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In Amerika funktioniert es auch..

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  1. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: M.P. 31.08.15 - 09:44

    Wenn die die Installationsweise aus den USA nach Europa verpflanzen wird das nichts.
    In den USA wird kostengünstig (aber ggfs. fehleranfälliger) oberirdisch installiert.

    Das ist mit deutschen Wutbürgern in der Nachbarschaft nicht zu machen. Da könnte ja der ungestörte Blick in die Landschaft gestört werden, und wer weiß, was diese Kabel für Strahlung abgeben...

  2. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: bernd71 31.08.15 - 10:38

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die die Installationsweise aus den USA nach Europa verpflanzen wird
    > das nichts.
    > In den USA wird kostengünstig (aber ggfs. fehleranfälliger) oberirdisch
    > installiert.
    >
    > Das ist mit deutschen Wutbürgern in der Nachbarschaft nicht zu machen. Da
    > könnte ja der ungestörte Blick in die Landschaft gestört werden, und wer
    > weiß, was diese Kabel für Strahlung abgeben...

    Was soll das bescheuerte Wutbürger? Natürlich will kaum einer mehr neue oberirdische Verkabelung. Man muss den Anblick ja auch jeden Tag ertragen. Natürlich nicht wenn man nur im Internet unterwegs ist.

  3. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: M.P. 31.08.15 - 11:49

    Also hat man in den USA von Seiten der Platzhirsche genau das getan, was gerade auch hier in Deutschland passiert:

    Gerade das Nötigste, um den Markt für neue Marktteilnehmer unattraktiv zu halten...

  4. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Ovaron 31.08.15 - 12:23

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich denke man müsste die Mästen einfach nur stabiler bauen :)

    > Man könnte ja auch einfach Glasfaser oberirisch verlegen und den
    > DSL-Klingeldraht als Failover-Lösung. Voilá, alle glücklich.

    In D würde das dazu führen das Keins und Keins ihre 100/40 über den Klingeldraht 40 cent pro Jahr billiger anbieten als der Konkurrent seine 1000/1000 über Glasfaser - und der Kunde freudestrahlend zu KuK geht.

    Das ist nunmal die für uns unbegreifliche Realität - es gibt ein Leben neben dem Internet und dieses Leben funktioniert auch mit Bitraten unterhalb 50 Mbit ganz wundervoll.

    Ich hab hier Hybrid mit 60/11 Mbit, ich gebs nicht mehr her bis VDSL kommt. :-)

  5. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Ovaron 31.08.15 - 12:27

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser ist die einzige Technologie welche den Bandbreitenbedarf der
    > Zukunft befrieden wird können.

    Unbestritten. Strittig ist nur der Zeitrahmen, in dem xDSL noch ausreicht um den Bandbreitenbedarf der Masse zu befriedigen. Deutschland ist ein extrem preissensitiver Markt. Hier werden 100/40 für 45 Euro/Monat als Superteuer empfunden und bezeichnet. Anderswo ist man gewohnt, schnelles Internet für 60 Euro aufwärts zu bekommen.

  6. ++ Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Ovaron 31.08.15 - 12:29

    @Helites: Dickes DANKE für den Link. Sowas habe ich bisher vergeblich gesucht.

  7. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: crack_monkey 31.08.15 - 12:59

    Helites schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre Schweiz nicht ein Bessere Vergleich als USA?
    >
    > map.geo.admin.ch
    >
    > Geht jetzt vor allem um FTTS und 50mbit

    Oh man, wenn man dort 50mbit und 100 setzt möchte ich am liebsten weinen, glaube wenn man das bei Deutschland machen würde, würde ich auch weinen...

  8. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Xstream 31.08.15 - 12:59

    Und in Finnland nutze ich gerade LTE mit unlimited Traffic für 17¤ im Monat. Hab eigentlich im ganzen Stadtgebiet 40/20mbit.

  9. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Anonymer Nutzer 31.08.15 - 13:22

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Clarissa1986 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke man müsste die Mästen einfach nur stabiler bauen :)
    >
    > Man könnte ja auch einfach Glasfaser oberirisch verlegen und den
    > DSL-Klingeldraht als Failover-Lösung. Voilá, alle glücklich.

    Joa :) Zumal Glasfaser recht dünn verlegt werden kann und wenn man ihn an den Häusern entlang verlegt, dann dienen diese zusätzlich als Schutz des Kabels. Ebenso könnte man ihn so gut verlegen, daß er so gut wie nicht stört. Früher gab es ja auch häufiger Stromleitungen die oberirdisch liefen und auf Hausdächern waren dann so Gabeln welche die Kabel aufnahmen bzw. weiterleiteten. Ich finde das durchaus vertretbar, sowas. Und wenn man es so befestigt und die Masten zwischen den Städten nur stabil genug baut, dann fallen diese auch bei einem Sturm nicht um! Tun unsere Stromleitungen ja auch nicht! <.<' Theoretisch könnte man auch genau dort wo schon die Strommasten stehen noch die Glasfaser Kabel mit verlegen. Die gleichen Stahlmasten mitnutzen! :) Für dickere Glasfaser Bündel Kabel, welche Stadt mit Stadt verbinden usw. und somit spart man viel Geld, hat kaum mehr Aufwand und innerhalb der Städte, wo eh alles eng zusammen steht, verbindet man von Hausdach zu Hausdach. Dann sind und bleiben die Straßen frei... Möglich wärs, tut leider nur keiner -.-

  10. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Anonymer Nutzer 31.08.15 - 13:42

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die die Installationsweise aus den USA nach Europa verpflanzen wird
    > das nichts.
    > In den USA wird kostengünstig (aber ggfs. fehleranfälliger) oberirdisch
    > installiert.
    >
    > Das ist mit deutschen Wutbürgern in der Nachbarschaft nicht zu machen. Da
    > könnte ja der ungestörte Blick in die Landschaft gestört werden, und wer
    > weiß, was diese Kabel für Strahlung abgeben...

    Glasfaser? Strahlung? lol *g*

  11. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: postb1 31.08.15 - 14:13

    Clarissa1986 schrieb:
    > Theoretisch könnte man auch genau dort wo schon die
    > Strommasten stehen noch die Glasfaser Kabel mit verlegen. Die gleichen
    > Stahlmasten mitnutzen! :) Für dickere Glasfaser Bündel Kabel, welche Stadt
    > mit Stadt verbinden usw. und somit spart man viel Geld, hat kaum mehr
    > Aufwand und innerhalb der Städte, wo eh alles eng zusammen steht, verbindet
    > man von Hausdach zu Hausdach. Dann sind und bleiben die Straßen frei...
    > Möglich wärs, tut leider nur keiner -.-

    Herzlich willkommen in 2015!
    Du wirst lachen: entlang von Hochspannungstrassen wird das seit vielen Jahren genauso gemacht. Flächendeckend.
    Du sitzt hier einen allgemeinen Irrtum auf:
    Beim Thema "Glasfaserausbau" geht es NICHT um Haupttrassen - die gibt es nämlich hierzulande mehr als reichlich: Telekom Backbone zwischen den Hvt, im Energiebereich Glasfaser entlang Ferngastrassen genauso wie entlang von Stromtrassen, die Deutsche Bahn ist ebenfalls Betreiber eines bundesweiten Glasfasernetzes - und dann gibts noch etliche andere...und alle bieten sie ihre Netze auch extern an.
    Mit der letzten Meile, also FTTH/FTTB hat das aber nix zu tun.

  12. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Anonymer Nutzer 31.08.15 - 14:56

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und in Finnland nutze ich gerade LTE mit unlimited Traffic für 17¤ im
    > Monat. Hab eigentlich im ganzen Stadtgebiet 40/20mbit.

    Das hätte ich auch gerne O.o'

    Am liebsten für 15¤ bis maximal 20¤ ein wirklich unlimitiertes LTE. Dann wäre ich unabhängig und könnte preiswert überall ins Netz.

    Schön wären auch Spartarife mit zB:
    2/1mbit für 2¤
    5/2,5mbit für 5¤
    10/5mbit für 10¤
    20/10mbit für 20¤
    40/20mbit für 40¤
    50/25mbit für 50¤
    100/50mbit für 100¤

    Mit diesen Staffelungen könnte jeder seinen Tarif wählen den er möchte und jeder das für sich passende. Größere Bandbreiten werden besser vergütet. Das wäre fair und jeder könnte für sich passend günstig surfen :) Ebenso wären die kleinen Tarife nicht zu große Belastung für die Funknetze.

    Aber sowas wird es leider nie geben denke ich :(

  13. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Anonymer Nutzer 31.08.15 - 15:10

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Clarissa1986 schrieb:
    > > Theoretisch könnte man auch genau dort wo schon die
    > > Strommasten stehen noch die Glasfaser Kabel mit verlegen. Die gleichen
    > > Stahlmasten mitnutzen! :) Für dickere Glasfaser Bündel Kabel, welche
    > Stadt
    > > mit Stadt verbinden usw. und somit spart man viel Geld, hat kaum mehr
    > > Aufwand und innerhalb der Städte, wo eh alles eng zusammen steht,
    > verbindet
    > > man von Hausdach zu Hausdach. Dann sind und bleiben die Straßen frei...
    > > Möglich wärs, tut leider nur keiner -.-
    >
    > Herzlich willkommen in 2015!
    > Du wirst lachen: entlang von Hochspannungstrassen wird das seit vielen
    > Jahren genauso gemacht. Flächendeckend.
    > Du sitzt hier einen allgemeinen Irrtum auf:
    > Beim Thema "Glasfaserausbau" geht es NICHT um Haupttrassen - die gibt es
    > nämlich hierzulande mehr als reichlich: Telekom Backbone zwischen den Hvt,
    > im Energiebereich Glasfaser entlang Ferngastrassen genauso wie entlang von
    > Stromtrassen, die Deutsche Bahn ist ebenfalls Betreiber eines bundesweiten
    > Glasfasernetzes - und dann gibts noch etliche andere...und alle bieten sie
    > ihre Netze auch extern an.
    > Mit der letzten Meile, also FTTH/FTTB hat das aber nix zu tun.

    Achso :)
    Ja dann bitte Anbindung über die Hausdächer mit anständiger Verlegung in Städten! ^^
    Und ländlich bitte über stabile überland Leitungen.
    Heißt: Keine anfälligen Holzstäbchen xD

  14. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Hotohori 31.08.15 - 15:23

    Und was ist in 10-20 Jahren? Das Internet wird immer schneller und die Anforderungen an schnelle Leitungen damit auch höher.

    Ist sicher toll wenn dann in 10-20 Jahren es heißt "So, jetzt brauchen wir doch Glasfaser" und dann wird man wieder Gründe finden wieso es zu teuer ist und sich nicht lohnt.

    Das kommt eben dabei raus, wenn man nichts investieren will.

  15. Re: In Amerika funktioniert es auch..

    Autor: Ovaron 31.08.15 - 16:49

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was ist in 10-20 Jahren?

    Ja, was soll dann sein?

    >Das Internet wird immer schneller und die
    >Anforderungen an schnelle Leitungen damit auch höher.

    Ja und Ja. Gleichzeitig wird nach oben hin die Anzahl der Leute, die bereit sind für mehr Bitrate auch mehr Geld zu zahlen, sehr schnell immer kleiner.

    > Ist sicher toll wenn dann in 10-20 Jahren es heißt "So, jetzt brauchen wir
    > doch Glasfaser" und dann wird man wieder Gründe finden wieso es zu teuer
    > ist und sich nicht lohnt.

    Brauchen tun wir vieles. Mein Neffe braucht ein freies Internet, meine Nichte ein Iphone6. Entscheidend ist nicht was zu brauchen man verkündet sondern was man tatsächlich so sehr braucht das man bereit ist dafür Geld auszugeben.

    Mal ein Szenario: Wir haben in 10 Jahren 200/100 Megabit per SuperVectoring plus 600/200 Mbit bei Bedarf per LTE. Würdest Du unter diesen Bedingungen Glasfaser in die Wohnung für 2000 Euro einmalig ordern? Ich, da bin ich ziemlich sicher, würde das nicht tun. Der Bandbreitenbedarf wird steigen, aber er hat bei 20 Mbit erkennbar bereits einen Knick in der Steigung. Er wird künftig *sehr* viel langsamer steigen. Das vermutlich Du und auch ich gerne in absehbarer Zukunft 1 Gbit symetrisch hätten und auch bereit sind dafür etwas(einiges) springen zu lassen ändert nichts daran, wir sind weit außerhalb des Mainstream mit unseren Wünschen.

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