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nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

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  1. Re: nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

    Autor: jo-1 02.07.15 - 17:53

    Im Grunde ist es doch so was von egal wer was wissenschaftlich beweist - gerne kann mir jemand beweisen, dass künstlicher Zucker besser schmeckt als natürlicher und umgekehrt.

    Der Engländer sagt dazu "The proof is in the pudding"

    Wenig mir MP3s von Stücke übers Inet anhöre (Radio App auf AppleTV oder dem Oppo - und demgegenüber hochauflösende Files (die gerippten sind von den selben Ursprngsdateinen) höre ich nachteilige Unterscheide zwischen 256 kbit über Apple TV digital zugespielt im Vergleich zu direkt ausgelesenen 24 bit files mit > 48 kHz

    Das reicht mir völlig aus um die schlechtere Kette als weniges verlockend zum Musikhören zu sehen.

    Ist wie mit Essen - schmeckt mir nicht reiht völlig aus um ein Essen zu charakterisieren.

    Wir sind nunmal subjektive Wesen und die Summe der subjektiven Eindruck ist das, was mir eben gefällt oder nicht gefällt.

    Ich bin überzeugt, dass ich in einem Dopple Blind Test meine Lieblingsstücke raushöre - ich höre wenn ein Möbelstück in der Wohnung verschoben wurde.

    Hab vor kurzem mein Analogzeugs (Vorverstärker, Endstufen und alte Boxen) komplett verkauft und gegen meine neue super kurze Kette getauscht.

    Nur das Aufstellen von 0,25 m^3 Pappkartons in er Zimmerecke mit den alten Geräten hat den Klang schon so verändert, dass ich verblüfft war - habe mir aus optischen Gründen einen Power Conditioner gekauft weil der Popo so alleine im Regal aussah und kurzfristig geglaubt es würde tatsächlich was ausser Optik bringen - Am Ende waren es wohl die Pappkarton die in einem 25 qm Wohnzimmer den für mich hörbaren Unterscheid erzeugten.

    Hätte nie gedacht dass ein paar akustische "Stolpersteine" so viel ausmachen können.

    Ich kenne meinen Hörraum und ich kenne meine Lieblingsstücke und ich kann diese auch überall auf andren Anlagen sofort klanglich zuordnen.

    I.d.R. klingt es schlechter, da ungewohnter ;-)

  2. Re: nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

    Autor: Lapje 02.07.15 - 18:27

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > I.d.R. klingt es schlechter, da ungewohnter ;-)

    Da muss ich Dich korrigieren. Es klingt anders und für DICH schlechter, da ungewohnt. Wie Du sagtest : Subjektiv...^^. Für mich könnte es sich dagegen besser anhören...

  3. Re: nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

    Autor: jo-1 02.07.15 - 18:32

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > I.d.R. klingt es schlechter, da ungewohnter ;-)
    >
    > Da muss ich Dich korrigieren. Es klingt anders und für DICH schlechter, da
    > ungewohnt. Wie Du sagtest : Subjektiv...^^. Für mich könnte es sich dagegen
    > besser anhören...

    Jeep - keine Einwände - jede Meinungsäußerung ist subjektiv - und die Aussage, dass es für mich schlechter klingt ist eine ;-)

    Was denn sonst?

    Die Tatsache dass wir dB(A) und dB Schalldruck haben sagt schon alles aus - jeder mensch hat zudem seine eigene "Hörkurve" in Ohr - damit hören wir räumlich - und das ist bei jedem Menschen leicht anders.

  4. Re: nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

    Autor: bremse 02.07.15 - 23:06

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich bin mir sicher, dass ich mir bekannte Musik zielsicher auch
    > identifizieren kann. Die meisten Doppel-Blind-Tests verwenden Musikstücke,
    > die ich nicht kenne - also wertlos für mich.

    Obwohl zum Artikel weitgehend OT:

    Jetzt sprichst du ein echtes "Problem" an. ;-)

    Ich habe bspw. eine Sinfonie in 8 unterschiedlichen CD-Ausgaben.
    2 kann man getrost vergessen. Keine Ahnung, was die damit gemacht haben, aber die Aufnahmen müssen schon recht schlecht gewesen sein.

    Die 6 anderen bringen es auf teils recht große Unterschiede. - Gefallen tut mir übrigens am meisten eine Aufnahme aus den 60ern.

    Das hat allerdings weniger damit zu tun, wie toll die Aufnahmetechnik war. Allein schon die kleinen Unterschiede, die sich dadurch ergeben, dass da jedesmal ganz analog ganz unterschiedliche Menschen die Intrumente "bedienen", Dirigenten anders dirigieren, ...
    Selbst wenn man an 3 aufeinander folgenen Tagen dieselbe Sinfonie live hört, hört man Unterschiede. Da gibt es nicht nur gute und schlechte Tage von Seiten der Musiker. Es sind die vielen kleinen und kleinsten Variationen, die schon ein etwas anderes Musikerlebnis auslösen können. (Vom Hörer gar nicht erst zu reden.)

    Auch sollte man nicht nur das technische Aufnahmezeugs betrachten. Das kann durchaus hochwertigst sein. Allein die immer etwas andere Raumakustik spielt eine große Rolle.

    Besonders "dramatisch" wird das m.E. bei Orgelstücken. Je nach Instrument sind die Unterschiede gravierend.

    Bei Klassik wird es ohnehin reichlich kompliziert. In welcher Geschwindigkeit spielte man denn damals wirklich? Egal, wie stark der Expertenkrieg da tobt, wir werden das wohl nie so genau erfahren.
    Und je nach Auslegung kommen da die jeweiligen Stücke auch anders rüber.

    Letztlich sind wir doch auch im Musikgeschmack stark konditioniert.

    Und nun zu den Abspielern:
    Die tollste Anlage kommt nicht zur Geltung, wenn der Raum nicht paßt. - Das zu den Boxen.
    Was Kopfhörer angeht, wird es noch etwas komplizierter: Was nutzen mir die tollsten Kopfhörer, wenn die nicht genau zu meiner Anatomie passen?

    Und so betreibe ich noch immer Boxen, die ich vor über 20 Jahren mal (unter Anleitung) selbst baute. Kostenpunkt war damals ca. 800 DM.
    Meine Lieblingskopfhörer für's Klassische habe ich vor Jahren für knapp 40 ¤ erstanden. Die 3 wesentlich teureren Dinger, überall toll "getestet" (beworben),
    wurden entweder weitergereicht oder verstauben derzeit.

    Obwohl mein Gehör erst vor wenigen Monaten getestet wurde und weit über dem Altersdurchschnitt liegt, dass ich keine 18 mehr bin geben die Meßwerte aber locker her. ;-)

    Ein Gehör für Musik zu haben, hat eben nicht nur mit den Ohren zu tun.

    Ich habe mir mal den Spaß gemacht und einige meiner Lieblingsstücke von CD zu MP3 transferiert. Ok, die 128er hört man locker raus. Bei 256 wäre ich mir nicht wirklich sicher. Auf jeden Fall bräuchte es aber eine ideale Umgebung, um da tatsächlich nennenswerte Unterschiede auszumachen.
    Alles über 300er hingegen klingt für mich identisch. MP3 ist ja auch nicht gleich MP3, selbst dann nicht, wenn die Bitrate gleich ist. Insofern würde ich das nicht nur an der Bitrate festmachen wollen.

    Ich weiß ja nicht, wie du das machst. Aber ich höre gute Musik nicht immer nur in meinem "Musikzimmer". Und so stimmen andernorts oft schon die akustischen Bedingungen nicht. Aber auch das muß nicht unbedingt dem Musikgenuß abträglich sein. ;-)

    Aber egal, was ich nun gerade höre (Klassik, Blues, ...) mir gefallen überwiegend ältere Aufnahmen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die Musiker früher etwas anders an die Sache herangegengen sind. Nicht die überragende Studiotechnik gab da unbedingt den Ausschlag, sondern eben all die anderen Bedingungen. Die legendärsten Aufnahmen entstanden nicht selten unter theoretisch ungünstigeren Umständen. Ein Album in einer Nacht eingespielt, leidenschaftlich durchgezogen, ein kleines Räuspern nicht rausgefiltert, ... All das kann den Ausschlag geben.

    (Um aber ehrlich zu sein, es gibt auch heute noch tolle Musiker und Aufnahmen, die den guten alten nicht nachstehen. Leider gibt es weit mehr Masse und so hat man mehr Probleme damit, die Perlen zu finden.)

    Tja, und dann hatte man irgendwelche Masterbänder, die mehr hergeben, als so eine olle CD. Tja, auch CD ist eben nicht live. Auch das sollte man mal nicht unterschlagen. Und selbst die Aufnahmen wurden ja abgemischt. Wie gut oder schlecht? Schwierig. Auch "gut" muß nicht dem entsprechen, was die Musiker dann gut finden. Und so war es auch damals nicht nur das Studio, sondern eben auch die Leute hinter den Reglern, die man unbedingt buchen wollte.

    PS. Ich gebe weit mehr Geld für Live aus, als für Datenträger oder gar Downloads. ;-)

  5. Re: nun ja - Apple Music sehe ich sowieso kritisch

    Autor: ThadMiller 09.07.15 - 10:12

    Und sicher nicht mit Rosinen... bäh

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