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  5. › Pebble Time im Test: Nicht…

Herbst

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  1. Herbst

    Autor: Bouncy 29.06.15 - 13:20

    Weiß nicht, ich war schon ein bisschen gespannt auf diese Uhr, aber jetzt ist das erste und letzte das mir dazu einfällt, dass sie aussieht wie ein verregneter, öder Herbsttag. Flau, grau, mau. Also bei allem Verständnis für Akkulaufzeit, diese Dinger sind imho immernoch Gadgets, und Gadgets sollen irgendwo doch Spaß machen. Was macht die Pebble denn noch, wenn nicht Spaß? Naja, also weiterhin warten auf eine Smartwatch...

  2. Re: Herbst

    Autor: Schattenwerk 29.06.15 - 13:24

    Nur damit ich es richtig verstanden habe:

    Die Farbe des Gehäuses ist der Grund wieso die Funktionalität der Uhr keinen Spaß macht?

  3. Re: Herbst

    Autor: Bouncy 29.06.15 - 13:28

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur damit ich es richtig verstanden habe:
    Nichtmal ansatzweise, fürchte ich... :p

  4. Re: Herbst

    Autor: Peter Brülls 29.06.15 - 13:47

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur damit ich es richtig verstanden habe:
    >
    > Die Farbe des Gehäuses ist der Grund wieso die Funktionalität der Uhr
    > keinen Spaß macht?

    Auch ohne seine Erklärung hätte ich das auf das Gesamtbild geschoben, insbesondere eben das UI samt Display. Für 1990 wäre das herausragend gewesen, aber heute ist man doch eher eher HDPI und leuchtende Farben gewähnt.

    Ja, man kann es auch bei hellem Sonnenlicht sehr gut ablesen, aber das ist eben nicht die Umgebung, in der sich die meisten Menschen der Zielgruppe (i.E. Bewohner von Industrienationen) aufhalten.

    Ja, bei knalliger Sonne begeistert das Display der Apple Watch nicht - aber es funktioniert, wich es gestern bei einem Ausflug feststellen konnte.

    Ich denke, dass „Nur einmal pro Woche laden“-Feature muss jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen.

  5. Re: Herbst

    Autor: Qbit42 29.06.15 - 14:59

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch ohne seine Erklärung hätte ich das auf das Gesamtbild geschoben,
    > insbesondere eben das UI samt Display. Für 1990 wäre das herausragend
    > gewesen, aber heute ist man doch eher eher HDPI und leuchtende Farben
    > gewähnt.

    Nun das kommt wohl darauf an, wie man die Uhr einsetzen möchte. Für mich ist sie ein rein funktionales Gerät. Ich möchte sie auf keinen Fall als Schmuck tragen und auch kein HDTV damit schauen. Für mich geht es bei der Uhr um die Verwaltung von Informationen. Dafür finde ich das Konzept sehr gelungen und die neuen Farben fügen gerade genug Möglichkeiten der Informationsdarstellung hinzu. Mit einer Eingabeaufforderung und dezent gesetzten Farbakzenten kann man z.B. heutzutage immer noch sehr effizient arbeiten.

    > Ja, man kann es auch bei hellem Sonnenlicht sehr gut ablesen, aber das ist
    > eben nicht die Umgebung, in der sich die meisten Menschen der Zielgruppe
    > (i.E. Bewohner von Industrienationen) aufhalten.

    Ich dachte schon ich komme selten nach draußen. Es gab schon unzählige Situationen, in denen ich mich gefreut habe, das ich meine jetzige Pebble einwandfrei ablesen konnte. Störenden Sonnenlichteinfall gibt es oft auch, wenn man nicht am Strand liegt oder auf dem Feld arbeitet. Ich kann das zwar nicht mit anderen Uhren vergleichen, jedoch habe ich mit meinem Handy mehr Probleme.

    > Ja, bei knalliger Sonne begeistert das Display der Apple Watch nicht - aber
    > es funktioniert, wich es gestern bei einem Ausflug feststellen konnte.
    >
    > Ich denke, dass „Nur einmal pro Woche laden“-Feature muss
    > jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen.

    Der Akku ist schon ein wichtiger Punkt, jedoch für mich nicht so entscheidend. Du unterstellst hier eine generelle Entbehrung die für mich zum Beispiel nicht gegeben ist. Die Pebble erledigt für mich genau die Aufgaben die ich benötige und das auch noch sehr gut.

    Umgekehrt könnte man genauso unterstellen (was ich nicht will):
    > Ich denke, dass „leuchtend bunte HDPI“-Feature muss
    > jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen und die Uhr jeden Tag zu laden.

    Jeder sollte einfach selber überlegen welche Aufgaben ein solches (meist teures) Gadget lösen soll und ob man mehr Wert auf ein Arbeitstier oder ein Spielzeug legt. Beides hat durchaus seine Daseinsberechtigung, aber bitte nicht immer gleich von einem selbst auf andere schließen und dann auf den anderen rumhacken.

  6. Re: Herbst

    Autor: alastor2001 29.06.15 - 16:22

    > Auch ohne seine Erklärung hätte ich das auf das Gesamtbild geschoben,
    > insbesondere eben das UI samt Display.

    Die UI ist nicht schön, aber funktional und die Bedienung funktioniert besser als mit Touch- und Wisch-Unsinn.


    > Für 1990 wäre das herausragend gewesen, aber heute ist man doch eher eher HDPI > und leuchtende Farben gewähnt.

    1990 gab es nicht mal ansatzweise Geräte die eine Pebble auch nur erahnen ließen ...
    Eine Blink-Blink-Uhr mit FullHD-Auflösung zahlt halt einen Preis: Die Akkulaufzeit und dass der ach so tolle Bildschirm zu 98% ausgeschaltet ist und erst per Bewegung eingeschaltet werden muss. Was nicht immer funktioniert...

    > Ja, man kann es auch bei hellem Sonnenlicht sehr gut ablesen, aber das ist
    > eben nicht die Umgebung, in der sich die meisten Menschen der Zielgruppe
    > (i.E. Bewohner von Industrienationen) aufhalten.

    Tolle Begründung! Stimmt aber nicht! Einfach mal aus dem Fenster sehen. Am besten geht man halt nur raus wenn nicht die Sonne scheint...

    > Ich denke, dass „Nur einmal pro Woche laden“-Feature muss
    > jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen.

    Das muss jeder selber wissen. 10 Tage Akkulaufzeit (original Pebble), einfache Bedienung, offene Schnittstellen und Always-On-Display finde ich persönlich wichtiger.

  7. Re: Herbst

    Autor: Peter Brülls 29.06.15 - 17:18

    Qbit42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch ohne seine Erklärung hätte ich das auf das Gesamtbild geschoben,
    > > insbesondere eben das UI samt Display. Für 1990 wäre das herausragend
    > > gewesen, aber heute ist man doch eher eher HDPI und leuchtende Farben
    > > gewähnt.
    >
    > Nun das kommt wohl darauf an, wie man die Uhr einsetzen möchte. Für mich
    > ist sie ein rein funktionales Gerät. Ich möchte sie auf keinen Fall als
    > Schmuck tragen und auch kein HDTV damit schauen.

    Das eine schließ das andere nicht aus. Besonderer Schmuck die die Apple Watch z.B. ja auch nicht. HDTV will man nicht sehen, aber mehr DPI - bis zu einem gewissen Wert, natürlich - heißt auch mehr unterscheidbare Strukturen auf dem Bildschirm und daher tendenziell bessere Darstellung von Informationen.

    Ich sehe ja die Screenshots: Das Display bietet auf einen Blick weniger Information als etwa die Apple Watch. Ist ja auch kein Wunder, bei 144 × 168 gegenüber 272 x 340 oder gar 312 x 390.

    Generell kann aber auch ein Arbeitsgerät einen ästhetischen Anspruch befriedigen. Kostet natürlich (hier z.B. halt in Bezug auf Energiekosten des Displays) . Oder man wählt bewusst einen etwas rustikaleren Look und verkauft das als Feature.


    > > Ja, man kann es auch bei hellem Sonnenlicht sehr gut ablesen, aber das
    > ist
    > > eben nicht die Umgebung, in der sich die meisten Menschen der Zielgruppe
    > > (i.E. Bewohner von Industrienationen) aufhalten.
    >
    > Ich dachte schon ich komme selten nach draußen.

    Kommen die meisten Leute nicht - selbst bei einem Fensterplatz hat man gleich radikal weniger Licht als ein Meter daneben, das fällt unseren Augen halt nur im Normalfall nicht aus.





    > > Ja, bei knalliger Sonne begeistert das Display der Apple Watch nicht -
    >> aber es funktioniert, wich es gestern bei einem Ausflug feststellen konnte.
    > >
    > > Ich denke, dass „Nur einmal pro Woche laden“-Feature muss
    > > jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen.
    >
    > Der Akku ist schon ein wichtiger Punkt, jedoch für mich nicht so
    > entscheidend. Du unterstellst hier eine generelle Entbehrung die für mich
    > zum Beispiel nicht gegeben ist. Die Pebble erledigt für mich genau die
    > Aufgaben die ich benötige und das auch noch sehr gut.

    Das ist schön für Dich, aber höhere Auflösungen und mehr Farben waren immer ein genereller Trend in der Elektronik für Endanwender uns das wird solange weitergehen, bis beides so weit, dass Verbesserungen für Menschen nicht mehr wahrnehmbar sind.

    > Umgekehrt könnte man genauso unterstellen (was ich nicht will):
    > > Ich denke, dass „leuchtend bunte HDPI“-Feature muss
    > > jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen und die Uhr
    > jeden Tag zu laden.

    In der Praxis ist „jeden Tag laden“ aber eben kein Problem. Zähne putzen, Brille ablegen, Uhr ablegen - für die Mehrheit der Nutzer ist das ein allabendliches Szenario ohne jede Einschränkung. Das einzige was sich ändert ist, dass die Uhr auf ein Ladegerät gelegt wird.

    Und wie gesagt, ich habe den Draußen-Einsatz nun schon mehrmals hinter mir gehabt, mit sonnigen Sommertagen. Das Apple Watch Display wirkt nicht so, wie man in Innenräumen oder selbst hinter der Windschutzscheibe wahrnimmt, aber es ist lesbar. Für die Displays der vergleichbaren Wear-Geräte gilt das gleiche.

    > Jeder sollte einfach selber überlegen welche Aufgaben ein solches (meist
    > teures) Gadget lösen soll und ob man mehr Wert auf ein Arbeitstier oder ein
    > Spielzeug legt. Beides hat durchaus seine Daseinsberechtigung, aber bitte
    > nicht immer gleich von einem selbst auf andere schließen und dann auf den
    > anderen rumhacken.

    Ich sehe nicht, dass ich irgendwo „hacke“. Ich habe die Pebbles - auch wenn sie nichts für mich sind - ja desöfteren verteidigt, da sie ja Bedürfnisse unterstützen, die die Apple Watch und Android Wear Geräte nicht erfüllen. Insbesondere die Laufzeit, denn für manche ist es eben wichtig, dass das Ding nur alle paar Tage geladen werden muss.

    Da ist Deine Unterteilung in „Arbeitstier“ und „Spielzeug“ deutlich abwertender für nicht-Pebbles und funktioniert nur, wenn man alles jenseits seines eigenen Workflows und Use-Case als „Spielerei“ ansieht.

    Aber solche Dinge gehören auch zum „Arbeiten“:

    • Darstellung von Karten/Navigation. Wie der Artikel ja anspricht, ist Navigation mit dem Ding nicht so dolle, eben wegen der geringen Auflösung. Natürlich kann man auch auf einer Apple Watch keine Weltreisen planen,  aber das Display reicht aus, dass man bei einem 400 × 400 Meter Kartenausschnitt immer noch Strukturen wie Straßen sehen und ausgewählte Straßennamen anzeigen lassen kann, ohne was zu verdecken. Das reicht für eine Übersichtskarte aus, wird so aber auf einer Pebble nicht klappen.

    • Kein WLAN

    iPhone liegt gerne mal ein Stockwerk woanders, mit Stahlbeton dazwischen. Bluetooth ist dann gerne mal nicht. Viele Funktionen gehen trotzdem, weil beide Geräte im WLAN sind, mal ganz abgesehen davon, dass sowohl Apple Watch und (manche) Android Wear Geräte eigenständig mit dem Internet reden können werden.

    • Kein Lautsprecher

    Mal eben einen Anruf im Lauf entgegennehmen und beantworten ist mit der Pebble Time mangels Lautsprecher nicht möglich. Und ja, natürlich hat das ein bisschen was von „Kitt“, aber - es funktioniert und ist durchaus einsetzbar.

  8. Re: Herbst

    Autor: Peter Brülls 29.06.15 - 17:47

    alastor2001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Auch ohne seine Erklärung hätte ich das auf das Gesamtbild geschoben,
    > > insbesondere eben das UI samt Display.
    >
    > Die UI ist nicht schön,

    Schon mal schlecht.

    > aber funktional und die Bedienung funktioniert
    > besser als mit Touch- und Wisch-Unsinn.

    Hmm.. Wieso ist ein Touch auf einem Knopf plötzlich was anderes als ein Touch auf ein Display? Wischgesten gibt es bei der Watch generell drei: Von oben für die Benachrichtigungen, von unten für die Glances und rechts links um die Glances zu wechseln. Was, um Gottes Willen, ist daran „Unsinn“ und schlechte als ein Knochen zu drücken und damit zu scrollen?

    > > Für 1990 wäre das herausragend gewesen, aber heute ist man doch eher eher
    > > HDPI und leuchtende Farben gewähnt.
    >
    > 1990 gab es nicht mal ansatzweise Geräte die eine Pebble auch nur erahnen
    > ließen ...

    Eben.

    > Eine Blink-Blink-Uhr mit FullHD-Auflösung zahlt halt einen Preis: Die
    > Akkulaufzeit und dass der ach so tolle Bildschirm zu 98% ausgeschaltet ist
    > und erst per Bewegung eingeschaltet werden muss. Was nicht immer
    > funktioniert...

    Es funktioniert fast immer (immer wäre besser, ja). Und generell muss ein Bildschirm nur dann an sein, wenn jemand ihn ansieht. Meine Computer schalten die Bildschirme ja auch aus, wenn ich eine gewisse Zeit nichts am Rechner mache, es sei denn, ich spiele Videos ab. Letzteres ist ein Usecase, der bei Smartwatches möglich, aber wohl eher wirklich selten ist.

    Das tatsächlich relevante am Einschaltzwang ist die Verzögerung, bis das Display ablesbar ist.

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass sie in der Altagspraxis nicht wirklich merkbar ist, weil die Entscheidung, etwas ablesen zu wollen, in der Handbewegung resultiert und das Display bereit ist, wen man den Kopf gedreht hat. Ich würde mich nicht mal wundern, wenn das antrainiertes Verhalten ist, aber wenn, dann mit so wenig Friktion, dass ich es nicht gemerkt habe.

    Die Dauer von sechs Sekunden reicht für das Ablesen von Benachrichtigen ebenfalls auch, sobald etwas Interaktion erfordert (scrollen, Diktat, etc) bleibt das Display ja eh an, bis die Interaktion vorbei ist.

    Prinzipiell würde ich aber auch zugestehen, dass man das auf das Plus setzen kann - ich bezweifle aber, dass das ein so großes ist. Bei allen Leuten, die das bei der Watch und ähnlichen Uhren als „gefällt mir nicht“ bestätigt hatten, kam eine Pebble aus diversen anderen Gründen - Hauptsächliche fehlende Hardwarefeatures - nicht in Frage.




    > > Ja, man kann es auch bei hellem Sonnenlicht sehr gut ablesen, aber das
    > ist
    > > eben nicht die Umgebung, in der sich die meisten Menschen der Zielgruppe
    > > (i.E. Bewohner von Industrienationen) aufhalten.
    >
    > Tolle Begründung! Stimmt aber nicht!

    Doch, stimmt schon. Menschen in DE - und für andere Nationen vergleichbarer Art sieht es ebenso aus - verbringen 90 % ihrer Zeit in Innenräumen, wobei man wohl umrechnen sollte auf 0,85%, weil die Basis von 16 Nicht-Schlaf-Stunden pro Tag wohl realistischer ist.


    > Einfach mal aus dem Fenster sehen. Am
    > besten geht man halt nur raus wenn nicht die Sonne scheint...

    das nicht, aber die Sonne muss schon sehr stark scheinen, dass man ein OLED Smartwatchdisplay gar nicht mehr ablesen kann. Dann hilft evtl. das abnehmen der Sonnenbrille.

    Deutschland hat übrigens im Schnitt 1.600 Sonnenstunden pro Jahr. Allerdings verpasst man davon halt einiges, weil man auch zur Arbeit muss, wenn draußen die Sonne scheint. Hinter dem Fenster kommt davon nur noch ein Teil an, ein paar meter weniger noch weniger. Fall wir mal wirklich überall Tageslicht mit 10.000 Lux haben, sähe es wieder anders aus.

    > > Ich denke, dass „Nur einmal pro Woche laden“-Feature muss
    > > jemanden sehr wichtig sein, um da beide Augen zuzukneifen.
    >
    > Das muss jeder selber wissen. 10 Tage Akkulaufzeit (original Pebble),
    > einfache Bedienung, offene Schnittstellen und Always-On-Display finde ich
    > persönlich wichtiger.

    Du nennest das Laden ja auch an erster Stelle. Und für den Massenmarkt ist nur die einfache Bedienung wichtig (das haben andere aber auch), nicht aber die offene Schnittstelle.

    Always on, siehe oben.

  9. Re: Herbst

    Autor: alastor2001 29.06.15 - 21:12

    > > Die UI ist nicht schön,
    >
    > Schon mal schlecht.

    Ich habe mich falsch ausgedrückt: Das UI-Design ist minimalistisch und funktionell gehalten, das UI der Apple ist mir zu unübersichtlich und mir zu fummlig.


    > Hmm.. Wieso ist ein Touch auf einem Knopf plötzlich was anderes als ein
    > Touch auf ein Display? Wischgesten gibt es bei der Watch generell drei:
    > Von oben für die Benachrichtigungen, von unten für die Glances und rechts
    > links um die Glances zu wechseln. Was, um Gottes Willen, ist daran
    > „Unsinn“ und schlechte als ein Knochen zu drücken und damit zu
    > scrollen?

    Schon mal eine Pebble benutzt? Bei der Benutzung von Tasten sehe ich was auf dem Bildschirm passiert. Beim Smartphone sehe ich das noch ein, aber bei einem winzigen Screen einer Smartwatch ist die Touch-Bedienung albern. Nicht nur bei Apple, sondern auch bei Android Wear... Bist Du schon mal bei Nieselregen mit so einer Uhr Joggen gewesen? Wahrscheinlich nicht...


    > > > Für 1990 wäre das herausragend gewesen, aber heute ist man doch eher
    > eher
    > > > HDPI und leuchtende Farben gewähnt.
    > >
    > > 1990 gab es nicht mal ansatzweise Geräte die eine Pebble auch nur
    > erahnen
    > > ließen ...
    >
    > Eben.

    Schön, dass Du es einsiehst.

    > > Eine Blink-Blink-Uhr mit FullHD-Auflösung zahlt halt einen Preis: Die
    > > Akkulaufzeit und dass der ach so tolle Bildschirm zu 98% ausgeschaltet
    > ist
    > > und erst per Bewegung eingeschaltet werden muss. Was nicht immer
    > > funktioniert...

    > Es funktioniert fast immer (immer wäre besser, ja). Und generell muss ein
    > Bildschirm nur dann an sein, wenn jemand ihn ansieht. Meine Computer
    > schalten die Bildschirme ja auch aus, wenn ich eine gewisse Zeit nichts am
    > Rechner mache, es sei denn, ich spiele Videos ab. Letzteres ist ein
    > Usecase, der bei Smartwatches möglich, aber wohl eher wirklich selten ist.

    Habe ich ausprobiert, funktioniert oft, aber nicht "fast immer". Der Apple-Mitarbeiter wollte mir das auch schön reden. Ich sehe gerade auf meine Uhr und muss nicht den Arm bewegen, um heraus zu finden, wie spät es ist. Einen leeren Bildschrim möchte ich nicht am Handgelenk tragen. Einige Android-Watches bekommen doch auch zumindest eine Sparanzeige hin. Naja, Apple muss ja für die nächsten Version etwas in der Hinterhand haben.


    > Das tatsächlich relevante am Einschaltzwang ist die Verzögerung, bis das
    > Display ablesbar ist.
    > Meine persönliche Erfahrung ist, dass sie in der Altagspraxis nicht
    > wirklich merkbar ist, weil die Entscheidung, etwas ablesen zu wollen, in
    > der Handbewegung resultiert und das Display bereit ist, wen man den Kopf
    > gedreht hat. Ich würde mich nicht mal wundern, wenn das antrainiertes
    > Verhalten ist, aber wenn, dann mit so wenig Friktion, dass ich es nicht
    > gemerkt habe.
    > Die Dauer von sechs Sekunden reicht für das Ablesen von Benachrichtigen
    > ebenfalls auch, sobald etwas Interaktion erfordert (scrollen, Diktat, etc)
    > bleibt das Display ja eh an, bis die Interaktion vorbei ist.
    > Prinzipiell würde ich aber auch zugestehen, dass man das auf das Plus
    > setzen kann - ich bezweifle aber, dass das ein so großes ist. Bei allen
    > Leuten, die das bei der Watch und ähnlichen Uhren als „gefällt mir
    > nicht“ bestätigt hatten, kam eine Pebble aus diversen anderen Gründen
    > - Hauptsächliche fehlende Hardwarefeatures - nicht in Frage.

    Da redest Du Dir offenbar etwas schön, was Dich nervt...


    > > > Ja, man kann es auch bei hellem Sonnenlicht sehr gut ablesen, aber das
    > > ist
    > > > eben nicht die Umgebung, in der sich die meisten Menschen der
    > Zielgruppe
    > > > (i.E. Bewohner von Industrienationen) aufhalten.
    > >
    > > Tolle Begründung! Stimmt aber nicht!
    >
    > Doch, stimmt schon. Menschen in DE - und für andere Nationen vergleichbarer
    > Art sieht es ebenso aus - verbringen 90 % ihrer Zeit in Innenräumen, wobei
    > man wohl umrechnen sollte auf 0,85%, weil die Basis von 16
    > Nicht-Schlaf-Stunden pro Tag wohl realistischer ist.
    >
    > > Einfach mal aus dem Fenster sehen. Am
    > > besten geht man halt nur raus wenn nicht die Sonne scheint...
    >
    > das nicht, aber die Sonne muss schon sehr stark scheinen, dass man ein OLED
    > Smartwatchdisplay gar nicht mehr ablesen kann. Dann hilft evtl. das
    > abnehmen der Sonnenbrille.

    Habe ich ausprobiert, man erkennt was, aber schön ist es nicht und Nachrichten möchte ich so nicht lesen müssen. Und es gibt Menschen die arbeiten im Freien (ok, ich nicht).


    > Deutschland hat übrigens im Schnitt 1.600 Sonnenstunden pro Jahr.
    > Allerdings verpasst man davon halt einiges, weil man auch zur Arbeit muss,
    > wenn draußen die Sonne scheint. Hinter dem Fenster kommt davon nur noch
    > ein Teil an, ein paar meter weniger noch weniger. Fall wir mal wirklich
    > überall Tageslicht mit 10.000 Lux haben, sähe es wieder anders aus.

    Ja, ja, stimmt schon...


    > Du nennest das Laden ja auch an erster Stelle. Und für den Massenmarkt
    > ist nur die einfache Bedienung wichtig (das haben andere aber auch), nicht
    > aber die offene Schnittstelle.

    Die Bedienung der Pebble ist deutlich einfacher als bei den Touchgeräten. Aber das wird Dich auch nicht überzeugen...
    Und im Massenmarkt zählen wohl eher Markennamen, verwendete Materialien und tolle Bildschirme und da wird es Pebble schwer haben. Ob Smartwatches sich überhaupt durchsetzen, ist noch nicht abzusehen.
    Ich warte derweil auf meine Pebble Time Steel....
    Schönen Abend noch!

  10. Re: Herbst

    Autor: Qbit42 29.06.15 - 23:52

    Ich will mich garnicht über Details streiten. Wie gesagt, jeder muss selber wissen, welche Features er benötigt.

    Ich fand es jedoch ziemlich herablassend wie abwertend du über die Pebble gesprochen hast. Es einfach in die 1990er zu definieren oder die Zielgruppe und deren Bedürfnisse zu definieren. Ich wollte dir nur aufzeigen, dasss durchaus eine Zielgruppe für die Pebble existiert und der Erfolg auf Kickstarter gibt mir hier glaube recht, auch wenn mehr Apple Watches verkauft wurden.

    Meine Unterteilung in Arbeitstiere und Spielzeuge war nicht böse gemeint. Entschuldigung, wenn es so gewirkt hat. Mein Beispiel mit einer guten Eingabeeinforderung verdeutlicht es jedoch ganz gut, was ich meine. Manche mögen ein reduziertes, aufs Arbeiten fokusiertes Interface und manche mögen ein durchgestyltes und verspieltes Interface (was durchaus auch zum Arbeiten genutzt werden kann). Beides ist durchaus ok, hat aber auch Nachteile und nichts ist per se besser.

    Jeder sollte das wählen, was besser zu einem passt. Für mich ist dies eindeutig die Pebble.

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