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Reelle Bandbreitenprognose für Normalverbraucher

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  1. Reelle Bandbreitenprognose für Normalverbraucher

    Autor: Paule 30.09.15 - 10:51

    Wenn man die aktuellen Entwicklungen bei Medien und Internetnutzung so anschaut, dann liegt die Prognose der Telekom nach meiner Meinung sogar eher noch zu hoch.

    Die Grundfrage ist ja was der Normalverbraucher in ca. 10 Jahren im Internet machen wird? Also die ~60-80% der Bevölkerung, die man so als Normalverbraucher bezeichnen kann.

    Meine Prognose lautet:
    1- das was man jetzt macht (surfen, spielen, Mail, HD streaming)
    2- plus 4k Videostreaming
    3- plus etwas mehr Upload wg. zB Foto/Videosharing

    Gibt es sonst noch etwas für den "Normalverbraucher"?
    Südkorea hat wohl trotz FTTH Netzen in ~10 Jahren sonst nix gefunden, was sehr viel Bandbreite braucht.

    8k TV? Das wird noch sehr lange ein Nischenprodukt sein. Nicht mal für 4k gibt es bisher wirklich viel Content.

    Punkt 1 benötigt vom Prinzip her auch in Zukunft kaum mehr Bandbreite als heute. Sagen wir mal ~10 MBit/s pro gleichzeitigem Nutzer. Für Downloads natürlich gerne sporadisch auch mal mehr Bandbreite, damit es schnell läuft.

    Punkt 2 sind nach aktuellem Stand ca. 25 Mbit/s pro 4k Stream plus etwas Overhead, sagen wir mal insgesamt 30 Mbit/s. Die Anzahl der benötigten Streams hängt von der Anzahl der 4k TV Geräte im Haushalt ab. Allerdings macht 4k eigentlich nur auf großen TVs wirklich Sinn, die nicht unbedingt in jedem Zimmer zu finden sind, und selbst in 10 Jahren wird es noch viele Haushalte ohne einen einzigen 4k TV geben.

    Punkt 3 betrifft vor allem den Upstream. Allerdings wird der eher nur sporadisch genutzt und nicht durchgehend über längere Zeit. Da sollten es wegen dem Komfort Faktor wohl mindestens 20 Mbit/s im Haushalt sein, damit Uploads im Hintergrund problemlos laufen können und in noch angenehmer Zeit abgeschlossen sind.

    Mal aufsummieren für zB 4 Personen Haushalt:
    Aus 1 folgern 40 Mbit/s Mindestbedarf.
    Aus 2 folgert je nach Anzahl der 4k TVs 30 - 120 Mbit/s als Maximalbedarf.
    Aus 3 der nötige Upstream mit 20 Mbit/s, wobei mehr natürlich immer besser ist.

    d.h. als Maximum: bis zu 160 Mbit/s Down und 20 Mbit/s Up
    Wenn man alles gleichzeitig nutzt, was eher unwahrscheinlich ist.

    In vielen durchschnittlichen Haushalten wird es aber wohl eher nur einen einzigen 4k TV geben. Das ergibt dann max. 70 Mbit/s Down und 20 Mbit/s UP

    Fazit:
    Ein 100M//20M Anschluss dürfte für die Mehrzahl der Haushalte auch in 10 Jahren noch voll ausreichen und oft wahrscheinlich sogar ein 50 Mbit/s Anschluss. Letzteres vor allem in Haushalten mit weniger als 4 Personen.

    So gesehen sollte man zügig 50 Mbit/s als Universaldienst Grundversorgung definieren und ausbauen und dann schrittweise auf 100 Mbit/s und mehr ausbauen.

  2. Re: Reelle Bandbreitenprognose für Normalverbraucher

    Autor: chefin 30.09.15 - 11:28

    Ich würde sogar das ganze noch etwas nach unten korrigieren. Ein 4k TV ist ja nunmal kein Gerät das man sich aus der Portokasse bezahlt. Es schluckt mal locker einen Monatsnettolohn von Besservedienenden. Also haben wir da einen Verbreitungsgrad von einstelligen Prozentpunkten in 10 Jahren. Den ein heutiger HD-TV hat ja auch mal einen Tausender gekostet und wird deswegen nicht mal so rausgeworfen. Und bei Ebay verkaufen? Vieleicht, aber das reduziert nicht die Anzahl an HD-TVs und damit erhöht sich auch nicht die Zahl an 4K User.

    Und ohne solchen Bandbreitenhunger braucht man kein Glasfaser.

  3. Re: Reelle Bandbreitenprognose für Normalverbraucher

    Autor: Ovaron 30.09.15 - 16:47

    Es spricht schon einiges dafür das 4K TVs in 10 Jahren nur das kosten was heute HD TVs.

    Der Rest klingt plausibel.

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