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  5. › Aeroscraft ML866: Aeros baut…

Helium wird komprimiert zum sinken

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  1. Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: holysmoke 15.09.15 - 07:35

    Na endlich. Halleluja.
    Und "unsere" bleiben nur in der Luft wenn der Motor läuft...

    Aber diese Hocercraft-Füsse wirken doch etwas ulkig. Dabei ist es durchaus sinnvoll.

  2. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: M.P. 15.09.15 - 08:52

    50 Tonnen Tragkraft -> ca 50.000 Kubikmeter Helium.

    Diese müssten auf ca 1/10 des Volumens gebracht werden, um keinen Auftrieb mehr zu haben, was 10 Bar entsprechen würde.
    Ein 5000 Kubikmeter Drucktank, der 10 Bar verträgt leichtgewichtig zu bauen stelle ich mir nicht ganz einfach vor....

    Eventuell die Heliumballons selber entsprechend Druckfest machen, und innen eine Blase mit Preßluft (Hat auch ein größeres Eigengewicht als unkomprimierte Luft) befüllen, um das Helium zu komprimieren?
    Wenn man das ganze Heliumvolumen komprimiert (Auch den Anteil, der zum Tragen des Eigengewichtes notwendig ist) sollte man auch mit geringerem Überdruck arbeiten können...

    Nachtrag: Wenn ich es mir genau überlege, sollte bei einem Druck von 2 Bar - die Pressluftblase füllt die Heliumblase dann zur Hälfte und hat das doppelte spez. Gewicht der Außenluft - selbst dann kein Auftrieb mehr da sein, wenn das Luftschiff nichts wiegen würde...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.15 09:03 durch M.P..

  3. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: southy 15.09.15 - 10:35

    Das mit dem "inneren Pressluftballon" ist echt mal eine interessante Idee - und Du zeigst ja selbst, dass dann ja eben gerade nicht mehr mit höheren Drücken gearbeitet werden muss.
    Zwei Anmerkungen:
    - Leergewicht von Hülle und Anbauten nicht vergessen. Sagen wir mal mit 1/10 der Traglast ansetzen.
    - Wenn die Pressluftblase auf 2 bar komprimiert das doppelte wiegt wie die Aussenluft, dann vergiss nicht, dass dann ja auch das Helium die doppelte Dichte hat wie vorher - die beiden Effekte addieren sich ja.
    Das ganze klingt also realistisch - und 2 bar sollten technisch doch handelbar sein...

  4. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 15.09.15 - 11:37

    Wie wärs dann, ohne Helium, nur mit Luft und ner Vakuumpumpe

  5. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: M.P. 15.09.15 - 11:42

    Wenn man die anderen Beiträge mit den Zitaten von der Webseite des Herstellers liest, ist das Ganze noch viel "entspannter"....

    "The aircraft has an empty weight of 44,100lb (20,000kg) and can carry a payload of 22,050lb (10,000kg)."

    Daumen mal Pi also 1/3 des Innenvolumens der Heliumblase mit Pressluft in der Innenblase füllen...

  6. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: M.P. 15.09.15 - 11:44

    Überdrucktanks sind statisch einfacher, als Unterdrucktanks....

  7. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: m9898 15.09.15 - 12:12

    holysmoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na endlich. Halleluja.
    > Und "unsere" bleiben nur in der Luft wenn der Motor läuft...
    Was allerdings mit Absicht so ist, vereinfacht Start und Landung.

  8. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: ktoff 15.09.15 - 12:27

    Naja, geht so. Sie brauchen dann immer eine Startbahn.

    Beim Komprimieren kann man einfach senkrecht aufsteigen.

  9. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: spaceMonster 15.09.15 - 13:37

    Es gibt kein Material aus dem man so einen Tank bauen könnte:
    Hab nur ne Englische Quelle mit der entsprecheneden Berechnung:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Vacuum_airship

  10. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 15.09.15 - 19:29

    muss ja nicht gleich vakuum sein, reicht ja schon wenn der Druck innen ein bischen niedriger ist als außen

  11. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: Ach 15.09.15 - 20:23

    >Es gibt kein Material aus dem man so einen Tank bauen könnte:

    Vielleicht funktioniert es ja doch, und zwar mit: Graphen! Mit was sonst? :]

    Fällt dann vielleicht als Nebenprodukt des Weltraumaufzugs an: der Vakuumzeppelin.

  12. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: M.P. 15.09.15 - 20:43

    Hmm, Helium hat 1/8 des spezifischen Gewichts von Luft. Um Luft auf das spezifische Gewicht von Helium bei Normaldruck zu bringen, müsste man den Luftdruck auf 1/8 des Normaldrucks senken.... Wird eine interessante Aufgabe, das so machen, dasss das Eigengewicht des Behälters nicht das einer Ballonhülle übersteigt...

  13. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: Ach 15.09.15 - 21:56

    Das ist eine richtig coole Aufgabe! Dabei gibt es zwei Ansätze, das Material natürlich und das Tragewerk, sprich: wie sieht die stabilst mögliche Tragestruktur aus? Das erinnert sehr an die Architektur, nur stützt man sich nicht am Boden ab und stemmt Lasten gegen die Schwerkraft, sondern man stützt sich vom Konstruktionsmittelpunkt ab.

    Sollte das jemals gelingen, dann herrscht solch eine Spannung in der Hülle, dass man wenigstens davon ausgehen kann, dass der Vakuum Zeppelin starrer und stabiler wäre als alles was es bisher gegeben hat mit diesem Gewichtsverhältnis.

    PS: bei deinem Vergleich ignorierst du allerdings, dass der Heliumballon noch einige Lasten mehr trägt die die zum Schweben überhaupt nötig sind, und welche bei einem reinem Proof of Concept auch gar nicht anfallen. Es geht nur darum ob das Hüllengewicht niedriger ist als die Differenz zwischen (Dichte der Füllluft)/Füllvolumen und Dichte der Außenluft/Füllvolumen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.15 22:13 durch Ach.

  14. Re: Helium wird komprimiert zum sinken

    Autor: M.P. 16.09.15 - 11:59

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nur darum ob das Hüllengewicht niedriger ist als die Differenz
    > zwischen (Dichte der Füllluft)/Füllvolumen und Dichte der
    > Außenluft/Füllvolumen.

    ... Wenn man keine Nutzlast tragen will ;-)

    Ich bin immer noch der Meinung, daß die innere Stützstruktur zu schwer würde, um das Konzept sinnvoll zu machen.

    Würde man das Gewicht der Innenluft auf Helium-Niveau senken, hätte die Innenluft etwa 10 % Normaldruck.

    Damit würde auf die Außenhülle ein Druck von 90000 Newton/qm wirken.
    Als Gewicht ausgedrückt also etwa 9 Tonnen pro Quadratmeter Hülle....

    Und 50000 Kubikmeter Volumen ist VIEL Außenhülle .....

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