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Modularer X-Server

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  1. Modularer X-Server

    Autor: jsteidl 23.03.06 - 12:50

    > "... oder es kommt eine minimierte Version des X-Servers zum Einsatz. > Letzteres ist jedoch wegen der Komplexität von X oft noch sehr
    > umfangreich."

    Ist die Verwendung eines X-Servers bei Embedded-Geräten durch die Modularisierung von X.org (XFree eigentlich auch?) jetzt einfacher/sinnvoller geworden?

  2. Re: Modularer X-Server

    Autor: uziel 23.03.06 - 21:05

    jsteidl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist die Verwendung eines X-Servers bei
    > Embedded-Geräten durch die Modularisierung von
    > X.org (XFree eigentlich auch?) jetzt
    > einfacher/sinnvoller geworden?

    Das wirkt sich nur auf die Wartbarkeit aus, da man jetzt einzelne Teile getrennt aktualisieren kann, z.B. Grafik- oder Eingabetreiber ohne den Server anzutasten. Auf die Größe hat das nachher kaum Auswirkungen, wenn die Installation auf ein Embedded-System zugeschnitten wird.

    Die Software selbst daraufhin zu entwerfen, dass sie genau die minimalistischen Anforderungen erfüllt, ohne den nicht weniger minimalistischen Ressourcenrahmen zu sprengen, ist alles andere als überflüssig : )


    Viel Gelaber zur Veranschaulichung:

    Ich hatte mir schon überlegt, auf meinem alten Laptop mit nur 128MB RAM nicht nur sämtliche Pakete größenoptimiert zu kompilieren, was schon einen immensen Vorteil brachte. Im Extremfall würde ich sogar auf dietlibc oder uClibc umschwenken. Gentoo machts ja recht einfach, und zum Rechnen kommt der "dicke" (na ja, vor fünf Jahren) PC ran.

    Der Wechsel von KDE zu Fluxbox fing mir anfangs auch schwer, aber jetzt wo alles eingerichtet ist mag ich gar keine "Standard"Desktops mehr sehen ; ) There's no place like $HOME.

    Ich versuche ja nur, etwas mehr Arbeitsgeschwindigkeit herauszukitzeln, indem ich auf die Ausführungsgeschwindigkeit des Code pfeife um möglichst wenig in die nächstlangsamere Stufe der Speicherhierarchie fallen zu lassen: selbst wenn der erzeugte Maschinencode um Faktor Drei langsamer ist, schlägt er die Auslagerung auf Festplatte um ca. Faktor 300 ; )

    Bei Embeddedgeräten ist dies eher eine binäre Frage von "passt" oder "passt nicht", und wenn man für eine Anwendung Funktionalität braucht, die an X-Systeme heranreicht, kann das fatal sein. Xynth bringt sozusagen die Vielfalt der Software, die bisher auf X aufsetzt, in den Embedded-Bereich, ohne gleich die Hardwarekeule zu schwingen.

    Grüße,
    uziel

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