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Das zeigt Alltagstauglichkeit

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  1. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 27.08.15 - 14:49

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bereits erwähnt: Die Doku ist schon etliche Jahre alt (iirc Anfang des
    > Jahrtausends). Dass sich seitdem die Zahlen geändert haben, verwundert
    > nicht. Aber auch die 12,5% empfinde ich nicht wirklich für viel, wenn man
    > bedenkt, was da allein an Lärmbelästigung in den Städten wegfiele. Darüber
    > hinaus die Kosten für Instandhaltung und Reparaturen von Fahrzeugen, die
    > aufgrund viel zu kurzer Fahrzeiten nicht warm gefahren werden. Oder auch
    > grundsätzlich die deutlich höheren Wartungskosten von Verbrennern. Ich
    > lasse mal absichtlich die Fahrtkosten raus, da scheiden sich ja die
    > Geister.

    Ja, wir müssen uns hier nicht um ein paar Prozent streiten. Aber diese Energie muss von irgendwoher kommen.

    Was die Lärmbelästigung betrifft, muss ich dir leider ein paar Illusionen nehmen: Der Straßenlärm wird – auch in den Städten – hauptsächlich durch das Abrollgeräusch der Reifen erzeugt.
    Der Motor tritt als Lärmquelle eigentlich nur noch beim Beschleunigen und bei Fahrten im Schritttempo hervor. Wenn das ein unzumutbares Problem wäre, dann würden hier auch schon strengere Gesetze helfen. Aber so lange so genannte Sport-Auspuffanlagen zugelassen sind, scheint hier kein Bedarf zu bestehen.

    Auch die Mechanik und die übrigen Bauteile eines Elektroautos verschleißen stärker, wenn die Betriebstemperatur nicht erreicht ist, wobei man sich hier sicherlich streiten kann, ob das beim E-Auto mehr oder weniger ist. Ich tendiere da auch eher zu weniger.

    Die Wartungskosten mögen für das E-Auto sicherlich geringer sein. Dafür hast du das nicht von der Hand zu weisende Problem mit der Alterung des Akkus. Wenn der nach 5 bis 10 Jahren runter ist, dürfte das bei kleineren Autos dann einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich kommen, oder sich zumindest erheblich auf den Wiederverkaufswert auswirken.

  2. Re: Das zeigt Alltagstauglichkeit

    Autor: der_wahre_hannes 27.08.15 - 15:04

    Subsessor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schon gar nicht einen Umweg von 12-16 Stunden.
    >
    > Ich würde gerne einen Umweg von 12-16 Stunden in Form von Sightseeing in
    > kauf nehmen, wenn ich dafür KOSTENLOS durch europa käme. An Superchargern
    > aufzuladen ist für Besitzer eines P85D nämlich gratis...

    Stimmt schon. Aber Urlaub/Sightseeing ist eben nicht Alltag. Im Alltag will ich auf dem schnellsten Wege von A nach B kommen.
    Wobei man sich natürlich auch fragen muss, wie häufig man im Alltag von Spaniens Südküste bis ans Nordkap fährt... :D

  3. Re: Eigentlich nicht

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 15:08

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Wartungskosten mögen für das E-Auto sicherlich geringer sein. Dafür
    > hast du das nicht von der Hand zu weisende Problem mit der Alterung des
    > Akkus. Wenn der nach 5 bis 10 Jahren runter ist, dürfte das bei kleineren
    > Autos dann einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich kommen, oder sich
    > zumindest erheblich auf den Wiederverkaufswert auswirken.

    Auf den Punkt bin ich auch mal gespannt.
    Wie wird sich der Gebrauchtwagenmarkt für solche Fahrzeuge entwickeln?

    Beispielsweise gibt Tesla 8 Jahre Garantie auf den Akku.
    Nissan gibt beim Leaf fünf Jahre oder 100.000 km.
    Was ist also mit einem 7 Jahre alten Tesla, oder einem 4 Jahre alten Nissan Leaf?

    Unverkäuflich?

    "Tesla hat mit der Vorstellung seiner „Powerwall Home Battery" in der vergangenen Woche den Energiemarkt in Aufruhr versetzt. Gerade wegen der sehr günstigen Preise für das Speichermedium soll der Energiemarkt damit "revolutioniert" werden.

    "Die angekündigten Preise von 3.500 bzw. 3.000 US-Dollar für den Stromspeicher mit der Speicherkapazität von zehn bzw. sieben Kilowattstunden (kWh)
    könnte die Rentabilität von erneuerbaren Energien deutlich erhöhen."

    Die Stromspeicher für zu Hause will Tesla also für $3500 für 10kWh verkaufen.
    Was kostet eine neue 85kWh Batterie für den Tesla S? Hochgerechnet $29750??



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 15:09 durch klumpatsch77.

  4. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 27.08.15 - 15:21

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Die Wartungskosten mögen für das E-Auto sicherlich geringer sein. Dafür
    > > hast du das nicht von der Hand zu weisende Problem mit der Alterung des
    > > Akkus. Wenn der nach 5 bis 10 Jahren runter ist, dürfte das bei
    > kleineren
    > > Autos dann einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich kommen, oder sich
    > > zumindest erheblich auf den Wiederverkaufswert auswirken.
    >
    > Auf den Punkt bin ich auch mal gespannt.
    > Wie wird sich der Gebrauchtwagenmarkt für solche Fahrzeuge entwickeln?
    >
    > Beispielsweise gibt Tesla 8 Jahre Garantie auf den Akku.
    > Nissan gibt beim Leaf fünf Jahre oder 100.000 km.
    > Was ist also mit einem 7 Jahre alten Tesla, oder einem 4 Jahre alten Nissan
    > Leaf?
    >
    > Unverkäuflich?

    Genau so ist es. Und die Garantie bezahlt der Kunde ja beim Kauf letztlich auch mit. Denn ein neuer Akku fällt ja nicht vom Himmel. Die Kosten trägt also in jedem Fall der Kunde.

    Mich würde auch mal eine Verlaufsgrafik für den Wiederverkaufswert interessieren. Denn auch schon ein 5 Jahre alter Tesla ist unattraktiv, da du ja entweder nach 3 Jahren Nutzung selber das Risiko hast, einen neuen Akku kaufen zu müssen, oder ihn eben – mit Risikoabschlag – vorher wieder verhökern musst.

    So oder so ist das ein Kostenblock, den Käufer abschreckt.

    Ich hab mir vor ein paar Jahren ein gebrauchtes, 3 Jahre altes Notebook gekauft, bei dem ich selbstverständlich den Neukauf eines Akkus mit hinein kalkuliert habe.

  5. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Clown 27.08.15 - 15:30

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So viel geringer sind die Wartungskosten doch gar nicht.
    > Beispiel Tesla: [..] Macht 550¤ im Jahr.
    >
    > [..]Mercedes E-Klasse [..] Rechnungsendbetrag: ¤ 278,26

    Seit wann ist Tesla der Maß aller Dinge? Tesla wirbt selbst mit "MEHR ALS NUR EINE JÄHRLICHE INSPEKTION", aber egal.

    Gegenbeispiel: Für den Zoe will Renault ca. 100 Euro pro Wartung inkl. Material.

    Aber letztlich habe ich das damit nicht gemeint. Gemeint war, dass beim E-Auto die Anzahl der verschleißbedingt kaputtgehenden Teile deutlich geringer ist. Und dazu kommt, dass beim konventionellen Auto auch mal deutlich teurere Wartungen gemacht werden müssen: Erst vor ein paar Monaten musste ich bei meinem Golf 6 die 60tkm Inspektion machen lassen. Da hat alleine der DSG-Getriebeölwechsel 300 Euro inkl. Öl gekostet. Oder man denke da nur an den Zahnriemenwechsel. Die meisten Hersteller fordern auch einen regelmäßigen Wechsel der Zündkerzen. Sowas alles fällt beim E-Auto einfach nicht an.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  6. Re: Eigentlich nicht

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 15:34

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder man
    > denke da nur an den Zahnriemenwechsel. Die meisten Hersteller fordern auch
    > einen regelmäßigen Wechsel der Zündkerzen. Sowas alles fällt beim E-Auto
    > einfach nicht an.

    Zündkerzen sind Pfennigskram und die kann wirklich jeder selbst wechseln, auch bei modernen Autos.

    Zahnriemenwechsel, sofern man keine Steuerkette hat, fallen i.d.R. nach rund 150000km an. Bei solchen Laufleistungen dürfte beim E-Auto schon längst ein neuer Akku fällig geworden sein.

    Gegen einen neuen Akku dürfte selbst ein Zahnriemenwechsel peanuts sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 15:36 durch klumpatsch77.

  7. Re: Eigentlich nicht

    Autor: ChMu 27.08.15 - 15:58

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Clown schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder man
    > > denke da nur an den Zahnriemenwechsel. Die meisten Hersteller fordern
    > auch
    > > einen regelmäßigen Wechsel der Zündkerzen. Sowas alles fällt beim E-Auto
    > > einfach nicht an.
    >
    > Zündkerzen sind Pfennigskram und die kann wirklich jeder selbst wechseln,
    > auch bei modernen Autos.

    Nein, wenn das bei der mandatory Inspection angegeben ist, nicht. Und diese musst Du einhalten um die Garantie zu wahren.
    >
    > Zahnriemenwechsel, sofern man keine Steuerkette hat, fallen i.d.R. nach
    > rund 150000km an. Bei solchen Laufleistungen dürfte beim E-Auto schon
    > längst ein neuer Akku fällig geworden sein.

    Das waere egal. Da die Batterie bei Tesla auf 8 Jahre garantiert ist. Ausserdem kannst Du bei Kauf eine Versicherung abschliessen, welche Dir eine Austausch Batterie nach 9-10 Jahren (also ausserhalb der Garantie) gibt. Die kostet 9600 Euro. Mit anderen Worten, man kann beim Aufpreis von 9600 Euro in Europa ($11900 stateside) von 20 Jahren Nutzung ausgehen.
    Ohne km Begrenzung. Wir fahren 80000-100000km/a mit dem Tesla, die Batterie ist kein Problem.

    Eher ist die Frage, ob sich die fast 10000 Euro rechnen. Dafuer muss man naemlich die alte Batterie, welche sicher einen erheblichen Wert hat wenn sie zum fahren nicht mehr taugt, zB um ein Haus mit Strom zu versorgen, abgeben. Kostenlos. Was, wenn wir 2025 laecherliche 85kwh fuer 5000 Euro hinterher geschmissen bekommen? Dann bekommen wir eine neue Batterie fuer die schon gezahlten 10000 und koennen die alte nicht behalten.

    Andererseits wird kaum jemand den Wagen in 8-10 Jahren noch fahren. Es geht ja momentan in 90% der Faelle um Firmenwagen und die werden lange vorher ausgetauscht.
    >
    > Gegen einen neuen Akku dürfte selbst ein Zahnriemenwechsel peanuts sein.

    Der Unterschied ist, das Du den neuen Zahnriemen brauchst wenn er faellig wird, die Batterie bedeutet einen Reichweitenverlusst, nicht mehr. Wenn der Wagen nur noch 350km weit kommt, ich aber eh nie weiter als 200km damit fahre, kann ich diese Ausgabe erst mal verschieben.

  8. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 27.08.15 - 16:10

    Ein Auto mit E-Antrieb muss mindestens 1000 Km schaffen, zusätzlich eine Haltbarkeit von 300.000 Km aufwärts haben und bei kalten Temperaturen nur gering an Leistung verlieren, erst dann ist ein E-Auto ein würdiger Ersatz für ein Verbrenner.

    Ein Akku mit höher Speicherdichte, längerer Lebensdauer und geringerem Temperatur Einfluss wäre ideal, doch bis dahin vergehen noch mehrere Jahrzehnte.

  9. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 27.08.15 - 16:55

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das waere egal. Da die Batterie bei Tesla auf 8 Jahre garantiert ist.
    > Ausserdem kannst Du bei Kauf eine Versicherung abschliessen, welche Dir
    > eine Austausch Batterie nach 9-10 Jahren (also ausserhalb der Garantie)
    > gibt. Die kostet 9600 Euro. Mit anderen Worten, man kann beim Aufpreis von
    > 9600 Euro in Europa ($11900 stateside) von 20 Jahren Nutzung ausgehen.
    > Ohne km Begrenzung. Wir fahren 80000-100000km/a mit dem Tesla, die Batterie
    > ist kein Problem.

    Du zahlst den Akku so oder so. Ob mit Garantie, Versicherung oder nicht.

    Es gibt auch Angebote für konventionelle Autos, bei denen du eine "Service-Flatrate" buchen kannst, soundsoviele Inspektionen mit drin hast, usw. Das ist nichts anderes. Aber am Ende zahlst du es eben doch – nur eben etwas kaschiert.

    Und wie in einem anderen Zweig bereits geschrieben: Wenn bei einem Elektroauto, bei dem die Akku-Garantiezeit abgelaufen ist (oder kurz davor), dürfte sich das spürbar auf den Wiederverkaufswert auswirken.

  10. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 27.08.15 - 16:57

    Razor1945 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Auto mit E-Antrieb muss mindestens 1000 Km schaffen, zusätzlich eine
    > Haltbarkeit von 300.000 Km aufwärts haben und bei kalten Temperaturen nur
    > gering an Leistung verlieren, erst dann ist ein E-Auto ein würdiger Ersatz
    > für ein Verbrenner.

    Wollen wir mal ehrlich sein: Schon mit echten 500 bis 800 km für einen Mittelklassewagen und einer Ladezeit bis vielleicht 20 Minuten wäre das ein gutes Angebot.

    Aber mit 200 bis 300 km kann man keinen Blumentopf gewinnen.

  11. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Clown 27.08.15 - 16:59

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, wir müssen uns hier nicht um ein paar Prozent streiten. Aber diese
    > Energie muss von irgendwoher kommen.

    Das ist unbestreitbar richtig. Heißt aber ja trotzdem nicht, dass deshalb das Konzept nicht aufgeht :)

    > Was die Lärmbelästigung betrifft, muss ich dir leider ein paar Illusionen
    > nehmen: Der Straßenlärm wird – auch in den Städten –
    > hauptsächlich durch das Abrollgeräusch der Reifen erzeugt.
    > Der Motor tritt als Lärmquelle eigentlich nur noch beim Beschleunigen und
    > bei Fahrten im Schritttempo hervor. Wenn das ein unzumutbares Problem wäre,
    > dann würden hier auch schon strengere Gesetze helfen. Aber so lange so
    > genannte Sport-Auspuffanlagen zugelassen sind, scheint hier kein Bedarf zu
    > bestehen.

    Entschuldige, aber ich glaube, dass Du es bist, der einer Illusion erlegen ist :)
    Als jemand, der schon an leisen Nebenstraßen und an lauten Hauptstraßen gewohnt hat, kann ich Dir sagen, dass man sehr wohl den Unterschied von E-Autos (oder Hybriden im E-Modus) und Verbrennern hört. Auch unabhängig von der verwendeten Auspuffanlage. Wobei gerade in diesem Zusammenhang bemerkbar ist (ich wohne im Moment an einer viel befahrenen Straße), dass in den letzten 2-3 Jahren die Anzahl der Fahrzeuge mit sportlicherer Ausstattung (und entsprechend lauteren Auspuffanlagen) stark zugenommen hat.
    Also ja: Ein guter Teil wird vom Abrollen erzeugt, ein signifikanter Teil aber auch durch den verwendeten Antrieb und die Extreme sind immer bei den Auspuffanlagen zu hören. Eben Dinge, die beim E-Auto wegfielen.

    > Auch die Mechanik und die übrigen Bauteile eines Elektroautos verschleißen
    > stärker, wenn die Betriebstemperatur nicht erreicht ist, wobei man sich
    > hier sicherlich streiten kann, ob das beim E-Auto mehr oder weniger ist.
    > Ich tendiere da auch eher zu weniger.

    Mit höchster Wahrscheinlichkeit sogar. Also sowohl die Aussage, dass der Verschleiß beim Kaltfahren größer ist als warm, als auch die Aussage, dass der Verschleiß beim E-Auto geringer ausfällt :)
    Und selbst wenn der Verschleiß höher ausfiele: So ein E-Motor ist deutlich kostengünstiger ersetzt (inkl. Arbeitszeit) als ein konventionelles Aggregat.
    Für meinen Wagen mit konventionellem Motor müsste ich ca. 9000-10000 Euro für ein neues Aggregat hinlegen. Ein E-Motor erreicht diese Kosten bei weitem nicht.

    > Die Wartungskosten mögen für das E-Auto sicherlich geringer sein. Dafür
    > hast du das nicht von der Hand zu weisende Problem mit der Alterung des
    > Akkus. Wenn der nach 5 bis 10 Jahren runter ist, dürfte das bei kleineren
    > Autos dann einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich kommen, oder sich
    > zumindest erheblich auf den Wiederverkaufswert auswirken.

    Das stimmt. Der Akku ist mE allerdings auch die einzige wichtige Schwachstelle beim E-Auto und letztlich ist eben die Frage, wieviel man pro Strecke wirklich fährt, ob die Reichweite bei einem 10 Jahre alten Akku noch ausreichend ist. Auf der anderen Seite: Wenn man die gesparten Reparatur- und Wartungskosten zusammenrechnet, bekommt man dafür bestimmt auch einen Akku. Dann sind die bei den zumindest an der Stelle wieder gleichauf =)

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  12. Re: Eigentlich nicht

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 18:20

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das waere egal. Da die Batterie bei Tesla auf 8 Jahre garantiert ist.
    > Ausserdem kannst Du bei Kauf eine Versicherung abschliessen, welche Dir
    > eine Austausch Batterie nach 9-10 Jahren (also ausserhalb der Garantie)
    > gibt. Die kostet 9600 Euro. Mit anderen Worten, man kann beim Aufpreis von
    > 9600 Euro in Europa ($11900 stateside) von 20 Jahren Nutzung ausgehen.
    > Ohne km Begrenzung. Wir fahren 80000-100000km/a mit dem Tesla, die Batterie
    > ist kein Problem.

    Dazu findet man keinerlei Informationen, die einzigen Informationen die ich gefunden habe:

    "$44,564 +600 for labor is the current going price for a battery."

    Also $44564 plus Einbau für einen neuen Akku.

    Zu dieser angeblichen Versicherung findet man keinerlei Informationen in Netz, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Auch auf der Tesla Webseite nicht.
    Kann mir auch nur schwer vorstellen, dass man für 9600¤ "Versicherung" eine $44564 Batterie bekommen kann.

    Und 80000-100000km pa? Was seid ihr? Taxifahrer?

    Der Preis von $44564 erscheint mir realistisch, wenn man bedenkt dass Tesla seine "Powerwall" für $3000 für 7kWh verkaufen will.

    (85kWh / 7kWh)*$3000 = $36428

    "It was announced at the product launch on April 30, 2015, that the Powerwall would retail for US$3,000 for a 7 kWh model and US$3,500 for the 10 kWh model." - https://en.wikipedia.org/wiki/Tesla_Powerwall



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 18:28 durch klumpatsch77.

  13. Re: Eigentlich nicht

    Autor: ChMu 27.08.15 - 19:17

    klumpatsch77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das waere egal. Da die Batterie bei Tesla auf 8 Jahre garantiert ist.
    > > Ausserdem kannst Du bei Kauf eine Versicherung abschliessen, welche Dir
    > > eine Austausch Batterie nach 9-10 Jahren (also ausserhalb der Garantie)
    > > gibt. Die kostet 9600 Euro. Mit anderen Worten, man kann beim Aufpreis
    > von
    > > 9600 Euro in Europa ($11900 stateside) von 20 Jahren Nutzung ausgehen.
    > > Ohne km Begrenzung. Wir fahren 80000-100000km/a mit dem Tesla, die
    > Batterie
    > > ist kein Problem.
    >
    > Dazu findet man keinerlei Informationen, die einzigen Informationen die ich
    > gefunden habe:
    >
    > "$44,564 +600 for labor is the current going price for a battery."

    Wo hast Du denn das her? Es gibt niemanden der das zahlt, da die Garantie noch nirgends ausgelaufen ist.
    >
    > Also $44564 plus Einbau für einen neuen Akku.

    Nope.
    >
    > Zu dieser angeblichen Versicherung findet man keinerlei Informationen in
    > Netz, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Auch auf der Tesla Webseite
    > nicht.
    > Kann mir auch nur schwer vorstellen, dass man für 9600¤ "Versicherung" eine
    > $44564 Batterie bekommen kann.

    Dann hast Du nicht lange gesucht. Erster Treffer:

    http://wot.motortrend.com/tesla-model-s-prices-bumped-by-2500-to-59900-battery-replacement-costs-8000-12000-298793.html#axzz2DiU0BwJx

    Aber es wird Dir sowiso beim Haendler angeboten.
    >
    > Und 80000-100000km pa? Was seid ihr? Taxifahrer?

    Nein :-) ganz normaler use fuer unsere Gaeste. Wir machen neben Werbung auch Sportuebertragungen und ganze Spielfilme, wenn zB Drehorte hier in Spanien gebraucht werden. Und die Gaeste, Schauspieler, Produzenten ect, werden kaum mit nem Mietwagen vom Flughafen kommen, die erwarten einen gewissen Service. 200km am Tag ist ja nun wirklich nicht die Welt. Taxies legen bestimmt mehr zurueck.
    >
    > Der Preis von $44564 erscheint mir realistisch, wenn man bedenkt dass Tesla
    > seine "Powerwall" für $3000 für 7kWh verkaufen will.

    Du vergisst, das Tesla die alte Batterie einbehaellt. Die ist ja nicht wertlos, ganz im Gegenteil.
    >
    > (85kWh / 7kWh)*$3000 = $36428
    >
    > "It was announced at the product launch on April 30, 2015, that the
    > Powerwall would retail for US$3,000 for a 7 kWh model and US$3,500 for the
    > 10 kWh model." - en.wikipedia.org

    Ja, ohne das Du was abgeben muss. Du bekommst also eine Batterie, die Verpackung derselben ect.

  14. Re: Eigentlich nicht

    Autor: klumpatsch77 27.08.15 - 19:59

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > klumpatsch77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ChMu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Das waere egal. Da die Batterie bei Tesla auf 8 Jahre garantiert ist.
    > > > Ausserdem kannst Du bei Kauf eine Versicherung abschliessen, welche
    > Dir
    > > > eine Austausch Batterie nach 9-10 Jahren (also ausserhalb der
    > Garantie)
    > > > gibt. Die kostet 9600 Euro. Mit anderen Worten, man kann beim Aufpreis
    > > von
    > > > 9600 Euro in Europa ($11900 stateside) von 20 Jahren Nutzung ausgehen.
    > > > Ohne km Begrenzung. Wir fahren 80000-100000km/a mit dem Tesla, die
    > > Batterie
    > > > ist kein Problem.
    > >
    > > Dazu findet man keinerlei Informationen, die einzigen Informationen die
    > ich
    > > gefunden habe:
    > >
    > > "$44,564 +600 for labor is the current going price for a battery."
    >
    > Wo hast Du denn das her? Es gibt niemanden der das zahlt, da die Garantie
    > noch nirgends ausgelaufen ist.
    > >
    > > Also $44564 plus Einbau für einen neuen Akku.
    >
    > Nope.
    > >
    > > Zu dieser angeblichen Versicherung findet man keinerlei Informationen in
    > > Netz, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Auch auf der Tesla Webseite
    > > nicht.
    > > Kann mir auch nur schwer vorstellen, dass man für 9600¤ "Versicherung"
    > eine
    > > $44564 Batterie bekommen kann.
    >
    > Dann hast Du nicht lange gesucht. Erster Treffer:
    >
    > wot.motortrend.com#axzz2DiU0BwJx
    >
    > Aber es wird Dir sowiso beim Haendler angeboten.
    > >
    > > Und 80000-100000km pa? Was seid ihr? Taxifahrer?
    >
    > Nein :-) ganz normaler use fuer unsere Gaeste. Wir machen neben Werbung
    > auch Sportuebertragungen und ganze Spielfilme, wenn zB Drehorte hier in
    > Spanien gebraucht werden. Und die Gaeste, Schauspieler, Produzenten ect,
    > werden kaum mit nem Mietwagen vom Flughafen kommen, die erwarten einen
    > gewissen Service. 200km am Tag ist ja nun wirklich nicht die Welt. Taxies
    > legen bestimmt mehr zurueck.
    > >
    > > Der Preis von $44564 erscheint mir realistisch, wenn man bedenkt dass
    > Tesla
    > > seine "Powerwall" für $3000 für 7kWh verkaufen will.
    >
    > Du vergisst, das Tesla die alte Batterie einbehaellt. Die ist ja nicht
    > wertlos, ganz im Gegenteil.
    > >
    > > (85kWh / 7kWh)*$3000 = $36428
    > >
    > > "It was announced at the product launch on April 30, 2015, that the
    > > Powerwall would retail for US$3,000 for a 7 kWh model and US$3,500 for
    > the
    > > 10 kWh model." - en.wikipedia.org
    >
    > Ja, ohne das Du was abgeben muss. Du bekommst also eine Batterie, die
    > Verpackung derselben ect.

    Tatsache, du hast Recht. ;)

    "Customers who don't select the option at time of order will have up to 90 days from date of delivery to choose it, and the prepaid battery will apply to second and subsequent owners even if the original owner sells their car."

    Beim Gebrauchtkauf sollte man also darauf achten, dass der Verkäufer diese Prepaid $12000 Option geordert hat.

    Die $44564 sind wohl der Preis, wenn man diese "Option" nicht gekauft hat innerhalb 90 Tagen nach oder beim Kauf.

    12 Riesen Dollar sind aber ganz OK, endlich höre ich mal eine Summe mit der man kalkulieren kann. Also quasi $1500 Batteriemiete im Jahr, ähnlich wie bei Renault, nur "versteckt".



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.08.15 20:02 durch klumpatsch77.

  15. Re: Eigentlich nicht

    Autor: ChMu 27.08.15 - 20:22

    Das kannst Du vermindern. Erstens sagt niemand, das Du die Option nach genau 8 Jahren nehmen musst, warum sollte die Batterie nach 8 Jahren und einer Woche zerbroeseln? Zweitens, wenn man den Wagen wirklich nutzt und ne Million drauf hat nach 8-10 Jahren, uU bereits eine auf Garantie bekommen hat (zB nach 6 Jahren) dann kann man froehlich bis 15 oder laenger fahren bevor man selber was kaufen muss.
    Faehrt man den Wagen ueberhaupt so lange?
    Wer von den Verbrenner Herstellern gibt eigendlich 8 Jahre Garantie auf alles? Antriebsstrang, Motor, Batterie.......ohne km Begrenzung? Wenn Du nen 8 Jahre alten Merc oder BMW da hast, mit 850000 auf dem Tacho, hast Du da ein besseres Gefuehl wie beim Tesla? Weisst Du was die fuer einen (gebrauchten) Ersatzmotor wollen? Oder so ein DSG Getriebe?

  16. Re: Eigentlich nicht

    Autor: m9898 27.08.15 - 21:40

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 12,5% sind "etwas" mehr als die veranschlagten 6%. Dazu kommt die
    > anzunehmende, massive erhöhte Spitzenlast nachmittags: Wenn die Autos
    > wieder angeschlossen werden.

    Also genau dann, wenn Solarkraftwerke ihr Leistungsmaximum erreichen und die Netzbetreiber sich den Kopf darüber zerbrechen müssen den Überschuss geschickt zu verteilen?
    Aber ich denke ja, dass die meisten Elektroautos abends geladen werden, da die Reichweite für den Großteil aller Menschen locker über den Alltag reicht. Wer fährt denn bitte jeden Tag 400 km durch die Gegend? Staubsaugervertreter?

  17. Re: Eigentlich nicht

    Autor: ChMu 27.08.15 - 21:59

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber ich denke ja, dass die meisten Elektroautos abends geladen werden, da
    > die Reichweite für den Großteil aller Menschen locker über den Alltag
    > reicht. Wer fährt denn bitte jeden Tag 400 km durch die Gegend?
    > Staubsaugervertreter?

    Jeder hier im Forum wie es aussieht. Und 400km reichen eh nicht. Unter 1000 geht doch nichts. Wenns dann einen electrischen Wagen gibt, der 1000 schafft, "muss" man 2000 haben. Fahren die Jungs hier doch jeden Tag mit ihrem Diesel.

  18. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 28.08.15 - 06:58

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > m9898 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber ich denke ja, dass die meisten Elektroautos abends geladen werden,
    > da
    > > die Reichweite für den Großteil aller Menschen locker über den Alltag
    > > reicht. Wer fährt denn bitte jeden Tag 400 km durch die Gegend?
    > > Staubsaugervertreter?
    >
    > Jeder hier im Forum wie es aussieht. Und 400km reichen eh nicht. Unter 1000
    > geht doch nichts. Wenns dann einen electrischen Wagen gibt, der 1000
    > schafft, "muss" man 2000 haben. Fahren die Jungs hier doch jeden Tag mit
    > ihrem Diesel.

    Wenn ich ehrlich bin, dann frage ich mich wirklich, wer diese Leute sind, die angeblich am Tag nur maximal 100 km fahren. Und wäre es für diese Leute nicht angeraten, mal über die Nutzung des ÖPNV nachzudenken, bzw. eben diesen in den Bereichen auszubauen? Deshalb verstehe ich auch nicht den Sinn des Konzepts "Stadtauto".

    Ich nutze mein Auto nicht beruflich. Am Wochenende bin ich regelmäßig Strecken unterwegs, die deutlich über 100 km liegen, auch nicht selten über 500 km.

    Warum sollte ich mir ein Auto für solch einen Preis kaufen, das ich ausgerechnet dann nicht sinnvoll nutzen kann, wenn ich es bräuchte?

    Oberklasselimousinen wie der Tesla S werden typischeweise von Vielfahrern gefahren. Geschäftsleute, Vertreter, usw. Dazu ist der Wagen nicht zu gebrauchen. Um damit durch die Stadt oder die paar km zu Arbeit zu juckeln, brauche ich keinen 75.000-Euro-Wagen.

    Es ist, wie es ist: In allen Bereichen hapert es an der Reichweite.

    Und vor dem Hintergrund, dass man, wenn man mit dem Wagen liegen bleibt, nicht einfach an die nächste Tanke trampen und einen Kanister Benzin kaufen kann, sondern zwingend abgeschleppt werden muss, macht jede Fahrt damit zu einem unkalkulierbaren Risiko.

  19. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 28.08.15 - 07:11

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Entschuldige, aber ich glaube, dass Du es bist, der einer Illusion erlegen
    > ist :)
    > Als jemand, der schon an leisen Nebenstraßen und an lauten Hauptstraßen
    > gewohnt hat, kann ich Dir sagen, dass man sehr wohl den Unterschied von
    > E-Autos (oder Hybriden im E-Modus) und Verbrennern hört.

    Selbstverständlich gibt es laute Verbrenner. Das bestreitet niemand. Es gibt jedoch auch sehr leise. Moderne Autos haben einen vollständig gekapselten Motorraum, da hörst du kaum noch was. Die fallen dir natürlich nicht weiter auf, sondern eher die lauten Kisten.

    Wie gesagt: Wenn Lärm ein Problem wäre, dann könnte man dies durch gesetzliche Grenzwerte auch bei Verbrennern erheblich reduzieren.

    > Mit höchster Wahrscheinlichkeit sogar. Also sowohl die Aussage, dass der
    > Verschleiß beim Kaltfahren größer ist als warm, als auch die Aussage, dass
    > der Verschleiß beim E-Auto geringer ausfällt :)
    > Und selbst wenn der Verschleiß höher ausfiele: So ein E-Motor ist deutlich
    > kostengünstiger ersetzt (inkl. Arbeitszeit) als ein konventionelles
    > Aggregat.
    > Für meinen Wagen mit konventionellem Motor müsste ich ca. 9000-10000 Euro
    > für ein neues Aggregat hinlegen. Ein E-Motor erreicht diese Kosten bei
    > weitem nicht.

    Du darfst dabei aber nicht vergessen, dass ein Auto noch andere Verschleißteile hat. Das gesamte Fahrwerk ist ja gleich geblieben.
    Wenn ich so an meine Autos zurück denke, dann ist das einzige "verbrennertypische" teure Teil, das ich bisher mal ersetzen musste, eine Kupplung gewesen. Die Motoren hielten bei mir stets über Dauer meines Besitzes -- und ich hatte echt schon olle Gurken mit weit über 200.000 km.

    Teuer (in der Summe) wurden für mich bisher stets all die Verschleißteile drumherum: Bremsen, Bremsscheiben, Stoßdämpfer, Querlenker, Traggelenke, usw. Das alles findest du auch beim E-Auto.

    Einen Motor musste ich auch mal tauschen, aber das was selbstverschuldet. Hat übrigens gerade mal 1.500 Euro gekostet. In einen alten Wagen baust du schließlich keinen neuen Motor, sondern einen gebrauchten ein.

    > > Die Wartungskosten mögen für das E-Auto sicherlich geringer sein. Dafür
    > > hast du das nicht von der Hand zu weisende Problem mit der Alterung des
    > > Akkus. Wenn der nach 5 bis 10 Jahren runter ist, dürfte das bei
    > kleineren
    > > Autos dann einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich kommen, oder sich
    > > zumindest erheblich auf den Wiederverkaufswert auswirken.
    >
    > Das stimmt. Der Akku ist mE allerdings auch die einzige wichtige
    > Schwachstelle beim E-Auto und letztlich ist eben die Frage, wieviel man pro
    > Strecke wirklich fährt, ob die Reichweite bei einem 10 Jahre alten Akku
    > noch ausreichend ist. Auf der anderen Seite: Wenn man die gesparten
    > Reparatur- und Wartungskosten zusammenrechnet, bekommt man dafür bestimmt
    > auch einen Akku. Dann sind die bei den zumindest an der Stelle wieder
    > gleichauf =)

    Der Akku ist die Schwachstelle. Er ist zu schwer, er ist zu teuer, er lässt sich nicht schnell genug nachladen und die Kapazität reicht um Größenordnungen nicht an das heran, was konkurrenzfähig wäre.

    Wenn es hier in den nächsten Jahren keinen entscheidenden Durchbruch gibt, ist die Idee Elektroauto gestorben. In Nischen kann es sich bestimmt behaupten, z.B. als typisches Hausfrauen-Zweitauto, aber nicht in der Masse. Da will man mit dem Wagen auch mal übers Wochenende wegfahren können.

  20. Re: Eigentlich nicht

    Autor: Berner Rösti 28.08.15 - 09:03

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 12,5% sind "etwas" mehr als die veranschlagten 6%. Dazu kommt die
    > > anzunehmende, massive erhöhte Spitzenlast nachmittags: Wenn die Autos
    > > wieder angeschlossen werden.
    >
    > Also genau dann, wenn Solarkraftwerke ihr Leistungsmaximum erreichen und
    > die Netzbetreiber sich den Kopf darüber zerbrechen müssen den Überschuss
    > geschickt zu verteilen?

    Äh, nein. Ein Sonnenkraftwerk hat seine Leistungsspitze mittags. Geladen werden die Autos jedoch nachts, wenn keine Sonne scheint.

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