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Werden Filme nicht inhaltlich beliebig?

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  1. Werden Filme nicht inhaltlich beliebig?

    Autor: mnementh 21.12.15 - 11:55

    Wenn ich bestimmte Szenen so anpassen kann, dann muss das Drehbuch ja eine gewisse Beliebigkeit enthalten. Das entwertet das irgendwie. Ich versuche mir das beispielsweise anhand der Netflix-Serie Jessica Jones vorzustellen: mit einer männlichen Hauptfigur hätte das nicht so funktioniert.

    Zudem mag ich es ausländische Filme zu sehen, da es mir auch deren Kultur vermittelt. Beispielsweise fiel mir im Anime Parasyte Maxim auf, dass sich die Schüler untereinander mit Familiennamen ansprachen. Wenn das angepasst wird und sich in der europäischen Version die Mitschüler mit Vornamen anreden, dann geht dieser Einblick in japanische Kultur verloren.

    Ich finde das fragwürdig.

  2. Re: Werden Filme nicht inhaltlich beliebig?

    Autor: tingelchen 21.12.15 - 16:58

    Zumal man sich dann auch fragen muss, welche Charaktere in einem Film/Serie dann überhaupt im Mittelpunkt stehen. Normalerweise gibt es ja immer einen "Helden" oder eben "Heldin" sowie den "Schurken" oder "Schurkin", um die sich das ganze dreht. Ich wüsste überhaupt nicht wie man ein Drehbuch so schreiben sollte das man dies auswählen kann, ohne dabei vollkommen unterschiedliche Geschichten zu erzählen.
    Auch fallen dann dramaturgische Elemente einfach Flach, oder ergeben keinen Sinn. Da sie nicht aus der richtigen Perspektive gesehen werden.

    Das gleiche gilt auch für Spannungsbögen. Wenn der Film auf einmal so gezeigt wird, wie man es gern hätte, gibt es keine Überraschungen mehr. Es ist ja jetzt schon schlimm genug, das fast alle Filme vorhersehbar sind und damit jegliche Spannung oder Witz komplett verloren geht.

    Die nächste Frage ist dann auch. Wie soll man sich mit einzelnen Charakteren identifizieren? Normalerweise gibt der Film die Handlung vor. Durch die Gestaltung der Szenen sowie der erzählten Hintergrundgeschichten will man das Publikum dazu bringen sich mit bestimmten Personen zu identifizieren. Wenn sich jeder nun seine eigene Perspektive aussuchen kann, wie soll man sich dann in den Träger der Geschichte hinein versetzen?

    Es würden daher nicht nur Eigenheiten einzelner Kulturen verloren gehen, sondern auch die Faszination eine Geschichte erzählt zu bekommen. Bei der Produktion eines Films geht es ja darum eine Geschichte in Form von Bild und Ton zu erzählen. Wie bei einem Buch auch.

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