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Hass vs. Hass

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  1. Hass vs. Hass

    Autor: Niaxa 15.09.15 - 09:02

    Ich sehe das Vorgehen aller Seiten im moment auf eine Stufe gestellt. Bin ich der Meinung, Flüchtlinge aufzunehmen ist Ehrensache, handel ich mir den Hass all derer ein, die strikt dagegen sind. Bin ich aber der Meinung, Flüchtlinge sollen nicht hier aufgenommen werden, bekomme ich den genau gleichen Hass der Gegenseite zu spüren. Das schlimme an der Gegenseite ist, das sie auch kein ja/aber akzeptiert. Sobald ich nicht der Meinung bin, bedingungslos alles und jeden in unser Land zu lassen, bin ich ein schlechter Mensch, ein Nazi, oder zumindestens schon mal rechts angehaucht.

    Und genau hier ist der Knackpunkt. Momentan versucht man Kritikern die Meinungsfreiheit enorm einzuschränken. Man siehe nur die Bildzeitung... (ja ohne Worte, ist halt ein gutes Beispiel). Sobald jemand etwas gegen ihre tollen Hilfsaktionen sagt, wird dieser öffentlich an den Pranger gestellt. Artikel, die teilweise enorm geschönt wurden, sind weder kommentierbar, noch entsprechen sie den Tatsachen. Man berichtet nur über die Rosarote Welt, in der alles so schön ist und Flüchtlinge in München ankommen und ach so herzlich alles ist. Das dort Sanis verletzt wurden, oder der Bahnhof aus sah, als hätte hier Jahrzehnte niemand mehr aufgeräumt, ist nicht berichtenswert. Da könnten sich ja Leute darüber aufregen.

    Versteht mich nicht falsch, ich bin dafür diesen Menschen zu helfen. Hier muss ich aber den Unmut vieler in der Bevölkerung auch ernst nehmen. Wir helfen gern und das tun wir in DE nicht erst, seit es Flüchtlinge aus der Ukraine, Syrien oder sonst wo her gibt. Wir spenden Weltmeisterlich in beinahe jedem Szenario, das etwas mit Katastrophen, Unfällen oder Krankheitsausbruch zu tun hat. Wir sind nicht erst seit heute das gute, großzüge und freundliche Deutschland. Wir sind aber auch nicht, und das ist Fakt, verantwortlich für die volle Tragweite jedes Konflikts oder Unglücks, das auf dieser Erde existiert.

    Ich kann durchaus die Menschen verstehen, die nicht von Heute auf Morgen Multikulti sein möchten. Ich kann die Menschen verstehen, wenn sie Angst haben, das von dem Bisschen, was noch an christlicher und landesspeziefischer Kultur in Europa existiert, nichts mehr übrig bleibt. Natürlich sind hier wieder Menschen, die es Maßlos übertreiben und eigentlich von den wirklichen Auswirkungen keine Ahnung haben. Aber genau das Gleiche sieht man doch auch auf der Gegenseite. Da wo die einen denken, ein Flüchtling hat hier das tollste Leben und kostet uns auf ewig nur Geld, stehen die anderen auf der Gegenseite und predigen von Integrations,- und Arbeitswillen und reden alles schön, was noch nie funktioniert hat. Hier sehe ich beide Seiten völlig fern von jeglicher Realität.

    Natürlich fragen sich viele, was soll das alles und ich kann sie durchaus verstehen. Unsere Regierung hat uns jahrelang weis machen wollen, es ist kein Geld für Steuererleichterungen da, es ist kein Geld für die Unterstützung von Eltern da (ob jetzt Kindergeld oder sonst was), man solle sich privat Rentenversichern, da auch hier kein Geld da ist, Rentner mussten Nullrunden überstehen, Arbeitslose die arbeiten wollen, versauern in H4 und verlieren immer mehr den Mut, Mieten steigen ins unermessliche, vor allem auch, weil Wohnraum immer knapper wird. Unsere Regierung, hat es faktisch nicht einmal in den letzten 20 Jahren geschafft, in der Bevölkerung ein Gefühl auszulösen, das sich für das Volk etwas verbessert. Stetig steigen Kosten und Steuern und das Leben wird schwerer zu bewältigen, egal ob man sich es leisten kann in DE oder nicht, das ist merklich eine schleichende verschlechterung unseres Lebensstandarts. Und jetzt? Scheinbar hat man uns jahrelang nur angelogen. Griechenland wird 100 Mal gerettet, koste es was es wolle, denn scheinbar können wir es uns leisten. Flüchlinge werden auch in Milionenhöhe akzeptiert und finanziert. Wohnraum wird dadurch sicher auch nicht besser. Es wird auch Jahrzehnte dauern diese Menschen zu integrieren. Und das klappt nur dann, wenn diese sich integrieren wollen. Und so leid es mir tut, da sind mir leider zu viele erschreckende Beispiele begegnet, die dagegen sprechen.

    Doch diese ganzen Ängste, Tatsachen, Befürchtungen und Annahmen sind lange noch kein Grund, Menschen die hier Hilfe suchen, mit Hass zu begegnen. Viele wissen gar nicht, was hier für Menschen zu uns wollen. Natürlich werden darunter auf gut Deutsch viele A....lö... (sry Golem muss man so sagen) sein, aber die gibts überall. Egal ob Deutsche, Türken, Belgier, Amerikaner, Russen oder sonstige Landeszugehörige. Aber es gibt auch die andere Seite. Herzliche Menschen, dankbare Menschen, Menschen die solch tolle und kulturell wunderbare Eigenschaften haben. Menschen, von denen wir viel lernen und uns auch hier und da eine Scheibe abschneiden können.

    Dennoch, beide Seiten müssen gehört werden dürfen, beide Seiten haben das Recht sich zu äußern, ohne gleich an den Pranger gestellt zu werden. Das ist Meinungsfreiheit. Niemand ist gezwungen, die Meinung eines anderen zu übernehmen. Aber jeder muss akzeptieren, dass dieser andere Mensch, auch ein Recht auf eine andere Meinung hat. Und alles was gerade medial oder öffentlich rüberkommt, zeigt mir, wie sehr meine freie Meinung in DE in gefahr ist. Und genau hier ist man von dem, was man der Gegenseite unterstellt nicht mehr weit entfernt. In DE gab es schon einmal keine Meinungsfreiheit mehr. Hier sollte man vieleicht erst mal auf sich selbst auchten, bevor man anderen unterstellt rechts oder eben ein Nazi zu sein.

    Es muss völlig neue Lösungsansätze geben, um alle Seiten so weit wie möglich zufrieden zu stellen. Befristete Aufenthaltsgenehmigungen, Zusammenarbeit in den Krisenländern vor Ort, denn hier entstehen die Probleme, wir beschäftien uns alle ja nur mit den Auswirkungen und davon wird nicht das geringste besser. Eine bessere Verteilung der Flüchtlinge ist zwingend nötig und vorher sollten keine Grenzen mehr geöffnet werden. Das finde ich selbst auch schade, aber wir sind überlastet und das bekommt man Tag für Tag etwas mehr mit. Wir dürfen aber auch keinesfalls, gegen die Menschen sein, die hier die Leidtragenden sind und Schutz bei uns suchen. Aber auch ihnen MUSS klar sein, das wir dies nicht auf dauer tragen können. Und es muss auch klar sein, das hier nicht nur Gutmenschen zu uns kommen.

  2. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Lagaz 15.09.15 - 09:09

    Mal ein Tipp für dich: Wenn du dein Gedankenchaos loswerden willst, solltest du dich bei Blogspot anmelden. Deine wirren Kommentare im Buchformat wird hier kein Mensch lesen.

  3. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Lapje 15.09.15 - 09:32

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und genau hier ist der Knackpunkt. Momentan versucht man Kritikern die
    > Meinungsfreiheit enorm einzuschränken. Man siehe nur die Bildzeitung... (ja
    > ohne Worte, ist halt ein gutes Beispiel). Sobald jemand etwas gegen ihre
    > tollen Hilfsaktionen sagt, wird dieser öffentlich an den Pranger gestellt.
    > Artikel, die teilweise enorm geschönt wurden, sind weder kommentierbar,
    > noch entsprechen sie den Tatsachen. Man berichtet nur über die Rosarote
    > Welt, in der alles so schön ist und Flüchtlinge in München ankommen und ach
    > so herzlich alles ist. Das dort Sanis verletzt wurden, oder der Bahnhof aus
    > sah, als hätte hier Jahrzehnte niemand mehr aufgeräumt, ist nicht
    > berichtenswert. Da könnten sich ja Leute darüber aufregen.

    Also bitte, mittleid mir der "Hilfsaktion" der Bild? Nachdem die jahrelang Öl ins Feuer gegossen haben imd erst mit zu dieser Situation beigetraten haben? Das ist so als wenn sich der Wolf für den Schutz der Schafe ausspricht. Der Blöd geht es nur um Auflage, nichts anderes. Jetzt merken sie, dass die meisten Menschen helfen wollen und dass sie gegenwind bekommen - also kommt jetzt eine dolle Hilfsaktion, die so scheinheilig ist, dass sie noch dem letzten Deppen auffallen sollten. Und wenn sich das Blatt nächste Woche wieder wendet, wendet sich auch die Blöd. So einfach. Oder wie der Bildblog so schön titelte: Brandstifter im Löscheinsatz

    http://www.bildblog.de/69287/brandstifter-im-loescheinsatz/


    >
    > Versteht mich nicht falsch, ich bin dafür diesen Menschen zu helfen. Hier
    > muss ich aber den Unmut vieler in der Bevölkerung auch ernst nehmen. Wir
    > helfen gern und das tun wir in DE nicht erst, seit es Flüchtlinge aus der
    > Ukraine, Syrien oder sonst wo her gibt. Wir spenden Weltmeisterlich in
    > beinahe jedem Szenario, das etwas mit Katastrophen, Unfällen oder
    > Krankheitsausbruch zu tun hat. Wir sind nicht erst seit heute das gute,
    > großzüge und freundliche Deutschland. Wir sind aber auch nicht, und das ist
    > Fakt, verantwortlich für die volle Tragweite jedes Konflikts oder Unglücks,
    > das auf dieser Erde existiert.

    Natürlich muss man den Unmut ernst nehmen. Aber die, die gegen die Hilfe für Flüchtlinge sind, müssen sich auch mal an die demokratischen Grundregeln in unserem Land erinnern. Und solange die MEhrheit eben für eine Hilfe ist, dann wird geholfen. Sie können gerne innerhalb ihrer demokratischen Möglichkeit für eine Änderung eintreten, mehr aber nicht.

    Ich kann aber nun mal nicht alte Rentner in Sachsen ernst nehmen, die rumkeifen, dass Flüchtlinge sich auf DEREN Kosten ein schönes Leben machen wollen. Und wer bezahlt deren Renten? Dem Alter gemessen dürften die nur recht wenig in unsere Rentenkassen eingezahlt haben. Auf welchen Kosten leben also die?

    >
    > Ich kann durchaus die Menschen verstehen, die nicht von Heute auf Morgen
    > Multikulti sein möchten. Ich kann die Menschen verstehen, wenn sie Angst
    > haben, das von dem Bisschen, was noch an christlicher und
    > landesspeziefischer Kultur in Europa existiert, nichts mehr übrig bleibt.

    Ach bitte, ach irgendwo blödsinn. Christlich? Es grenzt schon fast an dermaßiger Arroganz, dass die, die gegen Flüchtlinge demonstrieren, sich Christen nennen. Zumal die wenigsten doch noch wissen, was es mit den christlichen Feiertagen auf sich hat. Dazu kommt, dass die wenigsten Flüchtlinge hier bleiben wollen, sie wollen erst mal einfach nur in Sicherheit sein. Und Multikulti? Die neuen Bundesländer haben einen Ausländeranteil von knapp über 2 Prozent. Was ist da bitte "Multikulti"?

    > Natürlich sind hier wieder Menschen, die es Maßlos übertreiben und
    > eigentlich von den wirklichen Auswirkungen keine Ahnung haben.

    Doch, die Anführer wissen es, sie sind sich aber auch über die Schafe bescheid wissen und wie sie sie bekommen...

    > Aber genau
    > das Gleiche sieht man doch auch auf der Gegenseite. Da wo die einen denken,
    > ein Flüchtling hat hier das tollste Leben und kostet uns auf ewig nur Geld,
    > stehen die anderen auf der Gegenseite und predigen von Integrations,- und
    > Arbeitswillen und reden alles schön, was noch nie funktioniert hat. Hier
    > sehe ich beide Seiten völlig fern von jeglicher Realität.

    Was hat bitte noch nie funktioniert? Ja, es kann nicht bei allen funktionieren. Aber wo hat es bitte noch nie funktioniert? Ich kenne eine Fülle von Beispielen, wo es sehr gut funktioniert hat. Merkst Du eigentlich dass Du gerade das gleiche machst was Du anderen vorwirfst?

    > Natürlich fragen sich viele, was soll das alles und ich kann sie durchaus
    > verstehen. Unsere Regierung hat uns jahrelang weis machen wollen, es ist
    > kein Geld für Steuererleichterungen da, es ist kein Geld für die
    > Unterstützung von Eltern da (ob jetzt Kindergeld oder sonst was), man solle
    > sich privat Rentenversichern, da auch hier kein Geld da ist, Rentner
    > mussten Nullrunden überstehen, Arbeitslose die arbeiten wollen, versauern
    > in H4 und verlieren immer mehr den Mut, Mieten steigen ins unermessliche,
    > vor allem auch, weil Wohnraum immer knapper wird. Unsere Regierung, hat es
    > faktisch nicht einmal in den letzten 20 Jahren geschafft, in der
    > Bevölkerung ein Gefühl auszulösen, das sich für das Volk etwas verbessert.
    > Stetig steigen Kosten und Steuern und das Leben wird schwerer zu
    > bewältigen, egal ob man sich es leisten kann in DE oder nicht, das ist
    > merklich eine schleichende verschlechterung unseres Lebensstandarts. Und
    > jetzt? Scheinbar hat man uns jahrelang nur angelogen. Griechenland wird 100
    > Mal gerettet, koste es was es wolle, denn scheinbar können wir es uns
    > leisten. Flüchlinge werden auch in Milionenhöhe akzeptiert und finanziert.
    > Wohnraum wird dadurch sicher auch nicht besser. Es wird auch Jahrzehnte
    > dauern diese Menschen zu integrieren. Und das klappt nur dann, wenn diese
    > sich integrieren wollen. Und so leid es mir tut, da sind mir leider zu
    > viele erschreckende Beispiele begegnet, die dagegen sprechen.

    Ach komm, nicht wieder dieser Griechenland-Blödsinn. Für Griechenland ist nicht ein Euro ausgegeben worden. Es sind Bürgschaften. Was ist daran denn bitte nicht zu verstehen? Und Deutschland verdient recht gut daran, denn für die Bürgschaften gibt es Zinsen. Es mag sein, dass Griechenland das ganze nie komplett zurückzahlen kann - aber aktuell hat Deutschland dafür kein Geld "verloren".

    Und welche Beispiele sprechen gegen eine Integration? Du kennst also alle Flüchtlinge und kannst beurteilen, wie willig sie sind? Und Integration muss auf beiden Seiten passieren. So sollte der Deutsche mal von seinem hohen Ross runterkommen, denn der trägt ebenfalls mit seiner Haltung einiges dazu bei, dass Integration fehlschlägt. Warum lese ich davon bei Dir nichts?

    Herzliche Menschen, dankbare Menschen, Menschen die solch
    > tolle und kulturell wunderbare Eigenschaften haben. Menschen, von denen wir
    > viel lernen und uns auch hier und da eine Scheibe abschneiden können.

    Ich bin mit solch einem Menschen verheiratet - und ich bin dankbar dafür!

    > Dennoch, beide Seiten müssen gehört werden dürfen, beide Seiten haben das
    > Recht sich zu äußern, ohne gleich an den Pranger gestellt zu werden.

    Keiner stellt jemanden an den Pranger wenn er seine Gedanken vernünftig darlegt und diese auch auf Fakten beruhen. Was nicht sein darf ist, dass einige Beispiele zu einer Allgemeingültigkeit erklärt werden - wie bei Dir. Das ist solch einer Diskussion nicht hilfreich. Natürlich kann jemand sagen, dass er keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen will - er muss dann aber auch akzeptieren, wenn die Mehrheit es will. Das gehört auch zu einer Demokratie.

  4. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Niaxa 15.09.15 - 09:47

    Du sprichst von einer Mehrheit, die noch keiner gefragt hat. Ich wüsste nichts von einer Abstimmung. Woran machst du diese Mehrheit fest? Weil viele helfen? Ich bin mir sicher, das die Mehrheit in DE momentan nicht hilft, egal ob sie für oder gegen Flüchtlinge sind. Du unterstellst mir, das ich etwas zur Allgemeingültigkeit erklärt hätte. Auch nach 3 mal erneutem lesen UND "verstehen" meines Beitrags, lese ich nichts davon. Ich habe auch nichts davon geschrieben, das sich Flüchtlinge nicht integrieren wollen, ich habe lediglich geschrieben, das es genug negativ Beispiele aus der Vergangenheit gibt und diese sind nicht nur an Migranten sondern auch an den Deutschen gescheitert.

    Ich glaube das ich neutral genug geschrieben habe, um mir von dir keine haltlosen Unterstellungen an den Kopf werfen lassen zu müssen. Ich bin selbst eher possitiv den Flüchtlingen gegenüber eingestellt, aber ich bin halt nicht so blind wie du.

    Meine Frau hat ebenfalls eine vergleichbare Vergangenheit (zumindest ihre Familie). Mein Freundeskreis besteht fast nur aus Multikulti. Meine Meinung wird von diesen Menschen ebenfalls mal angenommen und mal kritisiert. Aber genau deshalb unterhalte ich mich auch am liebsten mit betroffenen. Da kommt was bei raus. Hier gibts scheinbar nur schwarz und weis. Egal wie neutral man an eine Sache ran geht.

  5. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Lapje 15.09.15 - 10:06

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du sprichst von einer Mehrheit, die noch keiner gefragt hat. Ich wüsste
    > nichts von einer Abstimmung. Woran machst du diese Mehrheit fest?

    Woran machst Du sie fest?

    > Weil
    > viele helfen? Ich bin mir sicher, das die Mehrheit in DE momentan nicht
    > hilft, egal ob sie für oder gegen Flüchtlinge sind.

    Woran machst Du das fest?

    > Du unterstellst mir,
    > das ich etwas zur Allgemeingültigkeit erklärt hätte. Auch nach 3 mal
    > erneutem lesen UND "verstehen" meines Beitrags, lese ich nichts davon.

    Da liegt der Unterschied. Du sprichst davon, dass Multikulti noch nie funktioniert hat - nur ein Beispiel. Das ist eine Allgemeingültigkeit. Für mich funktioniert sie - solange beide Seiten sie wollen. Also wenn Du das selbst geschriebene nicht verstehst, würde ich mir schon Gedanken machen.

    > Ich
    > habe auch nichts davon geschrieben, das sich Flüchtlinge nicht integrieren
    > wollen, ich habe lediglich geschrieben, das es genug negativ Beispiele aus
    > der Vergangenheit gibt und diese sind nicht nur an Migranten sondern auch
    > an den Deutschen gescheitert.

    Und deswegen hat Multikulti noch nie funktioniert? Ich erlebe jeden Tag wie es funktioneirt. Seltsam.

    > Ich glaube das ich neutral genug geschrieben habe, um mir von dir keine
    > haltlosen Unterstellungen an den Kopf werfen lassen zu müssen.

    Doch hast Du, siehe oben.

    > Ich bin
    > selbst eher possitiv den Flüchtlingen gegenüber eingestellt, aber ich bin
    > halt nicht so blind wie du.

    Oh, wird imemr besser. Nur weil ich Deine Meinung nicht teile, bin ich Blind? Merkst Du eigentlich wie Du Dir immer mehr widersprichst?

    > Meine Frau hat ebenfalls eine vergleichbare Vergangenheit (zumindest ihre
    > Familie). Mein Freundeskreis besteht fast nur aus Multikulti. Meine Meinung
    > wird von diesen Menschen ebenfalls mal angenommen und mal kritisiert. Aber
    > genau deshalb unterhalte ich mich auch am liebsten mit betroffenen. Da
    > kommt was bei raus. Hier gibts scheinbar nur schwarz und weis. Egal wie
    > neutral man an eine Sache ran geht.

    Ja, wenn man sagt, dass Multikulti noch nie funktioniert hat, kommt eben so etwas dabei raus.

  6. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Niaxa 15.09.15 - 10:17

    Ich habe nicht von einer Mehrheit gesprochen also muss ich diese nicht an etwas fest machen. Ich habe lediglich geschrieben, "ICH bin mir ziemlich sicher" spannt man das weiter, kann man es mit "könnte mich aber auch täuschen" ergänzen. Ich "denke" (denke != behaupte) das ich hier aber Recht habe.

    Ich hab geschrieben "Multikulti" hat noch nie funktioniert? Puh ich finde zwar nur nen Satz der mit den Worten "und predigen Dinge, die noch nie funktioniert haben" aber, das man diesen auch so verstehen kann (wenn man nur seine Argumente als die einzigs wahren ansieht) war mir ... doch eigentlich habe ich damit gerechnet... es ist einfach auch sowas von berechenbar.

    Der Spruch mit der Blindheit ist ein Konter auf deine Unterstellungen, die eben wie schon gesagt haltlos sind. Meine Meinung muss niemand teilen. Sonst wäre es keine Meinung sondern Gesetz und das will ich gar nicht.

    Wie gesagt habe ich nicht von Multikulti gesprochen, was nicht funktionieren soll. Dieses funktioniert recht gut, auch wenn der Weg dort hin oft holprig ist. Was kommt dabei raus? Das ich trotz solcher Hintergründe keiner anderen Meinung sein darf? Verstehe ich keinesfalls. Überigens bin ich Deutscher weil ich mich als Deutscher fühle. Wüsstest du meinen familiaren Hintergrund, wärst du noch viel mehr erschüttert. Das zu benennen, habe ich aber nicht nötig um meine Meinung zu äußern.

  7. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Lagaz 15.09.15 - 10:24

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nicht von einer Mehrheit gesprochen also muss ich diese nicht an
    > etwas fest machen. Ich habe lediglich geschrieben, "ICH bin mir ziemlich
    > sicher" spannt man das weiter, kann man es mit "könnte mich aber auch
    > täuschen" ergänzen. Ich "denke" (denke != behaupte) das ich hier aber Recht
    > habe.
    >
    > Ich hab geschrieben "Multikulti" hat noch nie funktioniert? Puh ich finde
    > zwar nur nen Satz der mit den Worten "und predigen Dinge, die noch nie
    > funktioniert haben" aber, das man diesen auch so verstehen kann (wenn man
    > nur seine Argumente als die einzigs wahren ansieht) war mir ... doch
    > eigentlich habe ich damit gerechnet... es ist einfach auch sowas von
    > berechenbar.
    >
    > Der Spruch mit der Blindheit ist ein Konter auf deine Unterstellungen, die
    > eben wie schon gesagt haltlos sind. Meine Meinung muss niemand teilen.
    > Sonst wäre es keine Meinung sondern Gesetz und das will ich gar nicht.
    >
    > Wie gesagt habe ich nicht von Multikulti gesprochen, was nicht
    > funktionieren soll. Dieses funktioniert recht gut, auch wenn der Weg dort
    > hin oft holprig ist. Was kommt dabei raus? Das ich trotz solcher
    > Hintergründe keiner anderen Meinung sein darf? Verstehe ich keinesfalls.
    > Überigens bin ich Deutscher weil ich mich als Deutscher fühle. Wüsstest du
    > meinen familiaren Hintergrund, wärst du noch viel mehr erschüttert. Das zu
    > benennen, habe ich aber nicht nötig um meine Meinung zu äußern.

    Wie wäre es, wenn du die Energie, die du hier in schwachsinnige Kommentare investierst, die morgen sowieso keiner mehr lesen wird, mal dafür aufbringst, dir eine Arbeit zu suchen, Flüchtlingen zu helfen, oder sonst irgendwas Gutes zu tun?

    Mach mal was Sinnvolles in deinem Leben. Nur ein nett gemeinter Tipp.

  8. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Niaxa 15.09.15 - 10:29

    Ich sitze auf Arbeit ;-), gehe nachher heim und werde meinem Vater dabei helfen weiter an einem Ausbildungsplan für Flüchtlinge zu arbeiten (Grundwissen IT, Officekurs etc.) und unterhalte mich mit Betroffenen. Was machst du so? Ich meine jetzt abgesehen von Unterstellungen und andere mit deinen tollen Tipps durch den Dreck zu ziehen?

    Bemühe dich nicht zu Antworten, ich kann mir vorstellen was als nächstes kommt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.15 10:31 durch Niaxa.

  9. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Dwalinn 15.09.15 - 11:06

    +1

  10. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Janquar 15.09.15 - 14:56

    Solche Texte versuchen nur etwas zu relatvieren, was ganz klar gegen unsere gesellschaftlichen Regeln verstößt. Meinungsfreiheit bedeutet nicht die Freiheit und Würde von anderen zu verletzen. Solange hier solche Angriffe als Meinung geschützt werden sollen, lässt sich auch nicht darüber diskutieren.

    Man kann in einen Dialog gehen und Punkte finden über die man reden kann, aber nicht einen Vergleich anfangen, der nur so wirkt als wolle man Fremdenhass und Kriminalität verharmlosen.

    Dieser lange Eingangstext wirkt auf mich wie ein großes mit tausend Wörtern umschriebenes "Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber"

  11. Re: Hass vs. Hass

    Autor: redwolf 15.09.15 - 15:26

    Du wirfst im vor zu relativieren, wo er differenziert.
    Du strohmannargumentierst und legst ihm Worte in den Mund.

  12. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Niaxa 15.09.15 - 17:17

    Danke. Sollte es aber wirklich nicht ersichtlich sein, möchte ich noch einmal klar darauf hinweisen, dass ich ganz bestimmt nichts gegen die Menschen habe, die bei uns Zuflucht suchen. Wenn überhaupt ein aber zu erkennen ist, betrifft dies nicht den Umgang mit diesen Menschen, sondern den Umgang mit der Situation.

  13. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Clown 15.09.15 - 17:51

    Wie mit Deinem Text umgegangen wird, ist exemplarisch für die heutige, fehlgeleitete Gesellschaft. Ich weiß grad nicht, ob ich das nicht sogar noch schlimmer finde als die Hetze gegen die Flüchtlinge.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  14. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Niaxa 15.09.15 - 17:55

    Ich glaube deswegen habe ich auch den Titel so gewählt. Ich bin dennoch froh, wenn ein paar hier verstanden haben, was ich sagen wollte.

    Ich wünsche dennoch allen beitligten einen schönen Abend.

  15. Re: Hass vs. Hass

    Autor: Kleba 15.09.15 - 18:45

    +1!

    Dein Beitrag ist ein gutes Beispiel dafür wie man differenziert und sachlich Kritik vorbringt (bis auf ein paar Kleinigkeiten). Ich wüsste auch nicht warum der Beitrag an sich kritisiert werden soll, schließlich es dies ja auch ein Beitrag über den man diskutieren kann - etwas was unsere Volksvertreter scheinbar verlernt haben.

    Und wo wir gerade dabei sind: dein "Griechenland"-Part ist tatsächlich sehr fragwürdig: da wir bisher faktisch nur mit einem Plus dastehen und es sich hier auch "nur" um Buchgeld innerhalb des Bankensystems handelt - im Gegensatz zu dem was tatsächlich für Flüchtlingshilfe ausgegeben wird.

    Ich finde es auch wichtig, dass man seine Meinung sagen darf. Der Grund für die "rechte Schublade" bei allen (auch nur ansatzweise) Negativ-Beiträgen ist m.M.n. meist, dass sehr undifferenziert und pauschal an das Thema herangegangen wird.

    Vermutlich gibt es aber auch keine einfache Lösung für dieses Thema. Auf der einen Seite empfinde ich es als eine Unmöglichkeit die Grenzen dicht zu machen. Schließlich ist Asyl ein Menschenrecht und wir sollten jeden Schutzsuchenden aufnehmen. Auf der anderen Seite kann ich es aufgrund der derzeitigen Situation nachvollziehen.

    Wichtig ist das diese Diskussion von den Bürgern in die Politik getragen wird - und zwar auf einem Niveau das man Ernst nehmen kann. Realitätsverweigerer auf beiden Seiten kann keiner gebrauchen. Was wir brauchen sind tragfähige Konzepte für die nächsten >20 Jahre. Und diese Konzepte müssen a) eine Plan für eine tatsächliche Integration beinhalten (wie gut die auch immer angenommen wird) und b) auch international ausgerichtet sein um Probleme mehr an der Wurzel anzugehen.

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