreiben, ist gar nicht so schwer.

    Allerdings muss man auch sehen, … Thema des Threads ist ja Blocker gegen AdBlocker … ein NoScript kann … je nach dem, wie der Anti-Ad-Blocker funktioniert … auch als AdBlocker erkannt werden und Dich genau so außen vor lassen, wie alle anderen AdBlocker, wenn er denn wirklich kommt und so gut ist, wie wir im Moment alle "befürchten".

  3. Re: AdBlock vs. NoScript

    Autor: Nugget32 22.06.15 - 08:25

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FullMoon schrieb:
    >
    > > Also was entgeht mir in Sachen AdBlock?
    >
    > AdBlock gibt Dir die Möglichkeit, ähnlich Deinem NoScript, die Quellen der
    > Scripte, die man nicht laufen lassen will, zu blockieren und da rede ich
    > von ganzen Quell-Domains eben ganz wie NoScript, … UND … die
    > Felder und Positionen die im Quelltext bzw. CSS als Werbung definiert
    > werden, auszublenden. Somit wirkt die Seite aufgeräumter, enthält keine
    > Lücken und freie Flächen mehr und wird auch so ansehnlicher.
    >
    Nicht nur das viele Werbeeinblendungen sind ie eingefügte eigene felder die über die eigentliche webseite geschoben werden um den Leser irekt zu Stören damit er auf die Werbung aufmerksam wird. andere blenden ich wie eine graue 2te Seite über die webseite und zwingen so den Leser die Werrbung enteder zu lesen oder durch klicken auf das X diese zu Ignorieren. Viele solcher Funktionen sind so raffiniert Entwickelt worden das Sie heute schon AdBlock UND no Script umgehen. Gott sei dank nicht auf jeder Seite aber auf einigen ists sichtbar.

    > NoScript analysiert die Seite und gibt Dir eine Auswahl(KLICK)möglichkeit,
    > welche Script es zulassen soll und welche nicht. NoScript ist meist so
    > eingestellt, das es grundsätzlich erst einmal alles blockiert, es sei denn
    > man lässt es explizit zu. So weit so gut.
    >
    No Script ist eigentlich nichts für den Laien oder anfänger der sich mit der Materie zwangsweise auseinanderswetzten muss.

    > Mit AdBlock muss man die Scripts und deren Quellen von Hand analysieren und
    > diese in die Filter eintragen um sie zu blockieren. Dazu kann man aber auch
    > die Container, in denen Werbung gezeigt wird, ausblenden.
    > Wenn beispielsweise ein Filter, die Quelle des Werbescriptes blockiert,
    > bleibt das Feld, in dem die Werbung erscheinen sollte … leer, also
    > ein weißer Fleck und den kann man dann auch noch ausblenden und die Seite
    > wird deutlich ansehnlicher.

    Viele Anwender fühlen sich durch die Analyse der Filter bzw. der Einrichtung der Filterregeln überfordert. Daher Installieren viele nur den Stanard und hoffen das es funzt.

    > Dazu kommt leider, … bestimmte Scripte kann oder sollte man nicht
    > blockieren, weil das die Funktionalität der Seite einschränkt und das will
    > man ja meistens nicht, aber diese Scripte bedeuten auch wieder eventuell
    > sichtbare Werbung. Diese (eventuell sichtbare Werbung) kann man dann aber
    > eben einfach nur verstecken (ausblenden). Man sieht die Werbung nicht mehr,
    > wird also auch nicht belästigt. Demnach kann auch die Eigenwerbung, also
    > sprich die Banner die auf die eigene App verweist schön ausblenden.
    >
    > Alternativ kann man auch fertige Filter abonnieren und sich auf das Wissen
    > der Community verlassen, viele machen das, aber mit dem Nachteil das die
    > Filter eben für die große Allgemeinheit geschrieben sind und so viele
    > Seiten beinhaltet, die man eigentlich gar nicht besucht, … stellt
    > sich also die Frage, warum soll ich Filter haben, die ich niemals nutze.
    > Also … selbst schreiben, ist gar nicht so schwer.
    >

    Sehe ich genauso. Aber viele scheuen ide Mühe und haben angst davor sich wieder wissen anzueignen das sie vielleicht alle halbe Jahre mal anwenden müssen. aher verlassen sich viele auf die vorhandenen Standarts.

    > Allerdings muss man auch sehen, … Thema des Threads ist ja Blocker
    > gegen AdBlocker … ein NoScript kann … je nach dem, wie der
    > Anti-Ad-Blocker funktioniert … auch als AdBlocker erkannt werden und
    > Dich genau so außen vor lassen, wie alle anderen AdBlocker, wenn er denn
    > wirklich kommt und so gut ist, wie wir im Moment alle "befürchten".

    Siehe Text weiter oben

  4. Re: AdBlock vs. NoScript

    Autor: FullMoon 22.06.15 - 15:02

    Danke für Euren Input!
    Nun verstehe ich besser, wie AdBlock funktioniert. Lust mich damit zu beschäftigen und eigene Filter zu schreiben, habe ich jetzt trotzdem nicht.
    Wie gesagt, ich nehme bei der Nutzung von NoScript keine Werbung wahr, bzw. wüsste jetzt nicht ob/welche Webseiten konkret das Plugin "überlisten".
    Daher fahre ich so weiter.

  5. Re: AdBlock vs. NoScript

    Autor: AllAgainstAds 22.06.15 - 19:34

    Naja, sieh es doch mal so, in NoScript hast Du Dich ja auch eingearbeitet, also sollte das mit AdBlock sicherlich auch machbar sein.
    Allerdings ist NoScript so einfach gestickt, das Du einfach nur sagst, alle Scripte von Drittseiten werden blockiert und dann schauen wir mal, was noch alles geblockt werden kann, was die Seite und seine Funktion nicht stört.

    Unter AdBlock ist es dann doch schon etwas komplizierter, denn man muss nicht nur die Scripte und ihre Quellen bzw. URL's kennen und blockieren, mann muss dann auch die entsprechenden Container ausblenden. Im Grunde geht das auch recht einfach und man wird sozusagen von einem kleinen Assistenten geführt, aber es halt sich was anderes.

    Und zumThema keine Muse und keinen Willen. … wann immer was neues auf den Markt kommt, tut man sich ja doch irgendwie damit beschäftigen und schließlich lernt man auch damit umzugehen … nur keine falsche Scheu … nur wer wagt, der auch gewinnt.

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