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  5. › Palmer Luckey im Interview: Oculus…

VR in Arcade überflüssig?

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  1. VR in Arcade überflüssig?

    Autor: kayozz 19.08.15 - 16:10

    Also für mich stehen diese beiden Sätze des Werten Herren im Gegensatz

    > Palmer Luckey, Chef von Oculus, glaubt nicht, dass die Masse der Spieler an Erlebnissen in einem dedizierten Virtual-Reality-Raum Interesse habe. Für ihn ist das nur etwas für Hardcore-Zocker und Enthusiasten, die sich in den kommenden Jahren spezialisierte Hobbyräume für ihre Virtual-Reality-Systeme bauen und ihren Spiele-PC darin einbinden würden.

    und

    > Schlechte Neuigkeiten hat Luckey für Besitzer von Spiele-Arcades, die sich vielleicht Hoffnungen machen, mit VR-Erfahrungen in den kommenden Jahren wieder mehr Spieler in ihre Etablissements zu locken. Auf kurze Sicht könnte sich das Geschäft mit VR in Arcades vielleicht lohnen. Auf einen längeren Zeitraum betrachtet werde VR aber in jedem Haushalt Einzug halten und damit der Weg in eine Arcade überflüssig sein.

    Das ist IMHO nähmlich genau die Lücke, die es zu schließen gilt. Auf der einen Seite gibt es vermutlich irgendwann kleine kompakte VR-Brillen für das Sofa und auf der anderen Seite professionelle Arcade-Automaten mit Immersions Ausrüstung / Waffen-Dummies die in Echtzeit gerendert werden / Lenkräder die in der VR genau da sind wo man sie mit der Hand fühlt / Einen Bildschirm für Zuschauer, der aus der Third-Person Perspektive zeigt was der "Player" macht oder vielleicht sogar ganze Räume mit Parcours und Gegenspielern die in Echtzeit getrackt und gerendert werden.

    Ich denke dafür ist man als Endkunde auch bereit zu zahlen.

    Wenn man nach Palmer Luckey geht dürfte es keine Kinos geben, weil ja jeder auch einen Fernseher zu Hause hat.

  2. Re: VR in Arcade überflüssig?

    Autor: Hotohori 19.08.15 - 18:29

    kayozz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also für mich stehen diese beiden Sätze des Werten Herren im Gegensatz
    >
    > > Palmer Luckey, Chef von Oculus, glaubt nicht, dass die Masse der Spieler
    > an Erlebnissen in einem dedizierten Virtual-Reality-Raum Interesse habe.
    > Für ihn ist das nur etwas für Hardcore-Zocker und Enthusiasten, die sich in
    > den kommenden Jahren spezialisierte Hobbyräume für ihre
    > Virtual-Reality-Systeme bauen und ihren Spiele-PC darin einbinden würden.
    >
    > und
    >
    > > Schlechte Neuigkeiten hat Luckey für Besitzer von Spiele-Arcades, die
    > sich vielleicht Hoffnungen machen, mit VR-Erfahrungen in den kommenden
    > Jahren wieder mehr Spieler in ihre Etablissements zu locken. Auf kurze
    > Sicht könnte sich das Geschäft mit VR in Arcades vielleicht lohnen. Auf
    > einen längeren Zeitraum betrachtet werde VR aber in jedem Haushalt Einzug
    > halten und damit der Weg in eine Arcade überflüssig sein.
    >
    > Das ist IMHO nähmlich genau die Lücke, die es zu schließen gilt. Auf der
    > einen Seite gibt es vermutlich irgendwann kleine kompakte VR-Brillen für
    > das Sofa und auf der anderen Seite professionelle Arcade-Automaten mit
    > Immersions Ausrüstung / Waffen-Dummies die in Echtzeit gerendert werden /
    > Lenkräder die in der VR genau da sind wo man sie mit der Hand fühlt / Einen
    > Bildschirm für Zuschauer, der aus der Third-Person Perspektive zeigt was
    > der "Player" macht oder vielleicht sogar ganze Räume mit Parcours und
    > Gegenspielern die in Echtzeit getrackt und gerendert werden.
    >
    > Ich denke dafür ist man als Endkunde auch bereit zu zahlen.
    >
    > Wenn man nach Palmer Luckey geht dürfte es keine Kinos geben, weil ja jeder
    > auch einen Fernseher zu Hause hat.

    Sehe ich genauso, in dem Punkt irrt er sich. Gerade bei VR gibt es so viele noch nötige Zusatzgeräte um die VR Erfahrungen zu erweitern, die sich kein normaler Mensch daheim hinstellen würde.

    Ich glaube jedenfalls nicht, dass so Sachen wie richtig gut Motion Rigs, wie sie es bei Sim Fans gibt, sich wegen VR plötzlich in der breiten Masse durchsetzt und Jeder hat so ein Teil plötzlich daheim stehen. Nur ein Beispiel.

    Vor allem der Preis wird immer ein Hinderungsgrund sein. Gute stabile Laufställe wird es niemals für wenig Geld geben, die werden immer etwas mehr kosten. Da müsste VR schon eine riesige Rolle in unserem Leben einnehmen, dass sich so etwas plötzlich fast Jeder holt.

    Einfach mal The Void angucken, das zeigt schon einige Gründe wieso so etwas nicht daheim geht.

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es sich eher so entwickelt, dass einfaches VR Jeder daheim hat und wenn er es mal intensiver will geht er einfach in so eine VR Arcade.

    Ich bin auch ein Ready Player One Fan und da zeigt sich vor allem auch: VR reizt vor allem die Leute, die nicht viel Geld haben um im RL viel zu erleben, statt dessen nutzen sie VR für Erlebnisse. Finde das gar nicht mal so unrealistisch. Mit VR kann man mit weniger Geld deutlich mehr Erleben als im RL.

    Das könnte aber auch noch ganz schöne Probleme auslösen, viele nicht VR Firmen könnten an VR pleite gehen, wenn sie nicht aufpassen. VR hat ein ganz schönes Potential unsere heutige Gesellschaft komplett zu verändern. Kaum abzuschätzen ob das gut oder schlecht ist.

  3. Re: VR in Arcade überflüssig?

    Autor: Butterkeks 21.08.15 - 11:39

    V.a. ist VR dann doch nochmal was anderes als normales Arcade. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das in Zukunft gewissermaßen die etwas andere Art von eSport wird.
    Könnte auch was von Lasertag haben.
    Und mir scheint, dass er Schüler und Studenten nicht im Blick hat - Zielgruppen, die Interesse daran haben, aber selten das nötige Kleingeld. Und - genauso wie viele Leute in Großstädten, in denen der Wohnraum teuer ist - auch nicht den Platz dafür.

    Allgemein verstehe ich sowieso nicht, wieso die VR-Headset-Entwickler die Laufställe nicht direkt in ihr Konzept einbinden oO

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