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Was wäre denn ...

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  1. Was wäre denn ...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.15 - 07:28

    eine deutsche Firma benutzt auf ihren Rechnern Win10. Sie hat eine Kundendatenbank mit sagen wir 500 Datensätzen. Nun werden diese alle in die USA gesendet. Wenn nun alle 500 Kunden die Firma verklagen, wäre das doch der finanzielle und imagemäßige Totalschaden, oder?
    Im Grunde dürfte keine europäische Firma Win10 einsetzten, da nicht sichergestellt ist, dass keinerlei Daten in Nicht-EU-Staaten übertragen werden, oder?

  2. Re: Was wäre denn ...

    Autor: Niaxa 18.08.15 - 07:41

    Die meisten Firmen sind nicht lediglich per Fritzbox mit dem Internet verbunden. Die meisten kleinen Firmen, gehen über Hosting Anbieter, was ihre IT angeht.

    Und es ist falsch zu sagen, dass man MS hier nicht an den Karren fahren kann. MS muss sich auch außerhalb der USA an die jeweiligen Landesgesetze halten. Beispiel hier ist die Hardwarebindung von OEM Lizenzen. Diese gilt zwar in den USA, aber eben nicht in DE und einigen anderen Ländern.

  3. Re: Was wäre denn ...

    Autor: koflor 18.08.15 - 09:03

    MrReset schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine deutsche Firma benutzt auf ihren Rechnern Win10. Sie hat eine
    > Kundendatenbank mit sagen wir 500 Datensätzen. Nun werden diese alle in die
    > USA gesendet. Wenn nun alle 500 Kunden die Firma verklagen, wäre das doch
    > der finanzielle und imagemäßige Totalschaden, oder?
    > Im Grunde dürfte keine europäische Firma Win10 einsetzten, da nicht
    > sichergestellt ist, dass keinerlei Daten in Nicht-EU-Staaten übertragen
    > werden, oder?

    Meine Güte! Man kann auch echt übertreiben! Es werden aber keine persönlichen oder geschäftlichen Daten in die USA gesendet! Windows schickt lediglich Geräte-Parameter an die eigenen Server. Genau das und nichts anderes hat der Test bei Ars Technica ergeben! Was anderes könnten die sich auch gar nicht erlauben!

  4. Re: Was wäre denn ...

    Autor: Garius 18.08.15 - 10:01

    Natürlich ist das sichergestellt. Genauso wie vorher auch. Du musst lediglich alle Schalter auf [AUS] stellen, was du bei der Enterprise Version (die du ja benutzen solltest, sofern du eine Firma hast) auch tun kannst.

  5. Re: Was wäre denn ...

    Autor: Captain 18.08.15 - 12:13

    Sorry, aber die Schalter und die Funktion dahinter dürften erstmal garnicht da sein...

  6. Re: Was wäre denn ...

    Autor: koflor 18.08.15 - 13:22

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber die Schalter und die Funktion dahinter dürften erstmal garnicht
    > da sein...

    Wer sagt das? ZB Cortana braucht bestimmte Funktionen und Berechtigungen, um zu funktionieren. Wenn Du Google Now oder Siri benutzt, ist das ja nichts anderes. Es ist doch gut, dass Du die Wahl hast, Funktionen zu nutzen oder nicht!

  7. Re: Was wäre denn ...

    Autor: zu Gast 18.08.15 - 14:11

    In Firmen müssen entsprechende Firmenrichtlinien umgesetzt werden, ganz unabhängig um welches System es hierbei handelt.
    Das da natürlich "Konsumerfunktionen" entsprechend anders bewertet werden müssen ist klar.
    Das war vorher schon so und wird auch weiterhin so bleiben.

    Bezüglich Cortana ist es nicht ganz so einfach, die Problematik liegt hier im Service Cortana begründet resp. die Aufbereitung der Daten.

    Auch wenn Cortana mit Daten von Office 365 arbeitet, dessen Microsoft Server für deutsche Kunden in der EU stehen oder bei Hosting-Partner wie die Telekom in Deutschland, ist m.E. Cortana im Unternehmensumfeld Deutschland nicht empfehlenswert, wenn Daten ausschließlich in der EU bzw. Deutschland verarbeitet werden sollen.
    Ob Cortana für EU-Nutzer einen Europäischen Datenstandort hat, weiss ich leider nicht.

  8. Re: Was wäre denn ...

    Autor: koflor 18.08.15 - 15:05

    zu Gast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Firmen müssen entsprechende Firmenrichtlinien umgesetzt werden, ganz
    > unabhängig um welches System es hierbei handelt.
    > Das da natürlich "Konsumerfunktionen" entsprechend anders bewertet werden
    > müssen ist klar.
    > Das war vorher schon so und wird auch weiterhin so bleiben.
    >
    > Bezüglich Cortana ist es nicht ganz so einfach, die Problematik liegt hier
    > im Service Cortana begründet resp. die Aufbereitung der Daten.
    >
    > Auch wenn Cortana mit Daten von Office 365 arbeitet, dessen Microsoft
    > Server für deutsche Kunden in der EU stehen oder bei Hosting-Partner wie
    > die Telekom in Deutschland, ist m.E. Cortana im Unternehmensumfeld
    > Deutschland nicht empfehlenswert, wenn Daten ausschließlich in der EU bzw.
    > Deutschland verarbeitet werden sollen.
    > Ob Cortana für EU-Nutzer einen Europäischen Datenstandort hat, weiss ich
    > leider nicht.

    Im Unternehmenskontext würde ich sagen, dass Cortana und ähnliche Assistenten nicht geeignet sind, da alle Daten an Google/Apple/MS zur Verarbeitung senden und sollten daher generell ausgeschaltet sein. Aber sowas lässt sich ja auch Administrativ regeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.15 15:17 durch koflor.

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