1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Facebook: 250.000 Euro Strafe am…

Mhm?! Paradox?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Mhm?! Paradox?

    Autor: Dhakra 10.11.15 - 09:54

    "Sicherheitschef Alex Stamos argumentierte jüngst, das Cookie helfe, falsche Profile herauszufiltern und verhindere so Cyberattacken."
    "Wenn etwa ein Browser binnen fünf Minuten Hunderte Seiten besuche, sei das ein klares Zeichen dafür, dass der Computer von Kriminellen gekapert worden sei. Die Daten, die das Cookie sammele, würden nicht einzelnen Personen zugeschrieben und könnten auch nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden."

    Wie passt das zusammen? Wie kann ich falsche Profile oder gekaperte Rechner identifizieren, wenn der Cookie keine Daten zum indentifizieren speichern soll? Wenn man mit den Daten keinen Rückschluss auf das Profil bekommt, bringt der auch eher weniger um falsche Profile aufzudecken. Scheint mir ein bisschen paradox und eine Notlüge. :D

  2. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: User_x 10.11.15 - 10:00

    Ersetze Identität durch IP.

    Es wird nicht geprüft, wem der Computer gehört, es wird nur die IP aufgezeichnet und was wie schnell dieser USER damit macht :D

  3. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: Dhakra 10.11.15 - 10:04

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ersetze Identität durch IP.
    >
    > Es wird nicht geprüft, wem der Computer gehört, es wird nur die IP
    > aufgezeichnet und was wie schnell dieser USER damit macht :D
    Und das bringt mir genau was? Der Rückschluss passiert doch dann spätestens wenn sich diese IP bei Facebook anmeldet und schon haben sie den Rückschluss welcher Benutzer genau wo unterwegs war. Außerdem wäre die IP als einziges Merkmal realtiv schwammig, immerhin steckt hinter dieser IP ja nicht immer nur ein Rechner/Nutzer.

  4. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: User_x 10.11.15 - 10:20

    IP, Browserfingerprint. (Kann eine Seite auch Cookies von anderen Seiten auslesen???).

    Das man die Identität nicht hat, stimmt ja auch. Es hat aber niemand danach gefragt, dass man die Identität nicht durch Hilfe herausfinden kann :D

    wie mit der Politik, man lügt nicht immer - sagt aber auch nicht zwangsläufig die Wahrheit ;-)

  5. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: Salzbretzel 10.11.15 - 10:21

    Diskusionseinwurf:
    Facebook stellt von einer IP hundert Anfragen pro Sekunde fest.
    Facebook könnte erst in dem Moment den Cookie setzen lassen. So könnte man geteielte Internetanschlüsse von vermeintlich gekaperten Rechnern unterscheiden.
    Diese verdachts Cookies brauchen eine haltbarkeit von einem Tag bis einer Woche. Wie echte Kekse.

    Dann wäre es glaubhaft das der Cookie zum Schutz diene.
    Aber selbst dann bekomme ich noch keinen Hinweis als nicht nutzer das ich infiziert bin. Also kann mich der Cookie nicht schützen. O.o
    Und das es nicht auf der Facebook Seite passiert (wo man noch einen Hinweis angezeigt bekommen könnte) sondern auf so ziemlich jeder Seite im Internet zeigt wie seltsam diese Argumentation ist.

  6. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: 946ben 10.11.15 - 10:22

    Dhakra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > User_x schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ersetze Identität durch IP.
    > >
    > > Es wird nicht geprüft, wem der Computer gehört, es wird nur die IP
    > > aufgezeichnet und was wie schnell dieser USER damit macht :D
    > Und das bringt mir genau was? Der Rückschluss passiert doch dann spätestens
    > wenn sich diese IP bei Facebook anmeldet und schon haben sie den
    > Rückschluss welcher Benutzer genau wo unterwegs war. Außerdem wäre die IP
    > als einziges Merkmal realtiv schwammig, immerhin steckt hinter dieser IP ja
    > nicht immer nur ein Rechner/Nutzer.


    Ja aber die haben ja hoch und heilig versprochen, dass sie das nicht tun. Dann kann man das auch ruhig glauben!

  7. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: User_x 10.11.15 - 15:07

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diskusionseinwurf:
    > Facebook stellt von einer IP hundert Anfragen pro Sekunde fest.
    > Facebook könnte erst in dem Moment den Cookie setzen lassen. So könnte man
    > geteielte Internetanschlüsse von vermeintlich gekaperten Rechnern
    > unterscheiden.
    > Diese verdachts Cookies brauchen eine haltbarkeit von einem Tag bis einer
    > Woche. Wie echte Kekse.
    >
    > Dann wäre es glaubhaft das der Cookie zum Schutz diene.
    > Aber selbst dann bekomme ich noch keinen Hinweis als nicht nutzer das ich
    > infiziert bin. Also kann mich der Cookie nicht schützen. O.o
    > Und das es nicht auf der Facebook Seite passiert (wo man noch einen Hinweis
    > angezeigt bekommen könnte) sondern auf so ziemlich jeder Seite im Internet
    > zeigt wie seltsam diese Argumentation ist.

    Ich versteh sowieso nicht, warum sich FB einmischen will, ob mein Rechner nun verseucht ist oder nicht wenn ich nicht bei denen in ein Profil einbreche. Und nen Cookie selbst nur für 10 Minuten bringt auch nichts, wenn es sich um ein Schädling handelt - der wüsste wie er mit einem Cookie umzugehen hat, wenn er dadurch auffliegt dass es ein Script / Schädling ist.

    @946 Ben: Klaro, ich vertraue auch jedem mit 3er BMW und Lederjacke meine Hausschlüssel an :)(

  8. Re: Mhm?! Paradox?

    Autor: CoDEmanX 10.11.15 - 20:39

    Cookies sind clientseitig, können also nach belieben manipuliert werden. Bringt also genau gar nichts gegen Kriminelle. Erratisches Surfverhalten muss serverseitig geloggt und diagnostiziert werden.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn
  2. ITEOS, Karlsruhe, Reutlingen
  3. Schörghuber Corporate IT GmbH, München
  4. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 860 Evo 500 GB SSD für 74,99€, Portable T5 500 GB SSD 94,99€, Evo Select microSDXC 128...
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

  1. Startup: Rückenschmerzen-App Kaia verzwölffacht ihren Preis
    Startup
    Rückenschmerzen-App Kaia verzwölffacht ihren Preis

    Eine E-Health-App hat am Montag drastisch höhere Preise eingeführt, obwohl sie mit 96 Euro jährlich schon viel kostete: Ab jetzt zahlen Neukunden 99 Euro - aber nicht im Jahr, sondern pro Monat. Dafür kann Kaia bei chronischen Rückenschmerzen wirklich helfen, glauben nicht nur viele Krankenkassen.

  2. Bundesnetzagentur: Telefónica erhält Millionenstrafe wegen schlechtem Netz
    Bundesnetzagentur
    Telefónica erhält Millionenstrafe wegen schlechtem Netz

    Die Bundesnetzagentur wird Telefónica Deutschland wohl zu einer Strafe im zweistelligen Millionenbereich verurteilen. Der Netzbetreiber nennt dies "kontraproduktiv für die Netzversorgung in Deutschland".

  3. Konsolen: Microsoft bestätigt 12 Teraflops für Xbox Series X
    Konsolen
    Microsoft bestätigt 12 Teraflops für Xbox Series X

    Nun ist es offiziell: Die GPU der Xbox Series X schafft eine Leistung von 12 Teraflops - ungefähr das Doppelte der Xbox One X. Damit treffen einige Leaks zu, außerdem stellte der zuständige Manager Phil Spencer eine Reihe weiterer Neuheiten vor.


  1. 18:37

  2. 17:31

  3. 16:54

  4. 16:32

  5. 16:17

  6. 15:47

  7. 15:00

  8. 15:00