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Komisch

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  1. Komisch

    Autor: Pflechtfild 28.08.15 - 11:34

    Wenn die Telekom für viel Geld nur so wenig Kunden erreicht - warum jammern dann die Konkurrenz so heftig?
    Dann könnte man doch die Telekom in ihr Verderben laufen lassen und zusehen, wie sie Geld verliert.

  2. Re: Komisch

    Autor: Sea 28.08.15 - 11:43

    Warum sollten sie da Geld verlieren? Ausbau erfolgt fast immer per Förderung.
    Dann ist der Verteiler exklusiv Telekom. Alle, die DSL wollen, müssen jetzt bei der Telekom kaufen.
    Da kann die Telekom nur gewinnen

  3. Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: Fibernator 28.08.15 - 12:04

    an den entsprechenden HVTs.

    Die Konkurrenz ist mit Vectoring völlig außen vor. Ich wette darauf, dass das der Hauptgrund bei der Telekom war, um auf Vectoring statt Glasfaser zu setzen.

  4. Re: Komisch

    Autor: Mingfu 28.08.15 - 12:04

    Wenn das wirklich so einfach wäre, würden die Telekommunikationsunternehmen den Gemeinden die Türen einrennen, wenn die eine Ausschreibung bezüglich Breitbandausbau machen. Das Gegenteil ist aber der Fall: Selbst mit Fördermitteln gibt es kaum Bewerber. Demzufolge kann man sich da also doch keine goldene Nase verdienen - zumindest versprechen sich die Telekommunikationsunternehmen offenbar an anderen Stellen eine höhere Rendite für ihre getätigten Investitionen.

  5. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: Mingfu 28.08.15 - 12:08

    Der Hauptgrund ist es sicher nicht. Glasfaser ist einfach extrem teuer. Denn sobald Erdarbeiten ins Spiel kommen, wird es aufwendig und man ist im Bereich von Jahrzehnten, bevor sich diese Investitionen amortisiert haben. Das Geld dafür muss man aber schon heute auf den Tisch legen können. Auch die Konkurrenz macht ja keinen großflächigen Glasfaserausbau, sondern höchsten kleinflächig und dann meist auch in Stadtgebieten, wo man sich hohe Teilnehmerzahlen erhofft.

  6. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: Fibernator 28.08.15 - 12:11

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Hauptgrund ist es sicher nicht. Glasfaser ist einfach extrem teuer.
    > Denn sobald Erdarbeiten ins Spiel kommen, wird es aufwendig und man ist im
    > Bereich von Jahrzehnten, bevor sich diese Investitionen amortisiert haben.
    > Das Geld dafür muss man aber schon heute auf den Tisch legen können.
    Also kurz: Genau das, was man vom größten Telekommunikationsanbieter erwartet.

    Warum hat man nicht z.B. die Milliarden, die man im US-Mobilfunkmarkt versenkt hat, vor 5 Jahren schon mal in Glasfaser gesteckt? Dann hätte man heute bereits 15-20% FTTH-Abdeckung mit der Kohle.

    > Auch die Konkurrenz macht ja keinen großflächigen Glasfaserausbau, sondern
    > höchsten kleinflächig und dann meist auch in Stadtgebieten, wo man sich
    > hohe Teilnehmerzahlen erhofft.
    Falsch, siehe z.B. Deutsche Glasfaser.

  7. Re: Komisch

    Autor: Rulf 28.08.15 - 12:18

    meine gemeinde hier hat ein neues wohngebiet komplett erschlossen inkl neuester kommunikationstechnik alles fix und fertig verlegt...die telekom wollte das nicht oder nur geschenkt haben...ein kleiner unbekannter anbieter macht nun halt das exklusive geschäft zu günstigen preisen...und die gemeinde verdient sogar mit...

  8. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: Mingfu 28.08.15 - 12:23

    Fibernator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also kurz: Genau das, was man vom größten Telekommunikationsanbieter
    > erwartet.

    Warum sollten für den andere Regeln gelten als für die Konkurrenz? Jeder versucht maximale Rendite zu erzielen.

    > Warum hat man nicht z.B. die Milliarden, die man im US-Mobilfunkmarkt
    > versenkt hat, vor 5 Jahren schon mal in Glasfaser gesteckt? Dann hätte man
    > heute bereits 15-20% FTTH-Abdeckung mit der Kohle.

    Verspekuliert halt. Hinterher ist man immer klüger.

    Aber Kohle verdient man auch mit FTTH eben gerade nicht. Denn die Preisdruck im deutschen Markt ist recht groß. Demzufolge kann man da die Investitionen kaum umlegen, denn vielen ist es dann zu teuer oder sie sagen, dass sie doch so viel auch gar nicht brauchen.

    > Falsch, siehe z.B. Deutsche Glasfaser.

    Bisher äußerst begrenzt auf einzelne Gemeinden. Zudem ist der Ausbau mit Micro-Trenching überhaupt nicht unkritisch. Das, was der Anbieter dort beim Verlegen spart, das kann auf die Anwohner dann in Form von Straßenausbaubeiträgen zukommen, denn derartig geflickte Straßen sind deutlich anfälliger gegenüber Frostaufbrüchen, so dass entsprechend zeitiger eine grundlegende Sanierung nötig wird. Das ist dann sehr teures Internet...

  9. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: Fibernator 28.08.15 - 12:32

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollten für den andere Regeln gelten als für die Konkurrenz? Jeder
    > versucht maximale Rendite zu erzielen.
    Weil die Telekom mit Übernahme des Netzes des Staatsunternehmen Post eine gewisse Verantwortung trägt.

    Und dazu gehört sicherlich nicht, die Kohle in Übersee zu versenken.

    > Verspekuliert halt. Hinterher ist man immer klüger.
    Warum verspekuliert man erst Milliarden im Ausland und heult jetzt rum der Glasfaserausbau wäre so teuer?

    Die eigene Misswirtschaft ist das Problem der Telekom.

    > Aber Kohle verdient man auch mit FTTH eben gerade nicht. Denn die
    > Preisdruck im deutschen Markt ist recht groß. Demzufolge kann man da die
    > Investitionen kaum umlegen, denn vielen ist es dann zu teuer oder sie
    > sagen, dass sie doch so viel auch gar nicht brauchen.
    Quatsch, Deutschland ist mit das teuerste Land in Europa, was den Internetanschluss angeht. In vielen Ländern könnte die Telekom mit ihren "bis zu" DSL-Leitungen nicht mal einen Blumentopf verlangen.

    > Bisher äußerst begrenzt auf einzelne Gemeinden.
    Erzähl doch nicht so einen Scheiß:
    [https://www.deutsche-glasfaser.de/]

    Die Deutsche Glasfaser hat wahrscheinlich inzwischen mehr ländlichen Haushalten FTTH geliefert, als die Telekom VDSL.

    NRW hat inzwischen eine FTTH-Quote von 7% (!).

    > Zudem ist der Ausbau mit Micro-Trenching überhaupt nicht unkritisch. Das, was der > Anbieter dort beim Verlegen spart, das kann auf die Anwohner dann in Form von
    > Straßenausbaubeiträgen zukommen, denn derartig geflickte Straßen sind
    > deutlich anfälliger gegenüber Frostaufbrüchen, so dass entsprechend
    > zeitiger eine grundlegende Sanierung nötig wird. Das ist dann sehr teures
    > Internet...
    Hast du einen Beleg oder nur wieder so blödsinnige Behauptungen wie oben?

  10. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: theWhip 28.08.15 - 12:50

    Die Telekom will schlicht wieder Monopolist sein. Unter anderem auch weil auch die Kabel Anbieter immer schnellere Zugänge bereitstellen. Vodafone ist ja mit dem zukauf von ex-telekom kabel deutschland, ganz schön groß geworden. Alle die VDSL anbieten oder Internet Zugänge generell in D anbieten sollten zum Flächenausbau per dekret gezwugen werden. Mal sehen was passiert... Entweder wird der Markt sehr klein und dann machen wenige oder einer das Geschäft oder um zu verdienen muss man halt investieren und erschliessen.

  11. Noch mehr Legenden und VTs, bitte bei den Fakten bleiben

    Autor: barforbarfoo 28.08.15 - 13:12

    Fibernator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wette darauf, dass
    > das der Hauptgrund bei der Telekom war, um auf Vectoring statt Glasfaser zu
    > setzen.

    Es haben sich kaum Kunden ans Glas anschliessen lassen, und das obwohl die Telekom hier sogar die Hausverkabelung für lau angeboten hat.

  12. Wenn die Kunden schon woanders sind, warum auch?

    Autor: Fibernator 28.08.15 - 13:17

    barforbarfoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es haben sich kaum Kunden ans Glas anschliessen lassen, und das obwohl die
    > Telekom hier sogar die Hausverkabelung für lau angeboten hat.
    Wo soll das sein? Vllt Münster?

    Wenn die Kunden schon bei einem anderen Anbieter sind, warum sollen sie es dann auch tun?

    Ist schon lustig, dass die Telekom jetzt genau die Probleme bekommt, mit der die Konkurrenz seit Jahrzehnten zu kämpfen hat.

  13. Re: Komisch

    Autor: dabbes 28.08.15 - 13:53

    Komisch, bei uns in der Gemeinde wurde die Telekom vorstellig, als mit lokalen Konkurrenzunternehmen die Verträge schon fast unter Dach und Fach waren.

    Vorher hatte die Telekom selbst ein Gespräch "dankend" abgelehnt.

    Sehr komisch, nicht wahr.

  14. Dann muss man halt konsequent sein

    Autor: dabbes 28.08.15 - 13:55

    und den Ausbau in einer staatliches Unternehmen stecken und die Firmen müssen es über monatliche Mieten zahlen.

    Auf Dauer auch eine nette Einnahmequelle für den Staat -> also uns Bürger.

  15. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: matok 28.08.15 - 14:00

    Fibernator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Konkurrenz ist mit Vectoring völlig außen vor. Ich wette darauf, dass
    > das der Hauptgrund bei der Telekom war, um auf Vectoring statt Glasfaser zu
    > setzen.

    Wegen dieser Exklusivität sollte Vectoring auch überhaupt nicht gefördert werden. Für das 50 MBit Ziel braucht man auch kein Vectoring.

  16. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: tingelchen 28.08.15 - 16:03

    Erdarbeiten müssen auch bei Vectoring vorgenommen werden. Denn Vectoring funktioniert nur wenn die Verteiler mit Glasfaser angebunden sind und nicht weiter als 300m vom Modem entfernt ist. In jedem anderen Fall funktioniert Vectoring daher entweder gar nicht, oder der Effekt ist praktisch nicht mehr vorhanden. So das die Kunden mit Vectoring dann weniger Leistung haben als mit VDSL.

    Investitionen werden Steuerlich belohnt. Investition in dieser Größenordnung können über Jahre hinweg abgeschrieben werden. In diesem Fall locker über 10 bis 30 Jahre. D.h. man zahlt in diesem Zeitraum erheblich weniger Steuern als wenn man nichts investiert. Dazu kommen natürlich auch noch die Förderungen von Bund und Länder und es bedarf auch nicht alles Geld am Stück.
    Der Ausbau erfordert auch bei strammen Zeitplänen mehrere Jahre.

  17. Re: Weil die Telekom über diese Zusage eine Monopolstellung haben möchte

    Autor: tingelchen 28.08.15 - 16:08

    Das schlimme dabei ist, sie ist nicht nur bei Vectoring außen vor. Sondern bei allem. Denn Vectoring funktioniert nur, wenn das System auch weis was auf allen Leitungen los ist. D.h. kein Analog, kein ISDN, kein DSL, kein VDSL und auch kein VDSL2. Vectoring sowie so nicht.

    Ist wie beim Roulette: Rien ne va plus

  18. Re: Wenn die Kunden schon woanders sind, warum auch?

    Autor: barforbarfoo 28.08.15 - 16:11

    Fibernator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo soll das sein? Vllt Münster?

    H-Town

  19. Re: Komisch

    Autor: plutoniumsulfat 28.08.15 - 19:23

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komisch, bei uns in der Gemeinde wurde die Telekom vorstellig, als mit
    > lokalen Konkurrenzunternehmen die Verträge schon fast unter Dach und Fach
    > waren.
    >
    > Vorher hatte die Telekom selbst ein Gespräch "dankend" abgelehnt.
    >
    > Sehr komisch, nicht wahr.

    Ist bestimmt nur Zufall :D

  20. Re: Komisch

    Autor: Koto 29.08.15 - 14:06

    Der Punkt ist einfach.

    Man will keine Leitungen legen man will die der Telekom.

    Gewinne sind eben kaum zu erreichen wenn man selber erschließen muss.

    Sicher mag mal ein Anbieter ein Dorf erschließen. Aber warum erschließen Sie nicht das Land?

    Die paar Einzelfälle kann man eben nicht einfach so übertragen.

    Schaut euch Kabel an. Wo ist denn das flächendeckend Kabel auf dem Land.

    Die Telekom hat schon recht. Jeder kann erschließen. Man will aber immer die Telekom Infrastruktur nutzen.

    Und wenn die Subventionen so Dick sind. Warum kommt sonst keiner und Verdient sich die Goldene Nase?

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