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Bin ich süchtig?

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  1. Bin ich süchtig?

    Autor: gr0m 30.11.15 - 17:48

    Ich würde bei sowas gar nicht von Sucht sprechen. Das Internet gehört einfach zu unserem Alltag und es ist völlig normal. Und selbst wenn jemand süchtig ist, ist es im Endeffekt doch egal? Irgendwann merkt der jenige das schon selber und macht was gegen seinen Konsum.

    Ich bin auf der Arbeit teilweise 10 Stunden online, immer auf dem Handy erreichbar, während Zug fahren immer am surfen und Abends privat auch noch im Internet online.. Egal ob zur Unterhaltung oder Bildung.. D.h. Ich bin an manchen Tagen bis zu 13 Stunden online.. Also süchtig?

  2. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: TheUnichi 30.11.15 - 17:59

    gr0m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde bei sowas gar nicht von Sucht sprechen. Das Internet gehört
    > einfach zu unserem Alltag und es ist völlig normal. Und selbst wenn jemand
    > süchtig ist, ist es im Endeffekt doch egal? Irgendwann merkt der jenige das
    > schon selber und macht was gegen seinen Konsum.
    >
    > Ich bin auf der Arbeit teilweise 10 Stunden online, immer auf dem Handy
    > erreichbar, während Zug fahren immer am surfen und Abends privat auch noch
    > im Internet online.. Egal ob zur Unterhaltung oder Bildung.. D.h. Ich bin
    > an manchen Tagen bis zu 13 Stunden online.. Also süchtig?

    Du, da musst du aber aufpassen, das Internet besteht ja nur aus Pornografie, World of Warcraft und Killerspielen und da wird man ganz schnell süchtig von und das ist dann wie Heroin, man denkt an nichts anderes mehr und wenn man nicht täglich seine Dosis WoW bekommt, fängt man an zu zittern und der Körper verkrampft.

    Und dann erst der Elektrosmog, die Wellen schaden deinem Gehirn langfristig!

  3. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Icahc 30.11.15 - 18:29

    ist bei mir auch nicht anders. ich bin eigentlich immer online (Arbeit, Handy, Auto, Computer, TV) außer wenn ich schlafe.
    Ich denke, man kann es ganz leicht testen ob man süchtig ist, indem man z.b. im Urlaub einfach mal den Test macht eine Woche ohne Internet, ohne Handy oder generell ohne Computer auszukommen.
    Ich habe es probiert und zwei Tage durchgehalten. Das Gefühl kann man in etwa vergleichen mit der Schmacht eines Rauchers wenn er keine Zigaretten mehr hat.
    Also ja...ich bin definitiv süchtig. Sehe das aber nicht als wirklich Schlimm an.

  4. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Astorek 30.11.15 - 18:40

    gr0m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also süchtig?

    Nö, das ist ein verbreiteter Denkfehler bei jeder Suchtart. Sucht entsteht, wenn es bereits woanders im Leben einen Mangel gibt - Angst vor Verantwortung, kein Mut sich dem Leben zu stellen etc... Wenn man Pech hat, dient einem das Suchtmittel oder -Medium als "Ersatzbefriedigung". Fatalerweise belohnt einem das Gehirn auch noch dabei, schließlich hat man eine (vermeintlich) erkannte "Gefahr" umgangen. Das richtig böse daran ist, dass die Sucht schleichend eintritt: Die "Gefahr" kommt wieder in den Vordergrund - aber keine Panik, das passende Gegenmittel (Sucht) ist ja gleich in der Nähe... Man wandelt schleichend in eine Falle, süchtig wird man nicht von heute auf morgen. Und bis der Betroffene merkt, dass er Teile seines Lebens vernachlässigt, ists schon zu spät...

    Der Heilung steht dann die Scham gegenüber - dem Süchtigen ist durchaus in großem Umfang bewusst, dass er das Leben nicht mehr auf die Reihe kriegt. Und was ist Sucht? Richtig, eine Bedrohung, eine Gefahr! Und was tut man bei Gefahr?... Je länger die Sucht dauert, desto größer wird das Bedrohungsgefühl vor der Gefahr - ab einer bestimmten Stelle kommst du da ohne professionelle Hilfe nicht mehr heraus...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.15 18:45 durch Astorek.

  5. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: plutoniumsulfat 30.11.15 - 18:42

    Es ist geradezu bezeichnend, dass man nichts gegen seine Sucht unternimmt und/oder wenig erfolgreich ist.

    Probleme sind übrigens Konzentrationsschwäche etc.

  6. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Justin Hawkins 30.11.15 - 18:43

    Wie schlimm das ist merkst du erst wenn die richtig schlimmen Sachen passieren.
    Dann wirst du sehen, wie Stabil du mit deiner Sucht funktionierst.

  7. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: DASPRiD 30.11.15 - 18:44

    Icahc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist bei mir auch nicht anders. ich bin eigentlich immer online (Arbeit,
    > Handy, Auto, Computer, TV) außer wenn ich schlafe.
    > Ich denke, man kann es ganz leicht testen ob man süchtig ist, indem man
    > z.b. im Urlaub einfach mal den Test macht eine Woche ohne Internet, ohne
    > Handy oder generell ohne Computer auszukommen.
    > Ich habe es probiert und zwei Tage durchgehalten. Das Gefühl kann man in
    > etwa vergleichen mit der Schmacht eines Rauchers wenn er keine Zigaretten
    > mehr hat.

    Witzig, ich sitze tägliche 16 Stunden am PC, habe aber auch kein Problem, mal 2 Wochen lang kein Internet zu haben. Vorausgesetzt natürlich, ich habe was anderes zu tun, wie zum Beispiel Urlaub im Süden wo man auch was unternimmt oder eben auf einer Convention zu sein.

    Ich würde das ganze eher als Sozialsucht betrachten, und nach sozialen Kontakten süchtig zu sein kann wohl nicht verkehrt sein.

  8. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: u-r158 30.11.15 - 19:02

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Icahc schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ist bei mir auch nicht anders. ich bin eigentlich immer online (Arbeit,
    > > Handy, Auto, Computer, TV) außer wenn ich schlafe.
    > > Ich denke, man kann es ganz leicht testen ob man süchtig ist, indem man
    > > z.b. im Urlaub einfach mal den Test macht eine Woche ohne Internet, ohne
    > > Handy oder generell ohne Computer auszukommen.
    > > Ich habe es probiert und zwei Tage durchgehalten. Das Gefühl kann man in
    > > etwa vergleichen mit der Schmacht eines Rauchers wenn er keine
    > Zigaretten
    > > mehr hat.
    >
    > Witzig, ich sitze tägliche 16 Stunden am PC, habe aber auch kein Problem,
    > mal 2 Wochen lang kein Internet zu haben. Vorausgesetzt natürlich, ich habe
    > was anderes zu tun, wie zum Beispiel Urlaub im Süden wo man auch was
    > unternimmt oder eben auf einer Convention zu sein.
    >
    > Ich würde das ganze eher als Sozialsucht betrachten, und nach sozialen
    > Kontakten süchtig zu sein kann wohl nicht verkehrt sein.

    Naja, Internetsucht ist quasi so was scheinsoziales. In Wirklichkeit vereinsamt man vor dem Bildschirm. Denn auch Facebook ist bei langer Benutzung, wenn es nur nicht kurz ums Planen und koordinieren geht alles andere als wirklich sozial.

    Es findet eben keine wirkliche Begegnung mit Menschen statt.

  9. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: red creep 30.11.15 - 19:07

    Soweit mir bekannt ist folgendes aktuell noch zur Diagnose von pathologischer Internetnutzung:

    Einfach nur ständig online zu sein reicht also nicht aus um als süchtig zu gelten.

  10. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Justin Hawkins 30.11.15 - 19:12

    Genau.

    Man nutzt dabei die eigenen Kommunikationsfähigkeiten nicht mehr so, wie sie sich beim Menschen mal entwickelt haben.

    Was man nicht benutzt, verkümmert irgendwann.

  11. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: janoP 30.11.15 - 20:15

    Justin Hawkins schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau.
    >
    > Man nutzt dabei die eigenen Kommunikationsfähigkeiten nicht mehr so, wie
    > sie sich beim Menschen mal entwickelt haben.
    >
    > Was man nicht benutzt, verkümmert irgendwann.

    Man benutzt sie halt anders. Ich meine, es kommt drauf an, wie man Facebook benutzt, wenn man nur Katzenvideos liked und Selfies postet, dann gebe ich dir Recht, aber man kann über Facebook auch chatten, Dateien austauschen usw. Und dass man über Facebook kommunzieiert, heißt ja nicht, dass man gar nicht mehr „normal“ kommuniziert. Das heißt, es entwickelt sich beim Menschen eine neue Art der Kommunikationsfähigkeit, und sofern die herkömmliche weiterhin genutzt wird (nur halt nicht so dolle), kann daran ja nichts verkehrt sein.

  12. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Justin Hawkins 30.11.15 - 20:59

    Richtig.
    Allerdings wird dir Facebook niemals freiwillig erzählen, dass du zuviel Facebookst.

    Falls du dir mal nicht mehr so schlagfertig beim realen Quatschen wie früher vorkommst, könnte man sich fragen, ob es nicht am vielen Internetbrabbeln liegt, wo man über längere zeit nichtmehr soviel mit seinem Gehirn macht und relativ passiv ist.

  13. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Garius 30.11.15 - 22:09

    + 1
    Schön erklärt.

  14. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Th3Br1x 01.12.15 - 08:03

    Also Punkt 5 ist irgendwie schwachsinnig. Passiert doch viel zu oft, dass man sich sagt "Noch 3 Minuten", bis man doch noch auf einen interessanten Artikel findet, den man lesen möchte.
    Oder, dass man einfach mal die zeit vergisst,. Wie heißt es so schön? Wenn man etwas macht, was einem Spaß macht, vergeht die Zeit wie im Fluge. ;)

  15. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Dwalinn 01.12.15 - 08:44

    Und wie sieht es mit sachen wie Skype oder TS aus? Ich verbringe dadurch mehr Zeit mit meinem Freunden als andere Leute die sich nur am Wochenende treffen (was wir ja auch unregelmäßig tun)

  16. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: felyyy 01.12.15 - 09:05

    Th3Br1x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also Punkt 5 ist irgendwie schwachsinnig. Passiert doch viel zu oft, dass
    > man sich sagt "Noch 3 Minuten", bis man doch noch auf einen interessanten
    > Artikel findet, den man lesen möchte.
    > Oder, dass man einfach mal die zeit vergisst,. Wie heißt es so schön? Wenn
    > man etwas macht, was einem Spaß macht, vergeht die Zeit wie im Fluge. ;)


    Ach komm, eine Runde geht noch! :D

    Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.

  17. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: manudrescher 01.12.15 - 09:43

    Ich denke hier wird einiges falsch verstanden und/oder vermischt.

    Ich kann etwas aus dem Nähkästchen plaudern um zu veranschaulichen was Online-Sucht in voller Pracht darstellt. Ich war vor vielen Jahren selbst davon betroffen.

    Auch entdecke ich in den Threads und Posts immer Argumente, welche für sich selbst als "ich bin nicht süchtig" dargestellt werden...aber genau die selben "Ausreden für sich sind" sind, welche ich mir damals auch vorgehalten habe....um eine Rechtfertigung für mein Verhalten zu haben.

    Ich denke, man muss unterscheiden zwischen dem Umstand, dass wir im „digitalen Zeitalter“ das Internet als ein Medium betrachten, welches fest in unserem Alltag integriert ist…und der „Sucht“, sich nicht mehr davon lösen zu können.

    Bei der Sucht ist egal, ob es sich um eine MMO handelt...Facebook…ein Chat, die Symptome sind an sich überall identisch.

    Mein „Fall“ liegt – wie genannt – schon viele Jahre zurück, sehr viele und es handelte sich damals um eine Online-Spiel (nein, kein WoW).

    Und ich betone nochmals, es ist bei dem Suchtverhalten irrelevant, ob es sich um ein Spiel, einen Chat, Facebook oder eine andere Tätigkeit im Internet handelt.

    Ich hatte das Spielen angefangen, gepaart mit Teamspeak. Das Spiel hat mir gut gefallen, auch die „soziale Interaktion“ mit anderen Personen.
    Man spielt…man spielt länger…man spielt immer länger…man beschäftigt sich nur noch mit dem Spiel (oder der genannten anderen Tätigkeit).
    Dabei handelt es sich um einen fließenden Übergang, der selbst zunächst nicht bewußt wahrgenommen wird.

    Vor allem, da man sich hier bereits selbst belügt nach dem Schema „mir macht das doch Spaß, warum soll ich es dann nicht tun sooft ich will und kann“.

    Zeitgleich „gesellt sich gleiches zu gleichem“.
    Der „Online-MMO-Süchtige“ wird sich im Spiel – genau wie bei mir – ganz unbewußt nur noch überwiegend mit Leuten beschäftigen, welche auch „immer online“ sind. Das ist ein fast schon sich automatisch entwickelnder Prozess, da man aufgrund seiner Online-Zeit nur noch mit denen spielt, welche auch sehr hohe Spielzeiten haben und „auch immer da sind“.
    Genauso wie der „Chat-Süchtige“ im Laufe der Zeit auch immer mehr mit anderen Leuten chatten wird, die auch „immer da sind“.

    ….das entwickelt sich völlig selbstständig.

    Im Ergebnis hat man hier nun – auch wieder gänzlich unbewußt – eine weitere Ausrede an sich selbst…die anderen machen das doch genauso wie ich.

    Parallel dazu fängt man an, seinen überwiegenden Teil seines „sozialen Umgangs“ ins Internet zu verlegen…“Teamspeak-Kumpels“ werden gleichgesetzt mit „Realen Freunden“ als herrsche hier absolut kein Unterschied.
    Man findet für sich eine Rechtfertigung, warum ein „Fremder“…welchen man nur aus Teamspeak (oder einem Chat,etc.) kennt, 100% gleichwertig mit einem „echten Freund“ wäre.

    Im Rahmen der Sucht beginnt man ebenfalls in einem fließenden, nicht selbst bemerkten Übergang, seine gesamten Tätigkeiten des echten Lebens auf das Sucht-Medium zu fokussieren.
    Man regelt seinen Tagesablauf nach dem Sucht-Medium, um möglichst viel Zeit damit verbringen zu können.

    Gleichzeitig immer die gleichen Ausreden: „Ob ich jetzt 10 Stunden Fernsehen schaue oder Zocke ist doch das gleiche“….und nein, das ist es nicht.
    Ein Sucht-Medium „bindet“, man ist für die Außenwelt während der Nutzung nur noch eingeschränkt „erreichbar“, man „schottet und kapselt“ sich ab…der Fokus liegt zu 100% auf dem Sucht-Medium.
    Ein Nicht-Süchtiger kann bei dem genannten Vergleich mit Fernsehen schauen dieses noch problemlos unterbrechen, Pause machen, sich mit anderen unterhalten, Alltags-Dingen nachgehen…der Süchtige kann das nicht.

    Der Vergleich mit dem Fernseher ist übrigens der „Klassiker“ der Selbstausreden.

    Und der Teufelskreis beginnt schneller, als einem lieb ist.
    Denn letztendlich fühlt man sich bei der „Sucht“ faktisch wohl, man hat Spaß und Freude an dem was man macht (Chatten, Zocken, Teamspeak,…), man findet nichts Verwerfliches daran und ein Verzicht wäre Verlust.

    Meine Online-Zeiten waren damals (Richtwerte):
    Mo-Do: 17:00 bis 24:00 (oder auch 01:00)
    Fr: 14:00 bis 04:00
    Samstag: Früher Nachmittag (zeitnah nach dem Aufwachen) bis 04:00
    Sonntag: Früher Nachmittag (zeitnah nach dem Aufwachen) bis 24:00

    Etwaige Aktivitäten wie Einkaufen, Wäsche waschen,etc. wurden natürlich gemacht (ich war damals also kein „stinkendes Online-Kind“)…aber es wird als nervig empfunden, weil es einen behindert sein Sucht-Medium zu nutzen.

    Und Montag ging es wieder von vorne los.

    Ab und an hat man selbst als damaliger „Süchtiger“ seltene Lichtblicke, in denen man erkennt, dass sich „irgendwas“ ändern muss….das hält aber nur von kurzer Dauer gepaart mit den Selbstausreden.

    Ich hatte damals nur „Glück“, das ich im Rahmen einiger Weiterbildungen über mehrere Monate kein Internet hatte (damals war das schnellste mobile Internet UMTS mit 3,6Mbit und das nicht Flächendeckend), so dass ich fern von daheim keinen Zugang hatte.
    Innerhalb einiger Monate bin ich damals davon weg gekommen, mit ein paar leichten Nachwehen.

    Und ja, jemand der daheim Privat den ganzen Tag vor Rechner sitzt und nicht „weiß was er ansonsten machen soll“…der hat ein ähnliches Problem auf einer anderen Skalierung.
    Wenn ich 8 Std. in der Arbeit am Rechner sitze…und dann Privat den Rest des Abends auch…und nicht weiß, was ich sonst mit mir anfangen soll….der hat sich schon eingenordet wo die Reise hingehen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.12.15 09:51 durch manudrescher.

  18. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: AngryFrog 01.12.15 - 10:14

    Ich, als jemand der heute noch one "Smaahd Fohn" rumläuft, sehe fast niemanden mehr der nicht permanent egal wo egal wann seine Nase über WhatsApp hat. DAS ist Sucht und noch dazu eine völlig legitime, ähnlich wie Rauchen. Weil es "alle" machen ist es sogar noch verpönt das Gegenüber darum zu bitten sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

    Gegen so einen Mist sind Kinder die ständig WoW spielen oder am Desktop PC hängen gar nichts.

  19. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: der_wahre_hannes 01.12.15 - 10:42

    gr0m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwann merkt der jenige das schon selber und macht was gegen seinen Konsum.

    Ach, so einfach ist das also? Alle Suchtberatungsstellen könnten also auch einfach dicht machen?

    > Also süchtig?

    Es kommt bei einem Suchtverhalten nicht darauf an, wie lange du online bist, sondern wie du reagierst (gereizt, niedergeschlagen, etc.), wenn du NICHT online bist.

  20. Re: Bin ich süchtig?

    Autor: Grevier 01.12.15 - 10:45

    Einzelne Punkte erfüllt wohl jeder mal. Daher müssen ja auch alle der ersten 5 Punkte erfüllt sein - in Kombination mit einem der Punkte 6-8. :)

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