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Juchuuu.. noch mehr Arbeitslose!

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  1. Juchuuu.. noch mehr Arbeitslose!

    Autor: Hartz IV 14.03.06 - 10:22


    Ich bin eigentlich jeder technischen Spielerei aufgeschlossen und alles, was Strom und Knöpfe hat, finde ich prima.

    ABER: langsam muss es wohl mal reichen. Wenn diese Art der Fußbodenreinigung sich durchsetzt, sind bald die nächsten Hundertschaften von Arbeitslosen fällig. Und das ausgerechnet in einem Bereich, wo man auch mal ohne Abitur und Uni-Diplom eine Stelle bekommt.

    Bin gespannt, wo das noch alles endet....

  2. Re: Juchuuu.. noch mehr Arbeitslose!

    Autor: Namenlos 14.03.06 - 12:12

    Guter Punkt.


    Hartz IV schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Ich bin eigentlich jeder technischen Spielerei
    > aufgeschlossen und alles, was Strom und Knöpfe
    > hat, finde ich prima.
    >
    > ABER: langsam muss es wohl mal reichen. Wenn diese
    > Art der Fußbodenreinigung sich durchsetzt, sind
    > bald die nächsten Hundertschaften von Arbeitslosen
    > fällig. Und das ausgerechnet in einem Bereich, wo
    > man auch mal ohne Abitur und Uni-Diplom eine
    > Stelle bekommt.
    >
    > Bin gespannt, wo das noch alles endet....


  3. Re: Juchuuu.. noch mehr Arbeitslose!

    Autor: Zim 14.03.06 - 12:35

    Garnicht, denn irgendwann müssen/können/dürfen wir garnicht mehr arbeiten. Wir haben doch schliesslich ROBOTER die alles besser können...

    In 10 Jahren wird ein Stromausfall derart verheerend sein :D

    Gestern standen wir noch kurz vor dem Abgrund, aber heute sind wir einen grossen Schritt weiter.

    Zim

  4. Re: Juchuuu.. noch mehr Arbeitslose!

    Autor: Hjz 14.03.06 - 13:50

    Hartz IV schrieb:
    ------------------------------------------------------->
    > Bin gespannt, wo das noch alles endet....

    Schon mal Matrix und/oder Terminator gesehen ;-)

  5. Ist ein Bagger dann auch ein Arbeittsplatzvernichter?

    Autor: jenshof 14.03.06 - 14:48

    Das Arbeitsbild ändert sich halt. Heute würde keiner mehr behaupten, ein Bagger wäre ein Arbeitsplatzvernichter für einfache Arbeitsplätze. Keiner würde mehr Bauen, wenn man noch zwanzig oder mehr Arbeiter bräuchte, um nur mal eine Baugrube auszuheben oder ein Haus einzureißen.

    Derartig neue Technologien schaffen auch Arbeitsplätze. Menschen in den IT-Berechein, wie Internet oder Mobil-Kommunikation hätten keinen Job, wenn es keinen Fortschritt oder Wandel in der Arbeitswelt geben würde. Es ist doch sicherlich besser, Menschen dort einzusetzen, wo sie durch ihre Menschlichkeit helfen können und sie nicht mit stupiden Tätigkeiten, wie Staubsaugen etc. zu isolieren. Wir brauchen Menschen für menschliche Aufgaben und Maschinen für die notwendigen Übel des Alltags. Ich möchte bspw. nie im Kranknhaus das Essen von einem Roboter serviert bekommen. Dagegen kann die Blutprobe schon eher per Robby ins Labor gelangen und keine Schwester eine viertel Stunde lang aufhalten. Für solche Dinge ist diese Technologie gut einsetzbar.

    Das ist das gleiche Dilemma, wie mit der Erfindung von Alfred Nobel ... Es bedarf einen bewußten und behutsamen Umgang mit diesen Technologien.

    Meinetwegen: Weiter so, wenns geht sogar schneller ... Ich warte noch auf den Roboter, der meine Fenster putzt.

  6. Revolution

    Autor: blau-gelbe Heuschrecke 14.03.06 - 18:14

    Hartz IV schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ABER: langsam muss es wohl mal reichen. Wenn diese
    > Art der Fußbodenreinigung sich durchsetzt, sind
    > bald die nächsten Hundertschaften von Arbeitslosen
    > fällig. Und das ausgerechnet in einem Bereich, wo
    > man auch mal ohne Abitur und Uni-Diplom eine
    > Stelle bekommt.
    >
    > Bin gespannt, wo das noch alles endet....
    In einem totalen Umsturz der gesellschaftlichen Verhältnisse, hoffe ich.

    Dass solche Arbeitsplätze wegfallen, ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist die religiöse Verklärung der Arbeit, und wenn sie noch so stumpfsinnig ist, und dass nur wenige von der Arbeit der Sklaven(=Maschinen) profitieren.

    Die Zeit, in der niemand mehr dumme eintönige körperliche Arbeit mehr machen muss, rückt langsam in greifbare Nähe.

  7. Re: Ist ein Bagger dann auch ein Arbeittsplatzvernichter?

    Autor: nicoledus 14.03.06 - 23:05

    jenshof schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Arbeitsbild ändert sich halt. Heute würde
    > keiner mehr behaupten, ein Bagger wäre ein
    > Arbeitsplatzvernichter für einfache Arbeitsplätze.
    > Keiner würde mehr Bauen, wenn man noch zwanzig
    > oder mehr Arbeiter bräuchte, um nur mal eine
    > Baugrube auszuheben oder ein Haus einzureißen.
    >

    da ist doch schon ein unterschied ob man eine Baugrube per Hand ausbuddelt oder mal mit dem Staubsauger über den Teppisch fährt. Für das lästigste wie Staubwischen und Kloputzen sind sich die Roboter aber immernoch zu fein.

  8. Re: Revolution

    Autor: Hartz IV 15.03.06 - 09:48

    blau-gelbe Heuschrecke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hartz IV schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > ABER: langsam muss es wohl mal reichen. Wenn
    > diese
    > Art der Fußbodenreinigung sich
    > durchsetzt, sind
    > bald die nächsten
    > Hundertschaften von Arbeitslosen
    > fällig. Und
    > das ausgerechnet in einem Bereich, wo
    > man
    > auch mal ohne Abitur und Uni-Diplom eine
    >
    > Stelle bekommt.
    >
    > Bin gespannt, wo das
    > noch alles endet....
    > In einem totalen Umsturz der gesellschaftlichen
    > Verhältnisse, hoffe ich.
    >
    > Dass solche Arbeitsplätze wegfallen, ist nicht das
    > eigentliche Problem. Das Problem ist die religiöse
    > Verklärung der Arbeit, und wenn sie noch so
    > stumpfsinnig ist, und dass nur wenige von der
    > Arbeit der Sklaven(=Maschinen) profitieren.
    >
    > Die Zeit, in der niemand mehr dumme eintönige
    > körperliche Arbeit mehr machen muss, rückt langsam
    > in greifbare Nähe.
    >
    >


    Natürlich ist es eigentlich unschön, einfache, eintönige Tätigkeiten von Menschen erledigen zu lassen.

    Dummerweise sind aber nicht alle Menschen intellektuell in der Lage, Chips zu designen, performante Software zu programmieren, Doktorarbeiten zu schreiben, Roboter zu entwerfen, etc. etc. etc.

    Selbst der verklärteste Kommunist muss irgendwann kapieren, dass "jeder nach seiner Fähigkeit und allen nach ihren Bedürfnissen" nicht klappen kann.

    Die, die die Fähigkeiten nicht mitbringen und nicht in der Lage sind, sie sich anzueignen, werden durch die zunehmende Technisierung immer überflüssiger.

    Von denen, die gar keinen Bock auf Arbeit haben, spreche ich schon gar nicht. :(

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