1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › VR-Brille: Sonys Project Morpheus ist…

VR-Brillen massentauglich?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. VR-Brillen massentauglich?

    Autor: Plutheus 19.08.15 - 10:42

    Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass VR-Lösungen, die eine Brille im Format einer Tauchermaske benötigen, wirklich bei der breiten Masse ankommen wird. hier im Forum braucht es keineÜberzeugung mehr. Die meisten hier interessieren und begeistern sich für so etwas mit Sicherheit, deshalb kriegen wir ja die Meldung vorgesetzt. Aber sehe ich in meinen Bekannten- und Verwandtenkreis, dann geht so etwas eher als eine Narrenkappe durch, oder ein Spielzeug um sich komplett in Computerspiele zu verlieren.
    Evtl. wird es zum Must-Have durch Verbindung mit einer anderen Technik, die man noch nicht auf dem Schirm hat.
    Die Umständlichkeit des Systems (Tragekomfort, Gewicht, Verkabelung etc.) und Probleme mit Motion Sickness gilt es IMHO erst noch zu meistern, bevor so eine Lösung in "jedem Haushalt" ankommen wird.
    Ich fürchte, das Thema hat jetzt nur so einen Auftrieb, weil es genügend neue Interessenten gibt, die die Blase um die VFX1 und solche Geräte nicht erlebt haben.

    Da ich aber eh für viele Technikspielereien zu haben bin und in Sachen "was vom Publikum angenommen wird" auch schon öfters daneben lag, stehen die Chance ja wiederum nicht schlecht.

    Insofern: toi toi toi :)

  2. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: cry88 19.08.15 - 10:59

    In jedem Haushalt wirst du sowas garantiert nie sehen, aber gerade Gamer werden sich dafür sehr interessieren. Hauptproblem ist, dass die Leute es unbedingt vorher einmal testen müssen. Es muss also Bekannte im Umfeld geben, die so ein Teil besitzen. Dann sollte es sich schnell verbreiten.

    Ein Ausverkauf noch bei den Vorbestellungen wird es deswegen wohl nicht geben, aber in 1-2 Jahren, wenn auch die Spiele gut sind, dann kann sich das schon sehr verbreiten.

  3. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: wasabi 19.08.15 - 11:03

    > oder ein Spielzeug um sich komplett in Computerspiele zu verlieren.
    Ähm, ja, genau das ist VR :-)

    > Die Umständlichkeit des Systems (Tragekomfort, Gewicht, Verkabelung etc.)
    Dieses Argument höre ich immer wieder und verstehe es nicht. Menschen setzen sich teils große Kopfhörer auf um Musik zu hören. Sie setzen sich Motorradhelme auf, um Motorrad zu fahren. Es gibt so viele Freizeitvergnügen, für die man sich irgendeine Schutzkleidung oder vergleichbares anziehen muss.

    > und Probleme mit Motion Sickness gilt es IMHO erst noch zu meistern, bevor
    > so eine Lösung in "jedem Haushalt" ankommen wird.
    Technisch ist das schon recht gut gelöst, das Problem sind wohl eher die Inhalte. Und das viele erwarten, dass sie einfach ihre geliebten Standardspiele nun in VR spielen wollen.

    > Ich fürchte, das Thema hat jetzt nur so einen Auftrieb, weil es genügend
    > neue Interessenten gibt, die die Blase um die VFX1 und solche Geräte nicht
    > erlebt haben.
    Die VFX1 war aber auch einfach weit schlechter. VR braucht ein Mindestmaß an qualität um zu gefallen.

    Wobei: Bei dem "in jedem Haushalt" bin ich auch mal gespannt. Aber als Freizeitvergnügen in Spielhallen bzw. sowas wie The Void?

  4. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: tingelchen 19.08.15 - 11:40

    > Dieses Argument höre ich immer wieder und verstehe es nicht. Menschen setzen
    > sich teils große Kopfhörer auf um Musik zu hören. Sie setzen sich Motorradhelme
    > auf, um Motorrad zu fahren. Es gibt so viele Freizeitvergnügen, für die man sich
    > irgendeine Schutzkleidung oder vergleichbares anziehen muss.
    >
    Viele setzen sich einen auf, weil sonst keine Versicherung zahlt. Da ist nämlich gleich die erste Frage: "Wo war denn ihre Schutzkleidung? Ach, zu Hause im Schrank?"

    Davon ab. Was bleibt einem groß übrig? Zum einen wird Platz für die Sensoren benötigt. Dann brauch man einen abgedunkelten Raum mit dem Display. Die Wirkung verliert sich sobald von außen etwas zu sehen ist. Und nicht zu letzt müssen auch Brillenträger das Gerät nutzen können. D.h. die Brille muss unter das VR-Headset passen. Es ginge natürlich auch ein Linsensystem. Das Problem ist nur. Es gibt eben nicht nur Kurz- und Weitsichtigkeit sondern auch Hornhautverkrümmung und dann hat sich das mit den Linsen gegessen. Da für den Ausgleich ein besonderer Schliff nötig ist.

  5. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: Niaxa 19.08.15 - 12:21

    Der Unterschied besteht darin, dass weder Köpfhörer noch Helme, noch sonst etwas von der Gewichtsverlagerung so beschissen sind, wie VR Brillen.

    Zocken war ja von der Körperhaltung noch nie gesund, aber die VR Brillen sind da wohl die Spitze. Einfach eine Katastrophe für Nackenmuskulatur und Wirbelbild. Ihr kennt ja das stechen im Namen nach einiger Zeit zocken und werden nicht kennt, soll sich einfach so eine Brille kaufen.

    Das bedeutet aber nicht, das die VR Sachen keinen Spaß machen würden oder eine schlechte Idee wären. Ich werds sicher mal testen, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich dauerhaft mit einem Backstein im Gesicht zocken will.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.15 12:38 durch Niaxa.

  6. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: PiranhA 19.08.15 - 12:26

    Also insbesondere von der Morpheus hier hört man doch ganz gegenteilige Meinungen. Diese hat hinten ja eine Art Gegengewicht. Auch die Hive und die Consumer Version der Rift sollen bei weitem nicht so schlimm sein. Also zwei Stunden sollte man mit den fertigen Versionen jeweils problemlos aushalten können. Die Entwicklerversionen der Rift sind halt deutlich schwerer als die fertige Version.

  7. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: Niaxa 19.08.15 - 12:40

    Bin mir nur nicht sicher ob das mit dem Gegengewicht was bringt, da man hier ja komplett aufrecht sitzen muss, was heute fast keiner macht. Aber kann mich auch täuschen

  8. Re: VR-Brillen massentauglich?

    Autor: PiranhA 19.08.15 - 12:54

    Natürlich bringt das was. Das einzige Szenario, wo es nichts bringen würde, wäre wenn man von der Decke hängt :D
    Selbst wenn ich auf den Boden oder an die Decke schaue, hilft das. Es ist ja auch nicht einfach zusätzliches Gewicht, sondern reduziert ja auch das Gewicht vorne beim Display. Man verschiebt manche Elemente der Technik eben vom Display nach hinten.
    Das wichtigste ist eben, dass der Teil vorne beim Display nicht so schwer ist. Weil das Problem ist das Ungleichgewicht. Manche Hersteller konzentrieren sich darauf das Gesamtgewicht zu reduzieren, um das Problem zu minimieren (bei einer Ski-Brille ist das Gewicht ja auch kein Problem). Andere versuchen eher das Gewicht besser zu verteilen, um die Nackenmuskulatur zu entlasten.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Evangelische Kirche im Rheinland, Düsseldorf
  2. Versicherungskammer Bayern, München
  3. dSPACE GmbH, Böblingen
  4. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung e. V., Sankt Augustin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

IT-Jobs: Feedback für Freelancer
IT-Jobs
Feedback für Freelancer

Gutes Feedback ist vor allem für Freelancer rar. Wenn nach einem IT-Projekt die Rückblende hintenüberfällt, ist das aber eine verschenkte Chance.
Ein Bericht von Louisa Schmidt

  1. IT-Freelancer Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
  2. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
Verkehrswende
Zaubertechnologie statt Citybahn

In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
  2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?