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Fake Geschichte

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  1. Fake Geschichte

    Autor: Mopsmelder500 12.10.15 - 13:05

    Entweder ich "Kaufe" die Domain, dann habe ich Sie und Google bekommt Sie nur wenn ich Sie herausgebe. (was ein paar Tage dauern könnte)

    Oder irgendwas anderes

    Google hat doch kaum direkten Zugriff auf die Domainregistrierung und kann nach eigenem Belieben machen was Sie wollen.

  2. Re: Fake Geschichte

    Autor: DanielSch 12.10.15 - 13:12

    Falsch gedacht. Auch Google verhökert selber Domains und hat daher den benötigten Zugriff.

    https://domains.google.com/about/

  3. Re: Fake Geschichte

    Autor: ccmomi 12.10.15 - 13:53

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder ich "Kaufe" die Domain, dann habe ich Sie und Google bekommt Sie
    > nur wenn ich Sie herausgebe. (was ein paar Tage dauern könnte)
    >
    > Oder irgendwas anderes
    >
    > Google hat doch kaum direkten Zugriff auf die Domainregistrierung und kann
    > nach eigenem Belieben machen was Sie wollen.

    1. Google Domains verkauft und verwaltet selber Domains.
    2. Eine Domain "gehört" dir erst, wenn die zuständige Registrierungsstelle das sagt.
    3. In diesem Fall konnte die Domain "google.com" bei Google Domains gekauft werden, das System hat erst später gemerkt, dass die Domain bereits vergeben ist und hat den Kauf storniert.
    4. Die Registrierung gelangte nicht zur zuständigen Registrierungsstelle, daher gab es auch keinen Eigentümerwechsel.
    5. Der derzeit zuständige Registrar ist VeriSign, Inc. (Quelle: https://www.icann.org/registrar-reports/accredited-list.html )

  4. Re: Fake Geschichte

    Autor: der_wahre_hannes 12.10.15 - 15:55

    ccmomi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mopsmelder500 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Entweder ich "Kaufe" die Domain, dann habe ich Sie und Google bekommt
    > Sie
    > > nur wenn ich Sie herausgebe. (was ein paar Tage dauern könnte)
    > >
    > > Oder irgendwas anderes
    > >
    > > Google hat doch kaum direkten Zugriff auf die Domainregistrierung und
    > kann
    > > nach eigenem Belieben machen was Sie wollen.
    >
    > 1. Google Domains verkauft und verwaltet selber Domains.
    > 2. Eine Domain "gehört" dir erst, wenn die zuständige Registrierungsstelle
    > das sagt.
    > 3. In diesem Fall konnte die Domain "google.com" bei Google Domains gekauft
    > werden, das System hat erst später gemerkt, dass die Domain bereits
    > vergeben ist und hat den Kauf storniert.
    > 4. Die Registrierung gelangte nicht zur zuständigen Registrierungsstelle,
    > daher gab es auch keinen Eigentümerwechsel.
    > 5. Der derzeit zuständige Registrar ist VeriSign, Inc. (Quelle:
    > www.icann.org )

    Genau dies. Es war ein Bug, ohne große Auswirkung (ok, der Zugriff auf die Webmaster-Tools ist schon kritisch). Von daher schon ein feiner Zug von Ved das Geld abzulehnen.

  5. Re: Fake Geschichte

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.15 - 00:23

    Unsinn, google.com ist über markmonitor.com registriert

    und kann daher nicht von irgendeinem anderen Registrar (in diesem Fall Google.inc (IANA ID 895) nach belieben verändert werden!

  6. Re: Fake Geschichte

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.15 - 00:47

    Weshalb sollte der Zugriff auf die Webmaster-Tools von Google kritisch sein?

    Domain Name: GOOGLE.COM
    Registrar: MARKMONITOR INC.
    Sponsoring Registrar IANA ID: 292

  7. Re: Fake Geschichte

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.15 - 00:59

    Du hast etwas grundlegendes verwechselt:

    Verisign ist die Registry und "betreibt" die .com-TLD. Verisign ist hier nicht der Registrar!

    Der Registrar von google.com ist Markmonitor (weiter unten in der Liste, findest du über eine whois-Abfrage heraus).

    Der Registrar ist der "Vermittler" zwischen Kunde (hier Google) und der Registry (Verisign eben für .com).

    Da der Registrar gar nicht Google inc., sondern Markmonitor ist, kann Google inc selbst auch nicht einfach mal eben so selbst den Besitz "überschreiben".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.15 01:00 durch HerrMannelig.

  8. Re: Fake Geschichte

    Autor: der_wahre_hannes 13.10.15 - 08:13

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weshalb sollte der Zugriff auf die Webmaster-Tools von Google kritisch
    > sein?

    Stimmt, ich habe die Kontrolle über meine Webseite auch komplett offengelegt, da kann jeder dran rumpfuschen wie er lustig ist. :)

  9. Re: Fake Geschichte

    Autor: Galde 13.10.15 - 09:10

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, ich habe die Kontrolle über meine Webseite auch komplett
    > offengelegt, da kann jeder dran rumpfuschen wie er lustig ist. :)

    Ich glaube dann hat man den Begriff "Website mit Opensource" irgendwie falsch verstanden :-)

  10. Re: Fake Geschichte

    Autor: martin_sch 13.10.15 - 10:46

    Im spezifischen Fall ist dem nicht ganz so, da Google durchaus Verfügungsgewalt über die Domain google.com hat. Mit gewisser Bösartigkeit, hätte der Käufer durchaus auf die Herausgabe klagen können... Ich vermute mal, das da die Anwälte von Google diese möglicherweise verhindern hätten können, die Kosten für diese Anwälte hätte den Betrag von 20000 Dollar wahrscheinlich locker überstiegen und eine eventuelle Vergleichssumme - um einen langen Prozess zu verhindern - wäre wahrscheinlich auch ein wenig höher ausgefallen...

  11. Re: Fake Geschichte

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.15 - 12:14

    Nur weil du Zugriff auf irgendwelche Tools hast, heißt es nicht, dass du auch Zugriff auf die Daten hast.

    Jeder könnte diese Tools theoretisch irgendwo hosten, nur kann man damit halt nichts anfangen, ohne Zugriff und Berechtigung auf die Daten.

  12. Re: Fake Geschichte

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.15 - 12:21

    Ich kenne nur das deutsche Recht, dort ist klar die Anfechtbarkeit bei Irrtum geregelt.
    Ich denke im US-Recht ist es nicht anders.

  13. Re: Fake Geschichte

    Autor: crazypsycho 13.10.15 - 18:16

    martin_sch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im spezifischen Fall ist dem nicht ganz so, da Google durchaus
    > Verfügungsgewalt über die Domain google.com hat. Mit gewisser Bösartigkeit,
    > hätte der Käufer durchaus auf die Herausgabe klagen können... Ich vermute
    > mal, das da die Anwälte von Google diese möglicherweise verhindern hätten
    > können, die Kosten für diese Anwälte hätte den Betrag von 20000 Dollar
    > wahrscheinlich locker überstiegen und eine eventuelle Vergleichssumme - um
    > einen langen Prozess zu verhindern - wäre wahrscheinlich auch ein wenig
    > höher ausgefallen...

    Der Käufer hätte nicht klagen können. Er war nie in Besitz der Domain, noch hätte er irgendeinen Anspruch darauf. Der hätte in allen Instanzen direkt verloren und keine Chance gehabt.
    Er hat lediglich eine Bestellung ausgeführt, welche der Verkäufer erstmal annehmen muss (vorher kommt kein Vertrag zustand). Der Verkäufer hat die Bestellung aber nicht angenommen, sondern storniert.

  14. Re: Fake Geschichte

    Autor: Anonymer Nutzer 13.10.15 - 18:57

    Richtig, dazu ergänzend:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Erkl%C3%A4rungsirrtum

    (ich denke im US-Recht wird es ähnlich sein).

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