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Schufa / Bundesdatenschutzbeauftragter Schaar

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  1. Schufa / Bundesdatenschutzbeauftragter Schaar

    Autor: Francis Valles 18.03.06 - 12:26

    Lieber Herr Schaar!

    Folgenden Sachverhalt lassen Sie und Ihre Kollegen unerwähnt:

    1.) In Deutschland existiert die Meldepflicht.
    2.) Die Schufa berechnet einen Scorewert, der u.a. von den Adressangaben abhängig gemacht wird.

    Das bedeutet:

    Ein Zwillingspaar, mit gleichen Nachnamen, unverheiratet, ohne Kinder, gleichen Geschlechts, gleichen Geburtsort und -tag und den exakt selben Schufaeinträgen, würden - wenn der/die eine in Hamburg (Blankenese) und der/die andere in Berlin (Kreuzberg) leben würde, einen ANDEREN SCOREWERT AUFWEISEN!
    Das heißt: Der Mensch wird - wegen seiner Herkunft - in Deutschland seit Jahren - vor der Politik und Gesetz - benachteiligt/diskriminiert!

    3.) Im Klartext bedeutet das, dass derjenige - der sich örtlich verändert, sich auch im Schufacore verschlechtern kann, wenn er sich ummeldet und die Schufa davon erfährt! Das steht im Widerspruch zu 1.) und Art. 3 GG,
    denn der Betroffene hat nun ein berechtigtes Interesse gerade nicht die Schufa von seinem neuen Wohnort zu informieren!

    Der Intelligente verschweigt deshalb seinen neuen Wohnsitz und verweigert damit die Meldepflicht!

    4.) D.h., dass jede Aktualisierung des eigenen Datenbestandes bei der Schufa zu klaren Nachteilen führen kann/muss. Nun geht der Betroffene also zur Schufa, schnappt sich die Angestellte der Schufa, übergibt den Pass und diese trägt die neuen - möglicherweise nachteiligen - neuen Adressdaten in den Datenbestand der Schufa ein.

    Manchmal macht sich die Schufa eine Kopie der Papiere - die dann irgendwo mit Bild oder Visaeinträgen im Hause der Schufa verbleiben! Der Betroffene reicht jedenfalls blauäugig die ungeschwärzte Kopie weiter!

    5.) Bald wird die Schufa durch die Einstellung der Seite http://www.meineschufa.de den Betroffenen noch besser und noch schneller aushöhlen können.

    Toll und wie günstig!? Diese Seite wird dann in ganz Deutschland zur Verfügung stehen - welch ein Fortschritt …, ja und die Schufa wird dann noch die Daten über das Internet sammeln können!

    Dann kann jeder Betroffene seine neuen Adressdaten zur Aktualisierung des Datenbestandes der Schufa auch noch gegen ZAHLUNG einer Datensatzprämie 24 Stunden am Tag zur Verfügung stellen und sich dadurch selbst direkten Schaden zufügen.

    Ist das nicht irre?

    6.) Aber damit noch nicht genug! Nein - denn derselbe Datenbestand, den jeder Betroffene nun für die Schufa gegen Zahlung aktualisiert, wird dann auch noch von der neuen BUSINESS-LINE der Schufa benutzt. Dort werden auch die Hartz IV Empfänger und Kleinunternehmer erfasst! Tja und diese Daten werden dann den Auftraggebern verkauft.

    Es stinkt an allen Ecken - als hätte Gesetzgeber 15 Jahre ganz fest geschlafen!

    Warum zahlt der Verbraucher eigentlich für seine SELBSTAUSKUNFT, wenn doch nur die Schufa und ihre Auftraggeber profitieren?

    Merke:
    Die Schufa ist ein Privatunternehmen - KEINE BEHÖRDE! Gesellschafter der Schufa sind die vernetzten Banken, denen es ja so schrecklich schlecht geht und ja nur die Betroffenen/Verbraucher schützen wollen!

    Herr Schaar!
    Sie haben bisher in ihrer Amtszeit noch nichts Wesentliches bewegt! Sie schreiben nur ab und verwerten Ermitteltes - z.B. - von den fähigen DSB aus Schleswig-Holsteins.

    Seit Jahren waren diese nun "neu" aufgedeckten Zustände nicht nur vorhersehbar, sondern schon direkt feststellbar - ja und dies war schon im Jahre 2000 (siehe Pet.)!!!
    Aber es geschah nichts - und die so genannten Volksdiener (=Abgeordneten) nickten doch nur alles kriechend ab!

    Das BDSG ist vergammeltes STÜCKWERK, bzw. reformierter UNSINN!

    Ich habe - da es keinen Zweck macht Ihnen zu schreiben - die Petitionen 1-15-06-298-035298 und 1-15-06-298-037529 an den Bundestag gerichtet und ich weiß, dass diese Petitionen erst einmal an den Finanzlobbyisten, die es leider auch bei den von uns beauftragten Abgeordneten gibt, vorbeikommen muss!

    Dennoch - ein Erfolg ist absehbar - aber es ist ganz bestimmt nicht Ihr Verdienst - Herr Schaar! Er schmerzt deshalb sehr, wenn ich gerade sehr bekannte Worte/Sätze in ihren Ausführungen lesen muss!

    Ich rate jedem Bürger - der auch etwas in diesem Land im Sinne der Gemeinschaft und der sozialen Gerechtigkeit unternehmen will, ebenso den Petitionsausschuss und die Parteien direkt anzuschreiben.
    Auf unsere Abgeordneten ist kein Verlass!


    Alles andere hat in diesem Land keinen Sinn mehr!

    Francis Vallés
    Dipl. Inform., PhD. Math.
    Lübecker Str. 23
    23843 Bad Oldesloe
    mawi3@aol.com






  2. Re: Schufa / Bundesdatenschutzbeauftragter Schaar

    Autor: SamLee 18.03.06 - 18:33

    Sehr geehrter Herr Valles,

    vielen Dank für Ihren Beitrag!

    Bitte nennen Sie, bzw. ein Anonymer User der das hier grade ließt, Adressen, an welche Institutionen man sich schriftlich wenden kann, um hier AKTIV zu werden. Wie lautet z.B. die eMail Adresse von Herrn Schaar?

    Ich wäre im übrigen sofort bereit mich finanziell daran zu beteiligen, um hier juristische Mittel einzuleiten, welche die Interessen der Bürger Deutschlands schützen.

    Mein nun entstehendes Schreiben und das von ebenfalls "aufgewachten" Bürgern wird hier leider überhaupt nichts nützen.

    Dieses Thema gehört in juristische Hände - hierfür braucht es finanzieller Mittel - und ich bin mir sicher, es gibt mehr als genug Bürger die bereit sind, 5 bis 10 Euro in eine gemeinsame Sache zu investieren.

    Wie gesagt - durch Schreiben des einzelnen wird hier überhaupt nichts beweget - hier hilft nur die Keule!



    Francis Valles schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Lieber Herr Schaar!
    >
    > Folgenden Sachverhalt lassen Sie und Ihre Kollegen
    > unerwähnt:
    >
    > 1.) In Deutschland existiert die Meldepflicht.
    > 2.) Die Schufa berechnet einen Scorewert, der u.a.
    > von den Adressangaben abhängig gemacht wird.
    >
    > Das bedeutet:
    >
    > Ein Zwillingspaar, mit gleichen Nachnamen,
    > unverheiratet, ohne Kinder, gleichen Geschlechts,
    > gleichen Geburtsort und -tag und den exakt selben
    > Schufaeinträgen, würden - wenn der/die eine in
    > Hamburg (Blankenese) und der/die andere in Berlin
    > (Kreuzberg) leben würde, einen ANDEREN SCOREWERT
    > AUFWEISEN!
    > Das heißt: Der Mensch wird - wegen seiner Herkunft
    > - in Deutschland seit Jahren - vor der Politik und
    > Gesetz - benachteiligt/diskriminiert!
    >
    > 3.) Im Klartext bedeutet das, dass derjenige - der
    > sich örtlich verändert, sich auch im Schufacore
    > verschlechtern kann, wenn er sich ummeldet und die
    > Schufa davon erfährt! Das steht im Widerspruch zu
    > 1.) und Art. 3 GG,
    > denn der Betroffene hat nun ein berechtigtes
    > Interesse gerade nicht die Schufa von seinem neuen
    > Wohnort zu informieren!
    >
    > Der Intelligente verschweigt deshalb seinen neuen
    > Wohnsitz und verweigert damit die Meldepflicht!
    >
    > 4.) D.h., dass jede Aktualisierung des eigenen
    > Datenbestandes bei der Schufa zu klaren Nachteilen
    > führen kann/muss. Nun geht der Betroffene also zur
    > Schufa, schnappt sich die Angestellte der Schufa,
    > übergibt den Pass und diese trägt die neuen -
    > möglicherweise nachteiligen - neuen Adressdaten in
    > den Datenbestand der Schufa ein.
    >
    > Manchmal macht sich die Schufa eine Kopie der
    > Papiere - die dann irgendwo mit Bild oder
    > Visaeinträgen im Hause der Schufa verbleiben! Der
    > Betroffene reicht jedenfalls blauäugig die
    > ungeschwärzte Kopie weiter!
    >
    > 5.) Bald wird die Schufa durch die Einstellung der
    > Seite www.meineschufa.de den Betroffenen noch
    > besser und noch schneller aushöhlen können.
    >
    > Toll und wie günstig!? Diese Seite wird dann in
    > ganz Deutschland zur Verfügung stehen - welch ein
    > Fortschritt …, ja und die Schufa wird dann noch
    > die Daten über das Internet sammeln können!
    >
    > Dann kann jeder Betroffene seine neuen Adressdaten
    > zur Aktualisierung des Datenbestandes der Schufa
    > auch noch gegen ZAHLUNG einer Datensatzprämie 24
    > Stunden am Tag zur Verfügung stellen und sich
    > dadurch selbst direkten Schaden zufügen.
    >
    > Ist das nicht irre?
    >
    > 6.) Aber damit noch nicht genug! Nein - denn
    > derselbe Datenbestand, den jeder Betroffene nun
    > für die Schufa gegen Zahlung aktualisiert, wird
    > dann auch noch von der neuen BUSINESS-LINE der
    > Schufa benutzt. Dort werden auch die Hartz IV
    > Empfänger und Kleinunternehmer erfasst! Tja und
    > diese Daten werden dann den Auftraggebern
    > verkauft.
    >
    > Es stinkt an allen Ecken - als hätte Gesetzgeber
    > 15 Jahre ganz fest geschlafen!
    >
    > Warum zahlt der Verbraucher eigentlich für seine
    > SELBSTAUSKUNFT, wenn doch nur die Schufa und ihre
    > Auftraggeber profitieren?
    >
    > Merke:
    > Die Schufa ist ein Privatunternehmen - KEINE
    > BEHÖRDE! Gesellschafter der Schufa sind die
    > vernetzten Banken, denen es ja so schrecklich
    > schlecht geht und ja nur die
    > Betroffenen/Verbraucher schützen wollen!
    >
    > Herr Schaar!
    > Sie haben bisher in ihrer Amtszeit noch nichts
    > Wesentliches bewegt! Sie schreiben nur ab und
    > verwerten Ermitteltes - z.B. - von den fähigen DSB
    > aus Schleswig-Holsteins.
    >
    > Seit Jahren waren diese nun "neu" aufgedeckten
    > Zustände nicht nur vorhersehbar, sondern schon
    > direkt feststellbar - ja und dies war schon im
    > Jahre 2000 (siehe Pet.)!!!
    > Aber es geschah nichts - und die so genannten
    > Volksdiener (=Abgeordneten) nickten doch nur alles
    > kriechend ab!
    >
    > Das BDSG ist vergammeltes STÜCKWERK, bzw.
    > reformierter UNSINN!
    >
    > Ich habe - da es keinen Zweck macht Ihnen zu
    > schreiben - die Petitionen 1-15-06-298-035298 und
    > 1-15-06-298-037529 an den Bundestag gerichtet und
    > ich weiß, dass diese Petitionen erst einmal an den
    > Finanzlobbyisten, die es leider auch bei den von
    > uns beauftragten Abgeordneten gibt, vorbeikommen
    > muss!
    >
    > Dennoch - ein Erfolg ist absehbar - aber es ist
    > ganz bestimmt nicht Ihr Verdienst - Herr Schaar!
    > Er schmerzt deshalb sehr, wenn ich gerade sehr
    > bekannte Worte/Sätze in ihren Ausführungen lesen
    > muss!
    >
    > Ich rate jedem Bürger - der auch etwas in diesem
    > Land im Sinne der Gemeinschaft und der sozialen
    > Gerechtigkeit unternehmen will, ebenso den
    > Petitionsausschuss und die Parteien direkt
    > anzuschreiben.
    > Auf unsere Abgeordneten ist kein Verlass!
    >
    > Alles andere hat in diesem Land keinen Sinn mehr!
    >
    > Francis Vallés
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  3. Re: Schufa / Bundesdatenschutzbeauftragter Schaar

    Autor: fritzi 18.03.06 - 22:35

    meister schaar ist als bundesdatenschutzbeauftragter (sinnbildlich gesprochen) ein zahnloser tieger. er hat nur eine beratende funktion und dieser kommt er vorbildlich nach!

    wer etwas dampf machen will wendet sich an sein zustaendiges regierungspraesidium (die koennen zumindest nach BDSG strafen aussprechen und gehen i.d.r. allen belangen nach).

    das BDSG ist aus zeiten der schreibmaschinen und karteikaesten und somit ueberholt. zukuenftige aenderungen wirds nur noch geben, wenn mal eine eu-richtlinien auf den tisch flattert.

    wer etwas bewegen will, der macht am besten seine umwelt auf die probleme aufmerksam und ueberlegt sich das naechste mal etwas genauer, wen er waehlt!

    datenschutz muss aktiv eingefordert werden, sonst funktioniert er nicht!



  4. Re: Schufa / Bundesdatenschutzbeauftragter Schaar

    Autor: Rolf Klein 12.02.09 - 23:46

    Sehr geehrter Herr Schaar,
    obwohl alle Schulden getilgt sind, darf die Schufa die alten Daten
    3 Jahre weiterführen. Das ist nicht korrekt. Dadurch entstehen dem
    betroffenen Bürger erhebliche Nachteile. Ich bin einer davon. Und ich sage, dass ich in diesem Falle belogen und betrogen werde.
    Einerseits belogen weil man mir vorgegaukelt hat, nach Begleichung aller Schulden ist man "frei" und betrogen weil ich 3 Jahre lang bei jeder Bank abgewiesen werde und ich noch nicht einmal einen Handy-Vertrag bekomme. Dadurch werde ich erheblich um Lebensqualität betrogen.
    Dieser Zustand in einem sogenannten "Rechts-Staat" ist nicht korrekt.
    Ich glaube, dass dies in früheren Jahren wesentlich besser war.

    Obwohl es einen Gerichtsbeschluss gibt der die 3 Jahre Speicherung befürwortet, ist meine Meinung dass das nicht sein darf. Wir sind doch keine Diktatur mehr oder? Wenn jemand seine Schuld abgetragen hat, wird er anschließend noch zusätzlich bestraft. Diesen Zustand könnte man noch auf andere Fälle oder Beispiele übertragen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf Klein

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