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Na hoffentlich dauert's noch

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  1. Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: teenriot* 21.08.15 - 15:03

    Bei der aktuellen weltpolitischen Großwetterlage wäre das ein Hauen und Stechen und zwar auf der Erde.

    Szenario 1: Nicht-USA Nation 1 installiert einen Weltraum-Lift
    Folge: USA marschieren ein, womit wir bei Szenario 2 wären

    Szenario 2: Die USA verfügen über einen Weltraumlift
    Folge: Nur US-Firmen dürfen diesen benutzen, engste Vasallen nach sehr viel A***-Kriechen vielleicht in homöopathischer Dosis. Die Welt wird gespalten, kalter Krieg folgt. Also ziehen andere Nationen nach zu Szenario 3.

    Szenario 3: Es gibt mehrere Weltraum-Lifte
    Folge: Ein Wettrennen bei dem die Ressourcen die man erwirtschaftet dazu verwendet werden, zu verhindern, dass die anderen Parteien Ressourcen erwirtschaften. Zwischenfälle, Sabotage, Eskalation, Krieg, Kriegsrecht statt Demokratie

    Ende vom Lied:
    Kleine Kinder streiten sich um Sandformen und machen sich gegenseitig ihre Häufchen kaputt und am Ende Heulen alle.

    Mit dem aktuellen Konzept von konkurrierenden Nationen die sich ständig versuchen zu übervorteilen ist es keine gute Option den Mond ins Visier zu nehmen. Angefangen bei den Weltentdeckern des Mittelalters bis zur Atombombe nahm das nie ein gutes Ende. Das Ergebnis waren immer Kollateralschäden die die Gewinne der profitierenden Elite in Größenordnung überstieg.

  2. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: Dermog 21.08.15 - 15:40

    und leider wird es, solange es Menschen auf dem Planeten gibt genauso weiterlaufen.
    Es bleibt deshalb nur zu hoffen, dass die großen Lenker der Welt sich nicht einmal grob verschätzen und den Untergang selbiger verursachen.
    Also den Untergang der Menschheit/Natur, dem Planeten wird’s nicht im geringsten jucken, der geht nur mal fix duschen und ist bereit für das nächste Abenteuer.

  3. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: Eheran 21.08.15 - 15:41

    >nie ein gutes Ende.
    Je nach dem was man als Ende definiert. Ich würde sagen, dass es uns besser geht als vor beiden Weltkriegen.

    >die Gewinne der profitierenden Elite in Größenordnung überstieg.
    Die profitieren... aber machen doch mehr Verluste? xD
    Ansonsten sagt die Geschichte etwas anderes: Die Reichen werden reicher und mächtiger.
    Wie heißt es so schön in Guns n' Roses - Civil War:
    >It feeds the rich while it buries the poor.

  4. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: teenriot* 21.08.15 - 15:44

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >nie ein gutes Ende.
    > Je nach dem was man als Ende definiert. Ich würde sagen, dass es uns besser
    > geht als vor beiden Weltkriegen.

    Aber nicht wegen der Weltkriege.

    > >die Gewinne der profitierenden Elite in Größenordnung überstieg.
    > Die profitieren... aber machen doch mehr Verluste? xD

    Die, die Profitieren, sind nicht die, die die Verluste schultern.

    > Ansonsten sagt die Geschichte etwas anderes: Die Reichen werden reicher und
    > mächtiger.
    > Wie heißt es so schön in Guns n' Roses - Civil War:
    > >It feeds the rich while it buries the poor.

    Sage ich ja.

  5. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: Maceo 21.08.15 - 15:45

    Hört sich für mich so an, als ob du gerne eine Weltregierung "NWO" hättest, was bestimmt nicht gut für uns wäre. Und außerdem, Konkurrenz ist immer gut !

  6. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: teenriot* 21.08.15 - 15:57

    Maceo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hört sich für mich so an, als ob du gerne eine Weltregierung "NWO" hättest,

    Stimmt. Ich hätte gerne eine Weltregierung, aber eben nicht nach auf Basis heutigen Machtstrukturen. Aber eins kann man aus USA, EU, Russland, China lernen; große Staatsunionen fördern Frieden innerhalb. Wenn alle einer Struktur angehören gibt es keinen Grundlage für internationale Konflikte. Es gäbe höchstens innere Konflikte, die aber einer befriedenden Staatlichkeit untergeordnet ist und nicht ohne Regeln statt findet wie echter Krieg.

    Globale Fragen werden niemals durch Einzelstaaten zufriedenstellend behandelt werden, bestes Beispiel Klimawandel. So wie Gesamtfragen eines Marktes nicht durch Marktteilnehmer zufriedenstellend behandelt werden. Bei letzterem entscheidet deswegen auch eine übergeordnete Macht, z.B. Kartellbehörde. Bei ersterem bräuchte es zumindest ein starke UN und nicht die Zuckerwatte von heute.

    > was bestimmt nicht gut für uns wäre. Und außerdem, Konkurrenz ist immer gut
    > !

    Warum sollte Konkurrenz immer gut sein? Konkurrenz schafft zunächst Entwicklung, das ist positiv. Aber verselbstständigte Entwicklung dreht sich irgendwann nur um sich selbst und schadet denen zu dessen Wohl diese eigentlich sein sollte. Beispiel: Überbevölkerung, Wirtschaftswachstum-Dogma angesichts begrenzter Ressourcen. Konkurrenz/Entwicklung darf nur ein Mittel zum Zweck und nicht der Zweck selbst sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.15 15:59 durch teenriot*.

  7. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: Dermog 21.08.15 - 16:10

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Stimmt. Ich hätte gerne eine Weltregierung,...


    Nur was passiert, wenn es kein gemeinsames Feindbild mehr gibt? Eine Weltregierung macht meines Erachtens nach erst Sinn, wenn es so große Probleme gibt die keine aktuelle Regierung mehr alleine bewältigen kann. Aliens würden zB. auch ein tolles neues Feinbild abgeben ;)

  8. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: teenriot* 21.08.15 - 16:16

    Dermog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur was passiert, wenn es kein gemeinsames Feindbild mehr gibt?

    Das ist nach den negativen Seiten der heutigen globalen Ordnung gedacht.
    Wer sagt das die heutigen Mechanismen naturgegeben sind?
    Im Mittelalter sah sich der Adel als naturgegeben an, wurde auch überwunden...

  9. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: Dermog 21.08.15 - 16:41

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nach den negativen Seiten der heutigen globalen Ordnung gedacht.
    > Wer sagt das die heutigen Mechanismen naturgegeben sind?
    > Im Mittelalter sah sich der Adel als naturgegeben an, wurde auch
    > überwunden...

    Ich sehe es weniger als ein Problem der heutigen Ordnung, sondern eher als ein Problem der menschlichen Natur. Es ist doch seltsam, dass es immer wieder zu den selben Problemen kommt, nur, dass die Umstände immer etwas anders sind.
    Ein Zusammenhalt verschiedener Individuen kann doch nur bestehen wenn gemeinsame Interessen denen der eigenen überwiegen. Was der freiwilligen Basis entspräche.
    Oder eben eine durch Macht erzwungene Form, wo es entweder bedeutet kooperativ zu sein (sich unterordnen) und Vorteile daraus zu ziehen. Bzw. das nicht zu tun und sich auflehnen um dabei alles zu verlieren. Erreicht die Gruppe der Abweichler einmal die kritische Masse lässt sich solch ein Machtsystem natürlich stürzen. (Geschichte)

    Eine Weltumfassende Ordnung kann also nur unter der ersteren Voraussetzungen funktionieren. Hierbei würde es dann darum gehen das alle (ALLE) Menschen selbe Voraussetzungen und Rechte bekämen. Welche wiederum von allen (ALLEN) anderen akzeptiert und geachtet werden müssten.

    Auf eine so komplexe Struktur ist das praktisch nicht anwendbar, solange es nicht stark überwiegende gemeinschaftliche Interessen gibt, von denen jedes Individuum profitiert – bzw dessen Überleben davon abhängt.

  10. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: teenriot* 21.08.15 - 16:55

    Dermog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist nach den negativen Seiten der heutigen globalen Ordnung gedacht.
    > > Wer sagt das die heutigen Mechanismen naturgegeben sind?
    > > Im Mittelalter sah sich der Adel als naturgegeben an, wurde auch
    > > überwunden...
    >
    > Ich sehe es weniger als ein Problem der heutigen Ordnung, sondern eher als
    > ein Problem der menschlichen Natur. Es ist doch seltsam, dass es immer
    > wieder zu den selben Problemen kommt, nur, dass die Umstände immer etwas
    > anders sind.
    > Ein Zusammenhalt verschiedener Individuen kann doch nur bestehen wenn
    > gemeinsame Interessen denen der eigenen überwiegen. Was der freiwilligen
    > Basis entspräche.
    > Oder eben eine durch Macht erzwungene Form, wo es entweder bedeutet
    > kooperativ zu sein (sich unterordnen) und Vorteile daraus zu ziehen. Bzw.
    > das nicht zu tun und sich auflehnen um dabei alles zu verlieren. Erreicht
    > die Gruppe der Abweichler einmal die kritische Masse lässt sich solch ein
    > Machtsystem natürlich stürzen. (Geschichte)
    >
    > Eine Weltumfassende Ordnung kann also nur unter der ersteren
    > Voraussetzungen funktionieren. Hierbei würde es dann darum gehen das alle
    > (ALLE) Menschen selbe Voraussetzungen und Rechte bekämen. Welche wiederum
    > von allen (ALLEN) anderen akzeptiert und geachtet werden müssten.

    Bis hierhin unterschreibe ich.

    > Auf eine so komplexe Struktur ist das praktisch nicht anwendbar, solange es
    > nicht stark überwiegende gemeinschaftliche Interessen gibt, von denen jedes
    > Individuum profitiert – bzw dessen Überleben davon abhängt.

    Die Welt von heute ist nicht komplexer als als ein Europa im Mittelalter.
    Große Teile Europas wurden zur EU, bewegen sich also Richtung Staatsunion.
    Es sehe keinen Grund warum das weltweit nicht auch geschehen könnte.
    Die Welt ist eine kleine geworden mittels Telekommunikation und Luftfahrt,
    Ob das alles nun in 50 oder 250 Jahren passieren kann, ist eine andere Sache.

    Die gemeinschaftlichen Interessen sind auf jeden Fall da. Ein Großteil der Menschheit verfügt nicht zeitgleich über genug sauberen Wasser, Nahrung, Bildung, Gesundheitsversorgung, freien Medien, Demokratie. Dazu kommen Probleme wie Klimawandel und Überbevölkerung.

    Ein Zwischenschritt wäre für mich die UN schlagkräftiger zu machen. Statt nichtsbringender Vollversammlungen und einem Rosinenpicker Sicherheitsrates, stelle ich mir vor das bei der UN Staatsbünde verhandeln und abstimmen. Statt 200 Staaten die nicht auf eine Linie zu kriegen sind, hätte man mit Nord- / Südamerika, Europa, arabischer Raum, Subsahara-Afrika, russischer Raum , chinesischer Raum , indischer Raum, Südostasien/Australien/Ozeanien sowie einem Bund blockfreier Staaten nur 10 Parteien die wesentlich effizienter auf einen Nenner zu kriegen sind, weil intern in den Blöcken bereits "Spannungen" hin zu einem blockinternen Konsens abgearbeitet werden.

  11. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: Dermog 21.08.15 - 18:04

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Welt von heute ist nicht komplexer als als ein Europa im Mittelalter.
    > Große Teile Europas wurden zur EU, bewegen sich also Richtung
    > Staatsunion.

    Die „Welt“ das Zusammenleben ist sehr wohl komplexer geworden. Im Mittelalter gab es Machtstrukturen die über Ihre Hierarchie Ebenen klar strukturiert war. Speziell in Europa einmal die Kirche und daneben alle großen Könige, Landesherren und zig andere die Macht über ihre jeweiligen Untergebenen hatten. Das System funktionierte natürlich teils viel regionaler und komplexer, jedoch nach oben hin war es simpel an Macht und Stand geknüpft.
    In den anderen Ländern weltweit war es überall das selbe. Zusammenhalt über Macht.

    Heute ist es in den Industrienationen jedoch anders, hier sollten die Bedürfnisse jedes Einzelnen geachtet sowie auch vertreten (demokratie) werden.
    Leider kommt hier wieder ein System von Macht zum tragen, undzwar der des Geldes... anscheinend ist dies immer noch die einfachste Form...

    > Es sehe keinen Grund warum das weltweit nicht auch geschehen könnte.
    > Die Welt ist eine kleine geworden mittels Telekommunikation und Luftfahrt,

    Es mag wohl über die Industrienationen hinweg funktionieren, jedoch leben dort nur in etwa 19% der Weltbevölkerung. Für den Rest ist die Welt noch ziemlich groß.

    > Die gemeinschaftlichen Interessen sind auf jeden Fall da. Ein Großteil der
    > Menschheit verfügt nicht zeitgleich über genug sauberen Wasser, Nahrung,
    > Bildung, Gesundheitsversorgung, freien Medien, Demokratie. Dazu kommen
    > Probleme wie Klimawandel und Überbevölkerung.

    Das sind vorbildliche Interessen und jeder wird dir da beipflichten, dass es diese Probleme zu lösen gilt. Jedoch, wenn es wirklich darauf ankommt, die eigene Sicherheit (sei es finanziell oder persönlich) dafür einzuschränken, wird sich der Kreis der diese Interessen vertritt Weltbevölkerungs-technisch im promille Bereich bewegen.


    Um es anders auszudrücken: Die menschliche Natur ist einfach zu komplex dafür.
    Selbst wenn sich nur 2 Menschen einige werden müssen kann dies schon schief gehen. Ansonsten gäbe es keine Scheidungen.
    Probleme die bei einer Weltregierung auftreten würden kann man überall in kleineren Systemen betrachten. Vieles davon funktioniert, keine Frage. Jedoch oft nur weil am Prinzip der Macht festgehalten wird, oder das eigene Überleben davon abhängt.

  12. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: teenriot* 21.08.15 - 18:11

    Ich kann den Pessimismus nicht teilen. Wenn man sich die Unterschiede zwischen Mittelalter und Heute anschaut ist eine Entwicklung klar erkennbar. Hätte man im Mittelalter von heutigen Zeiten berichtet wäre das als utopisch und weltfremd betrachtet worden.

    Wie lange die Dinge brauchen sich zu entwickeln, ob diese Entwicklung geradlinig ist und ob diese überhaupt stattfinden wird, steht in den Sternen. Aber für mich steht außer Frage das eine Entwicklung MÖGLICH ist.

  13. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: baumhausbewohner 21.08.15 - 18:43

    So wird aber in vielen Dingen das gleiche entwickelt. Statt die Kräfte zubündeln und somit die Forschung voran zubringen. Jeder kocht seine eigene Suppe

  14. Re: Na hoffentlich dauert's noch

    Autor: dsick 21.08.15 - 23:51

    es gibt eine Steintafel in die eine Beschwerde eines Schmieds an seinen Zulieferer gemeißelt steht.
    Wegen einer falschen Kupfermischung eines Werkstücks.
    Die Tafel ist fast 4000 Jahre alt.

    Hier ist nicht die Unterscheidung der Kupfermischung interessant sondern die Art und Form der Beschwerde des Schmieds.

    Der Mensch wird sich Gedanken machen müssen ob er sich lieber zusammenschließt ( er hat NWO gesagt, steinigt ihn), oder weitere 4000 Jahre wegen ausgedachten Grenzen an die Gurgel springt und damit Kultur und Wissen zerstört.

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