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Ich hab's so oft versucht..

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  1. Re: Ich hab's so oft versucht..

    Autor: Acid 303 01.07.15 - 16:07

    chiefmasterbridgebuilder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch grundlegend die Installation von Software unter Linux ist so ein
    > Ding.. Unter Windows lad ich mir eine EXE oder MSI, starte das Setup via
    > Doppelklick, weiter weiter weiter, fertigstellen und schon is die
    > Installation durch. Kein Paketmanager, keine Abhängigkeiten von anderen
    > Paketen, keine Fenster die einem nicht weiter helfen, wenn man das Paket
    > doppelklickt usw..
    Anfänger haben das “Softwarecenter” (grafische Oberfläche), wo sich die meisten geläufigen, unter Linux verwendbaren Programmen auf Knopfdruck installieren und wieder deinstallieren lassen. Fortgeschrittene Anwender machen das in der Bash. Ich kann einfach Packetquellen hinzufügen und kann über einen einzigen Befehl alle meine Programme (oder nur bestimmte) auf die neueste Version bringen. Ich muss also nur in wenigen Fällen Tante Google bemühen, um eine Downloadquelle für meine gewünschte Software zu finden.
    Oder glaubst du, dass Microsoft für Windows 10 einen Linux ähnlichen Packetmanager integriert, weil das Vorbild so schlecht ist?
    https://www.golem.de/news/oneget-paketmanager-von-microsoft-fuer-windows-10-1410-110139.html


    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das nicht einer der Gründe, warum Linux es so schwer hat, weil aus der
    > "Community" gleich diese pseudoelitäre Überlegenheitskeule geschwungen
    > wird?
    Ich würde das Golem Forum nicht als Linux Community bezeichnen. Auf ubuntuusers.de (eine der vielen Linux Communitys) wird zB. jeder Neuling freundlich behandelt und viele opfern einen Teil ihrer Freizeit, um da freiwilligen Support zu leisten.

  2. Ich hab's erfolgreich versucht, es ging ganz locker

    Autor: guenther62 03.07.15 - 00:36

    Der Wechsel auf Linux Mint ging bei mir ganz locker. Sehr viele Programm-Vollversionen waren in der Grundinstallation enthalten und sofort nutzbar. Alle meine USB-Geräte waren sofort und ohne Treiberinstallation nutzbar. Ein Virenscanner ist laut BSI bei Linux absolut unnötig. Auch die enorme Menge an Updates die Win so benötigt entfällt. Alle Altdateien aus der Winos Ära konnten problemlos weiter verwendet werden.

    Zu Beginn installierte ich Linux parallel zu Windos, da ich Win dadurch nicht mehr benötigte, ist es mittlerweile von der Platte getilgt worden und einem weiteren freien OS gewichen.

    Das Thema mit der NAS-Anbindung (Network attached Storage - Netzwerkplatte) hat mein Azubi an einem Abend hingekriegt, der Eintrag in die fstab ist ja recht trivial. Ich finde es unnötig die Forenteilnehmer mit so niedrigen Problemen zu belästigen, da ein Blick in den Kofler ("das" Linux Buch) oder bei ubuntuusers.de die Lösung liefert.

    Die vielen Vorteile von Mint/Linux habe ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt, hier könnte sich Mikrosoft eine deutliche Scheibe abschneiden. Eine sehr schöne Auflistung der Linux Features ist auf http://www.warumlinuxbesserist.de/ hinterlegt.

    Seit ich auf meinen Rechner nur noch Software unter der GPL-Lizenz akzeptiere wurde vieles besser. Die GPL-Lizenz kennt nur Freiheiten. Die Freiheit den Quellcode einzusehen, den Code zu verbessern, die Software weiterzugeben und unbegrenzt nutzen zu dürfen. Die EULA's der überteuerten propritären Betriebssysteme haben nur Nachteile und Einschränkungen für den Nutzer zu bieten, womöglich wissen die PC-Nutzer nicht, dass es sehr gute freie Betriebssysteme gibt.

    Wer in seinem Haushalt nur Fertig-PCs nutzt, kann unter dem Suchbegriff "Linux Shop" deutsche Händler finden, die perfekt installierte, günstige Linux PCs liefern.
    Die Rechner sind um den Preis einer Windows-Lizenz günstiger als die Rechner vom Multimediamarkt. Auch Dualbootrechner mit zwei Betriebssystemen sind dort erhältlich.

    Meine Frau und meine Kinder kommen mit Linux auch prima klar.
    Ich empfehle, Linux einfach mal zu probieren, das kostet nichts und tut auch nicht weh.

    Eine Installation ist übrigens nicht nötig um Linux zu probieren, ein einfaches Booten von der DVD genügt, um alle enthaltenen Programme nutzen zu können und sicher zu surfen.

  3. Re: Ich hab's erfolgreich versucht, es ging ganz locker

    Autor: hum4n0id3 03.07.15 - 15:27

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wechsel auf Linux Mint ging bei mir ganz locker. Sehr viele
    > Programm-Vollversionen waren in der Grundinstallation enthalten und sofort
    > nutzbar. Alle meine USB-Geräte waren sofort und ohne Treiberinstallation
    > nutzbar. Ein Virenscanner ist laut BSI bei Linux absolut unnötig. Auch die
    > enorme Menge an Updates die Win so benötigt entfällt. Alle Altdateien aus
    > der Winos Ära konnten problemlos weiter verwendet werden.
    >

    Das ist schön :-) Als Windows, OSX und Linux User, muss ich wiederum sagen, das ich es bei mir und in der Arbeit nicht so einfach hinbekomme. Mein Netbook funktioniert zb. ab Kernel 3.18 ganz passabel. Darunter geht es nur schlecht. Es ist Intel-Hardware und um die 2 Jahre alt. Bei der Arbeit fehlt Software und Peripherie geht auch nicht ohne weiteres.

    > Zu Beginn installierte ich Linux parallel zu Windos, da ich Win dadurch
    > nicht mehr benötigte, ist es mittlerweile von der Platte getilgt worden und
    > einem weiteren freien OS gewichen.
    >

    Hatte es auch mal so gehabt... mehrere verschiedene OS zuhaben finde ich jedoch besser und praktischer :-)

    > Das Thema mit der NAS-Anbindung (Network attached Storage - Netzwerkplatte)
    > hat mein Azubi an einem Abend hingekriegt, der Eintrag in die fstab ist ja
    > recht trivial. Ich finde es unnötig die Forenteilnehmer mit so niedrigen
    > Problemen zu belästigen, da ein Blick in den Kofler ("das" Linux Buch) oder
    > bei ubuntuusers.de die Lösung liefert.
    >

    Das ist alles meist nur Theorie. Praktisch muss es umsetzbar sein. Die Dokumentation zb. auf Ubuntu.com, wenn es um Ubuntu geht, wesentlich zuverlässiger. Bei Ubuntuusers-Wiki wird auch oft nicht detailliert geschrieben oder ist nicht aktuell.

    > Die vielen Vorteile von Mint/Linux habe ich mittlerweile sehr zu schätzen
    > gelernt, hier könnte sich Mikrosoft eine deutliche Scheibe abschneiden.
    > Eine sehr schöne Auflistung der Linux Features ist auf
    > www.warumlinuxbesserist.de hinterlegt.
    >

    So als Linux-Nutzer ... fast alles ist was auf dieser Seite steht, nennt man allgemein "Bullshit" und vieles ist glatt gelogen. Wer diese Seite gemacht hat, zeigt das er sich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt und eher Linux und Open-Source schadet. Selbst die Behauptungen zum Windows sind nicht richtig.

    > Seit ich auf meinen Rechner nur noch Software unter der GPL-Lizenz
    > akzeptiere wurde vieles besser. Die GPL-Lizenz kennt nur Freiheiten.

    Die GPL-Lizenz hat erst einmal nichts mit Freiheit zu tun. Freiheit ist das Recht, seine Entscheidungen ausüben zu dürfen. GPL ist lediglich nur eine Lizenz, die bestimmte Rechte für seine Benutzer einräumt. Mehr nicht ;-)

    > Die Freiheit den Quellcode einzusehen, den Code zu verbessern, die Software
    > weiterzugeben und unbegrenzt nutzen zu dürfen.

    Und welche Rechte nutzt du jetzt davon?
    Nutzt du das Recht, den Quellcode einzusehen?
    Verbesserst du den Code?

    Möglichkeiten haben und Möglichkeiten nutzen, sind zwei verschiedene Dinge. Wenn du mit dem Quellcode nichts anfangen kannst, weil du nicht Programmieren kannst, bist du letztendlich nur Anwender und da macht es keinen Unterschied, ob man Windows, OSX oder Linux nutzt. Man kann nur das essen, was einem serviert.

    > Die EULA's der überteuerten
    > propritären Betriebssysteme haben nur Nachteile und Einschränkungen für den
    > Nutzer zu bieten, womöglich wissen die PC-Nutzer nicht, dass es sehr gute
    > freie Betriebssysteme gibt.
    >

    Beschreibe das bitte.

    > Wer in seinem Haushalt nur Fertig-PCs nutzt, kann unter dem Suchbegriff
    > "Linux Shop" deutsche Händler finden, die perfekt installierte, günstige
    > Linux PCs liefern.

    Und hier kann man es schon sehen. Man hat nicht wirklich eine Wahl, wenn man ein gut konfiguriertes Linux-System haben will. Da hat man mit Windows, mehr Auswahl und ist somit deutlich freier.

    > Ich empfehle, Linux einfach mal zu probieren, das kostet nichts und tut
    > auch nicht weh.
    >

    Das stimmt. Linux auszuprobieren tut meist nicht weh :-)

  4. Ich hab's erfolgreich versucht, es ging ganz locker

    Autor: guenther62 04.07.15 - 23:29

    Die Bedeutung des Wortes Freiheit, so wie ich das sehe, ist wunderbar in dem Artikel http://blog.grobox.de/2008/system-der-unfreiheit/ erklärt. Das sollte jeder zu Ende lesen und aureichend auf sich einwirken lassen.

    Das erklärt natürlich auch, weswegen unsere Bundesregierunga die Verschlusssachen der Kategorie "streng geheim" ausschließlich mit Linux Rechnern bearbeitet. Die SINA Rechner aus Fürther Produktion arbeiten mit dem sicheren Debian Linux. Ein Bekannter hat mir die Features kürzlich am Original Rechner gezeigt.

    Die Bundesregierung akzeptiert (für wichtige Daten) keine Rechnerbetriebssysteme deren Funktionen nicht einsehbar und ausschließlich fremdgesteuert sind.

    Auch die "Trusted Platform Chips" die für W10 Rechner verpflichtend sind, um den Microsoft Aufkleber zu erhalten ist "in dieser Ausprägung" für undere Regierung nicht akzeptabel. Mit der Hardware-Funktion, kann aus der Ferne perfekt gesteuert werden, welches Betriebssystem u n d welches Programm auf dem Zielrechner genutzt werden dürfen; alles andere läuft auf dieser Hardware überhaupt nicht mehr. Der Rechnerkäufer hat mit W10 keinerlei Kontrolle mehr über seine Daten.

    Wer hier die Nase rümpft, möge sich mal vor Augen halten wie doof die Bertelsmann Kunden geguckt haben, die plötzlich ihre legal gekauften und DRM geschützten Musikdateien nicht mehr hören konnten, als der zugehörige Zertifikatsserver endgültig abgeschaltet wurde.

    Bei manchen Artikeln zu dem Thema Linux lese ich zwischen den Zeilen in sehr verzagtem Tonfall, " Ich komme mit Linux prima klar, aber weiterempfehlen kann ich es nicht, weil..................". Das ist meines Erachtens Bullshit und verunsichert mutige Nur-Win-Nutzer die mal über den Zaun gucken wollen. Die Überraschung kann dann um so größer sein, wenn plötzlich viele schwierige Win-Themen wie: Schädlinge/Virenscanner, Treiberinstallation, Kaufsoftware, Cleaner, Optimizer, Registrierung und Produkt-Key keinerlei Rolle mehr spielen. Die Freiheit hat viele Vorteile.

    Weitere Features von Linux sind unter http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de sehr charmant aufgezeigt. Meine Erfahrungen decken sich recht gut mit den Aussagen, selbst wenn Personen die mit den zahlreichen Windos-Problemen ihre Familie ernähren müssen, das womöglich gern anders sehen.

  5. Re: Ich hab's erfolgreich versucht, es ging ganz locker

    Autor: hum4n0id3 05.07.15 - 10:38

    guenther62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bedeutung des Wortes Freiheit, so wie ich das sehe,

    Es ist aber ein fest definierter Begriff, das man in jedem Duden nachschlagen kann und wird eindeutig beschrieben.

    > ist wunderbar in
    > dem Artikel blog.grobox.de erklärt. Das sollte jeder zu Ende lesen und
    > aureichend auf sich einwirken lassen.
    >

    Der Artikel, OSS typisch, hat jedoch nichts mit der Freiheit zu tun.

    > Das erklärt natürlich auch, weswegen unsere Bundesregierunga die
    > Verschlusssachen der Kategorie "streng geheim" ausschließlich mit Linux
    > Rechnern bearbeitet. Die SINA Rechner aus Fürther Produktion arbeiten mit
    > dem sicheren Debian Linux. Ein Bekannter hat mir die Features kürzlich am
    > Original Rechner gezeigt.
    >

    Ja, genau ... schönen Sonntag :-)

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