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  5. › Linux Mint 17.2 im Test: Desktops…

Ich hab's so oft versucht..

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  1. Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbridgebuilder 24.06.15 - 07:22

    bin aber immer wieder an einem Umstieg zu Linux Mint gescheitert.

    Zugegeben, vielleicht liegt es an mir, aber banale Dinge, wie ein NAS Laufwerk bei jedem Start automatisch wieder verbinden/einbinden, konnte ich (zumindest in Distributionen der letzten Jahre) immer nur via Script realisieren.

    Wenn derart banale Dinge nicht via Klicki Bunti machbar sind, ist das OS mMn einfach alles andere als anwenderfreundlich.

    @Mint-Spezialisten: hab ich was übersehen? Ging das irgendwo komfortabel über eine GUI? Oder geht es zumindest jetzt in Mint 17?


    Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die Installation durch. Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen Paketen, keine Fenster die einem nicht weiter helfen, wenn man das Paket doppelklickt usw..
    Unter Linux hatte ich derart oft Probleme ein Paket von einem Download installiert zu bekommen.
    Ich bin kein Windows-Fan, aber hier ist Linux mMn bisher weit hinterher und solche Dinge sind für mich Gründe in meinem Bekanntenkreis von der Verwendung von Linux abzuraten.

    Aber vielleicht hat sich auch hier in der Zwischenzeit was getan?
    Ich möchte nicht gegen Linux flamen, aber das sind eben meine bisherige Erfahrungen von unzähligen Installationen..

    Ich würde ja so gern umsteigen, aber o.g. Hürden, haben mich bisher immer wieder davon abgebracht :(

  2. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: exxo 24.06.15 - 07:40

    Ich habe mir vor einem Jahr erstmals Ubuntu auf einen Server installiert und kann nur sagen wer so wie die du nicht mal die Basics versteht ( welche man in der Ubuntu Doku alle sogar auf Deutsch erklärt bekommt ) und anscheinend nicht bereit oder Willens oder fähig ist sich diese Kenntnisse anzueignen, sollte es mit jedem OS lassen das er noch nicht kennt.

    Linux Basics zu lernen kostet nicht mehr Zeit als sich die gleichen Dinge für Windows anzueignen.

  3. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.15 - 07:48

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer so wie die du nicht mal die Basics versteht [...] und
    > anscheinend nicht bereit oder Willens oder fähig ist sich diese Kenntnisse
    > anzueignen

    Ist das nicht einer der Gründe, warum Linux es so schwer hat, weil aus der "Community" gleich diese pseudoelitäre Überlegenheitskeule geschwungen wird? Der TE schrieb etwas von zu skriptenden Aufgaben, also muss er A) die "Basics" sehr wohl verstanden haben und B) sogar tiefer ins BS eingetaucht sein, als es eigentlich nötig wäre.

    Eine einfache Antwort á la "Ja, das geht" oder "Nein, da hast Du immer noch Pech" hätte es doch auch getan, oder?

  4. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:03

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exxo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wer so wie die du nicht mal die Basics versteht [...] und
    > > anscheinend nicht bereit oder Willens oder fähig ist sich diese
    > Kenntnisse
    > > anzueignen
    >
    > Ist das nicht einer der Gründe, warum Linux es so schwer hat, weil aus der
    > "Community" gleich diese pseudoelitäre Überlegenheitskeule geschwungen
    > wird? Der TE schrieb etwas von zu skriptenden Aufgaben, also muss er A) die
    > "Basics" sehr wohl verstanden haben und B) sogar tiefer ins BS eingetaucht
    > sein, als es eigentlich nötig wäre.
    >
    > Eine einfache Antwort á la "Ja, das geht" oder "Nein, da hast Du immer noch
    > Pech" hätte es doch auch getan, oder?


    Danke für Deinen Kommentar --> +1 :)
    Genau das hab ich mir auch gedacht.

    Der Post von exxo bringt mich nicht einen Millimeter weiter. Solche Kommentare sind es, die das Anwachsen der Kluft zwischen Windows und Linux Anwendern fördern. Dabei wäre das Gegenteil für alle von Vorteil.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 08:06 durch chiefmasterbridgebuilder.

  5. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: GoHomeYouAreDrunk 24.06.15 - 08:18

    Das ist auch der Hauptgrund warum ich es nie wirklich lange mit einem Linux Desktop ausgehalten habe. Ich war halt nun mal Windows umsteiger, konnte aber dennoch Grundlegend mit Linux umgehen (aus dem Server Bereich).

    Dass ich da auf diverse Programme verzichten muss, damit hätte ich leben können. Dass man aber ständig "blöd" angemacht wird wenn man einen Vorgang oder ein Verhalten des Systems nicht versteht finde ich unter aller Sau.

    Ich hatte z.B. Probleme mit der Auflösung über die Dockingstation. Normale Auflösung des Bildschirms sind 1920x1080. Das System hat aber immer die Auflösung des Notebook Bildschirms durchgereicht, welche ich von Hand auch nicht ändern konnte. Ich habe mir dann ein Script gebastelt, welches die richtige Auflösung erzwungen hat, aber dafür die Logs geflutet hat. Darauf hin habe ich mich voller Erwartung an die Community gewandt und Antworten bekommen wie solch eine oben habe ich es dann komplett gelassen.

    Es wird ja immer so groß propagiert Linux sei so super (was es sicher auch ist) und dann werden so schöne Zahlen wie "90% der Anwender würden mit Linux besser klar kommen" in den Raum geworfen, aber einen Atemzug später wird man von der elitären Basis "beschimpft".

    So viel zu meinen Erfahrungen mit Linux auf dem Desktop. Auf dem Server sieht das dann wieder anders aus. Aber da gibt es auch Supportverträge.

    Und nochmal dazu:
    >Linux Basics zu lernen kostet nicht mehr Zeit als sich die gleichen Dinge für Windows anzueignen.

    Ist richtig. Aber Basisc lernen muss man wenn man bei 0 anfängt. Wenn man Hilfe oder einen Tipp sucht, und sich dann anhören muss dass man es besser ganz sein lassen soll ist natürlich ein riesen Schritt in die richtige Richtung um Linux auf dem Desktop zu verbreiten.

    Die Windows Community reagiert selbst bei den einfachsten Fragen völlig anders. Ich habe da zumindest noch nie erlebt, dass jemand fertig gemacht wurde nur weil er die Basics nicht drauf hat.

    Ich habe z.B. auf diverse Microsoft Zertifikate und kann sagen, dass ich mich in dem Bereich sehr gut auskenne. Da würde es mir aber trotzdem nie in den Sinn kommen einem Hilfesuchenden ne blöde Antwort zu geben, nur weil ich mich für was besseres oder für schlauer halte.

    So viel dazu.

  6. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:21

    GoHomeYouAreDrunk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist auch der Hauptgrund warum ich es nie wirklich lange mit einem Linux
    > Desktop ausgehalten habe. Ich war halt nun mal Windows umsteiger, konnte
    > aber ....

    Du sprichst mir mit Deinem gesamten Post aus der Seele :)

  7. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: janoP 24.06.15 - 17:29

    GoHomeYouAreDrunk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Windows Community reagiert selbst bei den einfachsten Fragen völlig
    > anders. Ich habe da zumindest noch nie erlebt, dass jemand fertig gemacht
    > wurde nur weil er die Basics nicht drauf hat.
    Das kann man so nicht verallgemeinern. Es gibt auch einige Windows-Trolle, die einen direkt ankacken. Trotzdem hast du natürlich Recht, was diese Art im allgemeinen angeht, und dass das möglicherweise bei manchen Menschen auch ein Grund ist, nicht zu Linux zu wechseln.
    > Ich habe z.B. auf diverse Microsoft Zertifikate und kann sagen, dass ich
    > mich in dem Bereich sehr gut auskenne. Da würde es mir aber trotzdem nie in
    > den Sinn kommen einem Hilfesuchenden ne blöde Antwort zu geben, nur weil
    > ich mich für was besseres oder für schlauer halte.
    Ich habe jetzt keine Zertifikate oder dergleichen und bin auch nicht der Mega-Über-Profi des Universums, aber auch ich als Linuxnutzer würde nie auf die Idee kommen, jemanden anzupampen weil er etwas nicht versteht. Und es gibt genug Leute, auch im Internet, die sehr hilfsbereit sind und auch Einsteigern, die null Ahnung haben und von Windows kommen super weiterhelfen.

  8. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 24.06.15 - 08:31

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das nicht einer der Gründe, warum Linux es so schwer hat, weil aus der
    > "Community" gleich diese pseudoelitäre Überlegenheitskeule geschwungen
    > wird?

    Naja, er hat sich zwar etwas patzig ausgedrueckt, aber ganz unverstaendlich ist das nicht.

    Mir ist klar, dass User alles so haben wollen, wie sie es halt kennen, alles am einfachsten finden, wie sie es kennen und alles mit dem vergleichen, was sie kennen.
    Nur entwickelt man irgendwann halt einen Beissreflex, wenn zum tausendsten mal gefragt wird, warum das "nicht einfach" "genauso" "wie unter Windows" geht. Nun ... was will man denn da auch anderes raten, als doch einfach beim geliebten Windows zu bleiben?
    Muss nicht mal sarkastisch sein - Windows ist ja kein schlechtes OS und es ist nichts schlimmes dabei, bei Windows zu bleiben. Die private OS-Wahl ist und bleibt dem Geschmack ueberlassen.

    Dass der TE es garnicht so meint mit der Forderung, aendert halt nichts dran, dass sie da steht.

  9. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Unix_Linux 24.06.15 - 08:48

    Bei uns in der Firma wurden 80 linuxarbeitsplatze durch Windows ersetzt.

    Es wurde festgestellt, daß die Leute mehr mit frickeln und Fehlerbehebung beschäftigt waren als mit arbeiten.

    Linux Desktops versuchen ständig Windows oder maxosx zu kopieren, schaffen es aber nie.

    Schlecht kopieren , aber ständig über das original meckern?

    Selber schaffen die Linux Jungs nicht etwas zu etablieren. Ohne Windows oder maxosx wäre Linux immer noch auf wmv2 Niveau.

  10. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 24.06.15 - 08:50

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns in der Firma wurden 80 linuxarbeitsplatze durch Windows ersetzt.

    Ich hab letztes Jahr 500 Windowsuser mit einer Hand voll Unixprogrammen wegautomatisiert.
    Nun hat jeder von uns dem anderen eine tolle Story erzaehlt, die jedoch echt nichts zur Sache tut.

  11. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.15 - 08:55

    Lass doch bitte dieses unkonstruktive Getrolle. Muss denn wirklich jeder Thread, an dem Du teilnimmst, auf dem Bolzplatz enden? Niemand gewinnt dabei, am wenigsten Du.

  12. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: janoP 24.06.15 - 17:51

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei uns in der Firma wurden 80 linuxarbeitsplatze durch Windows ersetzt.
    Und wen interessiert das?
    > Es wurde festgestellt, daß die Leute mehr mit frickeln und Fehlerbehebung
    > beschäftigt waren als mit arbeiten.
    Das hat nichts mit dem Thema zu tun.
    > Linux Desktops versuchen ständig Windows oder maxosx zu kopieren, schaffen
    > es aber nie.
    Linux Desktops versuchen gar nichts. Linux-Schreibtischoberflächen laufen und werden ausgeführt, mehr machen sie nicht.

    Die Visual Design Groups, die die großen Desktopoberflächen hingegen designen, versuchen weder Windows, noch MacOS zu imitieren. Das tut nur ReactOS, aber die machen das auch offiziell. Die Designer machen halt ihr eigenes Ding, worüber sich aber die meisten aufregen – weil sie halt andere Design-Konzepte bieten als Windows.
    > Schlecht kopieren , aber ständig über das original meckern?
    Zitier mir mal den Designer bei KDE oder GNOME, der über Windows oder MacOS meckert. Du vergleichst zwei Aussagen von unterschiedlichen Personen.

    > Selber schaffen die Linux Jungs nicht etwas zu etablieren. Ohne Windows
    > oder maxosx wäre Linux immer noch auf wmv2 Niveau.
    Ohne Xerox hätten Windows und Mac keine Fenster, ohne Mac hätte Windows keinen Papierkorb, ohne Windows hätte Mac keine überlappenden Fenster, ohne Linux hätte Windows 10 nicht virtuelle Desktops, ohne KDE hätte Windows 7 keine Minianwendungen auf dem Desktop.

    Du trollst komplett am Thema vorbei. Es geht hier um jemanden, der aus vor geraumer Zeit nicht zu Linux wechselte, weil es nicht seinen Ansprüchen entsprach. Nun fragt er, ob sich bei Linux was zum positiven geändert hat, und du fängst an, gegen die Linuxdesigner zu flamen und laberst rum, dass Linux scheiße sei? Gehts noch? Und sorry für meine Ausdrucksweise, aber ich bin davon grad echt abgenervt. Da oben geht es gerade darum, dass die Linux-Leute nur trollen würden und die Windows-Fans freundlich sind, und dann kommst du und lieferst das perfekte Gegenbeispiel.

  13. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:51

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass der TE es garnicht so meint mit der Forderung, aendert halt nichts
    > dran, dass sie da steht.

    Meine Forderung in meinem Beispiel ist, dass es mit einfachen Mitteln, ohne große Vorkenntnisse oder Aufwände möglich ist, ein Netzlaufwerk bei jedem Starten des OS zu mounten (inkl. Anmeldung).
    Wie und wo das ermöglicht wird, möchte ich nicht vorschreiben oder muss es "wie bei Windows haben".
    Aber wenn es eben nur via Skript geht, ist es 1. nicht einfach und 2. nicht ohne entsprechende Vorkenntnisse und 3. nur aufwendig möglich.

    Und von einem OS, das sich auch im Consumer Bereich verbreiten möchte, kann man doch erwarten, dass solche Dinge EINFACH möglich sind, oder? :)

    Ich wünsch mir ja so sehr, dass Linux so benutzerfreundlich wie nur möglich wird und dadurch mehr Verbreitung findet, weil ich es für ein grundsätzlich sehr gutes OS halte :)

  14. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 24.06.15 - 08:58

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn es eben nur via Skript geht, ist es 1. nicht einfach und 2. nicht
    > ohne entsprechende Vorkenntnisse und 3. nur aufwendig möglich.
    Nun, wie unten im Thread festgestellt, hast du dich da aber arg ungluecklich ausgedrueckt.

    Ich lass mich im Foren gelegentlich auf solche Unterhaltungen ein, wenn der User nicht mit einer Tonne Arroganz daherkommt, da ich das so auch von Kunden kenne.
    Die erzaehlen mir nach bestem Wissen und Gewissen, was sie wollen. Ich hoere zwischen den Zeilen etwas voellig anderes heraus, schreibe es nieder, lasse es sie gegen lesen und wir stellen fest, dass sie tatsaechlich genau das wollen.



    >
    > Und von einem OS, das sich auch im Consumer Bereich verbreiten möchte, kann
    > man doch erwarten, dass solche Dinge EINFACH möglich sind, oder? :)

    Nun ... scheinbar sind sie es doch aber ;)


    >
    > Ich wünsch mir ja so sehr, dass Linux so benutzerfreundlich wie nur möglich
    > wird und dadurch mehr Verbreitung findet, weil ich es für ein grundsätzlich
    > sehr gutes OS halte :)

    Ganz ehrlich ... wen interessiert denn die Verbreitung? ;)

  15. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 09:40

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, er hat sich zwar etwas patzig ausgedrueckt, aber ganz unverstaendlich
    > ist das nicht.
    >
    > Mir ist klar, dass User alles so haben wollen, wie sie es halt kennen,
    > alles am einfachsten finden, wie sie es kennen und alles mit dem
    > vergleichen, was sie kennen.
    > Nur entwickelt man irgendwann halt einen Beissreflex, wenn zum tausendsten
    > mal gefragt wird, warum das "nicht einfach" "genauso" "wie unter Windows"
    > geht. Nun ... was will man denn da auch anderes raten, als doch einfach
    > beim geliebten Windows zu bleiben?

    Er hat aber gar nicht geschrieben, dass er es "wie in Windows" haben will, sondern dass er es einfach und intuitiv haben will. Und nicht mit Rumgefrickel mit Skripten usw. Und wenn das bei einem OS nicht geht, dann ist das halt ein Negativpunkt und hat nichts mit ihm zu tun.

  16. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.15 - 10:51

    Es ist ja auch wichtig, dass jedes System seine Eigenheiten hat. Denn wenn man es möglichst einfach will müsste das Folgesystem das gleiche sein, wie das jetzige. Wo wäre dann der Fortschritt?
    Es ist ja auch kein Muss, dass man unbedingt von Windows weg müsste. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen nicht mehr mit Prism-Premiumpartnern wie MS; Apple; Google; Facebook zusammenzuarbeiten. Das bedeutet, dass ich deren Lösungen nach und nach nicht mehr Nutzen möchte.
    Dazu gehört, dass man nicht einfach sein Gerät in den Schrank legt und basta sagt, sondern dass man an Alternativen arbeitet. Für mich habe ich festgelegt, dass W7 mein letztes MS Betriebssystem auf x86 sein wird. Dazu habe ich vorab schonmal den Umstieg auf Softwareseite vorgenommen, sprich ich nutze die Software, die es auf beiden Systemen (Windows und Linux) gibt: Firefox/Opera, Thunderbird (Evolution gefällt mir auch gut), Libre Office, VLC,....
    Zum Ende wird dann nicht nur der Zweitrechner umgestellt. Da ich aus o.g. Gründen gegen Ubuntu größere Verdachtsmomente sehe wird es vorrauss. Debian mit Standardrepositories. Kali Linux wäre auch noch eine Alternative.

  17. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 11:29

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja auch wichtig, dass jedes System seine Eigenheiten hat. Denn wenn
    > man es möglichst einfach will müsste das Folgesystem das gleiche sein, wie
    > das jetzige. Wo wäre dann der Fortschritt?

    Indem man ein besseres Folgesystem macht und nicht das gleiche.

  18. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: bremse 26.06.15 - 00:41

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Er hat aber gar nicht geschrieben, dass er es "wie in Windows" haben will,
    > sondern dass er es einfach und intuitiv haben will. Und nicht mit
    > Rumgefrickel mit Skripten usw. Und wenn das bei einem OS nicht geht, dann
    > ist das halt ein Negativpunkt und hat nichts mit ihm zu tun.

    Ich habe zwar kein Mint, sondern nur ein paar Debian am Laufen, aber ich habe Netzlaufwerke einfach als "Lesezeichen" in die Dateimanager "gespeichert", weil ich diese nur b.B. eingebunden wissen will.
    (Benutzen tue ich da derzeit PCManfm, Konqueror, Dolphin.)
    Ein Klick darauf und die Dinger werden eingebunden. Ein weiterer Klick auf das entsprechende "Auswurfsymbol" und man ist wieder abgemeldet.

    Ok, einen Starter könnte ich wohl auch auf den Desktop legen. Aber mir reicht das so.

    Am Betriebssystem liegt's also wohl eher weniger, als vielmehr daran, dass der TE denkt, es müsse alles so wie bisher unter Windows sein. - Nee, muß es nicht.
    Mir ergeht es häufig genau andersherum. Seit Jahren Linux gewöhnt, muß ich mich ab und an mal durch Windows durchwurschteln.

    Und wenn man sich dann mal selbst überprüft, wie viel u.U. nicht wirklich logisch ist, sich aber daran gewöhnt hat und es deswegen für normal hält ...

    Ich war ja auch mal jahrelang Windowsuser. Wieso Window aber bspw. immer so lange braucht, irgendwelches USB-Zeugs zu erkennen oder gar Treiber installieren will, weil dasselbe Gerödel nur mal an einem anderen USB-Steckplatz hängt, wird wohl das Geheimnis von MS bleiben.

    PS. Ich hatte mir zu meinen Windows-Anfangszeiten auch mal zwei Bücher zu dem BS gekauft. - Halt, das für einfache Nutzerbuch gab es damals zum Neu-PC dazu.
    Und nein, auch bei Windows war und ist genausowenig alles einfach so intuitiv.
    (Merkt man dann, wenn man absolute Neulinge dransetzt oder einfach nur viele Normaluser etwas beobachtet.)
    Genauso ist das auch mit Linux. Ich setze da öfter mal Rechner mit Debian für einfache Mausschubser auf. - Ich frage, was sie wollen und installiere die entsprechenden Programme, erkläre wo sie klicken müssen und gut ist. Ab und zu gibt es ein paar Nachfragen, i.A. weniger als beim vorherigen Windowsbetrieb. Soo schlimm kann Linux also gar nicht sein.

    Im Grunde muß man unter Linux auch nicht rumscripten. Wenngleich ich das zum Teil gerne mal mache und diese Scripte dann auch nutze. Wäre das damals unter Windows auch so unkompliziert gegangen ...

    Ich gebe aber zu, ich wollte schon damals ab und an etwas anders haben, als es sich irgendwelche GUI-Leute so vorstellten. - Aber damit gehöre ich ganz sicher auch nicht zur Masse.

    PPS. Egal, welches BS man nutzt. Wenn man etwas Anderes machen will, als die GUI-Vorgaben das vorsehen, muß man sich etwas mehr mit der Materie auseinandersetzen. Vorkenntnisse von einem anderen BS helfen da nur sehr bedingt. ;-)

  19. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Trollversteher 24.06.15 - 11:38

    >Nur entwickelt man irgendwann halt einen Beissreflex, wenn zum tausendsten mal gefragt wird, warum das "nicht einfach" "genauso" "wie unter Windows" geht. Nun ... was will man denn da auch anderes raten, als doch einfach beim geliebten Windows zu bleiben?

    Das Problem an solchen Beissreflexen ist aber, dass sie meistens schon zugeschlagen haben, bevor überhaupt über die Frage/das eigentliche Problem nachgedacht wurde. Wie hie rin diesem Fall: Der TE hat sich ja keinesfalls gewünscht, dass unter Linux alles exakt wie unter Windows zu funktionieren hat - er wollte lediglich wissen, ob es für ein bestimmtes Problem auch eine UI basierte Lösung gibt, für die man nicht unbedingt in die Tiefen der Shell und des Scriptings "herabsteigen" muss. Und wenn dann die versammlte Linux-Expertenschaft erst mal giftig, bissig und elitär reagiert, dann spricht das für mich nur für Unreifheit und ein fehlendes Selbstbewusstsein. Weil einem ein freundliches "Nein, das ist unter Linux (bzw. Deiner Distri) leider nicht möglich" dann doch irgendwie wie ein Eingeständnis eines Mangels vor- und daher nicht über die Lippen kommt.

    >Muss nicht mal sarkastisch sein - Windows ist ja kein schlechtes OS und es ist nichts schlimmes dabei, bei Windows zu bleiben. Die private OS-Wahl ist und bleibt dem Geschmack ueberlassen.

    So ist es.

  20. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: M.P. 24.06.15 - 12:05

    Hmm,
    ich editiere immer die fstab entsprechend, wenn man den Inhalt der fstab als "skript" ansieht...

    Aber ich bin auch mit der Eingabe von "net use ...." in der Windows-Kommandozeile schneller fertig, als der Explorer den Netzwerkbaum unseres Firmennetzwerkes aufgebaut hat...

  21. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Trollversteher 24.06.15 - 12:31

    >Hmm,
    >ich editiere immer die fstab entsprechend, wenn man den Inhalt der fstab als "skript" ansieht...

    Der TE schrieb, er haätte das in der Vergangenheit immer per script gelöst, darauf bezog ich mich...

    >Aber ich bin auch mit der Eingabe von "net use ...." in der Windows-Kommandozeile schneller fertig, als der Explorer den Netzwerkbaum unseres Firmennetzwerkes aufgebaut hat...

    In meiner Ubuntu VM erledige ich die meisten Dateioperation auch nur per Shell, weil dort einfach _alles_ schneller und stabiler als dieses schnarchige Nautilus zu sein scheint - unter Windows bevorzuge ich in der Regel den Dateiexplorer. Aber egal, solange man die Wahl hat, ist ja alles in Ordnung - aber wenn man nur EINE Option hat - nämlich irgendwelche Konfigurationsdateien oder eben Scripte zu ändern - dann ist das eine eindeutige Einschränkung.

  22. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: M.P. 24.06.15 - 15:06

    Naja, ich finde, die Entwicklung bei Windows 8 geht in eine ähnliche Richtung, wie die kryptischen Kommandozeilen-Texte bei Linux:

    Da muss man z. B. für bestimmte Aktionen die Maus in eine Ecke des Bildschirmes bewegen und dort etwas mit dem Mauszeiger verharren. Dann erscheint das vorher gut getarnte Menu, und man kann dann Einstellungen vornehmen.

    Auch die Ribbons sind für einen Selten-Benutzer von Office eher Bremsen, denn eine Verbesserung - Ich suche mir da genau so einen Wolf, wie vielleicht der Thread-Ersteller auf der Suche nach den Parametern für das korrekte Mounten eines Netzwerkshares unter Linux ...

  23. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 25.06.15 - 07:52

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da muss man z. B. für bestimmte Aktionen die Maus in eine Ecke des
    > Bildschirmes bewegen und dort etwas mit dem Mauszeiger verharren. Dann
    > erscheint das vorher gut getarnte Menu, und man kann dann Einstellungen
    > vornehmen.

    Also genau wie bei Smartphones, wo man auch dauernd Dinge tun muss, die absolut nicht vorhersehbar sind. Unsichtbare Menüs ins Bild wischen, Buttons gedrückt halten, um ein anderes Menü als beim Klick zu bekommen.... Nur dass sich da komischerweise keiner beschwert.

  24. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:04

    exxo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer so wie die du nicht mal die Basics versteht [...] und
    > anscheinend nicht bereit oder Willens oder fähig ist sich diese Kenntnisse
    > anzueignen

    Ich bin 1. bereit und 2. Willens mir mehr Knowhow anzueignen, ABER ich möchte manchmal auch einfach nur ANWENDER sein. Knopf drücken, Kiste bootet und ich mache damit, was ich will.
    Ja, es gibt Tage, da hab ich keine Lust Dokus zu wälzen um herauszufinden wie x oder y umgesetzt werden kann.

    Ich habe vor vielen Jahren viel mit Linux gescriptet (Installation und Konfiguration komplett automatisiert). Das hat allerdings nicht geholfen herauszufinden, wie banale Dinge (wie oben genannt) auf EINFACHE Weise (klick, klick, klick) möglich sind.

    Mag sein, dass das mit Mint via GUI komfortabel und einfach geht, aber gefunden habe ich diese Einstellung nicht.

    Dein Post hat mich leider keinen Millimeter weiter gebracht. Ich hätte mich sehr über z.B. einen konkreten Vorschlag dazu gefreut, wie ich das mit meinem NAS via GUI lösen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 08:05 durch chiefmasterbridgebuilder.

  25. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.15 - 08:10

    Ich realisiere das über ein Kabel und festen Mount-Punkt.

    sudo gedit /etc/fstab


    //192.168.178.©©/Freigabe/home/benutzername/NAS cifs noauto,users,credentials=/home/benutzername/.smbcredentials 0 0


    Wie kann man das eigentlich über ein Skript hin bekommen, aber nicht in etc/fstab?

    https://wiki.archlinux.de/title/Fstab#Optionen

    Edit: https://apps.ubuntu.com/cat/applications/quantal/mountmanager/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 08:27 durch Tzven.

  26. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:18

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kann man das eigentlich über ein Skript hin bekommen, aber nicht in
    > etc/fstab?

    Das letzte Mal, dass ich mich daran versucht hatte ist 2 Jahre her.
    Ich meine aber, dass es mit dem Mounten irgendwann beim Anmelden geklappt hat - via Skript.
    An Details erinnere ich mich leider nicht mehr :(

    Vielleicht kann exxo hier weiterhelfen?!

  27. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.15 - 08:56

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tzven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie kann man das eigentlich über ein Skript hin bekommen, aber nicht in
    > > etc/fstab?
    >
    > Das letzte Mal, dass ich mich daran versucht hatte ist 2 Jahre her.
    > Ich meine aber, dass es mit dem Mounten irgendwann beim Anmelden geklappt
    > hat - via Skript.
    > An Details erinnere ich mich leider nicht mehr :(
    >
    > Vielleicht kann exxo hier weiterhelfen?!


    Hast du das Skript über einen Crontab aufgerufen? Das über ein Skript zu machen ist für mich einfach nicht wirklich einleuchtend. Komplizierter kann man es ja eigentlich nicht mehr machen. Also ich kenne jetzt nicht die Möglichkeiten bei Linux Mint,aber ich kann das mit meinem Dateimanager (Thunar) genauso konfigurieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 08:57 durch Tzven.

  28. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Truster 25.06.15 - 11:12

    ohne den ganzen Thread gelesen zu haben: mir fällt im ersten Moment autofs ein
    Ok die Einrichtung ist nicht das einfachste (keine gui) aber wens mal läuft, ist's ein cooles Teil

    Vereinfacht dargestellt:
    mit autofs verbindest du einfach einen lokalen Ordner mit einer Ressource. Beim öffnen wird die Ressource autoamtisch gemountet. das umounten kann nach festgelegter Inaktivität erfolgen.

    Siehe http://wiki.ubuntuusers.de/Autofs

  29. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Peter Brülls 27.06.15 - 09:46

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich realisiere das über ein Kabel und festen Mount-Punkt.

    > …

    > Wie kann man das eigentlich über ein Skript hin bekommen, aber nicht > in etc/fstab?

    Einfach: Bei den aktuellen Linuxdistributionen würde ich als Gelegenheitsnutzer (Ich setze schon UNIX ein, Linux allerdings nur als Hilfsystem auf einem Pi) in's Grübeln kommen, ob ich überhaupt etwas ein /etc/ anfassen möchte oder ob mir irgendein Update das zerschießt.

    Dann lieber was eigenes in .profile oder so.

    Für den Zweck meistens ausreichend.

    Und wenn man für sowas tatsächlich su - $EDITOR aufrufen muss, dann ist es nicht benutzerfreundlich.

    Es ist schon schlimm genug auf Systemen wie Mac OS X, aber da kann man wenigstens auch den meisten normalanwendern sagen „Öffne Apfel -> Systemeinstellungen -> Benutzer -> Anmeldeobjekte“ und zieh das Laufwerk rein.

  30. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 27.06.15 - 12:15

    Ich hab´s auch oft versucht, vor Jahren mit Ubuntu.

    Und dabei viel mehr Probleme gehabt als unter Windows, obwohl ich Informatik studiert habe. Denn:

    - bin Musiker und habe ne Musiker-Soundkarte von M-Audio, später EMU. Die wurden nur mit einem Universaltreiber und Shell-Gefrickele erkannt. Nach einem Update von Ubuntu ging auch dieser Treiber plötzlich nicht mehr, erneut einrichten. Unter Windows läuft die Karte zu 95% ohne Probleme, und ließ sich mit einer einfachen exe installieren.

    - auch andere Treiber brauchen länger oder lassen sich nur mit Shellbefehlen installieren. Dagegen finde ich eine setup.exe für die gängige Windows-Freeware zu finden und zu installieren einfacher. Das Argument, die Leute sind zu faul um shell oder Skriptdateien zu bearbeiten, finde ich lächerlich. Das kann man doch von einem DAU, Durchschnittsuser nicht verlangen, der schon Probleme hat, eine setup.exe zu installieren. Der wird mit Skriptdateien noch viel größere Probleme haben, auch wenn er sich denn wirklich einarbeitet. Das ist einfach eine andere Welt, die der Programmierer halt.

    - Hatte öfter Abstürze, so daß der Desktop einfror. 10mal öfter als unter Windows.

    - Finde nicht so tolle Freeware wie unter Windows. zB Winamp, der von der Übersicht besser ist als die Linux-Alternativen. Oder auch FreeCommander als Dateimanager, der 4 Spalten anbietet mit Ordnerstruktur.

    - kann viele Spiele nicht spielen oder nur mit Wine . Ich mag Adventures, Aufbausimulationen.

    - Nach meiner letzten Erfahrung brauchte Linux an einem älteren Notebook mehr Strom und die Lüftersteuerung war auch nur mit großem Gefrickele kontrollierbar. Und dann immer noch nicht so gut wie unter Windows 7 automatisch.

    - Einziger VORTEIL von Linux Mint der mir einfällt : Es läuft etwas schneller wie Windows 7, zB Programmstart.

    Fazit: Die Argumente der Linux-Fans kommen mir auch oft idealistisch vor, und die Realität der Probleme dort wird gern ausgeblendet. Welchen Vorteil ich dagegen noch gelten lasse ist, dass man viel mehr automatisieren oder an seine Bedürfnisse anpassen kann, aber das braucht der DAU nicht.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.15 12:20 durch porceleiner.

  31. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 27.06.15 - 13:14

    Jetzt werde ich mit Sicherheit gleich arrogant angeredet, weil ich ja Informatik studiert habe und trotzdem mit den Hürden in Linux mich schwergetan habe. Bin halt mehr Musiker!

  32. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 29.06.15 - 20:23

    Kein Kommentar dazu? Sowas!

  33. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 30.06.15 - 14:50

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kein Kommentar dazu? Sowas!

    Was hast du erwartet?

  34. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 30.06.15 - 14:49

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - bin Musiker und habe ne Musiker-Soundkarte von M-Audio, später EMU. Die
    > wurden nur mit einem Universaltreiber und Shell-Gefrickele erkannt. Nach
    > einem Update von Ubuntu ging auch dieser Treiber plötzlich nicht mehr,
    > erneut einrichten. Unter Windows läuft die Karte zu 95% ohne Probleme, und
    > ließ sich mit einer einfachen exe installieren.

    Nun es gibt verschiedene Soundsysteme. Wenn du Musiker bist lohnt sich am Ehesten JACK ([a]https://help.ubuntu.com/community/What%20is%20JACK[/a]). Allerdings irritiert mich die Aussage, dass es unter Windows auch nur zu 95% funktioniert hat. Was soll der Vergleich dann konkret bringen? Du hast also auf beiden Systemen Probleme gehabt.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - auch andere Treiber brauchen länger oder lassen sich nur mit
    > Shellbefehlen installieren. Dagegen finde ich eine setup.exe für die
    > gängige Windows-Freeware zu finden und zu installieren einfacher. Das
    > Argument, die Leute sind zu faul um shell oder Skriptdateien zu bearbeiten,
    > finde ich lächerlich. Das kann man doch von einem DAU, Durchschnittsuser
    > nicht verlangen, der schon Probleme hat, eine setup.exe zu installieren.
    > Der wird mit Skriptdateien noch viel größere Probleme haben, auch wenn er
    > sich denn wirklich einarbeitet. Das ist einfach eine andere Welt, die der
    > Programmierer halt.

    Du hast Informatik studiert und kritisierst dann die "Welt der Programmierer"? Entschuldige, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Unter Windows funktioniert auch nicht Alles auf Anhieb. Dort wird das dann aber nicht als Kritik gewertet sondern schlicht hingenommen.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Hatte öfter Abstürze, so daß der Desktop einfror. 10mal öfter als unter
    > Windows.

    Ein Allgemeinposten: Hast du bitte mehr Angaben?

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Finde nicht so tolle Freeware wie unter Windows. zB Winamp, der von der
    > Übersicht besser ist als die Linux-Alternativen. Oder auch FreeCommander
    > als Dateimanager, der 4 Spalten anbietet mit Ordnerstruktur.

    Interessant: Es gibt durchweg reichlich Programme und Möglichkeiten. Rhythmbox als Alternative zu Winamp zum Beispiel.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - kann viele Spiele nicht spielen oder nur mit Wine . Ich mag Adventures,
    > Aufbausimulationen.

    Broken Age?
    Deponia?
    Adventures über ScummVM oder DOSBOX?
    Gleiches für Aufbausimulationen.

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Nach meiner letzten Erfahrung brauchte Linux an einem älteren Notebook
    > mehr Strom und die Lüftersteuerung war auch nur mit großem Gefrickele
    > kontrollierbar. Und dann immer noch nicht so gut wie unter Windows 7
    > automatisch.

    Da ist es wieder: Das Unwort "Gefrickel".

    porceleiner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Einziger VORTEIL von Linux Mint der mir einfällt : Es läuft etwas
    > schneller wie Windows 7, zB Programmstart.
    >
    > Fazit: Die Argumente der Linux-Fans kommen mir auch oft idealistisch vor,
    > und die Realität der Probleme dort wird gern ausgeblendet. Welchen Vorteil
    > ich dagegen noch gelten lasse ist, dass man viel mehr automatisieren oder
    > an seine Bedürfnisse anpassen kann, aber das braucht der DAU nicht.

    Tja, deine Meinung. Argumente hast du allerdings nicht benannt sondern nur Allgemeinposten.

  35. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: porceleiner 01.07.15 - 11:54

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - bin Musiker und habe ne Musiker-Soundkarte von M-Audio, später EMU.
    > Die
    > > wurden nur mit einem Universaltreiber und Shell-Gefrickele erkannt. Nach
    > > einem Update von Ubuntu ging auch dieser Treiber plötzlich nicht mehr,
    > > erneut einrichten. Unter Windows läuft die Karte zu 95% ohne Probleme,
    > und
    > > ließ sich mit einer einfachen exe installieren.
    >
    > Nun es gibt verschiedene Soundsysteme. Wenn du Musiker bist lohnt sich am
    > Ehesten JACK (help.ubuntu.com). Allerdings irritiert mich die Aussage, dass
    > es unter Windows auch nur zu 95% funktioniert hat. Was soll der Vergleich
    > dann konkret bringen? Du hast also auf beiden Systemen Probleme gehabt.
    >

    ok, Jack kenne ich nicht. ich meinte damit, unter Windows lief es stabiler, dann waren´s halt 99%. Ist nur grob geschätzt.


    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - auch andere Treiber brauchen länger oder lassen sich nur mit
    > > Shellbefehlen installieren. Dagegen finde ich eine setup.exe für die
    > > gängige Windows-Freeware zu finden und zu installieren einfacher. Das
    > > Argument, die Leute sind zu faul um shell oder Skriptdateien zu
    > bearbeiten,
    > > finde ich lächerlich. Das kann man doch von einem DAU, Durchschnittsuser
    > > nicht verlangen, der schon Probleme hat, eine setup.exe zu installieren.
    > > Der wird mit Skriptdateien noch viel größere Probleme haben, auch wenn
    > er
    > > sich denn wirklich einarbeitet. Das ist einfach eine andere Welt, die
    > der
    > > Programmierer halt.
    >
    > Du hast Informatik studiert und kritisierst dann die "Welt der
    > Programmierer"? Entschuldige, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Unter
    > Windows funktioniert auch nicht Alles auf Anhieb. Dort wird das dann aber
    > nicht als Kritik gewertet sondern schlicht hingenommen.
    >

    Unter Windows funktioniert weit mehr auf Anhieb, was man so installiert.
    >
    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Finde nicht so tolle Freeware wie unter Windows. zB Winamp, der von
    > der
    > > Übersicht besser ist als die Linux-Alternativen. Oder auch FreeCommander
    > > als Dateimanager, der 4 Spalten anbietet mit Ordnerstruktur.
    >
    > Interessant: Es gibt durchweg reichlich Programme und Möglichkeiten.
    > Rhythmbox als Alternative zu Winamp zum Beispiel.
    >

    Hab doch geschrieben, ich hab die Alternativen schon ausprobiert. Waren nicht so übersichtlich wie Winamp.

    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - kann viele Spiele nicht spielen oder nur mit Wine . Ich mag
    > Adventures,
    > > Aufbausimulationen.
    >
    > Broken Age?
    > Deponia?
    > Adventures über ScummVM oder DOSBOX?
    > Gleiches für Aufbausimulationen.
    >

    Das ist halt nur ein Bruchteil. Unter Windows kann ich so ziemlich alles spielen, was es gibt.

    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > porceleiner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Einziger VORTEIL von Linux Mint der mir einfällt : Es läuft etwas
    > > schneller wie Windows 7, zB Programmstart.
    > >
    > > Fazit: Die Argumente der Linux-Fans kommen mir auch oft idealistisch
    > vor,
    > > und die Realität der Probleme dort wird gern ausgeblendet. Welchen
    > Vorteil
    > > ich dagegen noch gelten lasse ist, dass man viel mehr automatisieren
    > oder
    > > an seine Bedürfnisse anpassen kann, aber das braucht der DAU nicht.
    >
    > Tja, deine Meinung. Argumente hast du allerdings nicht benannt sondern nur
    > Allgemeinposten.

    Das ist typisch für die Linuxverteidiger hier. Es werden die Argumente als solche abgewertet bzw. gar nicht ernst genommen. Ich sprach nur von meiner Erfahrung und zitiere nicht das was die Allgemeinheit sagt.
    Eigentlich fand ich die Diskussionen darüber schon immer furchtbar, weil kaum objektiv, sondern sehr emotional, aber ich wollte es jetzt wenigstens einmal wagen.

  36. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 08:19

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn derart banale Dinge nicht via Klicki Bunti machbar sind, ist das OS
    > mMn einfach alles andere als anwenderfreundlich.

    Das ist das Problem, viele Linuxfreaks finden es eben anwendungsfreundlicher, wenn sie in irgendner Konsole oder Configdateien rumfrickeln können, statt "Klickibunti". ;)

    "Dann schreibt man sich halt schnell ein Script, ist doch alles dokumentiert, blabla" wenn mans einfacher haben will usw.

  37. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:23

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist das Problem, viele Linuxfreaks finden es eben
    > anwendungsfreundlicher, wenn sie in irgendner Konsole oder Configdateien
    > rumfrickeln können, statt "Klickibunti". ;)
    >
    > "Dann schreibt man sich halt schnell ein Script, ist doch alles
    > dokumentiert, blabla" wenn mans einfacher haben will usw.

    Ist ja auch gut, dass es die Linuxfreaks gibt :) Die gibt's ja auch für Windows :D
    Die sollten ihr Knowhow halt einfach weiter geben.
    So könnte Linux eine stärkere Verbreitung & Akzeptanz erlangen.

  38. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 24.06.15 - 09:33

    Die sollen nicht das Knowhow weitergeben, sondern das OS soll so werden, dass man das "Knowhow" gar nicht erst benötigt. Ich kann ja schliesslich auch Auto fahren ohne zu wissen wie ein Verbrennungsmotor funktioniert oder wo die chemischen Unterschiede von Diesel und Benzin sind, da reichts zu wissen welchen Kraftstoff das Auto benötigt.

  39. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 08:36

    Aber Hauptsache einmal wieder über Linux geschimpft, korrekt? Deine Beiträge sind immer in der gleichen Ecke, violator. Open-Source ist Mist, Linux ist Mist. Und währenddessen missachtest du grandios, dass das Wissen durchweg dokumentiert und auch jederzeit gerne geteilt wird. Jeder kann es erlernen und unter der Haube macht jedwedes "Klicki-Bunti"-System wirklich NICHTS ANDERES - auch ein Windows nicht. Oder glaubst du, dass die Entwickler Befehle und Abläufe mehrfach entwickeln, weil sie das so grandios finden? ;-)

  40. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: violator 25.06.15 - 11:04

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Hauptsache einmal wieder über Linux geschimpft, korrekt? Deine
    > Beiträge sind immer in der gleichen Ecke, violator. Open-Source ist Mist,
    > Linux ist Mist.

    Klar, deshalb hab ich hier auch gefragt, welche Linuxdistri für einen bestimmten gewünschten Anwendungszweck die richtige ist, die ich dann dafür einsetzen würde. Geantwortet hat bisher keiner...

    Und OS und Linux sind nicht Mist, nur die Fanatiker, die immer alle missionieren wollen und meinen dass OS und Linux IMMER besser sind und da alles fehlerfrei und ohne Probleme funktioniert und alles 1000x schneller, besser, sicherer, intuitiver und überhaupt als bei anderen Systemen ist.

    Aber schön zu sehen dass der Wunsch, ein OS einfacher zu machen, gleich als "hauptsache wieder über Linux geschimpft" angesehen wird. Das bestätigt wieder das übliche Bild der "freundlichen" Linuxcommunity. Pseudoelitär und zu keiner Kritik fähig.

  41. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: DeathMD 25.06.15 - 13:14

    Ich nehme an du meinst das hier:

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >Und ich suche eins für nen alten PC, der nix tun muss ausser Internet surfen und Filme am TV >abspielen. Evtl. bekommt der irgendwann auch nochn Bluray-Laufwerk (funktioniert das mittlerweile >eigentlich unter Linux?)

    >Welche der 472894682 Distris, GUIs und Versionen wäre da richtig? (und warum)

    Schon mal was von: "Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus." gehört? Wenn du eine Frage so pampig stellst und immer wieder deine hochqualifizierte Meinung zu Linux äußerst, brauchst du dich nicht zu wundern wenn keine Antwort kommt. Zum Thema nervende Fanatiker. Die Einzigen die mir in letzter Zeit auffallen sind du, DTF und Unix_Linux und alle anderen sind einfach nur noch gernervt ständig dieses Blabla von euch lesen zu müssen! Zum Glück gibt es eine einfache Lösung, den Ignorierbutton. In diesem Sinne... Tschüss!

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  42. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 16:57

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, deshalb hab ich hier auch gefragt, welche Linuxdistri für einen
    > bestimmten gewünschten Anwendungszweck die richtige ist, die ich dann dafür
    > einsetzen würde. Geantwortet hat bisher keiner...

    Weil es keine allgemein gültige Antwort gibt, violator. Das ist dir selbst überlassen. Natürlich kann man Empfehlungen aussprechen: So könnte ich dir nun sagen, dass elementaryOS durchaus einen Versuch wert ist. Oder eben Linux Mint mit deinem Wunschdesktop ebenso schön ist. Ich könnte dir entgegnen, dass bestimmte Anwendungsfälle wie zum Beispiel die Wiedergabe einer BluRay auch unter Windows bis heute eher Glücksfall denn Standard ist - immerhin gibt es aufgrund der AACS-Implementierung und ihrer Härte keine Software, die damit direkt fertig wird außer zweier propriertärer Lösungen. Aber hey: Dafür gibt es MakeMKV mit UPnP-Funktion. ;-) Aber nun ja: Lieber einmal mehr kritisieren.

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und OS und Linux sind nicht Mist, nur die Fanatiker, die immer alle
    > missionieren wollen und meinen dass OS und Linux IMMER besser sind und da
    > alles fehlerfrei und ohne Probleme funktioniert und alles 1000x schneller,
    > besser, sicherer, intuitiver und überhaupt als bei anderen Systemen ist.

    Wer sagt das denn? Du polemisierst zusehends immer nur. Ich erinnere mich da an deine GIMP-Kritik: Das Programm reicht dir nicht aus und du bist nicht bereit dem Team zu helfen. Gut, aber dann hast du ebenso kein Recht nur zu meckern, weil du aktiv etwas verändern könntest. Dazu ist der Open-Source-Gedanke vorhanden. Niemand behauptet fehlerfreie Software abzuliefern, aber sie ist eben OFFEN und dazu da zu lernen.

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber schön zu sehen dass der Wunsch, ein OS einfacher zu machen, gleich als
    > "hauptsache wieder über Linux geschimpft" angesehen wird. Das bestätigt
    > wieder das übliche Bild der "freundlichen" Linuxcommunity. Pseudoelitär und
    > zu keiner Kritik fähig.

    Wie man es nimmt: Deine Interpretation ist soweit dein Problem und nicht Meines. Es sind eben die Gleichen, die immer schimpfen. Windows ist nicht schlecht, hat aber Mankos. Für Linux gilt das Gleiche. Etwas mehr Offenheit wäre nicht schlecht. Aber schön, dass man es dann den vermeintlichen "Fans" in die Schuhe schieben kann. Kritikfähigkeit könnte ich dir auch absprechen: Reflektiere doch einfach deinen Text nach sagen wir 24 Stunden. Wenn du dann immer noch zufrieden bist ... deine Entscheidung. :D

  43. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 24.06.15 - 08:22

    Nun ... was soll man dazu sagen?

    Das ein Paketmanager komplexer ist als eine Exe wird tagtaeglich von Millionen iPhone-Usern widerlegt. Mehr moechte ich dazu garnicht sagen.

    Was die Netzlaufwerke angeht: Nun ... was heisst denn "automatisch einbinden"?
    Viele Linux-Distros wollen dir nicht "den einen Weg" vorgeben, weil der Windows-Weg (naehmlich das Drive-Mapping im Arbeitsplatz) zu massiven Problemen fuehrt, wenn man in mehreren Netzwerken unterwegs ist (Explorer eiert rum bis er mal merkt, dass der Host im neuen Netz nicht verfuegbar ist).

    Wahrscheinlich willst du nicht jedes Mal aufs Neue das Netzlaufwerk suchen - dafuer bieten dir viele Filemanager an, den UNC-Pfad einfach in die Bookmarks zu ziehen.
    Zumindest gilt das fuer Dolphin, Konqueror und afaik Nautilus. Ich hab keinen Dunst, womit Mint daherkommt, aber wird dort wahrscheinlich auch gehen.

    Netzlaufwerke automatisch hart mounten ... nun ... keine Ahnung. Ich hab normalerweise keinen Bedarf dafuer.

  44. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 08:29

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ein Paketmanager komplexer ist als eine Exe wird tagtaeglich von
    > Millionen iPhone-Usern widerlegt. Mehr moechte ich dazu garnicht sagen.

    Ich sage nicht, dass ein Paketmanager komplexer sein MUSS ;-)
    Meine Erfahrung mit Linux (hauptsächlich Mint) hat eben gezeigt, dass es dort so umgesetzt ist, dass es nunmal komplexer ist als eine EXE durch zu klicken ^^

    > Viele Linux-Distros wollen dir nicht "den einen Weg" vorgeben, weil der
    > Windows-Weg (naehmlich das Drive-Mapping im Arbeitsplatz) zu massiven
    > Problemen fuehrt, wenn man in mehreren Netzwerken unterwegs ist (Explorer
    > eiert rum bis er mal merkt, dass der Host im neuen Netz nicht verfuegbar
    > ist).

    Man könnte sich jetzt darüber streiten, wie viele Heimanwender in mehr als einem LAN unterwegs sind..
    Aber warum für die 90% die nur in einem LAN hängen nicht eine einfache Lösung anbieten?
    Und die restlichen 10% mit weiteren Optionen für deren Bedarfe bedienen?

    > Wahrscheinlich willst du nicht jedes Mal aufs Neue das Netzlaufwerk suchen
    > - dafuer bieten dir viele Filemanager an, den UNC-Pfad einfach in die
    > Bookmarks zu ziehen.
    > Zumindest gilt das fuer Dolphin, Konqueror und afaik Nautilus. Ich hab
    > keinen Dunst, womit Mint daherkommt, aber wird dort wahrscheinlich auch
    > gehen.

    Ne ich hätte gern beim Booten direkt die Laufwerke des NAS auf dem Desktop verknüpft und Zugriff darauf, ohne jedes Mal Credentials eingeben zu müssen.
    Oder kann man die im Filemanager speichern wenn man die nur als Bookmark via UNC anlegt?
    Wenn ja, könnte ich mir den Workaround bei meinem nächsten Versuch mit Linux mal anschaun :)

    > Netzlaufwerke automatisch hart mounten ... nun ... keine Ahnung. Ich hab
    > normalerweise keinen Bedarf dafuer.

    Aber ich ;-) Und viele Leute in meinem Bekanntenkreis ebenfalls ;-)

  45. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 24.06.15 - 08:43

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sage nicht, dass ein Paketmanager komplexer sein MUSS ;-)
    > Meine Erfahrung mit Linux (hauptsächlich Mint) hat eben gezeigt, dass es
    > dort so umgesetzt ist, dass es nunmal komplexer ist als eine EXE durch zu
    > klicken ^^

    Nein, ist es nicht. Nur ungewohnt fuer einen Windows-Umsteiger.
    Software auswaehlen und auf installieren klicken kann nicht komplexer sein, als muehsam eine Exe im Netz suchen, sich bis zum Downloadportal durchklicken, runterladen, auf der Platte suchen und sich dann durch die Dialoge hangeln ;).
    Dass es ungewohnt aussieht, glaube ich dir gern. Dass das Ungewohnte eine gewisse Ueberwindung braucht, sich drauf einzulassen, glaube ich auch gern. Nur eine hoehere Komplexitaet lasse ich nicht gelten, sorry ;)

    > Man könnte sich jetzt darüber streiten, wie viele Heimanwender in mehr als
    > einem LAN unterwegs sind..
    > Aber warum für die 90% die nur in einem LAN hängen nicht eine einfache
    > Lösung anbieten?
    > Und die restlichen 10% mit weiteren Optionen für deren Bedarfe bedienen?

    Tja ... wo nimmst du deine Zahlen her?
    Sehe ich mir die Notebook-Verkaufszahlen an, so kann ich mir kaum vorstellen, dass du recht hast.

    > Ne ich hätte gern beim Booten direkt die Laufwerke des NAS auf dem Desktop
    > verknüpft und Zugriff darauf, ohne jedes Mal Credentials eingeben zu
    > müssen.

    Du willst es nicht beim Booten haben. Ich weiss, du hast das gerade geschrieben, aber schon der zweite Teil deines Satzes zeigt, dass du das garnicht willst. Du willst, dass er sich verbindet, wenn du auf die Verknuepfung klickst.
    Ich kenne, wie gesagt, weder Mint noch (eigentliches Problem) deren Desktop, aber ... versuch doch mal den Windows-Weg und zieh das Ding auf den Desktop.

    Was die Logindaten angeht: Keine Ahnung, versuch den HTTP-Weg mit username:password@url.
    KDE bietet an, das zentral zu speichern - wird bei dem Mint-Desktop wahrscheinlich aehnlich sein.


    > Oder kann man die im Filemanager speichern wenn man die nur als Bookmark
    > via UNC anlegt?
    > Wenn ja, könnte ich mir den Workaround bei meinem nächsten Versuch mit
    > Linux mal anschaun :)

    Das ist ansich kein Workaround, sondern wahrscheinlich genau das, was du willst.


    >
    > > Netzlaufwerke automatisch hart mounten ... nun ... keine Ahnung. Ich hab
    > > normalerweise keinen Bedarf dafuer.
    >
    > Aber ich ;-) Und viele Leute in meinem Bekanntenkreis ebenfalls ;-)

    Nein, automatisch mounten bedeutet, dass das Ding direkt nach dem Start hart eingebunden ist. Das ist in den meisten Faellen voellig unnuetz. Du willst auf ein Icon klicken. Ich weiss, ein User will das nicht hoeren, aber das ist ein gigantischer Unterschied.

  46. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: urso 25.06.15 - 00:46

    Das automatische Einbinden eines NAS in Linux geht wirklich am besten durch einen Eintrag in die fstab die sich unter /etc/fstab befindet.
    Vorher die IP Adresse der NAS genau ermitteln. Ergibt in etwa:
    Bei mir sieht das so aus (Dlink DNS-323): //192.168.1.102/volume_1
    Dann einen Ordner bilden, wohin das NAS gemounted werden soll: z.B.: /media/nas
    Dann fstab mit Rootrechten öffnen. Also im Terminalfenster eingeben: sudo gedit /etc/fstab, mit passwort bestätigen.
    Es öffnet sich die Textdatei Fstab.
    Am Ende (sinngemäß) folgende Zeile eingeben:
    //192.168.1.102/volume_1 /media/nas cifs username=xxx,password=yyy,auto,users,defaults,_netdev 0 0
    (Du musst natürlich deine Daten entsprechend eingeben.)
    (cifs sollte vorinstalliert sein, wenn nicht, einfach installieren: sudo apt-get install cifs)
    Dann fstab speichern, neustart, fertig.
    Das NAS müßte als festeingebundenes Laufwerk erscheinen.
    Das gute an dieser Lösung, dass sie dir nur einmal Handarbeit abfordert , danach aber zuverlässig automatisch funktioniert.
    Das ist wichtig, um z.B. automatisierte Backups auf dem NAS mit luckybackup o.ä. einzurichten.

  47. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: HerrWolken 24.06.15 - 08:59

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein
    > Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via
    > Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die
    > Installation durch. Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen
    > Paketen, keine Fenster die einem nicht weiter helfen, wenn man das Paket
    > doppelklickt usw..
    > Unter Linux hatte ich derart oft Probleme ein Paket von einem Download
    > installiert zu bekommen.
    > Ich bin kein Windows-Fan, aber hier ist Linux mMn bisher weit hinterher und
    > solche Dinge sind für mich Gründe in meinem Bekanntenkreis von der
    > Verwendung von Linux abzuraten.

    Es ist wahr das Linux das anders macht als Windows. Aber das bedeutet keinen Nachteil für Linux. Es funktioniert einfach anders. Klar wenn du von Win kommst bist du gewohnt erstmal, frisch nach der Installation alles mögliche runter zu laden, z.B. solche Perlen wie Virenscanner, Softwarefirewalls, Antispygedöns und irgenwelche Bereinigungssoftware. Aber auch so tolle Sachen wie Browser, Mediaplayer, Steam, Emailclient, Entpacker usw.. Bei Windows suchst du dir deine Software schon mit irgendwelchen Dowload-Werbe-Installern von Chip.de zusammen. Unter Linux benutzt du einfach den “Appstore“. Ich rate da sehr zu Synaptic, wenn du auf Debianartigen Systemen unterwegs bist. Das ist so viel bequemer als der Windows-Weg. Und ich habe noch nicht den größten Vorteil genannt. Wenn du nicht die passende Software findest kannst du dir noch immer vertauenswürdige PPAs zu den Quellen hinzufügen. So und jetzt der große Vorteil: Update mal all die installierte Software deines Windows. Macht Spaß, ne? Unter Linux kannst du dass alles auf einmal erledigen lassen. Und das alles klappt auch über klickibunti. Selbst ich habe das hinbekommen. Umdenken hilft.

    E: beim erneutem Lesen klang das etwas harsch. Ist aber nicht gemeint. Ich sagw das mit einem freundlichen lächeln. Die letzten beiden Sätze haben eine selbstironische Betonung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 09:04 durch HerrWolken.

  48. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 10:56

    HerrWolken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Es ist wahr das Linux das anders macht als Windows. Aber das bedeutet
    > keinen Nachteil für Linux. Es funktioniert einfach anders. Klar wenn du von
    > Win kommst bist du gewohnt erstmal, frisch nach der Installation alles
    > mögliche runter zu laden, z.B. solche Perlen wie Virenscanner,
    > Softwarefirewalls, Antispygedöns und irgenwelche Bereinigungssoftware. Aber
    > auch so tolle Sachen wie Browser, Mediaplayer, Steam, Emailclient,
    > Entpacker usw.. Bei Windows suchst du dir deine Software schon mit
    > irgendwelchen Dowload-Werbe-Installern von Chip.de zusammen. Unter Linux
    > benutzt du einfach den “Appstore“. Ich rate da sehr zu
    > Synaptic, wenn du auf Debianartigen Systemen unterwegs bist. Das ist so
    > viel bequemer als der Windows-Weg. Und ich habe noch nicht den größten
    > Vorteil genannt. Wenn du nicht die passende Software findest kannst du dir
    > noch immer vertauenswürdige PPAs zu den Quellen hinzufügen. So und jetzt
    > der große Vorteil: Update mal all die installierte Software deines Windows.
    > Macht Spaß, ne? Unter Linux kannst du dass alles auf einmal erledigen
    > lassen. Und das alles klappt auch über klickibunti. Selbst ich habe das
    > hinbekommen. Umdenken hilft.
    >
    > E: beim erneutem Lesen klang das etwas harsch. Ist aber nicht gemeint. Ich
    > sagw das mit einem freundlichen lächeln. Die letzten beiden Sätze haben
    > eine selbstironische Betonung.

    Nett, dass Du das klar stellst, wie Dein Beitrag gemeint war :)

    Mir sind die Vorteile von Linux (oder zumindest einige (Paketmanager usw..)) durchaus bewusst/bekannt, das sind ja auch die Gründe, weshalb ich gerne mal wechseln würde :)
    Aber wie gesagt, ich bin einfach an vielen Stellen mit Linux angeeckt und habe weder durch Googlen noch durch rumsuchen herausgefunden wie ich dies und jenes machen kann.
    Und sogerne ich grundsätzlich skripte.. hier möchte ich einfach nur Anwender sein ^^

    Hättest Du nen Tipp für mich, wie ich das mit dem Einbinden von meinen NAS Laufwerken (wie im Eingangspost beschrieben) bewerkstelligen kann?
    Kann ja sein, dass es hier nen einfachen Weg gibt und ich einfach nur zu doof bin ^^

  49. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: HerrWolken 24.06.15 - 12:23

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:


    > Nett, dass Du das klar stellst, wie Dein Beitrag gemeint war :)

    Ja, ich will hier ja weder Flamen noch Trollen. Ich kenne einfach nur das alte Spiel mit der Windows-Software. Selbst jahrelang mit meinen Spaß gehabt. :)

    > Mir sind die Vorteile von Linux (oder zumindest einige (Paketmanager
    > usw..)) durchaus bewusst/bekannt, das sind ja auch die Gründe, weshalb ich
    > gerne mal wechseln würde :)
    > Aber wie gesagt, ich bin einfach an vielen Stellen mit Linux angeeckt und
    > habe weder durch Googlen noch durch rumsuchen herausgefunden wie ich dies
    > und jenes machen kann.
    > Und sogerne ich grundsätzlich skripte.. hier möchte ich einfach nur
    > Anwender sein ^^

    Ich weiß genau was du meinst. Ich bin genau so an Linux heran gegangen und auch oft angeeckt und mich rumgeärgert. Aber man muss einfach nur ein klein bisschen umdenken. Zb. das mit dem runterladen von Programmen. Wenn man das einmal verstanden hat, dann läuft es. Als ich mir zum ersten mal vor zig Jahren Linux installiert habe habe ich auch fleißig versucht mir irgendwelche Installer zu irgendwelcher Software runterzuladen. Man ist einfach von Windows her vieles anders gewohnt. Deswegen habe ich dir auch nur geantwortet: Ich kenne deine Ausgangssituation einfach genau. Inzwischen habe ich den Umstieg geschafft. Da war auf jeden Fall Mint dran Schuld. Ubuntu war auch ganz nett, aber Mint hat mir erst so richtig gut gefallen. Das meiste habe ich mir dann über die Wikis auf Ubuntuusers.de angeeignet, die Mint-Comunity ist leider nicht ganz so stark wie die von Ubuntu. Im Forum war ich nur selten.
    Ich hatte übrigens damals den Anspruch nie eine Konsole zu benutzen und auch das ist heute wirklich mehr oder weniger problemlos möglich bei Mint und auch bei vielen anderen Distros. Seltsamerweise wurde ich dann irgendwann doch neugierig und habe mich dann doch irgendwann auf die Konsole eingelassen. Sie ist nur optional, aber man ist einfach bei vielen Dingen echt schneller. Das fehlt mir heute dann häufig bei Windows.

    Was mir bei Linux gut gefällt ist dass ich damit ein "einfach funktionieren"-System eingerichtet habe. Kein Bock auf Rumärgern oder so. Browser, Emails, Texteditor. Terminplaner (Sunrise+Todoist) und Massenger(Telegram) sind eh im Browser. Ab und zu mal Steam/GOG-Spiele und manchmal eine IDE, aber das ist nur Hobby und Spielerei. Jedenfalls läuft das einfach, wird nicht langsamer, lässt sich gut bedienen, macht was ich will, brauch keine Pflege, Mühen, Ärger. Keine Viren, keine Toolbars.

    > Hättest Du nen Tipp für mich, wie ich das mit dem Einbinden von meinen NAS
    > Laufwerken (wie im Eingangspost beschrieben) bewerkstelligen kann?
    > Kann ja sein, dass es hier nen einfachen Weg gibt und ich einfach nur zu
    > doof bin ^^

    Da kenne ich mich leider gar nicht aus, damit hatte ich noch nie etwas mit zu tun. Aber guck doch einfach mal in den Wikis nach.

  50. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: urso 25.06.15 - 00:49

    Zum NAS habe ich hier schon den Weg beschrieben.
    Ansonsten ist www.ubuntuusers.de wirklich ausgezeichnet.

  51. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: verknuepfungen 24.06.15 - 12:46

    Vielleicht hilft Dir die Linuxmint-Community.

    > http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=1170.0

    Generell habe ich die Linuxer als hilfsbereit kennengelernt und viele Probleme lassen sich mit ein bisschen Googelei lösen.

    Aber man findet als Anfänger am schnellsten Trolle, die irgendwie auch Steilvorlagen zu warten scheinen.

    Was die meisten nicht gerne verstehen wollen: Wir müssen uns auch noch mit anderen Themen herumschlagen. Und ein OOTB funktionierendes System täte der Linux-Welt gut. Mint kommt da schon sehr nahe heran.

    Ich versuche z.B. grade, eine taugliche Groupware zu finden. Für meinen vor allem zeitlich begrenzen Umlernwillen als Linux-n00b und mein Talent schon bei der Installation immer gleich den Faden (Citaldel installiert, wo zum Teufel ist der Zugang zum Administrieren zu finden?) zu verlieren ist das auch hart.

    Nur nicht aufgeben. Das wird schon ...

  52. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 13:23

    Schön, dass sich die Diskussion hier doch noch konstruktiv entwickelt hat :)

    Vielen Dank an Euch alle für die Tipps, Links und ermutigende Zusprüche ;-)

  53. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: rocket_to_russia 24.06.15 - 13:19

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bin aber immer wieder an einem Umstieg zu Linux Mint gescheitert.

    Leider sind deine Schilderung so wage, dass es kaum erkennbar ist woran du letztlich gescheitert bist. Sie klingen auch falsch.

    > Zugegeben, vielleicht liegt es an mir, aber banale Dinge, wie ein NAS
    > Laufwerk bei jedem Start automatisch wieder verbinden/einbinden, konnte ich
    > (zumindest in Distributionen der letzten Jahre) immer nur via Script
    > realisieren.

    Wie hast du das denn mit Windows realisiert?

    Eine Sambalaufwerk zu konfigurieren und einzubinden ist auch nicht gerade trivial. Wenn ich eine Linuxinfrastruktur habe, geht das alles mit NFS sehr einfach und schnell.

    Und das installieren von Software ist mit Linux um einiges leichter als unter Windows.

    So wie du es beschreibst geht es nur wenn die exe oder msi Datei aus einer sicheren Quelle hast (und mit einem Scanner durchleuchtet), dann gibt es natürlich auch unter Windows Abhängigkeiten oder die Software installiert die Bibliotheken zum x-mal. Unter Linux musst du i.d.R. nichts wegklicken.

    > @Mint-Spezialisten: hab ich was übersehen? Ging das irgendwo komfortabel
    > über eine GUI? Oder geht es zumindest jetzt in Mint 17?

    Dazu müsste man wissen, wovon du genau sprichst, das was du beschreibst ist keine triviale Sache. Dazu muss man Wissen von was für einer Infrastruktur du sprichst. Bei Problemen wäre es besser, wenn du diese Frage in einem entsprechendem Forum stellen würdest, dort wird dir sicher gerne geholfen.

    > Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein
    > Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via
    > Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die
    > Installation durch.

    Das ist Irrsinn. Du startest eine exe aus dem Internet ohne Virensuche?
    Und warum musst du so oft auf weiter klicken?

    > Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen
    > Paketen,

    Der Paketmanager erledigt das alles ohne irgendwelches "weiter" klicken. Software auswählen, auf installieren klicken und starten. Einfacher geht es kaum.

    > Unter Linux hatte ich derart oft Probleme ein Paket von einem Download
    > installiert zu bekommen.

    Warum sollte man sowas tun? Wenn du exotische Software, die nicht im Paketmanager vorhanden ist installieren willst, dann wirst du vermutlich auch unter Windows damit Schwierigkeiten haben (existieren die Compiler, die Bibliotheken, die Laufzeitumgebung)

    > Ich möchte nicht gegen Linux flamen, aber das sind eben meine bisherige
    > Erfahrungen von unzähligen Installationen..

    Deine Schilderungen klingen aber nicht so, als ob du einfach mal ein Linux *benutzt* hast. Die vermeintlichen Probleme sind keine die man als Nutzer hat.

  54. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 24.06.15 - 17:12

    Nun ja: Defakto machst du unter Windows auch nichts Anderes wenn du ein persistentes Netzlaufwerk einbindest. Unter Linux bedeutet es schlicht zu mounten. Als Empfehlung: Ich würde das schlicht wie einfach unter /etc/fstab hinterlegen. Dort kannst du dann ganz bequem entsprechende Netzlaufwerke zur Verfügung stellen als SMB-Share.

    https://wiki.ubuntu.com/MountWindowsSharesPermanently

    Wenn du magst kann ich hier später eine entsprechend Anleitung hinterlegen - kurz und bündig als Hilfestellung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.15 17:13 durch throgh.

  55. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 24.06.15 - 17:19

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du magst kann ich hier später eine entsprechend Anleitung hinterlegen
    > - kurz und bündig als Hilfestellung.

    Das wäre natürlich deluxe :)

    VIELEN DANK schon mal :)

  56. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 01:28

    Also ich würde definitiv empfehlen die Konfigurationsdatei fstab zu verwenden, um permamente Mountpoints zu hinterlegen. Das setzt natürlich voraus, dass du diese zuvor angelegt hast. Insofern habe ich für mich diese unter /media/ definiert.

    Also nehmen wir einfach an der neue Mountpoint heißt NAS. Dann lautet der initiale Befehl für dich im Terminal:

    sudo mkdir /media/NAS

    Zur Sicherheit solltest du kontrollieren, ob das Paket smbfs installiert ist:

    sudo apt-get install smbfs

    Schau dir am Besten die erwähnte Datei an. Du findest sie bisweilen unter /etc/fstab. Am Besten mit einem entsprechenden Editor wie nano oder eben auch auf der grafischen Oberfläche. Aber in dem Fall schreibe ich dir die Terminalbefehle einfach auf:

    sudo nano /etc/fstab

    Wichtig: Du brauchst temporären, administrativen Zugriff. Daher eben sudo als Befehl nutzen. Allerdings impliziert das auch: Nur der Administrator auf dem lokalen System kann dann später die Mountpoints wieder entfernen oder komplett deaktivieren.

    In der Datei fstab kannst du nun deine Mountpoints einfach hinterlegen. Dazu eine entsprechend neue Zeile anlegen und dann beispielhaft einen Befehl wie folgt niederschreiben:

    //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs username=[USER],password=[PASSWORD],iocharset=utf8,sec=ntlm 0 0

    Natürlich hat das aktuelle Beispiel entsprechende Schwächen: Zum Beispiel Nutzernamen und Passwort für den Zugriff auf ein NAS in Klarschrift. Aber das kann man entsprechend auch alternativ über eine Credentials-Datei lösen:

    //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0

    Unter dem nachfolgenden Link findest du dazu mehr Informationen hinsichtlich fstab und ihrer Bedeutung: https://wiki.ubuntuusers.de/fstab

    In Summe bedarf es dazu aber keiner weiteren Skriptlösung. :-) Natürlich ist das auch nur EINE Lösung von vielen Weiteren. Auf den ersten Blick wirkt das kryptisch und unübersichtlich. Prinzipiell jedoch macht Linux hier nichts Anderes als Windows, welches das in eine hübsche Oberfläche verpackt oder entsprechend einfache Skriptlösungen ermöglicht hat. Der Vorteil der Datei fstab ist eben wie gesagt die permamente Lösung. Allerdings muss auch beachtet werden, dass der Netzwerkpfad intern aufgelöst werden kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.15 01:33 durch throgh.

  57. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: chiefmasterbrid... 25.06.15 - 06:50

    Leute VIELEN DANK für Eure detaillierten Beschreibungen zu meinem NAS Thema :)

    Werde mich in den nächsten Monaten sicher wieder mit Mint auseinandersetzen.
    Dann werde ich berichten :)

  58. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.15 - 07:34

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich würde definitiv empfehlen die Konfigurationsdatei fstab zu
    > verwenden, um permamente Mountpoints zu hinterlegen. Das setzt natürlich
    > voraus, dass du diese zuvor angelegt hast. Insofern habe ich für mich diese
    > unter /media/ definiert.
    >
    > Also nehmen wir einfach an der neue Mountpoint heißt NAS. Dann lautet der
    > initiale Befehl für dich im Terminal:
    >
    > sudo mkdir /media/NAS
    >
    > Zur Sicherheit solltest du kontrollieren, ob das Paket smbfs installiert
    > ist:
    >
    > sudo apt-get install smbfs
    >
    > Schau dir am Besten die erwähnte Datei an. Du findest sie bisweilen unter
    > /etc/fstab. Am Besten mit einem entsprechenden Editor wie nano oder eben
    > auch auf der grafischen Oberfläche. Aber in dem Fall schreibe ich dir die
    > Terminalbefehle einfach auf:
    >
    > sudo nano /etc/fstab
    >
    > Wichtig: Du brauchst temporären, administrativen Zugriff. Daher eben sudo
    > als Befehl nutzen. Allerdings impliziert das auch: Nur der Administrator
    > auf dem lokalen System kann dann später die Mountpoints wieder entfernen
    > oder komplett deaktivieren.
    >
    > In der Datei fstab kannst du nun deine Mountpoints einfach hinterlegen.
    > Dazu eine entsprechend neue Zeile anlegen und dann beispielhaft einen
    > Befehl wie folgt niederschreiben:
    >
    > //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs
    > username=,password=,iocharset=utf8,sec=ntlm 0 0
    >
    > Natürlich hat das aktuelle Beispiel entsprechende Schwächen: Zum Beispiel
    > Nutzernamen und Passwort für den Zugriff auf ein NAS in Klarschrift. Aber
    > das kann man entsprechend auch alternativ über eine Credentials-Datei
    > lösen:
    >
    > //192.168.178.30/Volume_1 /media/NAS smbfs
    > credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0
    >
    > Unter dem nachfolgenden Link findest du dazu mehr Informationen
    > hinsichtlich fstab und ihrer Bedeutung: wiki.ubuntuusers.de
    >
    > In Summe bedarf es dazu aber keiner weiteren Skriptlösung. :-) Natürlich
    > ist das auch nur EINE Lösung von vielen Weiteren. Auf den ersten Blick
    > wirkt das kryptisch und unübersichtlich. Prinzipiell jedoch macht Linux
    > hier nichts Anderes als Windows, welches das in eine hübsche Oberfläche
    > verpackt oder entsprechend einfache Skriptlösungen ermöglicht hat. Der
    > Vorteil der Datei fstab ist eben wie gesagt die permamente Lösung.
    > Allerdings muss auch beachtet werden, dass der Netzwerkpfad intern
    > aufgelöst werden kann.


    Dein Eintrag mountet ohne noauto übrigens garnichts und was ist eigentlich »=ntlm«?

  59. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: SelfEsteem 25.06.15 - 07:55

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und was ist eigentlich
    > »=ntlm«?

    Afaik das alte Auth-Protocoll bzw. Definition zur Login-Data-Uebertragung.
    Wenn ich das recht in Erinnerung hab, wurde der Default abgeschafft (zugunsten von SSPI? Bin hier nicht tief drin) und afaik spaeter nochmal durch Kerberos (keine Garantie auch nur auf Verwandschaft zur Richtigkeit).
    Brauchst den Parameter je nach Version der Windows-Gegenstelle.


    //edit:
    "Der Defaultwert geaendert".

    //edit von edit:
    Wobei mir spontan nicht einfaellt, wann ich den Parameter mal bewusst genutzt haette - bin aber auch kein Admin fuer Misch-Netzwerke.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.15 08:06 durch SelfEsteem.

  60. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: throgh 25.06.15 - 08:32

    Das weiß ich. :-) Allerdings ging es mir zunächst um einen schnellen Einstieg und eine Beschreibung, die sich dem Thema widmet. Die Details und Tipps lassen sich dann prima daran ausarbeiten. Danke für das Feedback dahingehend.

  61. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Acid 303 01.07.15 - 16:07

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein
    > Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via
    > Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die
    > Installation durch. Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen
    > Paketen, keine Fenster die einem nicht weiter helfen, wenn man das Paket
    > doppelklickt usw..
    Anfänger haben das “Softwarecenter” (grafische Oberfläche), wo sich die meisten geläufigen, unter Linux verwendbaren Programmen auf Knopfdruck installieren und wieder deinstallieren lassen. Fortgeschrittene Anwender machen das in der Bash. Ich kann einfach Packetquellen hinzufügen und kann über einen einzigen Befehl alle meine Programme (oder nur bestimmte) auf die neueste Version bringen. Ich muss also nur in wenigen Fällen Tante Google bemühen, um eine Downloadquelle für meine gewünschte Software zu finden.
    Oder glaubst du, dass Microsoft für Windows 10 einen Linux ähnlichen Packetmanager integriert, weil das Vorbild so schlecht ist?
    https://www.golem.de/news/oneget-paketmanager-von-microsoft-fuer-windows-10-1410-110139.html


    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das nicht einer der Gründe, warum Linux es so schwer hat, weil aus der
    > "Community" gleich diese pseudoelitäre Überlegenheitskeule geschwungen
    > wird?
    Ich würde das Golem Forum nicht als Linux Community bezeichnen. Auf ubuntuusers.de (eine der vielen Linux Communitys) wird zB. jeder Neuling freundlich behandelt und viele opfern einen Teil ihrer Freizeit, um da freiwilligen Support zu leisten.

  62. Ich hab's erfolgreich versucht, es ging...

    Autor: guenther62 03.07.15 - 00:36

    Der Wechsel auf Linux Mint ging bei mir ganz locker. Sehr viele Programm-Vollversionen waren in der Grundinstallation enthalten und sofort nutzbar. Alle meine USB-Geräte waren sofort und ohne Treiberinstallation nutzbar. Ein Virenscanner ist laut BSI bei Linux absolut unnötig. Auch die enorme Menge an Updates die Win so benötigt entfällt. Alle Altdateien aus der Winos Ära konnten problemlos weiter verwendet werden.

    Zu Beginn installierte ich Linux parallel zu Windos, da ich Win dadurch nicht mehr benötigte, ist es mittlerweile von der Platte getilgt worden und einem weiteren freien OS gewichen.

    Das Thema mit der NAS-Anbindung (Network attached Storage - Netzwerkplatte) hat mein Azubi an einem Abend hingekriegt, der Eintrag in die fstab ist ja recht trivial. Ich finde es unnötig die Forenteilnehmer mit so niedrigen Problemen zu belästigen, da ein Blick in den Kofler ("das" Linux Buch) oder bei ubuntuusers.de die Lösung liefert.

    Die vielen Vorteile von Mint/Linux habe ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt, hier könnte sich Mikrosoft eine deutliche Scheibe abschneiden. Eine sehr schöne Auflistung der Linux Features ist auf http://www.warumlinuxbesserist.de/ hinterlegt.

    Seit ich auf meinen Rechner nur noch Software unter der GPL-Lizenz akzeptiere wurde vieles besser. Die GPL-Lizenz kennt nur Freiheiten. Die Freiheit den Quellcode einzusehen, den Code zu verbessern, die Software weiterzugeben und unbegrenzt nutzen zu dürfen. Die EULA's der überteuerten propritären Betriebssysteme haben nur Nachteile und Einschränkungen für den Nutzer zu bieten, womöglich wissen die PC-Nutzer nicht, dass es sehr gute freie Betriebssysteme gibt.

    Wer in seinem Haushalt nur Fertig-PCs nutzt, kann unter dem Suchbegriff "Linux Shop" deutsche Händler finden, die perfekt installierte, günstige Linux PCs liefern.
    Die Rechner sind um den Preis einer Windows-Lizenz günstiger als die Rechner vom Multimediamarkt. Auch Dualbootrechner mit zwei Betriebssystemen sind dort erhältlich.

    Meine Frau und meine Kinder kommen mit Linux auch prima klar.
    Ich empfehle, Linux einfach mal zu probieren, das kostet nichts und tut auch nicht weh.

    Eine Installation ist übrigens nicht nötig um Linux zu probieren, ein einfaches Booten von der DVD genügt, um alle enthaltenen Programme nutzen zu können und sicher zu surfen.

  63. Re: Ich hab's erfolgreich versucht, es...

    Autor: hum4n0id3 03.07.15 - 15:27

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wechsel auf Linux Mint ging bei mir ganz locker. Sehr viele
    > Programm-Vollversionen waren in der Grundinstallation enthalten und sofort
    > nutzbar. Alle meine USB-Geräte waren sofort und ohne Treiberinstallation
    > nutzbar. Ein Virenscanner ist laut BSI bei Linux absolut unnötig. Auch die
    > enorme Menge an Updates die Win so benötigt entfällt. Alle Altdateien aus
    > der Winos Ära konnten problemlos weiter verwendet werden.
    >

    Das ist schön :-) Als Windows, OSX und Linux User, muss ich wiederum sagen, das ich es bei mir und in der Arbeit nicht so einfach hinbekomme. Mein Netbook funktioniert zb. ab Kernel 3.18 ganz passabel. Darunter geht es nur schlecht. Es ist Intel-Hardware und um die 2 Jahre alt. Bei der Arbeit fehlt Software und Peripherie geht auch nicht ohne weiteres.

    > Zu Beginn installierte ich Linux parallel zu Windos, da ich Win dadurch
    > nicht mehr benötigte, ist es mittlerweile von der Platte getilgt worden und
    > einem weiteren freien OS gewichen.
    >

    Hatte es auch mal so gehabt... mehrere verschiedene OS zuhaben finde ich jedoch besser und praktischer :-)

    > Das Thema mit der NAS-Anbindung (Network attached Storage - Netzwerkplatte)
    > hat mein Azubi an einem Abend hingekriegt, der Eintrag in die fstab ist ja
    > recht trivial. Ich finde es unnötig die Forenteilnehmer mit so niedrigen
    > Problemen zu belästigen, da ein Blick in den Kofler ("das" Linux Buch) oder
    > bei ubuntuusers.de die Lösung liefert.
    >

    Das ist alles meist nur Theorie. Praktisch muss es umsetzbar sein. Die Dokumentation zb. auf Ubuntu.com, wenn es um Ubuntu geht, wesentlich zuverlässiger. Bei Ubuntuusers-Wiki wird auch oft nicht detailliert geschrieben oder ist nicht aktuell.

    > Die vielen Vorteile von Mint/Linux habe ich mittlerweile sehr zu schätzen
    > gelernt, hier könnte sich Mikrosoft eine deutliche Scheibe abschneiden.
    > Eine sehr schöne Auflistung der Linux Features ist auf
    > www.warumlinuxbesserist.de hinterlegt.
    >

    So als Linux-Nutzer ... fast alles ist was auf dieser Seite steht, nennt man allgemein "Bullshit" und vieles ist glatt gelogen. Wer diese Seite gemacht hat, zeigt das er sich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt und eher Linux und Open-Source schadet. Selbst die Behauptungen zum Windows sind nicht richtig.

    > Seit ich auf meinen Rechner nur noch Software unter der GPL-Lizenz
    > akzeptiere wurde vieles besser. Die GPL-Lizenz kennt nur Freiheiten.

    Die GPL-Lizenz hat erst einmal nichts mit Freiheit zu tun. Freiheit ist das Recht, seine Entscheidungen ausüben zu dürfen. GPL ist lediglich nur eine Lizenz, die bestimmte Rechte für seine Benutzer einräumt. Mehr nicht ;-)

    > Die Freiheit den Quellcode einzusehen, den Code zu verbessern, die Software
    > weiterzugeben und unbegrenzt nutzen zu dürfen.

    Und welche Rechte nutzt du jetzt davon?
    Nutzt du das Recht, den Quellcode einzusehen?
    Verbesserst du den Code?

    Möglichkeiten haben und Möglichkeiten nutzen, sind zwei verschiedene Dinge. Wenn du mit dem Quellcode nichts anfangen kannst, weil du nicht Programmieren kannst, bist du letztendlich nur Anwender und da macht es keinen Unterschied, ob man Windows, OSX oder Linux nutzt. Man kann nur das essen, was einem serviert.

    > Die EULA's der überteuerten
    > propritären Betriebssysteme haben nur Nachteile und Einschränkungen für den
    > Nutzer zu bieten, womöglich wissen die PC-Nutzer nicht, dass es sehr gute
    > freie Betriebssysteme gibt.
    >

    Beschreibe das bitte.

    > Wer in seinem Haushalt nur Fertig-PCs nutzt, kann unter dem Suchbegriff
    > "Linux Shop" deutsche Händler finden, die perfekt installierte, günstige
    > Linux PCs liefern.

    Und hier kann man es schon sehen. Man hat nicht wirklich eine Wahl, wenn man ein gut konfiguriertes Linux-System haben will. Da hat man mit Windows, mehr Auswahl und ist somit deutlich freier.

    > Ich empfehle, Linux einfach mal zu probieren, das kostet nichts und tut
    > auch nicht weh.
    >

    Das stimmt. Linux auszuprobieren tut meist nicht weh :-)

  64. Ich hab's erfolgreich versucht, es ging...

    Autor: guenther62 04.07.15 - 23:29

    Die Bedeutung des Wortes Freiheit, so wie ich das sehe, ist wunderbar in dem Artikel http://blog.grobox.de/2008/system-der-unfreiheit/ erklärt. Das sollte jeder zu Ende lesen und aureichend auf sich einwirken lassen.

    Das erklärt natürlich auch, weswegen unsere Bundesregierunga die Verschlusssachen der Kategorie "streng geheim" ausschließlich mit Linux Rechnern bearbeitet. Die SINA Rechner aus Fürther Produktion arbeiten mit dem sicheren Debian Linux. Ein Bekannter hat mir die Features kürzlich am Original Rechner gezeigt.

    Die Bundesregierung akzeptiert (für wichtige Daten) keine Rechnerbetriebssysteme deren Funktionen nicht einsehbar und ausschließlich fremdgesteuert sind.

    Auch die "Trusted Platform Chips" die für W10 Rechner verpflichtend sind, um den Microsoft Aufkleber zu erhalten ist "in dieser Ausprägung" für undere Regierung nicht akzeptabel. Mit der Hardware-Funktion, kann aus der Ferne perfekt gesteuert werden, welches Betriebssystem u n d welches Programm auf dem Zielrechner genutzt werden dürfen; alles andere läuft auf dieser Hardware überhaupt nicht mehr. Der Rechnerkäufer hat mit W10 keinerlei Kontrolle mehr über seine Daten.

    Wer hier die Nase rümpft, möge sich mal vor Augen halten wie doof die Bertelsmann Kunden geguckt haben, die plötzlich ihre legal gekauften und DRM geschützten Musikdateien nicht mehr hören konnten, als der zugehörige Zertifikatsserver endgültig abgeschaltet wurde.

    Bei manchen Artikeln zu dem Thema Linux lese ich zwischen den Zeilen in sehr verzagtem Tonfall, " Ich komme mit Linux prima klar, aber weiterempfehlen kann ich es nicht, weil..................". Das ist meines Erachtens Bullshit und verunsichert mutige Nur-Win-Nutzer die mal über den Zaun gucken wollen. Die Überraschung kann dann um so größer sein, wenn plötzlich viele schwierige Win-Themen wie: Schädlinge/Virenscanner, Treiberinstallation, Kaufsoftware, Cleaner, Optimizer, Registrierung und Produkt-Key keinerlei Rolle mehr spielen. Die Freiheit hat viele Vorteile.

    Weitere Features von Linux sind unter http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de sehr charmant aufgezeigt. Meine Erfahrungen decken sich recht gut mit den Aussagen, selbst wenn Personen die mit den zahlreichen Windos-Problemen ihre Familie ernähren müssen, das womöglich gern anders sehen.

  65. Re: Ich hab's erfolgreich versucht, es...

    Autor: hum4n0id3 05.07.15 - 10:38

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bedeutung des Wortes Freiheit, so wie ich das sehe,

    Es ist aber ein fest definierter Begriff, das man in jedem Duden nachschlagen kann und wird eindeutig beschrieben.

    > ist wunderbar in
    > dem Artikel blog.grobox.de erklärt. Das sollte jeder zu Ende lesen und
    > aureichend auf sich einwirken lassen.
    >

    Der Artikel, OSS typisch, hat jedoch nichts mit der Freiheit zu tun.

    > Das erklärt natürlich auch, weswegen unsere Bundesregierunga die
    > Verschlusssachen der Kategorie "streng geheim" ausschließlich mit Linux
    > Rechnern bearbeitet. Die SINA Rechner aus Fürther Produktion arbeiten mit
    > dem sicheren Debian Linux. Ein Bekannter hat mir die Features kürzlich am
    > Original Rechner gezeigt.
    >

    Ja, genau ... schönen Sonntag :-)

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