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  5. › Netzausbau: Primacom kritisiert…

Sehe ich auch so

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  1. Sehe ich auch so

    Autor: /mecki78 22.07.15 - 13:35

    Nur der Erste, der Breitband in eine bisher unterversorgte Region bringt, sollte Fördergelder bekommen. Und damit meine ich nicht der erste, der das Netz fertig hat (das ist kein Wettrennen), sondern der erste, der sich verpflichtet eines zu bauen und der konkrete Termine für Baubeginn und geplante Inbetriebnahme vorlegen kann. Wenn jetzt andere auf dem Zug aufspringen (was die Telekom gerne macht, man hat Angst der nimmt ihnen sonst Kunden weg), dann kann er das gerne machen, zahlt aber aus eigener Tasche (er hatte ja eine Chance sich auch zu bewerben). Erst wenn wir überall ein gewisses Breitbandniveau erreicht ist, kann man sich überlegen ob man dann weiteren Ausbau fördert (z.B. um noch schneller Netze zu bekommen oder eine alternative Technologie).

    /Mecki

  2. Re: Sehe ich auch so

    Autor: GarleDeChaulle 22.07.15 - 20:00

    Man sollte gar nichts fördern.

    Wir haben nicht umsonst die Telekommunikation privatisiert, um jetzt doch wieder durch staatliche Eingriffe in die Wirtschaft das Marktversagen zu beheben.
    Dass der Steuerzahler jetzt für das unternehmerische Risiko der Telkos einspringen soll, ist doch kompletter Unsinn.

  3. Re: Sehe ich auch so

    Autor: dl01 22.07.15 - 23:19

    Irgendwie muss man ja den Ausbau in Gebieten vorantreiben, in denen die Telkos nicht freiwillig investieren. Möglichkeit A sind Fördergelder, Möglichkeit B wären Regularien.

    B wäre natürlich aus Sicht des Steuerzahlers schöner, da hier nicht der bei A zu beobachtende Mitnahmeeffekt zu befürchten ist. Allerdings: Auf welcher rechtlichen Basis will man ein Privatunternehmen zur Investition in "unattraktiven" Gegenden zwingen? Hier könnte allenfalls der Staat als Aktionär der Telekom Druck ausüben. Macht er aber nicht.

    Alternativ könnte man den Breitbandausbau auch dem Markt überlassen. Funktioniert aber nicht, wie man sieht. In attraktiven Lagen baut die Telekom parallel zu Telefonica und Versatel VDSL aus, dazu kommt Unitymedia über Coax und eventuell die Stadtwerke mit FTTB/H -- 3 Kilometer weiter, im Vorort, ist dann bei 6000 RAM Schluss.

    Ergo: Förderung scheint leider noch das beste Mittel zu sein. Schön wäre es zumindest, wenn nur noch FTTB/H oder zumindest FTTdp gefördert wird.

    Dass ein Netzbetreiber allerdings Fördergelder einstreicht, wenn bereits ein funktionierendes Breitbandnetz existiert, ist absolut unverständlich.

  4. Re: Sehe ich auch so

    Autor: Dwalinn 23.07.15 - 08:44

    Super ganz tolle Idee, bei der Gelegenheit bin ich auch für eine Megastadt in der Mitte von Deutschland die genug Platz für alle 80mio Einwohner bietet... wozu braucht man auch schon die Ländlichen gegenden

  5. Re: Sehe ich auch so

    Autor: Wirfman 23.07.15 - 11:02

    > Versatel VDSL

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